CH199830A - In eine Schallwand eingebauter Lautsprecher. - Google Patents

In eine Schallwand eingebauter Lautsprecher.

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CH199830A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  In eine     Schallwand    eingebauter Lautsprecher.    Neuerdings sind Lautsprecher geringer  Bautiefe (kleiner als 6 cm) bekannt gewor  den, die insbesondere bei behelfsmässigen In  stallationen in Hallen, Museen oder der  gleichen benutzt werden. Diese Lautsprecher  heben sich kaum von den Wänden ab und  beeinträchtigen daher den ästhetischen Ein  druck des Raumes, in dem sie angeordnet  sind, praktisch gar nicht, selbst wenn solche  Lautsprecher in grösserer Zahl vorhanden  sind.  



  Bei der     Anbringung    dieser Lautsprecher  an den Wänden eines Raumes haben sich  jedoch gewisse Nachteile infolge der reflek  tierenden Eigenschaften der Wände heraus  gestellt. Nähert man einen in eine Schall  wand eingebauten Flachlautsprecher einer  schallreflektierenden Wand (Mauer, Holzwand  oder dergleichen), so tritt eine Beeinflussung  des     Frequenzganges    des Lautsprechers ein.  Der Schalldruck eines in eine Schallwand  eingebauten Flachlautsprechers, der bei grossem    Abstand der reflektierenden Wand von 130  bis 800 Hertz annähernd konstant war, wurde  bei Annäherung der Schallwand an die re  flektierende Wand bis auf 2,5 cm Abstand  unterhalb 400 Hz auf etwa den vierten Teil  herabgesetzt. Über 400 Hz erhöhte sich  der Schalldruck auf das Doppelte.

   Diese  Herabsetzung der tiefen und Erhöhung der  mittleren Lagen ist ausserordentlich störend,  da das Ohr den Mangel an tiefen Tönen,  der noch betont wird durch das Hervortreten  der mittleren Lagen, unangenehm empfindet.  



  Es ist bereits bekannt, störende Eigen  schwingungen bei Lautsprechern dadurch zu  dämpfen, dass man hinter die Membran Watte  flocken oder dergleichen bringt, so dass eine  Dämpfung zu grosser Amplituden erzielt wird.  Ferner ist bekannt, in Räumen mit starkem  Nachhall die Wände mit stark absorbierendem       Werkstoff    zu belegen, um dadurch die Nach  halleigenschaften des Raumes zu beeinflussen.      In ähnlicher Weise wird nun bei in eine  Schallwand eingebauten, an einer reflek  tierenden Wand angeordneten Lautsprechern  die durch die Reflexion bedingte störende  Beeinflussung des     Frequenzganges    gemäss der  Erfindung dadurch vermieden, dass zwischen  Schallwand und reflektierender Wand dämp  fende Stoffe vorgesehen sind.  



  Die Schallwand kann kastenähnlich ausge  bildet und der Zwischenraum zwischen Schall  wand und reflektierender Wand durch einen  Absorptionswerkstoff, wie Watte, Schlacken  wolle oder dergleichen, ausgefüllt sein. Der  Raum hinter der     Mecnbran    selbst bleibt aber  im Gegensatz zu den oben erwähnten     Mem-          brandämpfungsanordnungen    frei.  



  Die Abbildung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.  Der Flachlautsprecher 1 ist in eine Schall  wand 2 eingesetzt, die mittels der Abstützung  3 an der reflektierenden Wand 4 angeordnet  ist. Die Abstützung 3 kann aus einzelnen  Stützen ausgebildet sein. Sie kann aber auch  vollkommen geschlossen sein und die Schall  wand gegen die reflektierende Wand so ab  stützen, dass ein kastenförmiges Gebilde ent  steht. In den Raum 5 zwischen Schallwand 2  und reflektierende Wand 4 wird der dämp  fende Werkstoff (Watte, Schlackenwolle oder  dergleichen) gebracht. Wenn die abzustützen  den Teile 3 als freie Stützen ausgebildet  sind, muss das     Dämpfungamaterial    durch  Kleben oder durch Herumziehen eines Streifens  aus starkem Papier, Textilstoffen, wie Gaze  oder dergleichen, vor dem Herausfallen ge  sichert werden.

    



  Wenn auch die erfindungsgemässe Ausbil  dung bei Lautsprechern geringer Bautiefe von    besonderer Bedeutung ist, so machen sich  unter Umständen die erwähnten     Vorteile    auch  an Lautsprechern grösserer Bautiefe bemerk  bar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In eine Schallwand eingebauter, an einer reflektierenden Wand angeordneter Laut- sprecber, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen Schallwand und reflektierender Wand, hingegen nicht zwischen Membran und reflek tierender Wand, dämpfende Stoffe vorgesehen sind. UNTERANSPRVCHE : 1. Lautsprecher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schallwand kastenartig ausgebildet ist, und dass der Zwischenraum zwischen Schallwand und reflektierender Wand, abgesehen von dem unmittelbar zwischen Membran und reflek tierender Wand befindlichen Teil, mit Dämpfungsatoffen gefüllt ist. 2.
    Lautsprecher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,<B>dass</B> die reflektierende Wand an den Stellen, an denen ihr die Schallwand gegenüber liegt, mit dämpfen den Stoffen belegt ist. 3. Lautsprecher nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass als dämpfender Stoff Schlackenwolle dient. 4. Lautsprecher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als dämpfender Stoff Watte dient.
CH199830D 1936-10-07 1937-09-24 In eine Schallwand eingebauter Lautsprecher. CH199830A (de)

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