CH200357A - Maschine zum Feinmischen verschiedenartiger, grob vorgemischter, pulverförmiger, trockener oder feuchter Stoffe. - Google Patents

Maschine zum Feinmischen verschiedenartiger, grob vorgemischter, pulverförmiger, trockener oder feuchter Stoffe.

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CH200357A
CH200357A CH200357DA CH200357A CH 200357 A CH200357 A CH 200357A CH 200357D A CH200357D A CH 200357DA CH 200357 A CH200357 A CH 200357A
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CH
Switzerland
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machine
disks
mixing
dry
powdery
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Gentilli Ing Paolo
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Gentilli Ing Paolo
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
    • B02C7/08Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with vertical axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description


  Maschine zum     Feinmischen    verschiedenartiger, grob     vorgemischter,    pulverförmiger,  trockener oder feuchter     Stoffe.       Die Erfindung betrifft eine     Maschine     zum     Feinmischen        verschiedenartiger,    grob       vorgemischter,    pulverförmiger, trockener oder  feuchter Stoffe und besteht darin, dass zur  Mischung zwei um gegeneinander     versetzte     Achsen     gleichsinnig    umlaufende, zahn- und       furchenlose        bezw.        mahlrauhungsfreie,

      unter  Druck gegeneinander wirkende     Scheiben    die  nen, durch welche alle     Teilchen    der     zwischen     diesen relativ zueinander sich bewegenden  Scheiben befindlichen     dünnen    Stoffschicht  unter der Wirkung der     Zentrifugalkraft    nach  aussen zum     Scheibenrand    auf Bahnen bewegt  werden, die aus dicht     aneinandergereihten,     einander vielfach kreuzenden Schleifen be  stehen.  



  Es ist bekannt, für das Mischen von pul  vierförmigen Stoffen Vorrichtungen nach     Art     der Rührwerke oder der zum     Zerkleinern     fester Stoffe dienenden     Mahlmaschinen    zu  verwenden. Der Mischvorgang bei ersteren  kann immer nur ein grob gemischtes Gut lie  fern, weil diese Vorrichtungen immer nur    grobe     Materialverschiebungen        bewirken,    da  gegen die     kleinsten    Verschiebungen nicht       hervorzubringen    vermögen, die zur Trennung  der durch Adhäsion aneinander haftenden  und Knötchen     bildenden,    sehr kleinen Stoff  teilchen     notwendig    sind.

   Eine solche Tren  nung und damit eine Verbesserung der       Durchmischung    lässt sich zwar bei Rührwer  ken bis zu einem gewissen Grad durch     Hin-          zumisehung    von Flüssigkeit zum Pulver  gemisch erzielen, wodurch die genannten  Adhäsionskräfte     vermindert    werden, doch ist  mit diesem Verfahren der Nachteil verbun  den, dass das Gemisch nach Durchführung  des Mischvorganges     wieder    von der Flüssig  keit     getrennt    werden muss.  



  Bei Verwendung von     Mahlmaschinen,    wie       Kugelmühlen,        Kollergängen    und     dergl.,    als  Mischer kann anderseits zwar das erzielte  fertige Gut einer     vollkommenen        Mischung     entsprechen, aber das zu mischende Material  muss sehr lange in der Maschine     verbleiben,     weil die     gegeneinander    gedrückten,

   das Pul-           vergemisch    zwischen sich fassenden Oberflä  chen der festen und beweglichen Teile dieser  für die Zerkleinerung grober Materialien be  stimmten Maschinen nur verhältnismässig  klein sind und sich immer nur mit einem  kleinen Bruchteil des gesamten Gemisches  in unmittelbarer Berührung unter Druck be  finden.  



  Gemäss der Erfindung dient demgegen  über zum Mischen trockener oder feuchter  Pulver eine Maschine mit zwei gleichsinnig  um gegeneinander     versetzte    Drehachsen um  laufenden und unter Druck gegeneinander  wirkenden Scheiben, zwischen welche das  grob     vorgemischte    Pulver gebracht wird.  Während aber bei den bekannten Mahl  maschinen mit gleichsinnig um gegeneinan  der versetzte Achsen umlaufenden Scheiben  körpern diese Körper, damit eine Mahl- und  Zerkleinerungswirkung erzielt wird, mit       Rillen,    Zähnen, mindestens aber, wie z. B.

    Mühlsteine, mit einer sehr rauhen Oberfläche  versehen werden müssen, weil nur in diesem  Fall die einzelnen     Mahlgutteile    von der einen  Scheibe festgehalten werden und durch die  sich relativ zu dieser bewegende andere  Scheibe auf kleine Flächen der     Mahlgutteile     ein sehr hoher, für die     Zertrümmerung    er  forderlicher Druck ausgeübt wird, ist bei der  erfindungsgemässen Maschine zum     Feinmi-          schen    eine Ausbildung der Scheibenoberflä  chen nach Art derjenigen bei den     bekannten     Mahlmaschinen (mit Zähnen, Furchen und       dergl.)    unzweckmässig,

   die Scheiben der Ma  schine nach der Erfindung erhalten vielmehr  eine im wesentlichen glatte Oberfläche.  



