CH200446A - Einrichtung an Zündanlagen von Brennkraftmaschinen, durch welche die von den Zündanlagen ausgehenden Hochfrequenzschwingungen unschädlich gemacht werden. - Google Patents

Einrichtung an Zündanlagen von Brennkraftmaschinen, durch welche die von den Zündanlagen ausgehenden Hochfrequenzschwingungen unschädlich gemacht werden.

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CH200446A
CH200446A CH200446DA CH200446A CH 200446 A CH200446 A CH 200446A CH 200446D A CH200446D A CH 200446DA CH 200446 A CH200446 A CH 200446A
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CH
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Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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  Einrichtung an     Ziindanlagen    von     Brennkraftmaschinen,    durch welche die von den       Zündantagen    ausgehenden     Ilochfrequenzschwingungen    unschädlich gemacht werden.    Bekanntlich gibt es zwei Möglichkeiten,  die von den     Zündanlagen    von     Brennkraft-          maschinen    ausgehenden     Hochfrequenzschwin-          gungen    unschädlich zu machen, so     dass    in der  Nähe liegende Radiogeräte durch sie nicht  gestört werden.

   Die eine Möglichkeit besteht  darin, die gesamte Zündanlage allseitig me  tallisch zu umhüllen, so     dass    sich die Stör  schwingungen ausserhalb dieser Umhüllung  nicht ausbreiten können. Viel einfacher und  wesentlich billiger ist es jedoch, in die Hoch  spannungsleitungen der Zündanlagen     Hoch-          ohmwiderstände    einzubauen, durch welche  erreicht wird,     dass    die Entladungen nach dem       Funkenübergang        aperiodischverlaufen.    Diese  Widerstandsentstörung, bei welcher üblicher  weise ein Widerstand vor jede Zündkerze  und ein weiterer in die Leitung von der       Zündspule    zum Zündverteiler gelegt ist, ge  nügt zwar in vielen Fällen,

   wenn aber<B>-</B>  wie zum Beispiel bei 1-Tltrakurzwellenentstö-         rung   <B>-</B> gesteigerte Ansprüche gestellt wer  den müssen, kommt man damit nicht aus.  Dies ist darauf zurückzuführen,     dass    durch  den Einbau der     Hochohmwiderstände   <B>an</B> den  erwähnten Stellen die Hochspannungsleitun  gen gegen diejenigen Teile der Zündanlage,  in welchen Hochspannungsfunken übergehen       (z.B.    Zündkerzen, Zündverteiler), nicht ein  wandfrei abgeriegelt sind, und     dass    daher so  wohl die     Leitunoen    selbst als insbesondere  auch die ganz ungeschützten Zündkerzen und  Verteiler     Hochfrequenzschwingungen    aus  strahlen,

   welche Störungen in     Radiogeräten     verursachen.  



  Die vorliegende Erfindung beruht auf der  Erkenntnis,     dass    eine einwandfreie Entstö  rung von Radiogeräten in Kraftfahrzeugen  ohne eine allseitige metallische Umhüllung  der gesamten -Zündanlage unter der Bedin  gung möglich ist,     dass    die Abriegelung der  Funkenstrecken durch in die Hochspannungs-           leitungen    eingebaute     Nocholimwiderstände     folgerichtig durchgeführt und die Ausstrah  lung von     Hochfrequenzschwingungen    durch  die zwischen den     Hochohmwiderständen    und  den Funkenstrecken liegenden Leitungsteile  verhindert wird.

   Gemäss der Erfindung wird  dies dadurch erreicht,     dass    lediglich diejeni  gen Teile der Zündanlage, in denen ein     Fun-          kenübergang    stattfindet, metallisch umhüllt  sind, während die dazwischenliegenden, Hoch  spannung<B>f</B>     ührenden    Leitungen der     Zünd-          anlage    durch     Hochohmwiderstände    abgerie  gelt sind.

   Die     Hochohmwiderstände    werden  dabei zweckmässig am Anfang und am Ende  jeder Hochspannungsleitung und womöglich  innerhalb der metallischen Umhüllungen der  jenigen Teile angeordnet, in denen der     Fun-          kenübergang    stattfindet. Das kann also zum  Beispiel innerhalb von     Zündkerzenabschirm-          kappen    oder     Verteilerschutzhauben    sein,  welche zur metallischen Umhüllung dieser  Teile dienen.  



