CH200193A - Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Schriftzeichen. - Google Patents

Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Schriftzeichen.

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CH200193A
CH200193A CH200193DA CH200193A CH 200193 A CH200193 A CH 200193A CH 200193D A CH200193D A CH 200193DA CH 200193 A CH200193 A CH 200193A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Schriftzeichen.    Die Erfindung bezieht sich auf solche  Einrichtungen zum elektrischen     Übertragen     von Schriftzeichen, bei denen durch     Drük-          ken    irgendeiner Taste einer     Sendetastatur     Stromstösse ausgesandt werden, die zum  Aufbau eines Schriftzeichens dienen, und ist  im folgenden an einem Beispiel erläutert.  



       Fig.    1 ist ein teilweise schematischer und  teilweise geschnittener Aufriss eines Teils  der als Beispiel gewählten Einrichtung,       Fig.    2 ein Aufriss einer     Vorrichtung,    die  einen andern Teil dieser Einrichtung bildet.  



  Jedes zu übertragende Schriftzeichen  wird von Daumenteilen 26 zusammengesetzt,  die sich an dem Umfange einer Scheibe 2 be  finden und folgeweise einen Kontakt 16  steuern. Hierdurch wird bewirkt, dass gemäss  der Länge der Daumenteile Impulse ausge  sandt werden. Der Einfachheit halber ist nur  eine der Scheiben 2 gezeigt. Die Scheibe 2  ist fest auf einer Treibwelle 1 angebracht  und trägt einen ringförmigen Schieber 3, der  mit einem Daumen 17     und    zwei Ansätzen    10, 27 versehen ist. Der Schieber 3 ist läng  lich oder oval und     umschliesst    eine Nabe 28  der Scheibe 2. Diese Nabe dient dazu, den  Schieber 3 zu stützen     und    zu führen. Die  Ansätze 10, 27 des Schiebers sitzen hierzu  in Nuten der Nabe.

   Der Ansatz 10 ist be  stimmt, in eine Längsnut 11 der Welle 1  zu fassen. In einer     Ausnehmung    29 der  Scheibe 2 ist     eine    Feder 4 angeordnet, die  den Schieber 3 gegen     einen    Hebel 5 und  hierdurch diesen Hebel gegen einen Ansatz  8 eines zweiarmigen Hebels 30 drückt. Die  Hebel 5, 30 sind durch eine Feder 31 mit  einander verbunden. Jeder     Scheibe    2 ist ein  Tastenhebel 6 zugeordnet, und zwar durch  einen Arm 7, den der Hebel 6 trägt und wel  cher an diesen Hebel     angelenkt    ist. Eine  Feder 32 hält den Arm 7 gegen einen An  satz 33 des Hebels 30. Der Arm 7 hat eine       gnagge    34, die bestimmt ist, an dem An  satz 33 anzugreifen.  



  Der bisher beschriebenen Einrichtungen  ist eine Schiene 60 zugeordnet, die sich längs      der Reihe der Hebel 6 erstreckt und von  einem     zweiarmigen    Hebel 12 getragen wird.  Dieser ist an einen     Stössel    35 und einen Arm  36     angelenkt,    der mit dem Stössel 35 aus  einem Stück besteht. Stössel 35 und Arm 36  stehen     unter    der Wirkung einer Feder 37.  Ein zweiarmiger Hebel 38 dient dazu, einen  zweiarmigen Hebel 39 gegen die Wirkung  einer Feder 40 zu stützen, und hat einen  Stift 41, der in den Weg des Stössels 35  ragt. Der Hebel 39 weist eine Sperrklinke  39' auf, die bestimmt ist, mit einem Sperr  zahn 42 der Welle 1 zusammenzuwirken.

    Eine Feder 43 ist bestrebt, den Hebel 38 im  Eingriff mit dem Hebel 39 und hierdurch  die Klinke 39' im Eingriff mit. dem Sperr  zahn 42 zu halten, die Welle 1 also gegen  Drehung zu sichern. Die Welle 1 kann mit  einem Daumen 44     versehen        sein,    der die  Klinke 39' in die Ruhelage     zurückstellt,     wenn sie ausser Eingriff mit dem     Zahn    42     ist.     



