CH199811A - Einrichtung zum Laden von Revolvern. - Google Patents

Einrichtung zum Laden von Revolvern.

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CH199811A
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CH
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Inventor
Ramon Barros
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Ramon Barros
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
    • F41A9/84Clips
    • F41A9/85Clips for reloading revolver-type magazines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging For Recording Disks (AREA)

Description


  Einrichtung zum Laden<B>von</B>     R@@nlvern.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  zum Laden von Revolvern bestimmte Ein  richtung, die sich kennzeichnet durch einen  Lader, bei dem im Ladezustand die Patronen  im Kreis angeordnet sind und mit ihren Längs  achsen senkrecht zur gemeinsamen, von ihren  Böden gebildeten Fläche stehen, derart, dass  alle Patronen gleichzeitig mit einer einzigen  Bewegung in die Revolvertrommel ein  geschoben werden können.  



  Die bei diesen Schusswaffen während des  Ladens und     Auswechselns    von Patronen auf  tretenden Nachteile sind zur Genüge bekannt.  Die     achsiale    Anordnung der Patronen  kammern der Trommel     bringt    es mit sich,  dass jede Patrone     einz-ln        in    die dazu gehörige  Kammer     geschoben    werden muss, was um  ständlich ist und Zeitverlust bedingt, wo  bei sich dieser Umstand besonders in Fällen  der Selbstverteidigung bemerkbar macht.  



  Diese Nachteile werden durch die erfin  dungsgemässe Einrichtung behoben, indem  dank derselben das Laden der Revolver  trommel sowie das Entladen der letzteren    in einem Minimum von Zeit und mit der  grössten Einfachheit erfolgen kann.  



  Zweckmässig     ist    der Lader als gelochte  Scheibe ausgebildet, in deren Lochungen die  Patronen Platz     finden.    Dabei kann diese  Scheibe derart     ausgebildet    sein,     da,ss    sie mit  den Patronen in einem eigens hierzu her  gestellten Behälter untergebracht werden  kann, welcher so beschaffen     sein    kann, dass  das Tragen oder der Transport der Patronen  erleichtert     wird    und dieselben gleichzeitig  gegen     Schlagwirkungen    oder. andere schäd  liche Einflüsse geschützt     sind.     



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Beispiel des     Erfindungsgegenstandes        ver-          anschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt     einen    Grundriss, von innen  gesehen, des als Scheibe ausgebildeten Laders  der     Einrichtung;          Fig.    2 ist ein ähnlicher     Grundriss,    von       aussen    gesehen;       Fig.    3 ist ein Schnitt durch     A-A        (Fig.    2)  und zeigt die Anordnung der Patronen     in.    der  Ladescheibe;           Fig.    4 ist eine perspektivische Ansicht  eines Behälters zur Unterbringung einer mit  Patronen versehenen Ladescheibe;

         Fig.    5 ist ein Schnitt durch     B-B    (Fix. 4);       Fig.    6 ist ein Schnitt durch denselben Be  hälter nach Linie     C-C    der     Fig.    5;       Fig.    7 ist eine perspektivische Ansicht  des Behälters in einer andern Ausführungs  form;       Fig.    8, 9 und 10 zeigen die Anwendung  der Ladescheibe in der Revolvertrommel.  



  In allen Figuren der Zeichnung sind  gleiche oder entsprechende Teile mit densel  ben Bezugsziffern versehen.  



       Fig.    1 bis 3 zeigen einen als Scheibe aus  gebildeten Lader mit Mitteln, um die eine  vollständige     Ladeserie    für einen Revolver dar  stellende Anzahl Patronen in einer unter sich       unverschiebbaren    Lage festzuhalten, so     ,dass     jede Patrone in Ladestellung axial genau  mit der Öffnung der entsprechenden Trom  melkammer übereinstimmt.  



