Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Schriftzeichen. Die Erfindung bezieht sich auf solche Einrichtungen zum elektrischen Übertragen von Schriftzeichen, bei denen durch Drük- ken irgendeiner Taste einer Sendetastatur Stromstösse ausgesandt werden, die zum Aufbau eines Schriftzeichens dienen, und ist im folgenden an einem Beispiel erläutert.
Fig. 1 ist ein teilweise schematischer und teilweise geschnittener Aufriss eines Teils der als Beispiel gewählten Einrichtung, Fig. 2 ein Aufriss einer Vorrichtung, die einen andern Teil dieser Einrichtung bildet.
Jedes zu übertragende Schriftzeichen wird von Daumenteilen 26 zusammengesetzt, die sich an dem Umfange einer Scheibe 2 be finden und folgeweise einen Kontakt 16 steuern. Hierdurch wird bewirkt, dass gemäss der Länge der Daumenteile Impulse ausge sandt werden. Der Einfachheit halber ist nur eine der Scheiben 2 gezeigt. Die Scheibe 2 ist fest auf einer Treibwelle 1 angebracht und trägt einen ringförmigen Schieber 3, der mit einem Daumen 17 und zwei Ansätzen 10, 27 versehen ist. Der Schieber 3 ist läng lich oder oval und umschliesst eine Nabe 28 der Scheibe 2. Diese Nabe dient dazu, den Schieber 3 zu stützen und zu führen. Die Ansätze 10, 27 des Schiebers sitzen hierzu in Nuten der Nabe.
Der Ansatz 10 ist be stimmt, in eine Längsnut 11 der Welle 1 zu fassen. In einer Ausnehmung 29 der Scheibe 2 ist eine Feder 4 angeordnet, die den Schieber 3 gegen einen Hebel 5 und hierdurch diesen Hebel gegen einen Ansatz 8 eines zweiarmigen Hebels 30 drückt. Die Hebel 5, 30 sind durch eine Feder 31 mit einander verbunden. Jeder Scheibe 2 ist ein Tastenhebel 6 zugeordnet, und zwar durch einen Arm 7, den der Hebel 6 trägt und wel cher an diesen Hebel angelenkt ist. Eine Feder 32 hält den Arm 7 gegen einen An satz 33 des Hebels 30. Der Arm 7 hat eine gnagge 34, die bestimmt ist, an dem An satz 33 anzugreifen.
Der bisher beschriebenen Einrichtungen ist eine Schiene 60 zugeordnet, die sich längs der Reihe der Hebel 6 erstreckt und von einem zweiarmigen Hebel 12 getragen wird. Dieser ist an einen Stössel 35 und einen Arm 36 angelenkt, der mit dem Stössel 35 aus einem Stück besteht. Stössel 35 und Arm 36 stehen unter der Wirkung einer Feder 37. Ein zweiarmiger Hebel 38 dient dazu, einen zweiarmigen Hebel 39 gegen die Wirkung einer Feder 40 zu stützen, und hat einen Stift 41, der in den Weg des Stössels 35 ragt. Der Hebel 39 weist eine Sperrklinke 39' auf, die bestimmt ist, mit einem Sperr zahn 42 der Welle 1 zusammenzuwirken.
Eine Feder 43 ist bestrebt, den Hebel 38 im Eingriff mit dem Hebel 39 und hierdurch die Klinke 39' im Eingriff mit. dem Sperr zahn 42 zu halten, die Welle 1 also gegen Drehung zu sichern. Die Welle 1 kann mit einem Daumen 44 versehen sein, der die Klinke 39' in die Ruhelage zurückstellt, wenn sie ausser Eingriff mit dem Zahn 42 ist.
Den Tastenhebeln 6, von denen nur einer gezeigt ist, ist ferner eine Schiene 45, Fig. 2, gemeinsam, die von einem Hebel 18 getragen wird. Dieser ist an einen Stössel 46 und einen Arm 47 angelenkt, der ein Stück mit dem Stössel 46 bildet. Das Glied 46, 47 steht un ter dem Einfluss einer Feder 48. Ein zwei armiger Hebel 49 dient .dazu, einen zwei armigen Hebel 50 gegen die Wirkung einer Feder 51 zu stützen, und hat einen Stift 52 für den Angriff des Stössels 46.
Hebel 50 weist eine Klinke 50' auf, welche bestimmt ist, mit einem Sperrzahn 53 einer Welle 20 zusammenzuwirken. Eine Feder 54 ist be strebt, den Hebel 49 im Eingriff mit dem Hebel 50 zu halten und hierdurch zu bewir ken, dass die Klinke 50' im Eingriff mit dem Sperrzahn 53 steht und so die Welle 20 ge gen Drehung sichert. Die Welle 20 hat einen Daumen 55, um die Klinke 50' in .die Ruhe lage zurückzustellen, wenn diese Klinke au sser Eingriff mit dem Zahn 53 ist.
Hebel 50 ist durch eine Feder 56 an einen Winkelhebel 22 angeschlossen. Der Hebel 22 ist durch einen Lenker 23 mit einem zweiarmigen He bel ?4 verbunden. Hebel 24 trägt eine Schiene 57, die sich länge der obern, freien Enden der Arme 7 erstreckt. Die Arme 7 sind an ihrem freien Ende hakenförmig, da mit sie von der ,Schiene 57 erfasst werden können.
