CH199896A - Schwimmeranordnung für die Überwachung ölgefüllter elektrischer Apparate. - Google Patents

Schwimmeranordnung für die Überwachung ölgefüllter elektrischer Apparate.

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CH199896A
CH199896A CH199896DA CH199896A CH 199896 A CH199896 A CH 199896A CH 199896D A CH199896D A CH 199896DA CH 199896 A CH199896 A CH 199896A
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  Schwimmeranordnung für die Überwachung ölgefüllter elektrischer     Apparate.            Die    Erfindung betrifft     eine    Schwimmer  anordnung für die Überwachung     ölgefüllter          elektrischer    Apparate, z.     B.        Transformatoren,     Kondensatoren, Schalter oder     Kabelanlagen.     Das Ansprechen     des    Schwimmers kann     so-          iv-ohl    Warnung, als auch Auslösung zur  Folge haben., d. h.

   der     Schwimmer        kann    im  Störungsfalle den     ,schadhaften        elektrischen     Apparat     beispielsweise    durch Auslösung der       ,Schutzschalter    vom Netz     abtrennen.     



  Um     nun    eine Schwimmeranordnung zu  erhalten, die allen im     Betrieb    elektrischer  Apparate     auftretenden    Anforderungen ge  recht wird und alle Störungsursachen zur  Anzeige zu bringen vermag     und    um     einen     Apparat zu erhalten, der ohne bauliche  Änderungen vielseitigen     Verwendungszwek-          ken        angepasst        werden    kann, werden gemäss,  der Erfindung Organe vorgesehen, welche  ermöglichen,     einen    .Schwimmer wahlweise  auf     Olverlust,

      Ölströmung und     Gasentwick-          lung    ansprechen zu lassen. Die Lagerhal-         tung    und die Austauschbarkeit     beschädigter          Schwimmeranordnungen    kann auf diese       Weise        wesentlich    vereinfacht werden.  



  In der Figur ist ein     Ausführungsbeispiel     der     erfindungsgemässenSchwimmeranord-          nungdargestellt.     



  An irgendeiner Stelle,     an,    der     in.    Stö  rungsfällen     in    der elektrischen Anlage eine  Veränderung des Ölstandes oder der Öl  strömung     bezw.    der     Strömungsgeschwindig-          keit    zu erwarten     ist,    wird der Schwimmer 1  angeordnet.

   Dieser trägt zum     Beispiel    eine       Quecksilberschaltröhre    2 für den     Signal-          stromkreis.    Bei dem     in,der    Figur     dargestell-          ten        Ausführungsbeispiel        ist    .der Schwimmer  in     einem        Gehäuse    3 enthalten, das in die       Verbindungsleitung        zwischen    einem Trans,       formatorkessel    und einem     Ülausdehnungs-          gefäss    eingesetzt ist,

   und zwar     ist    4 die an  den     Transformatorkessel    und 5 die an ,das  Ausdehnungsgefäss angeschlossene Rohrlei  tung. Im Falle eines im     elektrischen    Apparat           auftretenden        Schadens,    z.

   B. im Falle     eines     Durchschlages oder     Überschlages    der     Trans-          formatorisolation,    wird bekanntlich das<B>01</B>  infolge der     Druckerhöhung    mit erhöhter Ge  schwindigkeit durch die Rohrleitung 4, 5  und das Gefäss 3 hindurch in     das    Ausdeh  nungsgefäss gedrückt,     und    zwar in Richtung  des     Pfeils    6.     M    auftretenden     Ölverlusten,     z.

   B. durch     Lenkstellen    des     Apparatekessels     in der elektrischen Anlage, strömt das<B>01</B> in       umgekehrter    Richtung im Sinne des Pfeils 7  vom     Ausdehnungsgefäss    in den     Apparate-          kessel.        Solange    das 01 im     Schwimmer-          gehäuse    3 noch     oberhalb    des Spiegels 8     steht,     kann der Schwimmer nicht ansprechen.

   Er  reicht hingegen der     @Olstand    die durch den  gestrichelten Linienzug 9     angedeutete    Höhe,  so sinkt der     Schwimmer    ab     bezw.    kippt und       überschreitet    den     ,Schaltwinkel        ,des    elektri  schen     Schalters,    oder der     Q,uecksilberschalt-          röhre,    so     dass,    der     @Signalstromkreis    geschlos  sen     bezw.    geöffnet wird, je nach der     Be-          triebsart.     



  Um nun den Schwimmer am Ansprechen  auf     Ölverlust    wahlweise hindern zu können  oder ansprechen zu lassen, ist vor dem       Schwimmergehäuse    in der Rohrleitung ein  Stauwehr 10     angeordnet.        Beispielsweise    kann  an     dieser        Stelle    der Rohrquerschnitt einen       Staurand        enthalten.    Es empfiehlt sich, die  dem Staurand     gegenüberliegende    Rohrwand       entsprechend    der     Querschnittsverengung     durch     das    Stauwehr zu     erweitern,

          so    dass  sich der     Scheitel    11 ergibt. Durch     einen    Um  lenkkanal 12, der durch ein     Ventil    13 geöff  net oder     abgesperrt    wird, kann das Stauwehr       wahlweise        wirkungslos    gemacht oder in     Be-          trieb        gesetzt    werden. Die     Mündungsstelle        des     Kanals liegt natürlich etwa in Höhe des Öl  Spiegels 9, bei dessen Erreichen der Schwim  mer anspricht.