  In der dargestellten Ausführungsform  besteht die Ladescheibe in einer dünnen Me  tallscheibe 1, welche eine Mehrzahl von Lo  chungen 2 besitzt, deren Durchmesser genau  mit demjenigen der Hülsen 3 der Geschosse 4  übereinstimmt, und in welche dieselben in  passendem Sitz eingesetzt sind, so dass sie  mit ihrer Längsachse senkrecht zur gemein  samen von den Patronenböden gebildeten  Fläche stehen. Ebenso stimmt der Mittel  punkt der Lochungen 2 mit der Mittelachse  der Patronenkammer der Revolvertrommel  genau überein. In der Mitte der Scheibe 1 ist  dieselbe mit einer weiteren Lochung 5 ver  sehen, durch welche die     Antriebverzahnung     der Trommel, bei     Anbringung    der Lade  scheibe, frei gelassen wird.  



  Zur Erreichung eines passenden Sitzes  der Patronen 4 in den     Lochungen    der Scheibe  1 und damit einer genau parallelen Lage  aller Patronen ist auf der Innenseite der  Scheibe, rings um die Lochungen 2 herum,  ein vorstehender Rand 6 vorgesehen, welcher  die Patronen 3 umgreift und die genaue und  korrekte Lage derselben bestimmt; der Rand  6 kann entweder aus     einem    Stück mit der    Scheibe durch     Stanzen    oder     dergl.,    oder auch  durch Aufschweissen eines Metallbandes her  gestellt werden.  



  Auf der Aussenfläche der Scheibe 1 ist  um jede der Lochungen 2 eine kreisförmige  Aussparung 7 als Sitz für den Patronen  flansch vorgesehen.  



  Der äussere Durchmesser der Scheibe  1 kann     wunschgemäss    innerhalb gewisser  Grenzen verkleinert werden, so dass die Pe  ripherien der Lochungen 2 von der Peripherie  der     Scheibe    geschnitten werden. In diesem  Falle würde die     Scheibe,    statt einer kreis  runden, eine Sternform     erhalten.     



  Da der Durchmesser der Lochungen 2  und Ränder 6 genau mit dem der Patronen 3       übereinstimmt,    nehmen die     eingeführten    Pa  tronen eine korrekte, in     Fig.    3 wieder  gegebene     Stellung    ein, die mit der Lage der  Teile im Gebrauchsmoment übereinstimmt.  Der Flansch 8 der     Patrone    sitzt genau in den  Aussparungen 7 und die genau parallele  Lage der Patronen unter einander ist durch  die Ränder 6 festgelegt.  



  Es kann also     die    mit den Patronen     ein     Ganzes bildende Scheibe in sehr einfacher  Weise mit einer einzigen Bewegung an die  Revolvertrommel angesetzt werden.  



  Nach Abschuss der Patronen einer Ladung  können die leeren Hülsen wiederum alle zu  sammen auf einmal mit einer einzigen Be  wegung entfernt werden, wodurch eine Zeit  ersparnis beim erneuten Laden erzielt wird.  



  Die Scheibe 1 kann mit radialen oder  quer durchlaufenden oder andersartigen Ver  stärkungen versehen werden, um grössere       Steifigkeit    zu erzielen. Damit kann die  Stärke des anzuwendenden Bleches weit  gehend verringert werden, ohne deshalb an  Widerstandsfähigkeit     einzubüssen.     



  Anstatt die Patronen lose in eine gelochte  Scheibe 1     einzuführen,    kann man auch     eine          entsprechende    Anzahl von Patronen an ihren  Bodenenden 8 derart verbinden, z. B.     durch     lokales Zusammenschweissen oder     dergl.,    dass  dieselben eine vollständige     Ladung    für einen  Revolver     bilden.         Um das Tragen oder den Transport der  Patronen in ihrer Ladescheibe zu erleichtern  und sie vor     Schlagwirkungen    oder andern       sehädliehen    Einflüssen zu schützen,