Welle 20 kann mit einem Daumen 58 versehen sein, der bestimmt ist, mit einem Daumen 59 des Hebels 22 zusammenzuwir ken.
Beim Niederdrücken des Tastenhebels 6 wird auch der Hebel 7 niederbewegt und da her der mit dem Ansatz 33 versehene Arm des Hebels 30 dadurch gesenkt, dass die Knagge 34 an diesem Ansatz angreift, wäh rend der den Ansatz 8 tragende Hebelarm hochgeht und hierdurch vor eine Kröpfung 5' des Hebels 5 gelangt.
Infolgedessen wird die Feder 4 wirksam, die den Schieber 3 und den Hebel 5 nach dem Ansatz 8 .hin ver schiebt, bis ,der Hebel 5 gegen diesen Ansatz trifft.
Der Ansatz 10 des )Schiebers 3 greift hierbei in die Nut 11, so dass die Scheibe 2 über die Nabe 28 mit der Welle 1 gekuppelt wird. Unmittelbar darauf wird die Klinke 39' angehoben und hierdurch ausser Eingriff mit dem Zahn 42 gebracht. Welle 1 und die mit ihr gekuppelte Scheibe 2 können sich mithin in der Richtung des Pfeils drehen <RTI
ID="0002.0075"> und den Kontakt 16 mittels der Daumenteile 26 steuern. Der Hebel 5 wirkt hierfür, wäh rend er in der beschriebenen Weise nach dem angehobenen Ansatz 8 hin bewegt wird, mittels der Schiene 60 auf das Gestänge 12, 35, 36, 36, 39.
Hebel 12 drückt den Stössel 35 gegen den Stift 41. Der Hebel 38 wird hierdurch so gedreht, dass der Hebel 39 aus gelöst wird. Der Arm 36 dient dazu, den aus nelösten Hebel 39 zu stützen.
Die Feder 40 bewirkt nunmehr, dass die Klinke 39' ausser Eingriff mit dem Zahn 42 kommt. Sobald die Welle 1 eine Umdrehung beendet, bringt der Daumen 44 die Klinke 39' in die Sperr stellung zurück, d. h.
in die Lage, die in Fig. 1 gezeigt ist. Zugleich stellt der auf den Hebel 5 auflaufende Daumen 17 die Ein richtung in den Ruhezustand zurück, also in den Zustand, den die Zeichnung zeigt. Die Feder 4 wird dabei wieder gespannt, wäh rend der Ansatz 10 die Nut 11 verlässt. Die Hebel 7, 8 nehmen ihre Ruhelage wieder ein, sobald der Hebel 6 losgelassen wird.
Beim Niederdrücken des Hebels 6 wird auch das Gestänge 18, 46, 47, 49, 50, Fig. 2, tätig, weil der Hebel 6 die Schiene 45 ,senkt. Der Vorgang ist hier derselbe, wie er mit Bezug auf das Gestänge 1.2, 35, 3.6, 38, 39, Fig. 1, beschrieben ist, hat also .den Erfolg, dass die Klinke 50' ausser Eingriff mit dem Sperrzahn 53 kommt. Die Welle 20 beginnt daher sich zu drehen, während das Gestänge 22, 23, 24 mittels der Schiene 57 die Haken enden der Arme 7 erfasst, d. h. jeden Arm 7 sperrt, der nicht niedergedrückt ist. Es ist daher, sobald einer :der Hebel 6 niederge drückt ist, unmöglich, einen andern Tasten hebel zu handhaben.
Wenn die Tästensperr- welle 20 eine Umdrehung vollendet, stellt der Daumen 55 die Klinke 50' in,die dargestellte Lage zurück und sperrt so diese Welle gegen weiteres Drehen. Hebel 50 bringt durch An griff an dem Hebel 22 das Gestänge 22, 23, 24, 57 in .die bezeichnete Lage zurück. Die Arme 7 werden hierdurch frei von der Schiene<B>57,</B> so dass jetzt irgendein Hebel 6 niedergedrückt werden kann.
Die Anordnung ist solcher Art, @dass in diesem Zeitpunkt die umlaufende Scheibe 2 nur einen kleinen Teil einer Umdrehung gemacht hat. Das Nieder drücken eines zweiten Hebels 6 kann dann geschehen, weil der zugehörige Schieber 3, d. h. der Schieber, der einen zweiten Hebel und der bezüglichen Scheibe 2 zugeordnet ist, erst nach einer ganzen Umdrehung der Welle 1 .in die Nut 1i1 eindringen kann.
Beim Niederdrücken dieses zweiten He bels 6 werden alle nicht niedergedrückten Hebel 6 in der angegebenen Weise gesperrt. Die Einrichtung ermöglicht so, jede ge wünschte Anzahl von Schriftzeichen nach einander in unmittelbarer Folge auszusenden. Die Scheiben 2 bilden so in ihrer Gesamt heit eine Art drehbarer, walzenförmiger Speichervorrichtung.
Es können Sperrmittel vorgesehen sein, welche bewirken, dass nach dem Aussenden eines Schriftzeichens, wenn der Tastenhebel zu lange niedergedrückt behalten wird, ein wiederholtes Aussenden desselben Schrift zeichens verhindert wird.