   Der     Scheitel   <B>11</B> des Rohr  krümmers     bezw.    der     Rohrausbauchung    ist  durch ein Verbindungsrohr 14 mit dem Ober  teil     (Gasauffangraum)    des     Gefässes    3 ver  bunden, damit sich im Scheitel 11 keine       Gasblasen    sammeln     können,    sondern diese  vielmehr ungehindert an den     Gasauffang-          raum    des Gefässes 3     weitergegeben        werden,       so dass der     ,

  Schwimmer        bei        Gasentwicklung          ordnungsgemäss        ansprechen    kann.  



  Ist hierbei aus dem Gefäss- 3 durch das       Gas        soviel   <B>01</B>     verdrängt,        .dass    der     Ölspiegel    9  erreicht wird, spricht natürlich der Schwim  mer an. Um nun den Schwimmer wahlweise  auf     Gasentwicklung        ansprechen    zu lassen  oder     sein        Ansprechen    zu verhindern, ist  durch den     Umlen        kanal    15 der     Oberteil    des       Gefässes    3 mit der     Leitung    5 verbunden.

   Das  in dem     Rohr    15     enthaltene    Ventil 16 ist zu  schliessen,     wenn    der Schwimmer auf Gas  entwicklung     ansprechen    soll und ist zu  öffnen, wenn     sein        Ansprechen    zu verhindern  ist.

   Das     Gas    strömt dann durch den Kanal  15 in die Rohrleitung 5 ab.     I)er    Ölspiegel  kann dann nur     bis    etwa     zur    Höhe 8 ver  drängt werden, bei der der Schwimmer noch  schwimmend     gehalten        wird.    Wesentlich für  die     Wirkungsweise    des     Umlenkkanals   <B>15</B> ist  die     tiefere    Lage der     Mündungsstelle    17 in  der Wand des Gefässes 3.

   Der     Rohranschluss     18 ist dabei     ,gekrümmt,    um, wie es in vielen  Fällen     erforderlich        ist,    die Höhenlage der  beiden     bereits        vorhandenen,    Rohrleitungen 4  und 5 nicht     verändern    zu müssen.  



  Das     Führungsblech    19, das in seiner  Form     etwa    dem     Gehäuse    '8     angepasst    ist, ent  zieht den Schwimmer der     unmittelbaren          Einwirkung    der     Ülströmung    und     etwaigen          Strömungswirbeln        des        Öls.    Soll der Schwim  mer auch auf     O6lströmung        ansprechen,    so  wird an ihm     das        Staublech    20     befestigt,

      das       vorteilhaft        einstellbar    ist, d. h. der     Nei-          gungswinkel        *des        Staubleches    zur     Olströ-          mungsrichtung    lässt     sich        verstellen.        Wenn     kein Ansprechen auf     Ölströmung        gewünscht     wird, zieht man das     Staublech    vollständig  aus dem     Ölstrom        heraua;

          das        ''Staublech    ist  daher am     ,Schwimmer    abnehmbar befestigt.  



       Das        Fü        hrungablh    1,9     ist    mit     einem     Schlitz 21     versehen,        durch    den das Staublech       2-0        hindurehtritt.    Da das     ,Staublech    parallel  zur     Ölstrümungsrichtung    nur eine ganz     ge-          ringe        Oberfläche    hat,

   ist die     Anspreehgrenze     des Schwimmers auf     Ölströmung        unabhängig     von der     Viskosität    des     Öls.     



       Der        @Schwimmer    ist an, der Stelle 22 dreh-      bar gelagert. Die     Schwimmerbewegung    ist  natürlich in bekannter Weise durch     An-          schlä.ge        begrenzt.     



       Wenn.    der Schwimmer ein     Auslösesehwim-          mer        ist,        @d.    h. beim Ansprechen den schad  haften Apparat vom Netz abtrennt, und  wenn     Üas        @Öl        bezw.    der     iÖlstand    noch durch  einen weiteren .Schwimmer, der beim An  sprechen Warnsignale betätigt, überwacht  wird, empfiehlt     es    sich, das .Stauwehr 10 zur  Wirkung kommen zu lassen und das Ventil  1.3 zu     schliessen,        um        den,

      Schwimmer     bei        -Öl-          verlust    nicht     in.    Tätigkeit     treten    zu lassen.  



       Wenn.    die erfindungsgemässe Schwimmer  anordnung als Schutzvorrichtung für elek  trische     Schalter        verwendet    wird, empfiehlt       es    sich im allgemeinen, das     Ventil    in der       Verbindungsleitung   <B>15</B> zu öffnen, so     dass    der  Schwimmer     nicht    auf     Gaisentwiaklung    an  sprechen kann.

