CH199821A - Impulse direction finder free of night effects. - Google Patents

Impulse direction finder free of night effects.

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CH199821A
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CH
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receiver
direction finder
receiver according
pulse
arrangement
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German (de)
Inventor
Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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Description

  

      Naehteffektfreier        Impuls-Peilempfänger.       Vorliegende Erfindung betrifft einen       nachteffektfreien        Peiler.    Es ist bekannt, dass       elektrische    Peilverfahren, die mit einer Rah  menantenne arbeiten, immer dann grosse  Fehlpeilungen     aufweisen,    wenn ausser der  direkten     Bodenstrahlung    indirekte Strah  lung durch Reflexion an Schichten, insbeson  dere über der Erdoberfläche, auftritt. Es  sind     auoh    Verfahren bekannt, die diese Feh  ler vermeiden. Eines dieser Verfahren ist  unter dem Namen Impulspeilung bekannt.

    Das Verfahren arbeitet mit     Senderimpulsen,     die am Peilempfänger nach vorheriger Ver  stärkung     oszillographiert    werden, und zwar  zumeist so, dass ein stehendes Bild     auftritt.     Erscheinen nun ausser den     Senderimpulsen     der .direkten Bodenwelle noch     reflektierte     Impulse der Raumwelle (Echos), so sind  Hauptimpulse und Echos dadurch zu     unter-          scheiden,

          dass        infolge        des          zwischen    direkten und     reflektierten    Strahlen  die     Impulsbilder    von Hauptimpulsen und    Echos im Oszillographen getrennt zu sehen  sind. Wird zum Beispiel als Oszillograph  eine     Braunsche    Röhre     benutzt,    so sieht das  Bild auf dem .Schirm     etwa    so aus, wie in       Abb.    1     gezeichnet;    auf dem [Schirm 1 der  Braunsehen Röhre sieht man .das     Bild    2 des       Hauptimpulses    und getrennt davon das Bild  3 des Echos.

   Bei dem bisher bekannten Ver  fahren .dreht man den     Peilrahmen    so, dass  das Bild .des     Hauptimpulses    verschwindet       bezw.    ein Minimum     aufweist.     



  Es     sind    Vorschläge gemacht worden, um  an Stelle     dieser        optischen    Peilung eine Pei  lung mit dem Gehör zu setzen, da bekann  termassen das Gehör sehr viel besser in der  Lage ist, den     Senderton    aus dem allgemeinen  Störspiegel     herauszusieben,    als     dies    bei einer       optischen    Peilung möglich ist.

   Man hat zu  diesem Zweck eine     automatische        Lautstärke-          regelung    vorgeschlagen, die beim Eintreffen  des Hauptsignals den Peilempfänger für  kurze Zeit so verriegelt,     dass    die Echos un-      wirksam     werden.    Die     Zeitkonstante    der au  tomatischen     Venstärkungeregelung    muss also  für die Verriegelung so kurz sein,

   dass in  nerhalb der Zeit zwischen Hauptimpuls     und          erstem    Echo die     Verstärkung    genügend weit       heruntergeregelt        wird.        Anderseits    muss die  Zeitkonstante der     Entriegelung    so     bemessen     sein, dass beim     Eintreffen    des     nächsten          Hauptimpulses    die volle     Empfindlichkeit          wieder    da     ist.     



       Dieser        Vorschlag    lässt sich aber mit einem       Minimumpeiler        nicht    durchführen, da ja     bei     der Peilung der     Hauptimpuls    ins Empfangs  minimum gedreht     wird,    so dass     letzterer    die  automatische     Verstärkungsregelung    nicht  mehr anregen     kann.     



  Man hat nun     weiter        vorgeschlagen,    zur       Betätigung    dieser     automatischen    Verriege  lung des Peilempfängers einen     zweiten    Emp  fänger     aufzustellen,    der an einer Linear  antenne     arbeitet    und     dessen        Ausgangsspan-          nung    die     automatische        Verstärkungeregelung          des    Peilempfängers     betätigen    soll.

       Dieses     Verfahren     hätte    aber den     Nachteil,    dass der       notwendige    Aufwand sehr gross     ist,    da der       zweite    Empfänger in bezug auf Empfind  lichkeit und     Trennschärfe    nicht schlechter  sein darf     als    der     eigentliche        Peilempfänger.     



