CH200510A - Weichenstelleinrichtung mit Weichenhebelsperre, welch letztere das Umlegen des Weichenhebels bei besetzter Weiche verhindert. - Google Patents

Weichenstelleinrichtung mit Weichenhebelsperre, welch letztere das Umlegen des Weichenhebels bei besetzter Weiche verhindert.

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CH200510A
CH200510A CH200510DA CH200510A CH 200510 A CH200510 A CH 200510A CH 200510D A CH200510D A CH 200510DA CH 200510 A CH200510 A CH 200510A
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CH
Switzerland
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switch
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magnet
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Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
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Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/062Wiring diagrams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Weichenstelleinrichtung mit Weichenhebelsperre, welch letztere das Umlegen  des Weichenhebels bei     besetzter    Weiche verhindert.    Bei Stellwerken     ohne        mechanische    Ver  schlüsse     ist    man bestrebt,     die    Anzahl der mit  dem Weichenhebel in unmittelbarem Zu  sammenhang stehenden Teile auf ein Mini  mum zu beschränken.

   Während     nun    bei Stell  werken mit     mechanischen    Verschlüssen die  Hebel in einer oder mehreren Reihen neben  einander angeordnet sein müssen, damit sie  sowohl die Verschlussorgane steuern können,  wie auch selbst verschlossen werden können,  ist man bei Stellwerken ohne     mechanische          Verschlüsse    an eine solche     Anordnung    der  Hebel nicht mehr     gebunden.    Man kann sie  jetzt z. B.     innerhalb    des auf dem Schalt  tische vorgesehenen Gleisbildes jeweils an die  Stelle setzen, an die sie hingehören.

   Es kann  also zum Beispiel     ein        bestimmter    Weichen  hebel unmittelbar an die Stelle des Gleisbildes  gesetzt werden, an welcher die zugehörige  Weiche     dargestellt    ist. Für solche Anlagen  ist die bisher übliche Form des Weichen-    hebels mit daransitzendem Springschalter und  Magneten     unzweckmässig.    Auch für die Un  terhaltung ist es bequemer, wenn die Teile,  die hauptsächlich der Unterhaltung unter  liegen, in einem besonderen Schrank bequem  zugänglich untergebracht werden     können.    Am  Hebel braucht man     eine        Weichenhebelsperre     und die zum     Umsteuern    des Weichenantriebes  erforderlichen Kontakte.

   Alle übrigen     Teile     können an einem andern Platz     untergebracht     werden. Die Hebelsperre muss das     Umlegen     des Weichenhebels verhindern, wenn die  Weiche besetzt, oder eine Fahrstrasse ein  gestellt ist.     Derartige    Anlagen sind bereits       bekannt;

      sie haben jedoch den Nachteil,  dass nicht überwacht wird, dass der Über  wachungsmagnet bei jedem Umlegen des  Hebels abfällt       Erfindungsgemäss    kann dieser     Übelstand     dadurch     vermieden    werden, dass in     einem     Zweig des Stromkreises der Weichenhebel-      sperre ein Kontakt des Weichenüberwachungs  magnetes angeordnet ist, der bei angezogenem       Überwachungsmagneten    unterbrochen ist, das  Ganze derart, dass bei unterbrochenem Par  allelstromkreiszweig zum erwähnten Strom  kreiszweig die Weichenhebelsperre nur Strom  erhalten     und    den Weichenhebel frei geben  kann, wenn der Überwachungsmagnet ab  gefallen ist.  



       Durch        diese        Ausbildung        der        Weichen-          stelleinrichtung    wird erreicht, dass die Hebel  sperre     gleichzeitig    als     Ankersperre    dient.  Unter Ankersperre versteht man im all  gemeinen einen Anschlag am Anker des  Weichenüberwachungsmagnetes, der verhin  dert, dass der Weichenhebel vollständig um  gelegt werden kann, wenn nicht vorher der  Anker des Überwachungsmagnetes abgefallen  ist.

   Bei der     Erfindung    wird das Abfallen  des Ankers des     Überwachungsmagnetes    da  durch überprüft, dass im Stromkreis des  Hebelsperrmagnetes ein Kontakt des Über  wachungsmagnetes angeordnet isst. Die Wei  chenhebelsperre besteht aus einem Magneten,       dessen        Anker        in        abgefallener        Lage    in     eine     Rast der auf der Weichenhebelachse sitzen  den     Sperrscheibe        eingreift        und    dadurch     das     Umlegen des Weichenhebels verhindert.  



