CH199990A - Einrichtung zur Befestigung eines stabförmigen Gegenstandes auf einer Unterlage. - Google Patents
Einrichtung zur Befestigung eines stabförmigen Gegenstandes auf einer Unterlage.Info
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Description
Einrichtung zur Befestigung eines stabförmigen Gegenstandes auf einer Unterlage. Die Befestigung von stabförmigen Gegen ständen, beispielsweise von Abdeckleisten, wie sie zum Abdecken der Fugen bei platten- förmigen Wandverkleidungen verwendet wer den, auf einer Unterlage erfolgt allgemein durch Nageln oder Aufschrauben, in einzel nen Fällen auch durch Aufkleben auf die Unterlage. Die Verwendung von Nägeln oder Schrauben setzt voraus, dass! die Unterlage aus einem diese Befestigungsart zulassenden Material besteht.
Die Befestigungsweise mit tels Nägeln oder Schrauben hat überdies den grossen Nachteil, dass, die Köpfe derselben unschön wirken.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein richtung zur Befestigung eines stabförmigen Gegenstandes, insbesondere einer Abdeck- leiste für die Trennfugen bei Plattenverklei dungen, auf einer Unterlage, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass der stabförmige Ge genstand mit wenigstens einem senkrecht zu ihm stehenden Organ versehen ist, welches derart gestaltet isst,
@dass es .sich beim Auf- legen des stabförmigen Gegenstandes au± die Unterlage selbsttätig auf letzterer verankern kann.
In der Zeichnung sind beispielsweise Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
In Fig. 1 ist 1 die Trennfuge zwischen zwei Wandplatten 2, welche mittels der Deckleiste 3 abgedeckt ist. An der Deckleiste 3 sind zwei rechtwinklig zu ihr stehende Stege 4 befestigt, welche je in einem Haken 5 endigen.
Die Funktion ist aus der Zeichnung ohne weiteres erkennbar: Beim Einfügen der Stege 4 in die Trennfuge 1 werden dieselben an ihren freien Enden durch den Druck der Stosskanten der Platten 2 einander genähert, um wieder zurückzufedern,sobald die Haken 5 die rückseitige Fläche erreichen, womit sie sich selbsttätig an den Platten 2 verankern und gegen Lösung arretieren.
Wie aus Fig. 2 obere und untere Hälfte ersichtlich ist, können die Stege 4 durch in Abständen auf die Länge der Abdeckleiste 3 verteilt angeordnete Vorsprünge gebildet sein (obere Hälfte) oder aber über die ganze Länge der Leiste 3 durchgehend verlaufen (untere Hälfte).
Fig. 3 zeigt in der Längsrichtung ge sehen und Fig. 4 im Schnitt eine Befesti- gungseinrichtung, bei welcher die Veranke- rungsstege 4 nicht direkt an den Platten 2 verankert sind, sondern an einer besonderen Fussleiste 6, welche ebenfalls mit Stegen 4a versehen ist. Die Fussleiste 6 ist auf der mit den Platten zu bekleidenden Unterlage be festigt oder wird durch die Platten 2 an der selben festgehalten.
Die Befestigung der Deckleiste 3 erfolgt in der Weise, dass die Stege 4 zwischen die Stege 4a der Fussleiste 6 eingeführt werden, wobei sie federnd ein ander genähert werden. Sobald die Endhaken 5 die Enden der Stege 4a überschritten haben, federn sie auseinander, und die Verankerung zwischen der Fussleiste 6 und der Deckleiste 3 ist vollzogen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen ähnliche Aus führungsformen wie die Fig. 3 und 4 mit dem Unterschied, dass die Fussleiste 6 nur einen in einzelne Vorsprünge aufgelösten Steg 4a aufweist, an welchem die Endhaken der Stege 4 der Abdeckleiste beidseitig an greifen.
Während die in den Fig. 1 bis 6 gezeig ten Ausführungsformen eine bestimmte Plat tendicke zur Voraussetzung haben, für wel che sie bemessen und verwendbar sind, zei gen' die Fig. 7 und 8 eine Ausführungsform, bei welcher die Dicke der Platten in bestimmten Grenzen variieren kann.
Dies ist dadurch er reicht, dass die Fussleiste 6 der ebenfalls zwei teiligen Einrichtung mit zwei je in einzelne Vorsprünge aufgelösten Stegen 4a versehen ist, deren einander zugekehrte Seiten mit einer Feinzahnung bezw. Riffelung versehen sind, deren Nuten in der Längsrichtung der Deckleiste 3 verlaufen.
Anderseits ist die Deckleiste 3 mit einem ebenfalls in ein zelne Vorsprünge aufgelösten geriffelten Steg 4 versehen, welcher in der Dicke so be messen ist, dass er mit mässigem Druck zwi schen die Stege 4a der Fussleiste eingeführt werden kann, bis die Deckleiste auf den Oberflächen der Platten 2 anliegt.
Die Riffe lung der Berührungsflächen, an deren Stelle eine Rauhung anderer Art treten kann, ver hindert eine Lockerung der Leiste, ermöglicht aber auch eine Nachstellung der Leiste bei allfälligem Schwinden des Plattenmaterials, in dem ein leichter Druck auf die Leiste die Nachstellung bewirkt.
