CH200177A - Apparat zur künstlichen Erzeugung klimatischer Heilfaktoren für therapeutische Zwecke. - Google Patents
Apparat zur künstlichen Erzeugung klimatischer Heilfaktoren für therapeutische Zwecke.Info
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Description
Apparat zur künstlichen Erzeugung klimatischer Heilfaktoren für therapeutische Zwecke. Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur künstlichen Erzeugung klima tischer Heilfaktoren für therapeutische Zwecke und besteht darin, dass eine Bestrah- lungseinrichtung, in weloher eine Queck- silberdampflampe mit Lampen verschiedener Farb-, bezw. Wärmestrahlen,
sowie eine Ionisations- und Ozonisierungseinrichtung vorgesehen ist mit mindestens einer Zer- stäubungseinrichtung für mit Essenzen ver sehene Flüssigkeiten, ferner mit druckluft- bezw. Sauerstoff- oder kohlensäureführenden Düsenrohren und mit einem Flüssigkeits becken kombiniert sind, so,
dass durch wahl weise Einschaltung der Bestrahlungs-, Zer- stäubungs-, Ionisations- und Ozonisierungs- einrichtung das jeweils gewünschte Klima unter besonderer Hervorhebung bestimmter Heilfaktoren geschaffen werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungs- gegenstaud also leicht transportabler Apparat in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. 1 und 2 in teilweise geschnittener Seitenansicht bezw. in Draufsicht veran schaulicht.
An einem Gestell 1 ist ein Wasser becken 2. in einer in. der Höhenrichtung ver stellbaren Plattform 3, gelagert. Das Ge stell 1 trägt bei dem gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel einen die Bestrahlungslampen enthaltenden Reflektor 10 und mehrere Zer- stäubungseinrichtungen. 6 für feuchte oder trockene Luft, Dämpf und dergl.,
welche beide ebenfalls in der Höhenrichtung oder seitlich einstellbar sind. Zur Festklemmung des Reflektors l0 und der 7erstäubungsein- richtung dienen durch Handhebel 5 betätig- bare Klemmvorrichtungen.
Schliesslich ist an dem Gestell 1 noch eine Gebläseeinrichtung 9a angeordnet, an deren Leiturig 9 ein gegen den Patienten oder den Flüssigkeitsspiegel 7 des Wasser beckens 21 einstellbarer, gekrümmter Luft- stromlenker 2;9 angeschlossen ist.
Der gezeichnete Apparat besitzt ferner Düsen a aufweisende Rohre 4 und 4', von welchen 4 an einen Luftkompressor ange- schlossen ist, während 4' wahlweise an eine Sauerstoff- oder Kohlensäureflasche ange- schlossen werden kann.
Diese Rohre 4, 4' können unterhalb der Bestrahlungseinrich@ tung entweder freiliegend oder im Wasser- becken 2 angeordnet sein.
In dem in ver- schiedenen Neigungen gegen den Wasser- spiegel einstellbaren Reflektor 10 sind Lam pen zur Erzeugung von Lichtstrahlen der verschiedensten Wellenlängen (von Infrarot bis Ultraviolett)
und zur Ionisierung und Ozonisierung dienende elektrische Apparate bekannter Bauart untergebracht. In der <B>3</B> itte im Brennpunkt des Reflektors 10 ist eine Quecksilberdampflampe 11 vorgesehen,
um welche herum mit Edelgas gefüllte Lam pen 1.8 der verschiedenen Farben des Son- nenspektrums, wie Neonrot, Ultraviolett etc. und Lampen 14 von Wärmestrahlen verschie- dener Wellenlängen, darunter auch He@iz- spiralenkörper angeordnet sind.