  Es sind nun     eine    ganze Reihe von Peil  verfahren     bekannt    und zum Teil auch in die       Praxis        eingeführt,    die nicht mit     einem        Emp-          fangsminimum    arbeiten,

       sondern    nach dem  Prinzip     des        Energievergleiches.        Diese    Ver  fahren sind     unter    dem     Sammelbegriff        Flim-          merpeiler        bekannt.        Eine        besondere        Abart          dieser        Flimmerpeiler    sind zum     Beispiel    die       Zielflugpeiler,

      die in letzter Zeit immer grö  ssere     Bedeutung    für die     Luftfahrt    erlangt  haben.  



  Erfindungsgemäss     wird    daher     ein        Flim-          merpeiler    mit einer     automatischen        Verstär-          kungsregulierung        versehen,    die den     ober-          genannten    Bedingungen     entspricht.     



       Besonders    wertvoll wird     dieses    vorge  schlagene Verfahren, wenn als     Flsmmerpeiler     ein     sogenannter        Zielkurspeiler    verwendet  wird.

           Bekanntlich        benutzt        man    dazu     richtungs-          empfindliche        Kombinationen    von Rahmen  antennen     (Kreuzrahmen,        Kreuzrahmengonio-          meteranordnungen),        Linearantennen    mit     Rah-          menantennen    oder     Adcocksysteme    (z. B. nach       DRP    481703).

   Bei allen     derartigen        Flimmer-          peilanordnungen    erfolgt die     Peilung    durch       Amplitudenvergleich        und    nicht     durch    Auf  suchen des Empfangsnull, so     da.ss    die vom       Empfänger        aufgenommene    Energie in jedem  Falle in der     Kursrichtung        grösser    als Null  ist.  



       Erfindungsgemäss        wird    nun ein nacht  effektfreier     Peilempf & nger        vorgeschlagen,     der dadurch     gekennzeichnet        ist,    dass durch       automatische    Verriegelung von     einer        derarti-          gen        Zeitkonstante,        dass    durch den Impuls der       Bodenwelle    der Impuls der     Raumwelle        ver-          iiegelt        wird,

      die     Nachteffektfreiheit    erzielt  wird, und dass die     Bestimmung    der Peilrich  tung     nach    Art .der     Flimmerpeiler    durch  Energievergleich     geschieht.    In     dieser        Kom-          bination    kann     nämlich    die     Regelspannung,     deren     Grösse    von der Amplitude     des    Haupt  impulses abhängt,

       nicht        Null        werden.    Als       grösster        Vorteil        gegenüber    andern Peilemp  fängern kommt     hinzu,    dass hierbei jeder     belie-          bige    Indikator     benutzt        werden    kann, so dass  man von der     optischen        Anzeige    mit der       Brauaschen        Röhre        unabhängig    wird;

   ausser  dem     benötigt        der        Peilempfänger        keinen    Zu  satzempfänger oder     andere        Zusatzgeräte.     



  In der     Abb.    2     ist    eine     beispielsweise          Ausführungsform        eines        erfindungsgemässen          Peilempfängers        dargestellt.        Rahmen    R und       Hilfsantenne    A sind     in    an sich     bekannter          Weise    mit der     Eingangsspule    des eigent  lichen Empfängers     gekoppelt.    Der     Umschal-          ter    U,

       dessen        Betätigung    den     Aimmereffekt     hervorruft,     schaltet    die     Hilfsantenne    abwech  selnd gleich und     ,gegensinn,lig    zum Rahmen  auf die Spule L     des    Empfängers.     Hinter    der       Hochfxequenzröhre        Hf        schliesst    sich der nor  male     Empfänger    E am, an     dessen    Ausgang  ein Kopfhörer oder ein     Anzeigeinstrument          vorgesehen    ist.

   Dem Empfänger E wird an  einer     geeigneten        Stelle    die     Regelspannung        V     entnommen     und        diese    dem     Gitter    der Uoeh-           frequenzröhre    zugeführt.

   Durch     .geeignete     Wahl des Widerstandes W     und,des        Konden-          sators    C wird die     Zeitkonstante        derart    ge  wählt, dass :der     zuerst    kommende Impuls der       Bodenwelle,den    Empfänger     fier    alle Impulse  der Raumwelle sperrt.  