  Uni das Wesen des Erfindungsgegenstan  des näher zu erläutern, ist in     Fig,   <B>1</B> die  Schaltung einer     Batteriezündanlage    mit der  bisher üblichen Widerstandsentstörung und  in     Fig.   <B>5</B> die Schaltung einer derartigen An  lage mit einer beispielsweisen Ausführungs  form der Einrichtung gemäss der Erfindung  dargestellt. Die     Fig.    2 bis 4 zeigen Ausfüh  rungsbeispiele von abgeschirmten Zündker  zen und einem abgeschirmten Zündverteiler  mit eingebauten     Entstörwiderständen.     



  In den     Fig.   <B>1</B> und<B>5</B> ist a die     Akkumu-          latorenbatterie,    an welche die Zündanlage an  geschlossen ist. Zu dieser gehören ausserdem  die Zündspule mit der Primärwicklung<B>b</B>  und der Sekundärwicklung<B>e,</B> der Zündver  teiler<B>d,</B> in dessen Gehäuse der Primärstrom  unterbrecher e mit dem     Unterbrecherkonden-          sator   <B>f</B> eingebaut ist, und die Zündkerzen<B>g.</B>  Der Primärstromunterbrecher e ist mit der  Primärwicklung<B>b</B> der Zündspule durch die  Leitung h verbunden.

   Als     Entstörmittel     waren bisher bei derartigen     Zündanlagen     lediglich ein     Entstörkondensator    i, ein     Ent-          störwiderstand   <B>k</B> in der Leitung von der  Zündspule zum Zündverteiler<B>d</B> und die Ent-         störwiderstände   <B>1</B> unmittelbar vor den Zünd  kerzen<B>g</B> vorgesehen.

   Bei dieser Art der Ent  störung strahlen sowohl der Zündverteiler<B>d,</B>  als auch die Zündkerzen<B>g,</B> welche ganz un  geschützt sind, hochfrequente Störschwingun  gen aus, welche sich auch entlang den Lei  tungen zwischen den einzelnen Teilen der       Zündanlage    ausbreiten können, da diese ge  gen Verteiler und Zündkerzen nur unvoll  kommen durch die Widerstände<B>k</B> und<B>1</B> ab  geriegelt sind.  



  Eine folgerichtige Abriegelung der Lei  tungen ist in dem Schaltbild gemäss     Fig.   <B>5</B>  dargestellt. In diesem Fall sind die in dem  Schaltbild nach     Fig.   <B>1</B> verwendeten     Entstör-          widerstände   <B>k</B> und<B>1</B> jeweils in zwei     Wider-          standeinheiten   <B><I>k',</I></B>     V'    und     l',   <B>l"</B> mit dem hal  ben Widerstandswert aufgeteilt und die hal  ben Widerstände jeweils am Anfang und  Ende der Hochspannung führenden Leitun  gen eingebaut.

   Die     ""    Wirkung der     Enfstör-          widerstände    ist     umso    günstiger,<B>je</B> näher sie  an den Funkenstrecken des Zündverteilers       bezw.    der Zündkerzen angeordnet, sind. Die  zwischen den     Entstörwiderständen    liegenden  Leitungsteile können nun keine     Stör'schwin-          gungen    mehr aussenden, da bei ihnen die  Entladungen nach dem Überschlag der Fun  ken auf Grund der eingebauten     Hochohm-          widerstände    aperiodisch verlaufen.  



  Trotzdem verursacht aber die so entstörte  Zündanlage noch Störungen in Radiogeräten,  welche davon herrühren,     dass    die Funken  strecken im Verteiler und in den Zündkerzen  selbst und die zwischen den Funkenstrecken  und den     Hochohmwiderständen   <B><I>k,</I></B>     k"    und<B>l',</B>  <B>l"</B> liegenden Leitungsteile Störschwingungen  ausstrahlen. Diese Störschwingungen werden  im Sinne der Erfindung dadurch unschäd  lich gemacht,     dass    Verteiler und Zündkerzen  metallisch umhüllt werden, so     dass    die Stör  schwingungen sich ausserhalb der Umhüllun  gen nicht ausbreiten können.

   Auch die von  der Primärwicklung<B>b</B> der     Zündspule    zum  Zündstromunterbrecher e führende     Primär-          stromzuleitung    h wird als einzige nicht  Hochspannung führende Leitung zwischen  Zündspule und Verteiler zweckmässig metal-      lisch umhüllt und dadurch gleichzeitig eine  gute     Masseverbindung    zwischen dem     Zünd-          spulen-    und Verteilergehäuse hergestellt. Die  metallischen Umhüllungen sind in     Fig.   <B>5</B>  durch strichpunktierte Linien angedeutet.