Im Reflek tor 10 ist auch eine medizinisch bekannte Starklichtlamipe 15 untergebracht. Je nach dem, welche Lampe bezw. Lampen einge schaltet werden,
können Strahlen bezw. Strahlenkombinationen der gewünschten Wel- lenlänge direkt auf den Patienten oder .ge gen das Wasser im Behälter 2 geleitet wer den, und zwar derart, dass,
ein Sonnen spektrum gewünschter Höhenlage erzeugt wird. Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Konstruktion des Apparates sind im Reflek tor 10 die Lampen 11, 13, 14 und 15 unab hängig voneinander regelbar und verstellbar untergebracht,
so dass beim gleichzeitigen Anschalten verschiedener Lampen und bei Neigung der Lampen im gewünschten Win kel eine Mischung der gewünschten Strahlen arten mit wahlweise einschaltbaren Inten- sitätsverhältnissen derselben erhältlich ist. Am
Reflektor 10 ist ein Reflektorschild 25 angelenkt, das die den Patenten nicht tref fenden Strahlen gegen den Rücken des Pa tenten reflektiert, Diese Strahlen kommen direkt zum Patienten oder durch Reflexion
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des <SEP> Wasserspiegels <SEP> indirekt <SEP> zur <SEP> Einwir kung.
<SEP> Zur <SEP> Erhöhung <SEP> der <SEP> Reflexionswir kung <SEP> des <SEP> Wasserspiegels <SEP> kann <SEP> im <SEP> Wasser becken <SEP> eine <SEP> stark <SEP> spiegelnde <SEP> Platte <SEP> 28 <SEP> an geordnet <SEP> sein. <SEP> Der <SEP> Reflektor <SEP> 10 <SEP> kann <SEP> in
<tb> einem <SEP> derartigen <SEP> Neigungswinkel <SEP> eingestellt
<tb> werden, <SEP> dass <SEP> beide <SEP> Wirkungen <SEP> gleichzeitig
<tb> eintreten.
<SEP> Durch <SEP> Einschalten <SEP> des <SEP> Gebläses <SEP> 9a
<tb> wird <SEP> Luft, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> unter <SEP> jeweils <SEP> ge wünschtem <SEP> Druck <SEP> mittels <SEP> des <SEP> Luftstrom lenkers <SEP> 29 <SEP> entweder <SEP> direkt <SEP> gegen <SEP> den <SEP> Patien ten <SEP> oder <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Wasseroberfläche <SEP> gebla sen, <SEP> wodurch <SEP> in <SEP> ersterem <SEP> Falle <SEP> der <SEP> Patient
<tb> einer <SEP> kühlen <SEP> oder <SEP> warmen! <SEP> Luftströmung
<tb> ausgesetzt <SEP> werden <SEP> kann <SEP> bezw.
<SEP> in <SEP> letzterem
<tb> Falle <SEP> auch <SEP> Wasserwellen <SEP> verschiedener <SEP> Stärke
<tb> zur <SEP> Beruhigung <SEP> der <SEP> Nerven <SEP> des <SEP> Patienten
<tb> erzeugt <SEP> werden <SEP> können.
<tb> Durch <SEP> entsprechenden <SEP> Anssohluss <SEP> des <SEP> Roh res <SEP> 4 <SEP> an <SEP> die <SEP> Druckluft- <SEP> bezw. <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> 4'
<tb> an <SEP> die <SEP> Sauerstoff- <SEP> oder <SEP> Kohlensäureleitung
<tb> ist <SEP> es <SEP> möglich, <SEP> eine <SEP> staubfreie <SEP> bezw. <SEP> Sauer stoff- <SEP> oder <SEP> kohlensäurehaltige <SEP> Atmosphäre
<tb> zu <SEP> schaffen, <SEP> da <SEP> die <SEP> Luft <SEP> beim <SEP> Durchtritt
<tb> durch <SEP> das <SEP> Wasser <SEP> gereinigt <SEP> wird, <SEP> bezw. <SEP> die
<tb> Zusammensetzung <SEP> der <SEP> Luft <SEP> beliebig <SEP> geregelt
<tb> werden <SEP> kann.
<SEP> Ausserdem <SEP> werden <SEP> hierbei <SEP> zur
<tb> Erzeugung <SEP> von <SEP> Luftfeuchtigkeit <SEP> Wasser sprudel <SEP> erzeugt. <SEP> Oberhalb <SEP> des <SEP> Wassserbehäl ters, <SEP> also <SEP> zwischen <SEP> Lichtquelle <SEP> und <SEP> Wasser
<tb> sind <SEP> mehrere <SEP> Zerstäuber <SEP> angeordnet, <SEP> welche
<tb> verstellbar <SEP> sind, <SEP> wobei <SEP> Eissenzen <SEP> (Fichten nadel-, <SEP> Latschenöl, <SEP> Salze <SEP> oder <SEP> @dergl.) <SEP> in
<tb> Behälter <SEP> 8, <SEP> die <SEP> in <SEP> geeigneter <SEP> Art <SEP> an <SEP> die
<tb> Düsen <SEP> anschlossen <SEP> sind, <SEP> eingefüllt <SEP> sind.
