Vorrichtung an Fahrzeugen, insbesondere an Kinderwagen, welche das Auffahren des Fahrzeuges auf Fussgängersteige und dergleichen ermöglicht. Die älteren Kinderwagenmodelle waren mit verhältnismässig grossen Rädern versehen, was den Vorteil hatte, dass ein Auffahren auf Fussgängersteige sich relativ leicht bewerk stelligen liess.
Dagegen wirkte sich als Nach teil aus, dass durch die grossen Räder sich ein hoher Bau des Wagens ergab, so dass dadurch die Gefahr des seitlichen Umkippens ent sprechend erhöht wurde. Bei den neueren, tief gelagerten, mit kleinen Rädern versehenen Kinderwagen ist ein Auffahren auf Fuss gängersteige oder ähnliche Erhöhungen des halb schwierig, weil die Achsenhöhe des Wa gens mit der Stufenhöhe auf annähernd gleiche Höhe zu stehen:
kommt, so dass beim Auffahren des Kinderwagens durch Herab drücken der Stossstange vorerst der vordere Wagenteil gehoben werden muss und nachher ebenfalls der hintere, bis der Wagen sich: ganz auf der neuen Fahrbahn befindet.
Diese Arbeit kann von Erwachsenen mit Mühe ausgeführt werden, bei Kindern und älteren Personen dagegen ist dies öfters.
mit den grössten Schwierigkeiten verbunden- Die vorliegende Erfindung schafft nun diesen Übelständen Abhilfe, indem an Fahr zeugen, insbesondere Kinderwagen, eine Vor- richtung angeordnet ist, die beim Auffahren des Fahrzeuges auf Fussgängersteige und dergleichen automatisch ein Heben desselben bewirkt.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daf jedem Fahrzeugrad ein Hebeorgan derart zugeordnet ist, doll beim Auffahren des Fahrzeuges auf h\ussgängersteige und der gleichen durch diese Hebeorgane automatisch ein allmähliches Anheben der Fahrzeugräder und damit des Fahrzeuges bewirkt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung- ist der Erfindungsgegenstand in vier beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und es zeigt:
Fig. h eine Seitenansicht eines Kinder- wagens mixt dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht dieses Kinder wagens beim Auffahren auf eine Stufe mit teilweise gehobenem Wagenvorderteil, Fig. 3 eine Seitenansicht des auf die neue Fahrbahn geschobenen Kinderwagens, Fig. 4 eine Seitenansicht eines Kinder wagens mit dem zweiten, Fig. 5 eine Seitenansicht eines Kinder wagens mit dem dritten und Fig. 6 eine Seitenansicht eines Kinder wagens mit dem vierten Ausführungsbei spiel der erfindungsgemässen Vorrichtung.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist mit 1 ein bei 2 gelagerter, mit einer Feder 3 verbundener, einarmiger Hebel bezeichnet, dessen mit einer bogenförmigen Auffahrt fläche 4' versehener, sektorähnlicher Teil 4 in normaler Ruhelage derart vor dem Rad 5 steht, dass beim Auffahren des Wagens auf eine Stufe durch die Teile 4 ein allmähliches Anheben der Räder und damit des Wagens bewirkt wird, wobei zunächst die vordern Wagenräder, resp. der vordere Wagenteil, und erst nachher die hintern Wagenräder, resp. der hintere Wagenteil angehoben und die Hebel nach vollbrachter Hebearbeit je weils wieder durch die Spannfedern 3 in ihre ursprüngliche Lage zurückversetzt werden.
Der Drehpunkt 2 der Sektoren ist am besten vertikal über der Wagenradachse angeordnet. Die Hebel sind grösstenteils in Hohlwänden des Wagens oder in Gehäusen, die gegen das Wageninnere hin abgeschlossen sind, unter gebracht.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fix. 4) bestehen die Hebeorgane aus exzen trisch bei 6 gelagerten, im vorliegenden Fall Halbscheiben bildenden Sektoren 7, die je unter der Wirkung einer nicht gezeichneten Spiralfeder stehen, durch die sie gegen den Anschlag 8 gedrückt werden. Die Drehachse 6 ist etwas über der Radachse angeordnet und ungefähr um den Radradius nach vorn in der Fahrtrichtung des Wagens verlegt.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel (Fix. 5) ist bei jedem Rad 5 ein über der Achse desselben bei 9 gelagertes, bis nahe an den Boden reichendes, zum grössten Teil im Wagenkasten untergebrachtes Rad 10 ange ordnet, welche Räder 10 ebenfalls beim Auf fahren des Wagens auf Stufen automatisch ein Anheben des Wagens bewirken.