    Um die     Entstörwiderstände    in unmittelbarer  Nähe der Funkenstrecken unterbringen     züi     können, ist es zweckmässig, sie innerhalb der  metallischen Umhüllungen anzuordnen.  



  In den     Fig.    2 bis 4 sind als Einzelheiten  von Ausführungsbeispielen der Erfindung  eine Zündkerze mit     Abschirmkappe    und ein  gebauten     Entstörwiderstand,    eine stahlum  mantelte Zündkerze mit eingebautem     Ent-          störwiderstand    und eine     Verteilerabschirm-          haube    dargestellt.  



  In     Fig.    2 ist m eine Zündkerze, auf  welche die     Abschirmkappe    n aufgesetzt ist.  Die     Abschirmkappe    besteht aus dem Metall  mantel o, dem Isolator<B>p</B> und der     Spannvor-          richtung        q,    durch welche die Kappe gegen  den     Zündkerzenkörper    verspannt ist. Inner  halb der Kappe ist der     Entstörwiderstand        V'     untergebracht.

   An Stelle einer Zündkerze mit  aufgesetzter     Abschirmkappe    kann auch eine  stahlummantelte, abgeschirmte Zündkerze  gemäss     Fig.   <B>3</B> verwendet werden, bei welcher  der Kerzenkörper m' und der     Abschirm-          mantel    o' eine konstruktive Einheit bilden.  Der     Entstörwiderstand   <B>V'</B> ist in diesem Fall  in den     Abschirmmantel        o'    eingesetzt. An der  jenigen Stelle, an welcher die Hochspan  nungsleitung eingeführt ist, ist der     Ab-          schirmmantel    durch einen Metallschraub  deckel<B>y</B> abgeschlossen.  



  Bei dem in     Fig.    4 dargestellten Zündver  teiler r sind die Widerstände<B>l'</B> unmittelbar  im     Anschluss    an die Verteilerelektroden s in  die Verteilerscheibe t eingebaut. Die     Ab-          schirmhaube   <B>m</B> besteht in diesem Fall ledig  lich aus einer auf die Verteilerscheibe auf  gesetzten Metallhaube, die durch dieselben  Klemmfedern v festgehalten wird, wie die       Verteilerscheibe    selbst. Die Zündleitungen w  sind an der Durchführungsstelle durch die  Metallhaube u<B>je</B> mit einer Gummitülle x  umgeben.

      Versuche haben ergeben,     dass    die     beschrle-          benen    Massnahmen zur Entstörung von Radio  geräten selbst für Ultrakurzwellengeräte aus  reichend sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung an Zündanlagen von Brenn- kraftmaschinen, durch welche die von den Zündanlagen ausgehenden Hochfrequenz- schwineunLyen unschädlich gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich die jenigen Teile der Zündanlage, in denen ein Funkenübergang stattfindet, metallisch um hüllt sind, während die dazwischenliegenden Hochspannungsleitungen durch Hochohm- widerstände abgeriegelt sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Anfang und Ende jeder Hochspannung führenden Leitung ein hochohmiger Entstörwider- stand eingebaut ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Hochohmwiderstände innerhalb der metallischen Umhüllungen der Teile, in denen ein Funkenübergang stattfindet, untergebracht sind.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentansprucli und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch eine Zündkerzenabschirmkappe, in welche ein hochohmiger Widerstand ein gebaut ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch eine Zündkerze, bei welcher Ker zenkörper und Abschirmmantel eine kon struktive Einheit bilden, innerhalb wel cher der Eutstörwiderstand eingesetzt ist.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patenfanspruch. und Unteransprüchen<B>1</B> und<B>2,</B> gekennzeichnet durch eine Zündverteilerabschirmliaube, innerhalb welcher die Verteilerentstör- widerstände untergebracht sind.
CH200446D 1936-10-28 1937-10-28 Einrichtung an Zündanlagen von Brennkraftmaschinen, durch welche die von den Zündanlagen ausgehenden Hochfrequenzschwingungen unschädlich gemacht werden. CH200446A (de)

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CH200446D CH200446A (de) 1936-10-28 1937-10-28 Einrichtung an Zündanlagen von Brennkraftmaschinen, durch welche die von den Zündanlagen ausgehenden Hochfrequenzschwingungen unschädlich gemacht werden.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4186712A (en) * 1974-10-22 1980-02-05 Brunswick Corporation RFI-suppressing ignition system for an internal combustion engine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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