CH199817A - Vorrichtung an Schusswaffen zum Festhalten des Rohr- bezw. Laufteils auf der Lafette. - Google Patents

Vorrichtung an Schusswaffen zum Festhalten des Rohr- bezw. Laufteils auf der Lafette.

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CH199817A
CH199817A CH199817DA CH199817A CH 199817 A CH199817 A CH 199817A CH 199817D A CH199817D A CH 199817DA CH 199817 A CH199817 A CH 199817A
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CH
Switzerland
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barrel
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Inventor
Ceskoslovenska Zbrojovka Brno
Original Assignee
Ceskoslovenska Zbrojovka
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/005Locks for connecting guns to their mountings

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Description


  Vorrichtung an     Schusswaffen    zum Festhalten des Rohr-     bezw.    Laufteils  auf der Lafette.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung an Schusswaffen zum Festhalten  des     Rohr-        bezw.    Laufteils auf der Lafette.  Bisher bekannte ähnliche Vorrichtungen be  standen aus Verbindungselementen, wie z. B.  Zapfen und dazugehörigen Lagern, zwischen  welchen während des Schiessens und nach  längerer Benützung Spielräume entstanden,  welche einen schädlichen Einfuss auf die Prä  zision beim Schiessen ausübten.  



  Dieser Nachteil ist durch die     Vorrichtung     gemäss der Erfindung beseitigt, welche sich  dadurch kennzeichnet, dass der Rohr-     bezw.     Laufteil und die Lafette- mit     ineinandergrei-          fenden    Verbindungselementen versehen ist,  welche so ausgebildet sind, dass sich die  Wirkung ihres Eingriffes während des Schie  ssens infolge der     Rückstossenergie    vergrössert.

    Zweckmässig sind diese Elemente mit schrägen       ineinandergreifenden    Flächen versehen, wo  bei die auf dem Rohr-     bezw.    Laufteil ange  ordnete     Eingriffsfläche    zweckmässig so aus-      gebildet ist, dass sich diese bezogen auf die  Richtung nach der Laufmündung von der  Längsase des Rohres     bezw.    Laufes entfernt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der  Erfindung. In     Fig.    1 ist der Rohr-     bezw.     Laufteil mit der Lafette und dem Unterge  stell schematisch dargestellt.     Fig.    2 ist ein  Längsschnitt durch die Lafette, welche mit  der Vorrichtung gemäss der Erfindung ver  sehen ist.     Fig.    3 ist ein Querschnitt nach  der Linie     II-II    der     Fig.    2 durch die La  fettenwiege bei abgenommenem Rohr     bezw.     Laufteil.  



  Der Rohr-     bezw.    Laufteil 1 ist auf einer  Lafette angeordnet, welche zur Ausführung  der Bewegungen beim Einstellen der     Höhen-          und    Seitenrichtung eingerichtet ist. Die La  fette besteht aus der, mittels des Zapfens 3  in den Lagern ihrer Seitenwände 4 drehbar  gelagerten, im Querschnitt U-förmiger Wiege 2.  Die Seitenwände 4 sind auf der drehbaren      Plattform 5     auyg(,ebiidet,    welche auf bekannte  Art auf der festen, mit den Füssen des Un  tergestelles versehenen Plattform 6 gelagert ist.  



  Die dargestellte Vorrichtung zur festen  aber leicht abnehmbaren Verbindung des     Rohr-          bezw.    Laufteils mit der Wiege besitzt zwei  Nasen 11, 11', welche an geeigneten Stellen  des Waffengehäuses angeordnet sind und mit  Sitzflächen 12 versehen sind. Diese Flächen  sind so angeordnet, dass sie sich, bezogen auf  die Richtung nach der Laufmündung, vor)  der     Längsaxe    des Rohres     bezw.    Laufes ent  fernen.  



  Auf dem Boden 2' der Wiege 2 sind in  gleichen Entfernungen, wie die Nasen 11, 11'  zwei Gegennasen 15 und 15' angeordnet;  welche ebenfalls mit schrägen Flächen 16  versehen sind. Diese Flächen wirken bei auf  gesetztem Rohr     bezw.    Laufteil nach Art von  Keilen mit den Flächen 12 der Nasen 11  und 11' zusammen.  



  Die Wiege 2 ist weiter mit     einerh    Me  chanismus zur Sicherung der     Verbindunga.          elemente    in der Verbindungsstellung     versehen.     Dieser Mechanismus wird durch den zwei  armigen Hebel 20 gebildet, welcher mittels  des Zapfens 23 drehbar im Ausschnitt 19 des       Wiegebodens    2' gelagert ist. Ein Arm des  Hebels endigt in einer zylindrischen Segment  fläche 22, welche in bezug auf die     Drehaxe     des Hebels 20 exzentrisch ausgebildet ist.

    Diese     Segmentfläche    22 arbeitet mit einer  entsprechend ausgebildeten, auf der Nase 11  angebrachten Aussparung 13     zusammen.    Der  zweite Arm des Hebels ist mit     eitlem    Hand  griff 21 versehen, welcher aus der Wiege  herausragt und mit einer Feder 24 belastet  ist, so dass die Fläche 22 in Eingriff mit der       Aussparung    13 der Nase 11 gehalten wird.  



  Beien Aufsetzen     bezw.    Aufschieben des  Rohr-     bezw.    Laufteils auf die Wiege 2 kom  men die Flächen 12 und 16 der Nasen 11  und 11'     bezw.    der Gegennasen 15 und 15'  in     Eingriff    und legen sich die Keilflächen der  Nasen und die     Segmentflächen    22 und 13  aufeinander, so dass die Verbindung des     Rohr-          bezw.        Laufteils    mit der Lafette gesichert ist.  