  Die besonders hohe Mischwirkung kommt  in diesem Fall dadurch     zustande,    dass das  Pulvergemisch nicht wie bei den bekannten  Mischvorrichtungen in kompakter Masse,  sondern in flächenhaft dünner Schicht der  Mischwirkung der     relativ    zueinander beweg  ten Scheiben ausgesetzt ist. Dabei erhalten  alle Stoffteilchen infolge ihrer Reibung an  beiden Scheiben ununterbrochen wirkende  Bewegungsantriebe, und es können sich  Schichten, die, wie bei den bekannten Misch  vorrichtungen, nur     in    geringem Masse an der    Mischbewegung teilnehmen, überhaupt nicht  bilden.  



  Bei einer Maschine gemäss der Erfindung  bewegen sich alle Teile der zwischen den  Scheiben     befindlichen    dünnen Stoffschicht  gleichzeitig auf Bahnen, die aus dicht anein  ander gereihten, sich mehrfach kreuzenden  Schlingen     (schleifenförmigen        Epizykloiden)     bestehen.

   Da die     Schlingen    dieser Bahn bei  geringem Drehzahlunterschied der beiden  Scheiben, der zum Beispiel     dann    besteht,  wenn die eine lose Scheibe von der direkt  angetriebenen Scheibe durch die     Reibung    des  zwischen beiden befindlichen Pulvergemi  sches mitgenommen wird, sehr dicht aufein  ander folgen und einander überlagern, so ist  die Zahl der Schnittpunkte pro Flächenein  heit eine sehr grosse, und es wird daher eine  sehr vollkommene     Mischung    der verschieden  artigen Pulver     miteinander    erzielt.

      Während diese     Bewegungsvorgänge        bei          Vorrichtungen    zum Mahlen und Zerkleinern,  wobei es sich nur um die Verarbeitung eines  einzelnen Stoffes, nicht eines Gemisches,  handelt, ohne jede     Bedeutung    sind, da es  dabei nur auf die Dauer der Behandlung,  also die durchlaufene     Weglänge;

      nicht aber  auf die gegenseitige, örtliche Anordnung und  Verschiebung der     stofflich    gleichartigen  Teilchen ankommt, sind sie bei einer Ma  schine zum     Feinmischen    verschiedenartiger  Stoffe gemäss der Erfindung von ausschlag  gebender Bedeutung, denn es erhält jede       kleinste    Stoffpartie     ununterbrochen    einander  folgende     Bewegungsantriebe    in ständig wech  selnder Richtung.  



  Als Folge der geschilderten Vorgänge er  gibt sich weiter, dass die vollkommene Mi  schung der verschiedenen Bestandteile ein  Minimum an Zeit erfordert, um so mehr, als  es     notwendig    ist, die Scheiben mit Rücksicht  auf das geringe Gewicht der einzelnen Pul  verteilchen, sowie deren Adhäsion und Rei  bung an den Scheiben mit     verhältnismässig     hoher, beim Mahlvorgang in den bekannten       Mahlmaschinen    nicht anwendbarer     Umlauf-          geschwindigkeit    zu betreiben, um den zwi-      sehen den Scheiben befindlichen Teilchen die  für deren Beförderung zum     äussern    Scheiben  rand nötige Fliehkraft zu erteilen.

       Hierzu    ist  eine Umlaufgeschwindigkeit der     Scheiben     erforderlich, bei welcher die Fliehkraft der  zu mischenden Teilchen zum Beispiel minde  stens das Zehnfache ihrer     Schwerkraft    be  trägt.  



  Die     Scheiben    sind mit Vorteil von einem  Gehäuse umgeben. Um ein Anhaften der von  den Scheiben     ausgeschleuderten    Gemischteil  chen an diesem Gehäuse zu verhindern       respektive    deren Entladung zu ermöglichen,  erhält dieses vorteilhaft die Gestalt eines  Trichters mit     relativ    steil     abwärtsgerichteter     respektive senkrechter Wand.  



  Auf der     Zeichnung    ist die erfindungs  gemässe Maschine zum     Feinmischen    durch  ein     Ausführungsbeispiel    veranschaulicht.  Von der durch die Welle 3 angetriebenen  Scheibe 1 wird die ringförmige, um eine ge  gen die Achse der Welle 3 um den Abstand  r versetzte Achse umlaufende Scheibe 2 in  folge der zwischen beiden wirksamen Rei  bung in gleicher Drehrichtung     mitgenommen,     so zwar, dass zwischen beiden     Scheiben    eine       Relativdrehung    besteht.