<tb> An <SEP> dem <SEP> in <SEP> jeden <SEP> Raum <SEP> aufstellbaren
<tb> Apparat <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schaltkasten <SEP> 16 <SEP> angebracht,
<tb> zu <SEP> dem <SEP> Zwecke, <SEP> die <SEP> Einrichtungen <SEP> des <SEP> Appa,
rate@ <SEP> ein- <SEP> bezw. <SEP> auszuschalten <SEP> und <SEP> zu <SEP> regu lieren, <SEP> sowie <SEP> durch <SEP> Instrumente <SEP> kontrollieren
<tb> zu <SEP> können.
<tb> Um <SEP> den <SEP> Grossteil <SEP> der <SEP> Strahlen <SEP> bezw.
<tb> Ströme <SEP> klimatisierter <SEP> Kalt- <SEP> oder <SEP> Warmluft.
<tb> welche <SEP> den <SEP> Körper <SEP> des <SEP> in.
<SEP> Behandlung <SEP> be findlichen <SEP> Patienten <SEP> nicht <SEP> treffen, <SEP> doch <SEP> einer
<tb> Ausnützung <SEP> zuzuführen, <SEP> können <SEP> die <SEP> durch
<tb> die <SEP> Linien <SEP> <B>26</B> <SEP> und <SEP> 2'7 <SEP> begrenzten, <SEP> an <SEP> dem
<tb> Patienten <SEP> wirkungslos <SEP> vorbei <SEP> passierenden Strahlen zur Bestrahlung des Rückens, so wie der Körperseiten des Patienten ausge- wertet werden.
Zur Erreichung dieses Zwek- kes wird hinter d em Patienten ein Reflektor schirm 17, 18 in solcher Weise angeordnet, dass der Patient zwischen dem Becken 2 und diesem Reflektorschirm sich befindet. Dieser Reflektorschirm weist zwei nebeneinander angeordnete Reflektorfläehen 17, 18 auf, deren einander benachbarte Kanten im wesentlichen herzgrubenförmi:g aneinander stossen.
Die Reflektorflächen 17, 18 sind im Längsschnitt im wesentlichen geradlinig und im Querschnitt parabolisch. Reflektorflügel 19, 20 von im wesentlichen geradlinigen Längsschnitt und die im Querschnitt vor zugsweise die Fortsetzung der Parabel der Reflektorflächen 17, 18 bilden, sind bei 2'1 und 2.2 an den.
freien Enden der Reflektor flächen 1'7, 18 angelenkt. Daher werden die seitlichen sonst verlorengehenden Strahlen durch die Reflektorflächen und Reflektor flügel auf den Rücken und die Körperseiten des Patientengeworfen, so dass alle Teile des Körpers der gewünschten Behandlung unter worfen werden.
Die aneinanderstossenden Kanten 23. der im Querschnitt herzförmigen Reflektorflächen 17, 1,8 befinden sich wenig stens angenähert in einer Ebene mit der Mittellinie des Beckens 2. oder eines Sitzes 24, so dass die Kanten 23 gegen die Wirbel säule des Patienten gerichtet sind. Der ;Sitz 24 befindet sich zwischen dem Becken 2 und dem Reflektorschirm 17-22.
Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung bezw. Ausbildung des Reflektors 17--2i2 besteht :darin, dass,die verschiedenen klimatischen Strahlen durch den: Reflektorschirm teilweise zurückgehalten und. verwertet werden.
Ferner ist der Patient in einem kabinenartigen Gehäuse, so dass Zugluft für gewöhnlich ausgeschlossen und -der Patient einer möglichst .gleichförmigen Bestrahlungswärme ausgesetzt ist.