   kann in       Verbindung    mit der oben beschriebenen Lade  scheibe ein Behälter vorgesehen werden, wel  cher in     Fig.    4 bis 7 veranschaulicht ist. Der  selbe besteht aus einem in der Mitte angeord  neten, festen gern, um die Patronen in rich  tiger Stellung auseinanderzuhalten, und einer  äussern Hülle, welche nach Belieben die Pa  tronen seitlich teilweise oder ganz umfassen  kann. Der genannte mittlere gern besteht in  einem Stab 9 aus Holz, oder andern zweck  mässigen Material, der auf einer Bodenplatte  10 in aufrechter Stellung befestigt ist. Der  Kern 9 kann entweder eine glatte, runde  Aussenfläche aufweisen, oder aber mit längs  gerichteten Aushöhlungen 11 für passende  Einlagerung der Patronen 4 und zur Ver  hütung von Reibungen zwischen denselben  versehen sein.  



  Bei der in     Fig.    4 bis 6 dargestellten Aus  führungsform des Behälters ist rings um die  Bodenplatte 10 eine Hülle 12 aus Leder oder  anderem biegsam oder starren Material     be-          festigt,    deren Höhe so bemessen ist, dass ein  Teil der Patronen 4 oben frei liegt, um das  Herausziehen derselben zu erleichtern.  



  Der obere Teil der Hülle 12 mit dem frei  liegenden Teil der Patronen 4 kann durch  einen Deckel, der zweckmässig als Aufsatz  deckel ausgebildet und mit Scharnier ver  sehen sein kann, abgedeckt werden, wodurch  ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Pa  tronen vermieden wird. Der genannte Deckel  kann auch gemäss der Zeichnung durch einen  Lederriemen 13 ersetzt werden, welcher sich  quer an die Unterseite des Patronenbehälters  anlegt: der Riemen 13 ist vorzugsweise durch  eine Naht 14 mit der Hülle 12 verbunden.  und das freie Ende des Riemens 13 ist  an der gegenüberliegenden Seite der Hülle  vermittelst eines Druckknopfes 15, einer  Schnalle oder     dergl.,    befestigt.  



  Auf einer Seite der Hülle 12 können  Mittel vorgesehen sein, um den Behälter       bequem    an einem Gürtel tragen zu können.    Zu diesem Zwecke kann der     genannte    Riemen  13 benutzt werden, welcher in diesem Falle  bis     zum    untern Teil der Hülle verlängert ist  und, eine Schleife     bildend,    am Bodenteil 10 be  festigt ist. Hierdurch wird ein Ring für das  Durchziehen des Gürtels gebildet, an wel  chem so eine Mehrzahl von Patronenbehältern  befestigt werden kann.  



  Um diesen Patronenbehälter auch an  Gürteln verschiedener Breite tragen zu  können, kann der durch den Riemen 13 ge  bildete Ring mit einem oder mehreren Druck  knöpfen 16 versehen sein, durch welche der  Ring innerhalb gewisser     Grenzen    vergrössert  oder     verkleinert    werden kann.  



  Die in     Fig.    7 dargestellte Behälter  ausführungsform besteht in     einem    schachtel  artigen Behälter mit flachen Seitenwänden  17, welcher im Bedarfsfall durch Innen  wände 18 in Längs- und     Querrichtung    ab  geteilt werden kann. In jeder der so gebil  deten Zellen findet eine mit Patronen ver  sehene Ladescheibe Platz, wobei die einzelnen  Patronen durch den Mittelkern 9 in korrekter  Lage gehalten werden. Der obere Teil des  Behälters kann in irgend     einer    gewünschten,  an sich bekannten     Weise    abgeschlossen  werden.  



  Der gern 9 kann an seinem obern Ende       abgerundet    oder zugespitzt sein und in die       Mittelöffnung    der     Bodenplatte    1 der Lade  scheibe passen. Die Länge des Kernes kann  ausserdem so bemessen sein, dass sich das an  dere Ende der Patronen 4 etwas vom Boden  10, wie in     Fig.    5 dargestellt, abhebt.  