   Der     Anpressungs-          druck    der Scheibe 1 gegen die Scheibe 2 kann  in an sich     bekannter    Weise zum Beispiel       durch    Verschiebung des Gewichtes 4 auf dem       Hebelarm.    5 geregelt werden, welcher mittels  des     Ritzels    6 auf die mit der     Zahnstange    7  versehene, gegenüber der Scheibennabe 8  drehbare Hülse 9 wirkt.

   Die Scheibe 2 ist  zum Beispiel mittels eines Kugellagers 14  mit     kugelschalenförmiger        Lauffläche    am un  tern Ende des Fülltrichters 10 gelagert, so  dass ihre Drehachse in geringem Masse um  eine horizontale Achse schwingen     und    die       Scheibe    2 sich mit Sicherheit mit ihrer vol  len Fläche gegen die Scheibe 1 anlegen kann.  Zwecks Erzielung respektive Regelung der  gegenseitigen Versetzung der Drehachsen  beider Scheiben 1 und 2 kann zum Beispiel  der Fülltrichter 10 auf der     senkrechten    Ver  längerung 12' des     Auffang-    respektive Ent  ladungstrichters 12 mittels der Schraube 11  verschoben werden.

      Um eine     Anhäufung    des aus den Schei  ben mit     grosser        Geschwindigkeit        ausgeschleu-          derten,    fein     gepulverten    oder feuchten Misch  gutes an den die Scheiben     umgebenden    Wän  den (Verlängerung 12-') zu verhindern,  schliesst sich unmittelbar an diese letzteren  ein die Entladung     bewirkender,    einen Aus  lauf 13 besitzender Trichter 12     mit        steil          abwärtsgerichteter    und senkrechter Wan  dung an.  



       Fig.    2 lässt in     schematischer    Darstellung  die beim     Umlauf    der Scheiben von jedem     ein-          zelnen        Staubteilchen    beschriebene, aus dicht       aneinandergereihten    und mehrfach sich kreu  zenden Schlingen     bestehende        Bahn    erkennen,  bei welcher die einzelnen sich gegenseitig       kreuzenden,

      den angezeichneten Durchmesser  2r     aufweisenden        Schleifen    auf einer Spirale  liegen und auch die     Schleifen    aufeinander  folgender     Spiralwindungen    bei entsprechen  der Wahl der     Exzentrizität    beider Drehach  sen wieder einander durchkreuzen. (In der  Figur sind die     Spiralwindungen    der Deut  lichkeit wegen in     vergrössertem    gegenseiti  gem Abstand     dargestellt.)  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Feinmischen verschieden artiger, grob vorgemischter, pulverförmiger, trockener oder feuchter Stoffe, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Mischung zwei um gegeneinander versetzte Achsen gleichsinnig umlaufende, zahn- und furehenlose bezw. mahlrauhungsfreie, unter Druck gegenein- ander wirkende Scheiben dienen,
    durch welche alle Teilchen der zwischen diesen relativ zueinander sich bewegenden Scheiben befindlichen dünnen Stoffschicht unter der Wirkung der Zentrifugalkraft nach aussen zum. Scheibenrand auf Bahnen bewegt wer den, die aus dicht aneinandergereihten, ein ander vielfach kreuzenden Schleifen be stehen.
    UNTERANSPRUCH: Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Druck der Scheiben regelbar ist, dass die Maschine mit einer Geschwindigkeit der Scheiben be- trieben wird, bei welcher die Fliehkraft der zu mischenden Teilchen mindestens das Zehnfache ihrer Schwerkraft beträgt, so daB die dadurch erzeugte grosse Zentrifugalkraft ein rasches Durchgehen des Mischgutes zwi- sehen den Scheiben bewirkt,
    und dass das Mischgut durch einen Trichter gesammelt und entladen wird.
CH200357D 1937-11-15 1937-11-15 Maschine zum Feinmischen verschiedenartiger, grob vorgemischter, pulverförmiger, trockener oder feuchter Stoffe. CH200357A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2494135A1 (fr) * 1980-11-19 1982-05-21 Ranks Hovis Mcdougall Ltd Procede et machine a moudre perfectionnee
WO1988004577A1 (fr) * 1986-12-17 1988-06-30 Maeder Linus Procede et dispositif du type broyeur permettant sa mise en oeuvre pour le traitement de produits de subsistance

Cited By (3)

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FR2494135A1 (fr) * 1980-11-19 1982-05-21 Ranks Hovis Mcdougall Ltd Procede et machine a moudre perfectionnee
WO1988004577A1 (fr) * 1986-12-17 1988-06-30 Maeder Linus Procede et dispositif du type broyeur permettant sa mise en oeuvre pour le traitement de produits de subsistance
EP0274697A3 (de) * 1986-12-17 1988-08-03 Linus Mäder Verfahren und mühlenartige Vorrichtung zu dessen Ausführung zur Behandlung von Gütern des Lebensbedarfs

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