  Eine     beispielsweise        Ausführungsform        des          Erfindungsgegenstandes    ist in     beiliegender     Zeichnung durch die Fig. 1 und 2 veran  schaulicht.     Der        Weichenhebel    besitzt die       Kontakte        11,,    12, 13     und    14;

   er     ist    mit     einer          Hebelsperre    2     ausgerüstet,    die     einen        Kontakt     21     steuert.        Ausserdem        ist        ein        besonderer     Stellstrommagnet 3 vorgesehen, der durch  den auf     der    Welle     des        Weichenhebels    an  geordneten     Achskontakt    14     angeschaltet        wird     und dessen zweite Wicklung 4 im Stellstrom  kreis liegt.

   Dieser Magnet steuert die Kon  takte 31, 32 und 33. , Die Anschaltung  der Weichenhebelsperre 2 erfolgt durch den  Handfallenkontakt 6. Im Stromkreis der  Weichenhebelsperre 2 befindet sich ausser  dem ein     Kontakt    7, der in     bekannter    Weise  unterbrochen wird, sobald die isolierte  Schiene, die sich an der Weiche befindet, be  fahren wird: Dies wird zum Beispiel dadurch    erreicht, dass beim Befahren der isolierten  Schiene ein an diese angeschlossener Magnet  schalter Strom erhält und hierdurch den an  seinem Anker     befindlichen        Kontakt    7 öffnet.  



  In der     Abbildung        ist    die Weichenschal  tung für die Ruhestellung der Stelleinrich  tung dargestellt. Der 'Überwachungsstrom  fliesst von der 30-Volt-Stromquelle über den  Kontakt 31, die     Leitung    81, Anker- und  Feldwicklung des Antriebes, den Antriebs  kontakt 91, Leitung 82,     Achskontakt    12,  Weichenüberwachungsmagnet 5, Kontakt 21;

         Kontakt    33,     Leitung    83, Antriebskontakt 92,  Leitung 84,     Achskontakt    11 und     Kontakt    32       zurück    zur     Batterie,.    Wird der Weichenhebel       umgelegt,    so wird     zunächst    durch das Ziehen  der Handfalle der     Kontakt    6     geschlossen.    Die  Weichenhebelsperre 2 erhält über Kontakte  F, ?, 6, 13a Strom:

   Durch den     Kontakt    7  wird das     Freisein    der Weichen     überwacht;    da  Kontakt 7 nur     geschlossen        ist,    wenn die au  der Weiche befindliche     isolierte    Schiene von  Zugachsen frei ist. Der Kontakt F bezw.

    mehrere solcher     Kontakte    befinden sich an  denjenigen Fahrstrassenhebeln, bei deren Ein  stellung die Weiche verschlossen sein muss,  das heisst ist durch einen Fahrstrassenhebel       eine    Fahrt     eingestellt,    die ein Umlegen einer       best'i'mmten    Weiche nicht erlaubt, so wird  durch den Kontakt F an dem Fahrstrassen  hebel, der in diesem Falle unterbrochen ist,  verhindert, dass der Hebelsperrmagnet 2 beim  Schliessen des Handfallenkontaktes 6 Strom  erhalten kann.

   Ist der     Kontakt    F jedoch ge  schlossen, so erhält beim Schliessen des Kon  taktes 6 die Weichenhebelsperre 2 Strom und  entsperrt den Weichenhebel, so dass dieser  nun teilweise umgelegt     werden        kann,\    wobei  er die Kontakte 11 bis 14, wie auch aus Fig. 2  ersichtlich ist, umsteuert. Durch den Kontakt  14, der nach einem Verstellwinkel von 15    den Stromkreis des     Stellstrommagnetes    3  schliesst     und    nach einem     Verstellwinkel    von  75   wieder     unterbricht;    erhält der     Stellstrom-          magnet    3 Strom, der seine     Kontakte    31 bis 33  umschaltet.

   Ist der Weichenhebel ganz um  gelegt; so wird über den Achskontakt l l b der  Stehstrom     eingeschaltet:    120 Volt, Wicklung      4,     Kontakte    32, 11b, Leitung- 82, Antriebs  kontakt 91, Feld- und Ankerwicklung, Lei  tung 81, Kontakt 31 zur Batterie zurück.