  Den Tastenhebeln 6, von denen nur einer       gezeigt    ist, ist ferner eine Schiene 45,     Fig.    2,  gemeinsam, die von einem Hebel 18 getragen  wird.     Dieser    ist an einen     Stössel    46     und    einen  Arm 47     angelenkt,    der ein Stück mit dem  Stössel 46 bildet. Das Glied 46, 47     steht    un  ter dem Einfluss einer     Feder    48. Ein zwei  armiger     Hebel    49 dient .dazu, einen zwei  armigen Hebel 50 gegen die Wirkung einer  Feder 51 zu stützen, und hat einen Stift 52  für den Angriff     des        Stössels    46.

   Hebel 50  weist eine Klinke 50' auf, welche     bestimmt     ist, mit einem Sperrzahn 53 einer Welle 20  zusammenzuwirken. Eine Feder 54 ist be  strebt, den Hebel 49 im Eingriff mit dem  Hebel 50 zu     halten    und hierdurch zu bewir  ken, dass die Klinke 50' im Eingriff mit dem       Sperrzahn    53 steht und     so    die Welle 20 ge  gen Drehung sichert. Die Welle 20 hat einen  Daumen 55, um die Klinke 50' in .die Ruhe  lage     zurückzustellen,    wenn diese Klinke au  sser Eingriff mit dem Zahn 53 ist.

   Hebel 50  ist     durch    eine Feder 56 an einen Winkelhebel  22     angeschlossen.    Der Hebel 22 ist durch  einen     Lenker    23 mit einem zweiarmigen He  bel     ?4    verbunden. Hebel 24 trägt eine       Schiene    57, die sich     länge    der obern,     freien            Enden    der Arme 7 erstreckt. Die Arme 7  sind an ihrem freien Ende hakenförmig, da  mit sie von der     ,Schiene    57 erfasst werden  können.

   Welle     20    kann mit einem Daumen  58     versehen    sein, der     bestimmt    ist, mit einem  Daumen 59 des Hebels 22 zusammenzuwir  ken.  



       Beim        Niederdrücken        des        Tastenhebels    6  wird auch der Hebel 7     niederbewegt    und da  her der mit dem Ansatz 33 versehene Arm  des Hebels     30    dadurch     gesenkt,    dass die       Knagge        34    an     diesem        Ansatz    angreift, wäh  rend der den Ansatz 8 tragende Hebelarm       hochgeht    und hierdurch vor eine     Kröpfung     5' des     Hebels    5 gelangt.

       Infolgedessen    wird  die Feder 4     wirksam,    die den     Schieber    3 und  den Hebel 5     nach    dem     Ansatz    8 .hin ver  schiebt, bis     ,der    Hebel 5     gegen        diesen    Ansatz  trifft.

   Der Ansatz 10     des        )Schiebers    3     greift          hierbei    in die Nut 11,     so    dass     die    Scheibe 2       über    die Nabe 28 mit der Welle 1 gekuppelt       wird.    Unmittelbar darauf     wird    die     Klinke     39' angehoben und hierdurch     ausser    Eingriff  mit dem     Zahn    42     gebracht.    Welle 1 und die  mit ihr     gekuppelte    Scheibe 2 können sich  mithin in der     Richtung    des Pfeils drehen    <RTI  

   ID="0002.0075">   und    den     Kontakt    16     mittels    der     Daumenteile     26     steuern.        Der    Hebel 5 wirkt hierfür, wäh  rend er in der     beschriebenen        Weise    nach  dem angehobenen     Ansatz    8 hin     bewegt    wird,  mittels der Schiene 60 auf     das        Gestänge    12,  35, 36,     36,    39.

   Hebel 12     drückt    den     Stössel     35 gegen den Stift 41.     Der        Hebel    38 wird  hierdurch so     gedreht,    dass der Hebel 39 aus  gelöst wird. Der Arm 36 dient dazu, den aus  nelösten Hebel 39 zu stützen.

   Die Feder 40       bewirkt    nunmehr, dass die Klinke 39'     ausser     Eingriff mit dem Zahn 42 kommt.     Sobald     die Welle 1 eine Umdrehung beendet,     bringt     der Daumen 44 die Klinke 39' in die Sperr  stellung     zurück,    d. h.

   in die     Lage,    die in       Fig.    1 gezeigt     ist.    Zugleich     stellt    der auf  den Hebel 5 auflaufende Daumen 17 die Ein  richtung in den     Ruhezustand    zurück, also in  den     Zustand,    den die     Zeichnung        zeigt.    Die       Feder    4     wird    dabei     wieder    gespannt, wäh  rend der     Ansatz    10 die Nut 11     verlässt.    Die      Hebel 7, 8 nehmen ihre Ruhelage wieder ein,  sobald der Hebel 6 losgelassen wird.  



