CH200172A - Kathodenstrahlröhre. - Google Patents
Kathodenstrahlröhre.Info
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Description
Hathodenstrahlröhre. Beim Bau von Kathodenstrahlröhren ist das Einstellen von Glühkathode und Steuer elektrode von grosser Bedeutung, da von dem gegenseitigen Abstand beider die Charakte ristik der Röhre abhängt. Bei Serienherstel lung solchen Röhren, vorzugsweise von Fern sehröhren, ist es wünschenswert, dass die Charakteristik der einzelnen Stücke einer Serie möglichst gleich ausfällt. Die bisherigen Ausbildungen von Kathodenstrahlröhren mit Glühkathode haben in dieser Beziehung grosse Mängel. Die Halterung der Kathode erfolgt hier nämlich nur mit Hilfe einer Fahne, die der Kathode zugleich als Stromzuführung dient. Es ist also in jedem Fall ein besonderes Einstellen der Kathode erforderlich.
Ausser dem ist eine solche Halterung wenig stabil. Sie ändert sich unter dem Einfluss von Er schütterungen und beim Aufheizen der Röhre.
Diese Nachteile werden durch die Erfin dung vermieden. Diese gibt eine Verbesserung solcher Röhren, deren Kathode in einem Haltekörper befestigt ist. Fig. <B>1</B> ist eine Schnittansiebt der Katho denanordnung eines Beispiels der neuen Röhre, Fig. 2 eine untere Ansicht dazu. Fig. <B>8</B> ist eine Schnittansicht der Kathoden anordnung eines zweiten Beispiels.
In der Anordnung nach Fig. <B>1</B> und 2 ist die Kathode 2 in einem isolierenden Halte körper<B>1</B> befestigt, der zum Beispiel aus keramischem Stoff besteht. Sie ist beispielg- weise ein Nickelröhrehen, das einen schrau benförmig gewundenen Heizdraht<B>3</B> umschliesst und die emittierende Schicht 4 trägt. Dieses Röhrchen sitzt mit einer Einschnürung in dem Körper<B>1,</B> so dass die Schicht 4 in axialer Richtung eine bestimmte Lage hat, und ist durch Umbördelung seines äussern Randes in dem Körper<B>1</B> befestigt.
Für die Stromzuführung ist in dem Körper<B>1</B> ausser der Bohrung, in welcher die Kathode 2 sitzt, noch eine Bohrung<B>5</B> vorgesehen. Der Körper <B>1</B> hat eine Eindrehung, in der eine Metall kappe<B>6</B> als Steuerelektrode sitzt. Durch diese Eindrehung 'ist auch die Lage der Kappe<B>6</B> in bezug auf die emittierende Schicht 4, also der gegenseitige Abstand beider fest gelegt, so dass dieser Abstand, der für die Steuerungscharakteristik wesentlich isst, nicht eingestellt zu werden braucht. Der Körper<B>1</B> hat aussen eine Längsnut<B>7,</B> in welcher eine Fahne<B>8</B> der Kappe<B>6</B> liegt.
Die Anordnung i> 2,<B>6, 8</B> ist in eine Haltevorrichtung 12 eingesetzt, die sich innerhalb des Elektroden- systeins befindet. Fig. <B>1</B> zeigt einen Teil des Elektrodensy8tems. Dessen Haltestäbe sind mit<B>9</B> bezeichnet.<B>10</B> bedeutet einen Teil de4 Konzentrierungszylinders mit Blende<B>11.</B> Die Haltevorrichtung 12 ist im dargestellten Fall ein metallischer Hohlzylinder, der an Schellen, oder wie in der Zeichnung darge stellt ist, mit Hilfe von Platten<B>13</B> inner halb des Elektrodensystems befestigt und zentrisch auf die Blende<B>11</B> ausgerichtet ist.