Die Riffelung oder andersartige Rauhung der Berührungsflächen der Stege kann derart gestaltet werden, dass die Lösung der verankerten Teile, wo dies zweckmässig erscheint; ohne Beschädigung der Teile möglich ist, d. h. durch einen blossen Zug: Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Ausfüh- rungsform, bei welcher die Fussleiste 6 mit Fanghaken 7 versehen ist, in welchen die Endwulste 5' der Stege 4 sich verankern.
Werden , die Stege nicht über die ganze Länge der Deckleiste durchgehend ausge führt, so kann bei geeigneter Gestaltung der selben und der Stege der Fussleiste die Ver ankerung in der Weise erfolgen, dass die Deckleiste zunächst an die Unterlage ange legt und dann durch Längsverschiebung ver ankert wird.
Die erfindungsgemässe Einrichtung eignet sich in derselben Weise für alle Konstruk tionen, wo ähnliche Verhältnisse vorliegen, und wo Schrauben und Nägel unerwünscht oder unmöglich sind, bei entsprechender Aus bildung insbesondere auch dort, wo verschie dene Dicken der zu befestigenden Platten, z. B. Glasscheiben, in Frage kommen, bei spielsweise bei Schaufensterprofilen und Innenausstattungen aller Art.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zur Befestigung eines stab- förmigen Gegenstandes, insbesondere einer Abdeckleiste für die Trennfugen bei Platten verkleidungen, auf einer Unterlage;dadurch gekennzeichnet, dass der stabförmige Gegen stand mit wenigstens einem senkrecht zu ihm stehenden Organ versehen ist, welches derart gestaltet ist, dass es sich beim Auflegen des stabförmigen Gegenstandes auf die Unterlage selbsttätig auf letzterer verankern kann.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da3 der stabför- mige Gegenstand mit wenigstens einem in seiner Längsrichtung verlaufenden Steg versehen ist, der in einem Haken endigt, dessen Abstand von dem stab- förmigen Gegenstand der Dicke der Un terlage entspricht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in der Längsrichtung des steh förmigen Gegenstandes eine Mehrzahl von Stegen mit Endhaken in Abstand voneinander angeordnet ist.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein einziger Steg über die ganze Länge des stabförmigen Gegenstandes durchgehend verläuft. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwei Stege parallel nebeneinan der durchgehend über die ganze Länge des stabförmigen Gegenstandes verlaufen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der bezw. die Stege federnd aus gebildet sind. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe gebil det wird durch wenigstens einen am stabförmigen Gegenstand vorhandenen Steg und durch eine Fussleiste, mit wel cher der stabförmige Gegenstand ver ankert werden kann.7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch .6, zum Befestigen von Trennfugen-Abdeckleisten an Platten- Verkleidungen, dadurch gekennzeichnet, dass. die Fussleiste aus einer Schiene be steht,welche durch .die Verkleidungsplat- ten festgehalten wird und mit einem oder mehreren in Längsrichtung der Schiene verlaufenden; ;Stegen versehen ist, mit welchen ein respektive mehrere Stege der Abdeckleiste verankert werden können. B. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege der Deck leiste und der Fussleiste mittels Haken gegenseitig verankerbar sind.9. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg oder die Stege der einen Leiste zwischen zwei Stegen der Gegenleiste festklemmbar sind. 1.0. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6, 7 und 9, da durch gekennzeichnet, dass die Berüh rungsflächen der miteinander zu veran kernden Stege derart gestaltet sind, dass sich dieselben gegenseitig unter Aus nützung ihrer Adhäsion festhalten kön nen.11. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6, 7, 9 und 10, da durch gekennzeichnet, dass die Berüh rungsflächen der miteinander zu veran kernden Stege gerauht sind. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsflä chen der miteinander zu verankernden Teile geriffelt sind. 13.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6, 7; 9 und 10, da,- ,durch gekennzeichnet, dass die Veranke rung durch einen blossen Zug an dem ver ankerten Organ gelöst werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH199990T | 1937-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199990A true CH199990A (de) | 1938-09-30 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH199990D CH199990A (de) | 1937-11-15 | 1937-11-15 | Einrichtung zur Befestigung eines stabförmigen Gegenstandes auf einer Unterlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199990A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063361B (de) * | 1953-08-21 | 1959-08-13 | Franz Buechler | Klemmschiene fuer die Befestigung von insbesondere duennen Platten an Waenden, Decken od. dgl. |
| US3039575A (en) * | 1958-09-03 | 1962-06-19 | Capitol Prod Corp | Composite grating |
| EP0430921A1 (de) * | 1989-11-20 | 1991-06-05 | Austria Metall Aktiengesellschaft | Wand, die aus kastenförmigen Plattenelementen besteht |
-
1937
- 1937-11-15 CH CH199990D patent/CH199990A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063361B (de) * | 1953-08-21 | 1959-08-13 | Franz Buechler | Klemmschiene fuer die Befestigung von insbesondere duennen Platten an Waenden, Decken od. dgl. |
| US3039575A (en) * | 1958-09-03 | 1962-06-19 | Capitol Prod Corp | Composite grating |
| EP0430921A1 (de) * | 1989-11-20 | 1991-06-05 | Austria Metall Aktiengesellschaft | Wand, die aus kastenförmigen Plattenelementen besteht |
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