CH200163A - Uberstromselbstschalter mit zwei magnetischen Blas- und Auslösespulen. - Google Patents

Uberstromselbstschalter mit zwei magnetischen Blas- und Auslösespulen.

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CH200163A
CH200163A CH200163DA CH200163A CH 200163 A CH200163 A CH 200163A CH 200163D A CH200163D A CH 200163DA CH 200163 A CH200163 A CH 200163A
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Electrotech Erzeugnisse Gmbh
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      Überstromselbstschalter    mit zwei magnetischen Blas- und     Auslösespulen.       Die Erfindung betrifft einen     Übenstrom-          selbstschalter,    dessen :Sockel zwei magne  tische Blas- und     Auslösespulen,    eine da  zwischenliegende Schaltkammer und einen  Schaltmechanismus trägt.

   Bei den bekannten       Überstromselbstschaltern    mit zwei     magneti-          sehen    Blas- und     Auslösespulen    und einer  dazwischenliegenden Schaltkammer ist der  zur     Steuerung    des     Auslösemechanismus    die  nende Anker von einer     Eisenplatte    gebildet,  die in .grosser Entfernung von den Magnet  spulen mit den an den Eisenkernen fest  sitzenden Schenkeln zusammenwirkt. Der  Anker steht hier unter Einwirkung eines ver  hältnismässig schwachen magnetischen Fel  des.

   Die unmittelbar sich um die Magnetspu  len schliessenden 'Streulinien lassen ein -star  kes Feld an dem Anker nicht     auftreten.    Da  keine grossen mechanischen     Kräfte    an dem  Anker vorhanden sind, können die bekannten  Selbstschalter dieser Art nicht mit kleinen       Auslösezeiten    arbeiten, es sei denn, dass die    Magnetspulen     erheblich    vergrössert werden.  Eine Vergrösserung der Magnetspulen hat je  doch eine -Vergrösserung der     Abmessungen     des Schalters zur Folge.

     Durch die Erfindung soll für die     über-          stromselbstsehalter    der oben erwähnten Art  eine günstigere Steuerung des     AusSlösemecha-          nismus    durch den Magnetanker     gesehaffen     werden.

   Erfindungsgemäss sind die Blas- und       Auslö:sespulen    mit ihren     einen    Stirnflächen  einander zugekehrt und weist der drehbar       gelagerte    Anker zwei :durch einen     Eisensteg     starr miteinander     verbundene    'Schenkel auf,  deren freie Enden vor den     Aussenstirnflächen     der     Magnetspulen        liegen    und beim     Angezo-          genwerden    durch die in den Spulen liegenden  Eisenkerne sich senkrecht zur     Achsenrich-          tung        dieser    gerne bewegen.

   Die     Vorteile    der  Erfindung werden bei der     Beschreibung    des       Ausführunb    Beispiels     erläutert.     



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfiu.dungsge""enstandes    in     drei         Ansichten     (Fig.    1 bis 3) und vier     Einzel-          darstellungen        (Fig.    4     bis    7)     dargestellt.     



  1     ist    der keramische Isoliersockel     des          Selbstschalters    und 2 die     Abdeckkappe.    Aus  der Kappe ragt ein     Einschaltdruckknopf    3  hervor,     ferner    ein Druckknopf 4, der es ge  stattet, den Schalter auch von Hand auszu  lösen.  



  Auf dem Sockel sind zwei     Magnetspulen     5 und 6 gleichachsig angeordnet.     Zwischen     ihnen befindet sich die     Unterbrechungs-          strecke    des     Selbstschalters.    Sie ist von einer  Schaltkammer 7 umgeben, die beispielsweise  aus keramischem Material     hergestellt    sein  kann. Stattdessen kann man     auch    andere       Schaltkammerkonstraktionen    an sich bekann  ter Ausbildung verwenden.

   Durch die     beiden     Spulen 5 und 6 wird eine     Blaswirkung    auf  die zwischen ihnen befindliche Unterbre  chungsstrecke ausgeübt, die     insbesondere     deshalb eine wesentliche Erhöhung der       Schaltleistung    ergibt, weil die     Unterbre-          chungsstrecke    von den     magnetischen    Kraft  linien zum grossen Teil senkrecht     geschnitten          wird,    und die     Kraftliniendichte    gerade an  dieser Stelle     besonders    gross ist.  