   Nur wenn durch     stehen-          bleibende    Lichtbögen die Gasentwicklung  und die damit verbundene     Drucksteigerung     im     :Schalterkessel    eine unzulässige Grösse an  nimmt,     spricht    der     Schwimmer    auf die dann    einsetzende, starke     Ölströmung    an.

   Wenn       hingegen    in besonderen Fällen der     Schalter     im     Bereich    ,des     Stromnulldurchganges        schal-          tet,    so     @dass        betriebsmässig    praktisch     mit          keiner        Gasentwioklung    zu rechnen ist,     müsste     das     Ventil        in,der        Rohrleitung    15     geschlossen     werden, so     dass    der Schwimmer die Gasent  wicklung anzeigt,

   die sich in     Störungsfällen.,     z. B.     beim.    Schalten im falschen     Zeitpunkt     oder beim Hängenbleiben der     Kontakte    er  geben würde. Diese     beiden        Betriebsfälle    kön  nen zum     Beispiel    in     Regelschaltern.    für     Stu-          fentransTormatoren        auftreten,    deren     .Schalt-          flüssigkeit        mit    einem     Ausdehnungsgefässe    in  Verbindung steht.

       Dabei        .können    die Regel  sehalter     stromlos    oder     unter    Last zu schal  tende     .Stufenwähler    oder     besondere        Last-          schalter        sein.     



  Durch die drei     genannten    Mittel:     verstell-          bares    Stauwehr; verstellbare     Staubleche    und       Umgehungsleitung    zum wahlweisen Abfüh  ren     bezw.    Abschliessen .der aufgefangenen  Gase, lassen sich folgende sieben verschie  dene Einstellungen des Schwimmers erzielen:

    
EMI0003.0086     
  
    Ventil <SEP> 13 <SEP> Ventil <SEP> 16 <SEP> Ist <SEP> das <SEP> Staublech <SEP> 20 <SEP> Relais <SEP> spricht <SEP> an <SEP> bei:
<tb>  aufgesetzt <SEP> ?
<tb>  1) <SEP> Zu <SEP> Offen <SEP> Ja <SEP> Ölströmung
<tb>  2) <SEP> Offen <SEP> Offen, <SEP> Nein <SEP> Ölverlust
<tb>  3) <SEP> Zu <SEP> Zu <SEP> Nein <SEP> Gasansammlung
<tb>  4) <SEP> Zu <SEP> Zu <SEP> Ja <SEP> Ölströmung <SEP> und <SEP> Gasansammlung
<tb>  5) <SEP> Offen <SEP> Offen <SEP> Ja <SEP> Ölströmung <SEP> und <SEP> Ölverlust
<tb>  6) <SEP> Offen <SEP> Zu <SEP> Nein <SEP> Gasansammlung <SEP> und <SEP> 'Ölverlust
<tb>  7) <SEP> Offen <SEP> Zu <SEP> Ja <SEP> Gasansammlung <SEP> und <SEP> Ölverlust
<tb>  und <SEP> Ölströmung

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwimmeranordnung für !die Über wachung ölgefüllter elektrischer Apparate, gekennzeichnet durch Organe, welche ermög lichen, einen Schwimmer wahlweise auf Ö<B>l</B> verlust, Ölströmung und Gasentwicklung an sprechen zu lassen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schwimmeranordnung nach dem Patent- ansprueh,dadurch gekennzeichnet, dass ,der .Schwimmer durch ein Führungsblech gegen den @Ölstrom abgeschirmt ist und ein das, Führungsblech durchdringendes, in den Ölstrom ragendes, verstellbares., abnehmbares Staublech trägt.
    2. Schwimmeranordnung nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Ende der Schwimmeranordnung ein Stauwehr ange ordnet ist, dass auch bei absinkendem Öl spiegel eine den iSchwimmer schwimmend haltende Ölmenge zurüok,gehalten wird,
    und dass die Wirkung des Stauwehrs durch einen abschliessbaren Umgehungs- kanal aufhebbar ist. 3.
    Schwimmeranordnung nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, bei der der Schwimmer in einem mit zwei Zu- und Ableitungen für das Öl versehe- nen Gefäss angeordnet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stauwehr in einer der genannten Leitungen angeordnet ist und die Begrenzung :
    des innern Krümmer bogens bildet, dessen Scheitel höher als derjenige .der äussern Mündung dieser Lei- tung liegt, und dass die höchste Stelle des Krümmers durch ein Verbindungsrohr mit dem obern Teil des Schwimmer- gehäu ses verbunden ist. 4.
    Schwimmeranordnung nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schwim mer im Oberteil des Gefässes enthalten ist, und dass die Scheitel der Ansch ussstelle dieser Leitungen höher liegen als die Scheitel der Gefäss mündungen -dieser Lei- tungen, wobei der.
    Oberteil des Gefässes durch eine abschliessbare Umgehungs leitung mit der an das & hwimmergehä.use angeschlossenen zweiten Leitung verbun den ist.
CH199896D 1936-11-13 1937-11-01 Schwimmeranordnung für die Überwachung ölgefüllter elektrischer Apparate. CH199896A (de)

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