  Bei Anwendung des beschriebenen Laders  an Revolvern bekannter Konstruktion können  die letzteren mit den in     Fig.    8 bis 10 dar  gestellten Verbesserungen versehen werden.  Da die Scheibe 1 eine gewisse Stärke auf  weist     und    ausserdem an der Innenseite mit       vorstehenden    Rändern 6 versehen ist, kann  die beschriebene Ladescheibe nicht ohne  weiteres bei jedem schon     bestehenden    Revol  ver verwendet werden.  



  Um dies zu ermöglichen, wird die Pa  tronentrommel eines beliebigen Revolvers an  der Ladeseite der Patronenkammern mit ent-      sprechenden kreisrunden     Aussparungen    ver  sehen, um einen Sitz für die entsprechenden  Teile der Ladescheibe zu schaffen.  



  In der in     Fig.    8 bis 10     gezeigten    Aus  führungsform ist mit 19 der Teil des Re  volvers bezeichnet, in welchem die Patronen  trommel 20 drehbar gelagert ist und der die  übliche Antriebsverzahnung 21 aufweist. Die  Trommel 20 ist     bekannterweise    mit einer  Mehrzahl von Patronenkammern 22 ver  sehen, in welchen die Hülsen 3 der Patronen  4 Aufnahme finden.  



  Nach vorliegender Verbesserung wird die  Innenfläche der Trommel 20 auf einer  Strecke, die genau der Stärke der Ladescheibe  1 entspricht, abgedreht (oder die Trommel  wird in anderer Weise entsprechend ver  kürzt), so dass die aufgesetzte Ladescheibe  den wegfallenden Teil der Trommel genau  ersetzt     (Fig.    10). Ferner wird an der Mün  dung jeder der Patronenkammern 22 ein  kreisrunder Sitz 24 ausgebohrt, dessen Tiefe  und Durchmesser sich nach dem vorstehenden  Rand 6 der     Ladescheibe    richtet. Bei An  passung der mit Patronen versehenen Lade  scheibe an die Revolvertrommel finden dann  die genannten Ränder 6 einen genauen Sitz  in diesen Aussparungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Laden von Revolvern, gekennzeichnet durch einen Lader, bei dem im Ladezustand die Patronen im greis an geordnet sind und mit ihren Längsachsen senkrecht zur gemeinsamen, von ihren Böden gebildeten Fläche stehen, derart, dass alle Pa tronen gleichzeitig mit einer einzigen Be wegung in die Revolvertrommel eingeschoben werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lader als gelochte Scheibe ausgebildet ist, in deren Lochungen die Patronen axial eingesetzt sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, daB die Lochungen der Ladescheibe wenigstens teilweise mit einem vorstehen den Rand an der hintern Fläche der Scheibe versehen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Lochungen der Ladescheibe an der Eintrittsseite der Patronen mit einer peripherischen Aussparung als Sitz für den Flansch der Patrone versehen sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, daB die Ladescheibe mit Verstär kungsteilen versehen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Patronen kammern der Revolvertrommel an der Ladeseite mit einer kreisförmigen Aus- sparung zum Empfang der vorstehenden Ränder des als Scheibe susgebildeted Laders versehen sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, daB die kreisförmige Aussparung an der Einführungsseite der Patronen kammern der Revolvertrommel sich auf den betreffenden Teil der Auswurf- v orrichtung erstreckt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Revolvertrommel an ihrer Hinterseite in einer der Stärke der Ladescheibe entsprechenden Entfernung mit einer Aussparung versehen ist.
CH199811D 1937-08-12 1937-08-12 Einrichtung zum Laden von Revolvern. CH199811A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3769733A (en) * 1972-08-24 1973-11-06 Kel Lite Industries Ammunition loader for revolvers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3769733A (en) * 1972-08-24 1973-11-06 Kel Lite Industries Ammunition loader for revolvers

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