Wie ersichtlich, können durch entspre chende Kombination der verschiedenen Ein- richtungen, sowie durch entsprechenden Zu satz zum im Behälter 21 befindlichen Wasser (Salz, Jod, radiumhhaltige Salze etc.) und Ischliesslich entsprechende Wahl -der Zerstäu- bungsflüssigkeit charakteristische klimatische Verhältnisse erzeugt werden,
wobei durch entsprechende Erwärmung des Luftstromes auch eine Regelung der Temperaturzustände möglich ist. Der Patient kann somit nicht nur den Verhältnissen werden, welche der Natur entsprechen, :
sondern. es können infolge der Kornbinationsmöglichkeit auch klimatische Verhältnisse geschaffen werden, die in der Natur nur getrennt auf treten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zur künstlichen Erzeugung kli- matischer Heilfaktoren für therapeutische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bestrahlungseinrichtung, in welcher eine Quecksilberdampflampe mit Lampen ver schiedener Farb- und Wärmestrahlen und eine Ionisatio@nss- und Ozonisierun:gs-einrich- tung vorgesehen ist mit mindestens einer Zerstäubungseinrichtung für mit Essenzen versehene Flüssigkeiten, ferner mit druck- luft- bezw. sauerstoff- oder kohlensäurefüh- renden Düsenrohren und auch mit einem Flüssigkeitsbecken kombiniert sind,so dass durch wahlweise Einschaltung der Bestrah- lungs" ZemAtäubungsh, Ionisations- und Ozonisierungseinrichtung das jeweils ge- wünschte Klima unter besonderer Hervor hebung bestimmter Heilfaktoren geschaffen werden kamn. UNTERANSPRüCHE 1.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass, ein die Bestrahlungs- einrichtung enthaltender Reflektor in ver schiedener Neigung gegen das Flüssig- keitsbecken einstellbar ist. 2.Apparat nach Patentanspruch und Unter- ausprueh <B>1,</B> dadurch ,gekennzeichnet, dass die Zerstäubungseinrichtung (ö) .zwischen dem Wasserspiegel und ider Bestrahlungs- einrichtung der Höhe nach verstellbar an geordnet und mit einem Behälter (8) zur Aufnahme verschiedener zur Zerstäubung zu bringender Extrakte oder Salze ver sehen ist. 3.Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, da8 die druckluft-, wind- und wellenführen- den Düsenrohre gegenüber dem Wasser spiegel einstellbar sind.4. Apparat nach Patentanspruch und Unter- anspruch; 1, dadurch gekennzeichnet, dass die druckluft-, bezw. sauerstoff- oder kohleneärureführenden Leitungen im Flüs- sigkeitsbeoken eingebaut sind,zum Zwecke der Erzeugung eines Wassersprudels und gereinigter, mit -Sauerstoff oder Kohlen- säure versetzter, feuchter Luft. 5.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der Be- strahlungseinrichtung hinter dem Patien- EMI0004.0048 ten <SEP> ein <SEP> Reflektorschirm <SEP> angeordnet <SEP> ist, <tb> der <SEP> nebeneinanderliegende, <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> ein ander <SEP> benachbarten <SEP> ganten <SEP> ungefähr <tb> herzgrubenf'tirmig <SEP> aneinanderschl.iessende, <tb> im <SEP> Ungssehnitt <SEP> im <SEP> wesentlichen <SEP> gerad linige, <SEP> im <SEP> Querschnitt <SEP> parabolisch <SEP> geformte <tb> Reflektorfl & chen <SEP> (17, <SEP> 1$) <SEP> aufweist. <tb> 6.<SEP> Apparat <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 5, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Reflektorschirm <tb> (17, <SEP> 1$) <SEP> an <SEP> den <SEP> freien <SEP> Enden <SEP> der <SEP> Reflek torflächen <SEP> angnelenkte, <SEP> im <SEP> Längsschnitt <tb> im <SEP> wesentlichen <SEP> geradlinige, <SEP> im <SEP> Quer schnitt <SEP> die <SEP> Fortsetzung <SEP> der <SEP> parabolischen <tb> Quereschnitteform <SEP> der <SEP> Reflektorflächen <SEP> an gepaBte <SEP> Reflektorflügel <SEP> (19, <SEP> 20) <SEP> auf weist.
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200177A (de) |
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