  Die Impulsfrequenz des Senders     braucht     im Prinzip nicht grösser zu sein, als die       Flimmerfrequenz.    Bedingung ist aber dabei,  dass     zwischen    beiden eine     wohlbestimmte     Phasenlage herrscht. Um eine     Synchronisie-          rung,    die schwierig durchzuführen wäre, zu  vermeiden, ist es zweckmässig, die Impuls  frequenz in bezug auf :die     Flimmerfrequenz     zu verdoppeln oder zu vervielfachen, so dass       auf    jeden Fall auf     eine        Umschaltung    eine       Impulstastung        des    Senders fällt.

    



  Es     ist    bekannt,     dass    man die     Zielkurs-          peilar    automatisch arbeiten lassen kann, in  dem man die Ausgangsenergie des Gerätes  nicht auf ein einziges     Instrument,    sondern  gegebenenfalls     unter    Zwischenschaltung von  Relais und Verstärkern auf einen Motor       arbeiten    lässt, der ,den Peilrahmen     bezw.    die       Goniometerspule    in die     Senderrichtung    dreht.

         Dieser    an sich     bekannte,        direktzeigen.de        Pei-          ler    wird durch     Mitverwendung    der oben ge  kennzeichneten     Impulspeilung    durch auto  matische Verstärkungsregelung besonders  einfach. Das Ergebnis dieser     Kombination     ist ein     nachteffektfreier    automatischer     Peiler.  



      Impulse direction finder free of seam effects. The present invention relates to a nocturnal direction finder. It is known that electrical direction finding methods that work with a frame antenna always have large incorrect bearings when, in addition to direct ground radiation, indirect radiation occurs through reflection on layers, especially above the surface of the earth. Methods are also known which avoid these errors. One of these methods is known as pulse bearing.

    The method works with transmitter pulses that are oscillographed on the direction finder after prior amplification, mostly in such a way that a still image appears. If, in addition to the transmitter pulses of the direct ground wave, reflected pulses of the sky wave (echoes) also appear, then main pulses and echoes must be distinguished by

          that as a result of the between direct and reflected rays, the impulse images of main impulses and echoes can be seen separately in the oscilloscope. If, for example, a Braun tube is used as an oscilloscope, the image on the screen looks something like the one shown in Fig. 1; on the [screen 1 of the Braunsehen tube you can see image 2 of the main impulse and separately image 3 of the echo.

   With the previously known method .turns the bearing frame so that the image of the main impulse disappears or has a minimum.



  Proposals have been made to set a Pei development with the ear in place of this optical bearing, since known termassen the hearing is much better able to screen out the transmitter sound from the general interference mirror than is possible with an optical bearing .

   For this purpose, an automatic volume control has been proposed which, when the main signal arrives, locks the direction-finding receiver for a short time so that the echoes are ineffective. The time constant of the automatic gain control must therefore be short enough for the locking

   that within the time between the main pulse and the first echo, the gain is turned down sufficiently. On the other hand, the time constant of the unlocking must be dimensioned so that the full sensitivity is there again when the next main impulse arrives.



       However, this suggestion cannot be carried out with a minimum direction finder, since the main impulse is turned into the reception minimum when bearing, so that the latter can no longer stimulate the automatic gain control.



  It has now been proposed to set up a second receiver to operate this automatic Verriege development of the direction finder, which works on a linear antenna and whose output voltage is to operate the automatic gain control of the direction finder.

       However, this method would have the disadvantage that the effort required is very great, since the second receiver must not be worse than the actual DF receiver in terms of sensitivity and selectivity.



  A whole series of direction finding methods are known and some have been put into practice that do not work with a reception minimum,

       but according to the principle of energy comparison. These methods are known under the collective term “Flimmerpeiler”. A special variant of these flicker direction finders are, for example, the target direction finder,

      which have recently become more and more important for aviation.



  According to the invention, a flicker direction finder is therefore provided with an automatic gain control which corresponds to the above-mentioned conditions.



       This proposed method is particularly valuable when a so-called target heading is used as the direction finder.

           As is well known, direction-sensitive combinations of frame antennas (cross frame, cross frame gonometer arrangements), linear antennas with frame antennas or Adcock systems (eg according to DRP 481703) are used for this purpose.