  Das     ortsfeste        Kontaktstück    8 ist mit  einem     T-förmigen        Kontaktstreifen    9     (Fig.    4  und 5) verbunden. Die     beiden        ,sich    gegen  überliegenden freien Enden der     T-Form     dienen unmittelbar zum Anschluss der     Spu-          lenwindungen    10. Die Spulen können dabei  aus Flachband gewickelt sein.

   Man gelangt  auf diese     Weise    zu einer einfachen     Leitungs-          Duführung    und zu einer     leichten        Montage.     



  Das bewegliche     Kontaktstück    11 ist an  einem Isolierkörper 12 befestigt, der mit dem  vom Mechanismus betätigten Schalthebel 13  federnd beweglich verbunden ist. In das     Iso-          lierstück    12 ist ein Stift 14 eingelassen, mit  tels dessen das     Kontaktstück    11 vernietet ist.  Die Stromzuführung zum Kontaktstück 11  erfolgt durch eine flachbandförmige Litze  15. Ein derartiges flaches Gewebeband hat  den Vorteil, dass es senkrecht zur Seite keiner  lei Widerstand ausübt, wie das bei den bisher       verwendeten        Stromzuführungen    aus Blatt  federn oder Litzen mit rundem     Querschnitt       der Fall sein konnte.

   Die Befestigung des       Isolierstückes    12 am Schalthebel 13 erfolgt  gemäss     Fig.    6 und 7 in der Weise, dass die  beiden Schenkel des etwa. U-förmigen Schalt  hebels 13 in dazu passende Vertiefungen des       Isolierstückes    12 eingedrückt werden. Die  Enden der Schenkel des Schalthebels 13 sind  abgerundet, so dass dem     Isolierstück    eine be  schränkte Drehbewegung um die Enden des  Schalthebels möglich ist. Eine Feder 16 stützt  sich     einerseits    gegen den Schalthebel 13, an  derseits gegen das     Isolierstück    12 ab.  



  Der den Schalthebel 13     betätigende    Me  chanismus ist zwischen zwei Platinen 17 an  geordnet. Der Mechanismus enthält ein     Knie-          hebelgesperre,        das    aus dem     Schaltarm    13 und  den Armen 18, 19 und 20 gebildet ist. Der  Arm 20 ist um eine     ortsfeste    Achse 21 dreh  bar; er trägt einen Sperrhebel 22, der sich  gegen einen Anschlaghebel 23 abstützt.

   Auf  den Anschlaghebel 23 wirkt ein Bimetall  streifen 24     ein.    Auf den gleichen Hebel wirkt  ferner gegebenenfalls unter     Vermittlung    eines  die     Bewegung        übertragenden        Zwischenhebels     der Knopf 4 für die Handauslösung. Der  Anschlaghebel 23 kann ferner durch den  Magnetanker betätigt. werden. Der Magnet  anker weist zwei Schenkel 25 und einen die  Schenkel miteinander verbindenden Eisen  steg 27 auf. Die Enden der Schenkel 25 lie  gen vor den     Aussenstirnflächen    der Magnet  spulen 5, 6 und stehen     unter    dem Einfluss  der     Eisenkerne    29 der Spulen.

   Der Eisen  steg 27 hält die beiden     Schenkel    25 in einer  bestimmten Lage     zueinander        und    dient zu  gleich als magnetischer     Rüekschluss.    Der An  ker ist an einer Achse     drehbar    gelagert. Bei  der dargestellten     Ausführung    ist der Magnet  anker an der gleichen Achse 26 gelagert wie  der Schalthebel 13. Die Achse 26 hat     eine     solche Anordnung, dass die Enden der Schen  kel     2 < 5    des     Magnetankers    durch die in den  Magnetspulen liegenden     Eisenkerne    senkrecht  zur Achsrichtung dieser Eisenkerne bewegt  werden.

   Durch die Achse 26 wird ebenfalls  der magnetische Kreis in dem Anker ge  schlossen. Eine     Verlängerung    28 eines der  Schenkel 25 des     Magnetankers    kann auf den           Anschlaghebes    23     einwirken.    Stattdessen  kann man auch den     Magnetanker    ebenso     wie     die Handauslösung auf einen lediglich der  Bewegungsübertragung dienenden Zwischen  hebel einwirken lassen.  