Bei dem vierten Ausführungsbeispiel (Fix. 6) werden die Hebeorgane aus unten am Wagen bei 11 befestigten, von der Mitte des Wagens aus sich nach vorn und hinten er streckenden, W-förmig abgebogenen, bis nahe an den Boden reichenden Gestängen 12 gebil det. Beim Stossen des Kinderwagens über eine Stufe gleitet das Gestänge über die gante der Stufe, wodurch der Wagen ebenfalls gehoben wird.
Das Auffahren auf Fussgängersteige mit Kinderwagen; die mit einer der vorbesehrie- benen Vorrichtungen versehen sind, kann da her ohne jegliches Heben des Wagens durch die den letzteren schiebende Person erfolgen.
Device on vehicles, in particular on strollers, which enables the vehicle to drive onto pedestrian walkways and the like. The older pram models were equipped with relatively large wheels, which had the advantage that driving onto pedestrian walkways was relatively easy.
On the other hand, the disadvantage was that the large wheels made the car taller, so that the risk of tipping over to the side was increased accordingly. With the newer, deeply stored prams with small wheels, it is difficult to drive onto pedestrian walkways or similar elevations because the height of the axle of the pram is approximately the same as the height of the steps:
comes, so that when the stroller opens by pressing down the bumper, the front part of the car must first be lifted and then the rear part as well, until the car is completely on the new lane.
This work can be difficult for adults, but it is more common for children and the elderly.
associated with the greatest difficulties- The present invention remedies these inconveniences in that a device is arranged on vehicles, in particular prams, which automatically lifts the same when the vehicle drives onto pedestrian walkways and the like.
The essence of the invention is that each vehicle wheel is assigned a lifting element in such a way that when the vehicle drives onto pedestrian walkways and the like, these lifting elements automatically gradually raise the vehicle wheels and thus the vehicle.
On the accompanying drawing, the subject of the invention is shown in four exemplary embodiments, and it shows:
Fig. H shows a side view of a baby carriage mixed with the first embodiment of the device according to the invention, Fig. 2 shows a side view of this baby carriage when driving onto a step with the front part of the carriage partially raised, Fig. 3 shows a side view of the baby carriage pushed onto the new lane, 4 is a side view of a children's carriage with the second, FIG. 5 is a side view of a children's carriage with the third and FIG. 6 is a side view of a children's carriage with the fourth embodiment of the device according to the invention.
In the first embodiment, 1 denotes a one-armed lever mounted at 2, connected to a spring 3, whose sector-like part 4, provided with an arcuate driveway surface 4 ', is in the normal rest position in front of the wheel 5 in such a way that when the car drives up at one stage through the parts 4 a gradual lifting of the wheels and thus the car is effected, initially the front car wheels, respectively. the front wagon part, and only afterwards the rear wagon wheels, resp. the rear part of the car is raised and the levers are returned to their original position by the tension springs 3 after the lifting work has been completed.
The pivot point 2 of the sectors is best arranged vertically above the wagon wheel axis. Most of the levers are placed in hollow walls of the car or in housings that are closed off from the inside of the car.
In the second embodiment (Fix. 4) the lifting members consist of eccentrically mounted at 6, in the present case half-disks forming sectors 7, which are each under the action of a spiral spring, not shown, by which they are pressed against the stop 8. The axis of rotation 6 is arranged somewhat above the wheel axis and is moved approximately around the wheel radius forward in the direction of travel of the car.
In the third embodiment (Fix. 5) each wheel 5 has a mounted above the axis of the same at 9, reaching close to the ground, for the most part housed in the car body wheel 10 is arranged, which wheels 10 also when driving on the car automatically raise the carriage on steps.
In the fourth embodiment (Fix. 6) the lifting members are attached to the bottom of the car at 11, from the center of the car to the front and back he stretching, W-shaped bent, rods 12 reaching close to the ground 12 gebil det. When pushing the stroller over a step, the linkage slides over the whole of the step, which also lifts the stroller.
Driving onto pedestrian walkways with prams; which are provided with one of the above-mentioned devices can therefore be carried out without any lifting of the car by the person pushing the latter.