Hierdurch ist die zentri8che Lage der Kathode 2 und der Blende 14 in bezug auf die Blende<B>11</B> und den Zylinder 12 gewährleistet. Mit Hilfe der Fahne<B>8</B> ist diese Lage ge- 8ich6rt. Die Fahne<B>8</B> ist hierzu um den Zylinder 12 hertimgebogen und an der nächsten Platte<B>13</B> befestigt, z. B. durch Schweissen. Dadurch ist auch ein einwandfreier Kontakt zwischen Kappe<B>6</B> und Zylinder 12 gewähr leistet. Zylinder 12 vergrössert so die wirk- Bame Fläche der als Steuerelektrode dienen den Kappe<B>6.</B>
In der Anordnung nach Fig. <B>3</B> sitzt die Kathode 2 auf einem Isolierröhrohen <B>15,</B> das zugleich zur Durchführung eines oder beider Heizdrähte<B>3</B> dient. Der Haltekörper<B>1</B> ist in diesem Fall aus Metall, und zwar aus einem Metall, das sehr schlecht wärmeleitend ist, beispielsweise aus Invarstahl. Dieser Körper<B>1</B> hat einen Bund<B>16,</B> der als An schlag wirkt und hierdurch den axialen<B>Ab-</B> stand der einittierenden Schicht 4 von der scheibenförtnigen Lochelektrode<B>17</B> bestimmt, die irgendwie befestigt ist. An der Elektrode <B>17</B> ist ein Stutzen<B>18</B> befestigt, z.
B. durch Schweissen, der zur Aufnahme der Kathode dient und zusammen mit der Elektrode<B>17</B> als Steaerelektrode wirkt. In diesen Stutzen ist der Körper<B>1</B> mit der Kathode eingescho- ben. Der Körper<B>1</B> liegt hier also im Gegen satz zu dem ersten Beispiel auf dem Potential des als Wehnelt-Zylinder bekannten Stutzens <B>18</B> und muss daher gegen die Kathode elek trisch isoliert sein.
Die Erfindung ist nicht auf diese beiden Beispiele beschränkt. Es ist z. B. möglich, im Falle der Fig. <B>1</B> und 2 die Kappe<B>6</B> des Wehnelt-Zylinders statt an dem Körper<B>1</B> an dem beiderseits offenen Zylinder 12 anzu bringen, oder im Falle der Fig. <B>3</B> den Kör per<B>1</B> mit einer Kappe zu versehen und die Elektrode<B>17</B> mit einer grössern Öffnung aus zustatten.
Wie alle diese Beispiele zeigen, ist die Kathode in einem Haltekörper unbeweglich befestigt, der seinerseits in einen innerhalb der Halterung des Elektrodensystems ange ordneten Hohlzylinder fest eingefügt ist. Hierdurch wird eine voUständig stabile, erschütterungsfreie Befestigung der Kathode erzielt. Da die Kathode ausserhalb des Elek- troden@y8tem@ in der) Haltekörper eingebaut wird, ist die gesamte JustierungBarbeit ausser ordentlich erleichtert, so dass selbst eine weniger getibte Hand das Elektrodensystem zusammenbauen kann.
Bei Reparaturen kann die Kathode durch Herausziehen des Halte körpers leicht ausgewechselt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Kathodenstrahlröbre, deren Kathode in einem Hattekörper befestigt isst, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltekörper zusam men mit der Kathode in einen Hohlzylinder eingepasst und dieser gemeinsam mit den Übrigen, rotationasymmetrigehen Elektroden gehaltert und auf diese Elektroden ausge richtet ist. UNTERANSPRVCHE: <B>1.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder zum mindesten als Teil der Steuerelektrode dient. 2.Anordnung nach Patentanepruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb der Halterung des Elektrodensystems angebrachte Hohlzylin der eine Blende trägt und als Wehnelt- Zylinder dient. <B>3.</B> Anordnung nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der axiale Abstand zwischen der Stirnfläche der Kathode und der Blende der Steuerelektrode durch einen Bund des Haltekörpers festgelegt ist. 4.Anordnung nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der zur Aufnahme des Halte körpers dienende Hohlzylinder mit Hilfe von Platten innerhalb der Halterung des Elektrodensystems befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200172X | 1937-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200172A true CH200172A (de) | 1938-09-30 |
Family
ID=5759717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200172D CH200172A (de) | 1937-02-22 | 1938-02-16 | Kathodenstrahlröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200172A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740384C (de) * | 1939-09-01 | 1943-10-19 | Telefunken Gmbh | Verfahren zum Einstellen des Abstandes zwischen der OEffnung der Steuerblende und der Stirnflaeche der Kathode einer Braunschen Roehre |
-
1938
- 1938-02-16 CH CH200172D patent/CH200172A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740384C (de) * | 1939-09-01 | 1943-10-19 | Telefunken Gmbh | Verfahren zum Einstellen des Abstandes zwischen der OEffnung der Steuerblende und der Stirnflaeche der Kathode einer Braunschen Roehre |
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