  Beim     Niederdrücken    des Hebels 6 wird  auch das Gestänge 18, 46, 47, 49, 50,     Fig.    2,  tätig, weil der Hebel 6 die Schiene 45     ,senkt.     Der Vorgang ist hier derselbe, wie er mit  Bezug auf das Gestänge 1.2, 35, 3.6, 38, 39,       Fig.    1, beschrieben ist, hat also .den Erfolg,  dass die Klinke 50' ausser Eingriff mit dem  Sperrzahn 53 kommt. Die Welle 20 beginnt  daher sich zu drehen, während das Gestänge  22, 23, 24 mittels der Schiene 57 die Haken  enden der Arme 7 erfasst, d. h. jeden Arm 7  sperrt, der nicht niedergedrückt ist. Es ist  daher, sobald einer :der Hebel 6 niederge  drückt     ist,    unmöglich, einen andern Tasten  hebel zu handhaben.

   Wenn die     Tästensperr-          welle    20 eine Umdrehung vollendet, stellt der  Daumen 55 die Klinke 50'     in,die        dargestellte     Lage     zurück    und sperrt so diese Welle gegen  weiteres Drehen. Hebel 50 bringt durch An  griff an dem Hebel 22 das     Gestänge    22, 23,  24, 57 in .die     bezeichnete    Lage zurück. Die  Arme 7 werden hierdurch frei von der  Schiene<B>57,</B> so     dass    jetzt irgendein Hebel 6  niedergedrückt werden kann.

   Die     Anordnung     ist solcher Art,     @dass    in diesem Zeitpunkt die  umlaufende Scheibe 2 nur einen kleinen Teil  einer Umdrehung gemacht hat. Das Nieder  drücken eines zweiten Hebels 6 kann dann  geschehen, weil der zugehörige Schieber 3,  d. h. der Schieber, der einen zweiten Hebel  und der bezüglichen Scheibe 2     zugeordnet    ist,  erst nach einer ganzen Umdrehung der Welle  1 .in die Nut     1i1    eindringen kann.  



  Beim Niederdrücken     dieses    zweiten He  bels 6 werden alle nicht niedergedrückten  Hebel 6 in der angegebenen Weise     gesperrt.     Die Einrichtung ermöglicht so, jede ge  wünschte Anzahl von Schriftzeichen nach  einander in     unmittelbarer    Folge auszusenden.  Die Scheiben 2 bilden so in ihrer Gesamt  heit eine Art drehbarer,     walzenförmiger     Speichervorrichtung.  



  Es können Sperrmittel vorgesehen sein,  welche bewirken, dass nach dem Aussenden  eines Schriftzeichens, wenn der Tastenhebel  zu lange niedergedrückt behalten wird, ein         wiederholtes        Aussenden    desselben Schrift  zeichens verhindert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Schriftzeichen, in welcher das Aussenden der zum Aufbau eines Schriftzeichens ver wendeten Stromstösse durch Drücken einer der Tasten einer Sendetastatur bewerkstelligt wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Taste ein kreisförmiges Speichermittel (2), welches einem bestimmten Zeichen entspricht,
    zugeordnet ist"dass beim Drücken einer Taste das ihr zugeordnete Speichermittel mit dem Antrieb gekuppelt und darauffolgend das Aussenden des betreffenden Zeichens bewerk- stelligt wird und dass, wenn während des Aussendensdieses Zeichens eine zweite Taste zum Aussenden eines zweiten Zeichens ge drückt wird, die Aussendung dieses zweiten Zeichens so vorbereitet wird,
    .dass unmittel bar nachdem Übertragen .des ersten Zeichens das 'Speichermittel des zweiten Zeichens be tätigt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ,gekenn zeichnet durch eine allen Tastenhebeln ge meinsame Sperrvorrichtung, die bei Be ginn des Aussendens eines Zeichens das Tastenfeld mit Ausnahme des gedrückten Tastenhebels für eine Zeit sperrt, die kleiner ist als die Zeit, die zur Aussen dung eines ganzen Schriftzeichens nötig ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Tastensperrwelle mit einem Daumen, der nach einem bestimmten Drehungswinkel jedes Speichermittels (2) die gemeinsam gesperrten Tastenhebel freigibt. 3,. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass den Speichermitteln (2) eine Antriebswelle gemeinsam ist, die beim Drücken einer Taste entsperrt wird.
CH200193D 1936-12-22 1937-12-02 Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Schriftzeichen. CH200193A (de)

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