   In all of these types of flicker DF arrangements, the bearing is taken by comparing the amplitudes and not by searching for the reception zero, so that the energy absorbed by the receiver is always greater than zero in the course direction.



       According to the invention, a nocturnal direction finder is proposed which is characterized in that by automatic locking of such a time constant that the pulse of the ground wave is locked by the pulse of the sky wave,

      the freedom from night effects is achieved, and that the direction of the bearing is determined according to the type of flicker direction finder by comparing energy. In this combination, the control voltage, the size of which depends on the amplitude of the main pulse, can be

       not become zero. The greatest advantage over other direction finders is that any indicator can be used, so that one becomes independent of the optical display with the Brauasch tube;

   Apart from that, the DF receiver does not require any additional receivers or other additional devices.



  FIG. 2 shows an example of an embodiment of a direction finder according to the invention. Frame R and auxiliary antenna A are coupled in a known manner to the input coil of the actual receiver. The switch U,

       whose actuation causes the Aimmer effect, the auxiliary antenna switches alternately the same and, in opposite directions, lig to the frame on the coil L of the receiver. The normal receiver E am, at the output of which headphones or a display instrument is provided, is connected behind the high frequency tube Hf.

   The control voltage V is taken from the receiver E at a suitable point and fed to the grid of the Uoeh frequency tube.

   By appropriately choosing the resistance W and the capacitor C, the time constant is selected in such a way that: the first impulse of the ground wave, the receiver blocks all impulses of the sky wave.



  In principle, the pulse frequency of the transmitter does not need to be greater than the flicker frequency. The condition is that there is a well-defined phase relationship between the two. In order to avoid synchronization, which would be difficult to carry out, it is advisable to double or multiply the pulse frequency with respect to: the flicker frequency, so that in any case a switchover causes a pulse keying of the transmitter.

    



  It is known that the target course direction finder can be made to work automatically by not allowing the output energy of the device to work on a single instrument but, if necessary, with the interposition of relays and amplifiers on a motor, which, the Peilrahmen or. the goniometer coil rotates in the transmitter direction.

         This direct show.de direction finder, which is known per se, is made particularly easy by using the above-identified impulse bearing through automatic gain control. The result of this combination is an automatic direction finder with no nighttime effects.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Nachteffektfreier Impuls-Peilempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger mit einer selbsttätigen Verstärkungsregelung 'von solcher Zeitkonstante versehen ist, dass er durch den eintreffenden Bodenwellenimpuls für den nachfolgenden Raumwellenimpuls verriegelt wird, und dass die Bestimmung der Peilrichtung durch Vergleich der beiden bei periodischer Umschaltung zweier Empfangs diagramme erhaltenen Ausgangsenergien er folgt. UNTERANSPRüCHE: 1. PATENT CLAIM: Night-time effect-free pulse direction finder, characterized in that the receiver is provided with an automatic gain control with such a time constant that it is locked by the incoming surface wave pulse for the following sky wave pulse, and that the direction of bearing is determined by comparing the two with periodic switching output energies obtained from two reception diagrams follows. SUBCLAIMS: 1. Peilempfänger nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Antennenanord nung, die aus einer Rahmenantenne und einer Linearantenne besteht. 2. Peilempfänger nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch eine Antennenanord nung, die aus zwei Rahmenantennen be steht. Peilempfänger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Richtan tenne eine Kreuzrahmengoniometeranord- nung vorgesehen ist. 4. DF receiver according to claim, characterized by an Antennenanord arrangement, which consists of a loop antenna and a linear antenna. 2. DF receiver according to claim, characterized by an antenna arrangement, which consists of two loop antennas. DF receiver according to patent claim, characterized in that a cross-frame goniometer arrangement is provided as the directional antenna. 4th Peilempfänger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, zufolge derer die Ausgangs energie des Empfängers die Richtanten- nenanordnung in die Peilrichtung dreht. 5. Peilempfänger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Flimmer frequenz des Empfängers kleiner ist als die zu empfangende Impulsfrequenz. DF receiver according to claim, characterized in that means are provided according to which the output energy of the receiver rotates the directional antenna arrangement in the DF direction. 5. DF receiver according to claim, characterized in that the flicker frequency of the receiver is smaller than the pulse frequency to be received.
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