  Der in der Zeichnung dargestellte     Ü'ber-          stromselbstschalter    hat folgende Wirkungs  weise.  



  Die     Fig.    2 zeigt den     Überstromselbst-          schalter    in der Ausschaltstellung. Wird der  Druckknopf 3 niedergedrückt, so     bewegt    sich  das von den Hebeln 18 und 19 gebildete  Knie in Richtung auf den Sockel 1. Dabei  stützt sich der an dem Hebel 19     angelenkte     Hebel 20 gegen den Anschlaghebel 23. Bei  der Abwärtsbewegung des Knies streckt sich  das Kniegelenk und führt den Schalthebel 13  durch Drehen um die Achse 26 in die Ein  schaltstellung. Tritt ein Kurzschluss auf, so  ziehen die Eisenkerne der Magnetspulen 5  und 6 die Schenkel 25 des Magnetankers an.  Dadurch stösst die Verlängerung 28 des  Magnetankers gegen den Anschlaghebel 23  und bewegt diesen zur Seite.

   Da durch diese  Bewegung des Anschlaghebels 23 der Hebel  20 seine Stütze verliert, kann die an dem  Schalthebel 13 wirksame Ausschaltfeder den  Schalthebel in die Ausschaltstellung bewe  gen, wobei sich das von den Hebeln 18, 19  gebildete Kniegelenk in     Richtung    auf den  Hebel 20 verschiebt.  



  Die beschriebene Ausbildung und Anord  nung des Magnetankers hat folgende Vor  züge:  Dadurch dass der Magnetanker von zwei  Schenkeln und einem sie     verbindenden    Eisen  steg gebildet ist, ist es möglich, den Magnet  anker einem besonders starken magnetischen  Feld auszusetzen. Die Schenkel werden in die  Nähe der Eisenkerne der Spulen herange  führt, also an die Stellen, an denen der  magnetische Fluss am stärksten ist. Die bei  den Schenkel und der Steg bilden den magne  tischen Rückschluss für die Magnetspulen.  Je grösser das magnetische Feld ist, desto  grösser sind die Anziehungskräfte. Grössere         Anziehungskräfte    vermindern in     erwünschter     Weise die     Auslösezeit    des Selbstschalters.  



  Es ist noch     hinzuzufügen,dass    dem Mag  netanker an dem     Auslösemechanismus    leicht  eine solche     Lagerung    gegeben werden kann,  dass der mit den Eisenkernen     zusammenwir-          lcende    Hebelarm 25 grösser ist als der mit den  Gliedern des     Auslösemechanismus    zusammen  wirkende Hebelarm 28. Auf diese Weise  können     günstige        Übersetzungsverhältnisse     erreicht werden, die ebenfalls die     Auslöse-          kräfte    an den Gliedern des     Auslösemecha-          nismus    vergrössern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überstromselbstschalter, dessen Sockel zwei magnetische Blas- und Auslösespulen, eine dazwischenliegende Schaltkammer und einen Schaltmechanismus trägt, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blas- und Auslösespu- len mit ihren einen Stirnflächen einander zugekehrt sind, und dass ein drehbar gelager ter Anker zwei durch einen Eisensteg starr miteinander verbundene Schenkel aufweist,
    deren freie Enden vor den Aussenstirnflächen der Spulen liegen und beim Angezogenwer- den durch die in den Spulen liegenden Eisen kerne sich senkrecht zur Achsrichtung dieser Eisenkerne bewegen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Überstromschalter nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet anker an der gleichen Drehachse gelä- gert ist wie der den beweglichen Kontakt tragende Schalthebel.
    2. Überstromschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das beim Einschalten mit dem Kontaktstück des Schalthebels in Berührung kommende ortsfeste Gegenkontaktstück mit einem T-förmigen Leiter verbunden ist, an des sen beiden freien Schenkelenden die einen Enden der Spulen angeschlossen sind.
CH200163D 1936-08-03 1937-07-31 Uberstromselbstschalter mit zwei magnetischen Blas- und Auslösespulen. CH200163A (de)

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