  Bei     Schussabgabe    hat der Rohr-     bezw.       Laufteil     durch    die Wirkung der     $ückstoss-          energie    die Tendenz, sich in der Pfeilrichtung  p zu verschieben; während dieser Verschie  bung entsteht infolge der Wirkung der Keil  flächen der Nasen eine noch festere Verbin  dung des Rohr-     bezw.    Laufteils mit der Wiege.

    Die Verbindung der Nasen wird stets ge  sichert, denn während der Verschiebung des  Rohr-     bezw.    Laufteils in der Wiege drückt  die Feder 24 den Arm des Hebels 20 so, dass  seine     Segmentfläche    22 stets im     Eingriff    mit  der Aussparung 13     steht.     



  Der Rohr-     bezw.    Laufteil ist auf diese  Art fest mit der Lafette und der Wiege ver  bunden, so dass weder in der Axial-, noch in  der Vertikalrichtung Spielräume entstehen  können, welche einen schädlichen Einfluss auf  die Präzision der Waffe ausüben könnten.  



  Bei dem Abnehmen des Rohr-     bezw.    Lauf  teils von der Lafette wird zuerst der Hebel  20 umgelegt, bis seine     Segmentfläche    22 aus  dem Eingriff mit der Aussparung 13 der Nase  11 ausgerückt ist. Dadurch wird der     Rohr-          bezw.    Laufteil frei, so dass seine Nase aus  dem Eingriff mit den Gegennasen 15 und 15'       herausgeschoben    und der Rohr-     bezw.    Laufteil  abgenommen werden kann.  



  Das Aufsetzen des Rohr-     bezw.    Laufteils  auf die mit den beschriebenen Verbindungs  elementen versehene Lafette geschieht leicht  und schnell, so dass der Rohr-     bezw.    Laufteil  rasch in die     Schusslage    gebracht werden kann.  Ebenfalls ist das Abnehmen des Rohr-     bezw.     Laufteils von der Lafette leicht durchführ  bar, ohne dazu ein besonderes     Werkzeug    zu  benötigen und die Verbindungselemente brau  chen keinen besondern Schutz     bezw.    Lagerung,  da sie fest und verdeckt auf der Schusswaffe  und auf der Lafette angeordnet sind.  



  Die dargestellte und beschriebene Vorrich  tung stellt selbstverständlich nur ein Aus  führungsbeispiel des Gegenstandes der Erfin  dung dar und ihre einzelnen Teile können  abgeändert werden, ohne damit das Wesen  der     Erfindung    zu ändern.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung an Schusswaffen zum Fest halten des Rohr- bezw. Laufteils auf der La- fette, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohr- bezw. Laufteil Lind die Lafette mit ineinander greifenden Verbindungselementen versehen sind, welche so ausgebildet sind, dass sich die Wirkung ihres Eingriffes während des Schiessens infolge der Rückstossenergie ver grössert. UNTERANSPRÜUCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsele mente mit schrägen Flächen versehen sind, welche ineinander eingreifen, wobei die auf dem Rohr- bezw. Laufteil angeordnete Eingriffsfläche so angeordnet ist, dass sie sich bezogen auf die Richtung nach der Laufmündung von der Längsaxe des Rohres bezw. Laufes entfernt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente so auf dem Rohr- bezw. Laufteil und auf der Lafette ange ordnet sind, dass die Verbindung des Rohr- bezw. Laufteils mit bezw. die Loslösung des selben von der Lafette durch Verschieben des Rohr- bezw. Laufteils in der Richtung dessen Längsaxe erreicht wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindungselemente aus auf dem Rohr- bezw. Laufteil und auf der Lafette angeordneten Nasen (11, 11' und 15, 15') bestehen, welche mit schrägen Flächen (12, 16) versehen sind, die inein- andergreifen und so ausgebildet sind, dass sie sich bezogen auf die Richtung nach der Laufmündung von der Längsase des Rohres bezw. Laufes entfernen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass die Lafette der Waffe mit einem Mechanismus (20, 21, 22) versehen ist, welcher mit der Nase (11) des Rohr- bezw. Laufteils zusammenarbeitet und diese Nase im Eingriff mit der auf der Lafette ange ordneten Nase (15) sichert, wobei diese Sicherung der Nasen auch dann entsteht, wenn sich diese Nasen infolge der Wirkung der Rücklaufenergie der Waffe gegeneinan der verschieben. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass der Sicberungsmechanismus einen zweiarmigen Hebel (20) aufweist, welcher auf der Wiege (2') der Lafette drehbar ge lagert ist und dessen einer Arm mit der auf der Lafette angeordneten Nase (11) zusammenarbeitet und dessen zweiter Arm durch eine Feder (24) belastet ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-5, dadurch gekennzeich net, dass der mit der Nase (11) des Rohr- bezw. Laufteils zusammenarbeitende Hebel arm mit einer zylindrischen Segmentfläche (22), welche in bezug auf die Drehaxe des Hebels (20) exzentrisch ausgebildet ist, endigt, welche Fläche (22) mit einer ent sprechend ausgebildeten Aussparung (13) der Nase (11) zusammenarbeitet.
CH199817D 1936-12-05 1937-11-25 Vorrichtung an Schusswaffen zum Festhalten des Rohr- bezw. Laufteils auf der Lafette. CH199817A (de)

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