   So  lange Stellstrom fliesst, ist die Wicklung 4  am Magneten 3; 4 unter Strom, so dass der  Magnet 3, 4 die Batteriewechslerkontakte 31  und 32 umgeschaltet hält Ist Ist der Antrieb       ausgelaufen;    so unterbricht Kontakt 91 den  Stellstromkreis; hierdurch wird die Spule 4  stromlos und da die Spule 3 schon vorher  beim Durchgang des Stellhebels durch die  75 -Lage durch Unterbrechung des Kontak  tes 14     stromlos    geworden ist, kehren die Kon  takte 31 bis     33    in die     Grundstellung    zurück.  Nun kann     wieder    der     Überwachungsstrom        in     der andern Weichenendlage fliessen.  



  In einem Stromkreiszweig der Weichen  hebelsperre befindet sich ein Kontakt 51  des Weichenüberwachungsmagnetes 5. Dieser  Kontakt ist nur geschlossen, wenn der Über  wachungsmagnet 5 abgefallen ist. Da nun  gleich nach     Beginn    der Hebelbewegung der  Kontakt 13a unterbrochen wird, der Kontakt  13b geschlossen wird, kann der Hebelsperr  magnet 2 nur über die Kontakte 13b, 51 weiter  angezogen bleiben. Fällt der Überwachungs  magnet nicht ab, so bleibt Kontakt 51 unter  brochen und der Anker 200 des Weichen  hebelsperrmagnetes 2 fällt in die Rast 201  des Weichenhebels und verhindert das voll  ständige Umlegen desselben. Vor dem Wei  chenüberwachungsmagneten 5 befindet sich       ausserdem    ein Kontakt 21 an der Weichen  hebelsperre.

   Dieser Kontakt hat die Aufgabe,  das Abfallen der Weichenhebelsperre in die  Grundstellung zu     überwachen.    Sollte die  Weichenhebelsperre nicht einfallen, so ver  hindert der Kontakt 21, dass der Weichen  überwachungsmagnet 5 Strom erhält und un  terbindet damit das Schliessen der Kuppel  stromkontakte. Ferner liegt vor dem Weichen  überwachungsmagneten noch ein Kontakt 33  des Magnetes 3, der in der Ruhelage ge  schlossen ist, der aber, sobald der Magnet 3  angezogen ist, unterbrochen ist.

   Im unter  brochenen Zustand verhindert er nun, dass  nach dem Umschalten des Antriebkontaktes  91 der von der 120-Volt-Batterie über den         Magneten    und die Kontakte 32, 11;     Leitung     82 fliessende Strom     etwa    über Kontakt 91,       Leitung    83 zum - Überwachungsmagneten 5  gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weichenstelleinrichtung mit Weichen hebelsperre, welch letztere das Umlegen des Weichenhebels bei besetzter Weiche verhin dert, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Zweig des Stromkreises der Weichenhebel sperre ein Kontakt (51) des Weichenüber wachungsmagnetes (5) angeordnet ist, der bei angezogenem Überwachungsmagneten unter brochen ist, das Ganze derart, dass bei unter brochenem Parallelstromkreiszweig zum er wähnten Stromkreiszweig die Weichenhebel sperre (2) nur Strom erhalten und den Wei chenhebel freigeben kann, wenn der über- wachungsmagnet (5) abgefallen ist.
    UNTERANSPRÜUCHE Weichenstelleinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Batteriewechslerkontakte durch einen Stellstrommagnetschalter mit einer An schaltwicklung (3) und einer Halte wicklung (4) gesteuert werden, wobei die Anschaltwicklung (3) durch einen Wei chenhebelkontakt angeschaltet wird, und die Haltewicklung (4) im Weichenstell stromkreis liegt.
    Weichenstelleinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Weichenhebelsperre (2) mit zwei Sperrstellungen versehen ist, wobei über die erste Stellung die Hebelsperre (2) nur Strom erhält, wenn gleichzeitig die Weiche von Zugachsen frei und dadurch ein Kon takt (7) geschlossen ist, während über die zweite Stellung die Hebelsperre (2) nur Strom erhält, wenn der durch die Weiche gesteuerte Kontakt (7) geschlossen ist und der Kontakt (51) am Überwachungs magneten (5) geschlossen ist. Weichenstelleinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Kontakt (21) der Weichenhebelsperre im Stromkreis des Weichenüberwachungsmagnetes liegt.
    Weichenstelleinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Kontakt (33) so im Stromkreis des Weichenüberwachungs magnetes (5) liegt, dass der Überwachungs- stromkreis erst zustande kommen kann, *ein kein Stellstrom mehr fliesst; also wenn die Haltewicklung (4) des Stell- strommagnetsohalters stromlos geworden ist.
CH200510D 1936-09-25 1937-09-06 Weichenstelleinrichtung mit Weichenhebelsperre, welch letztere das Umlegen des Weichenhebels bei besetzter Weiche verhindert. CH200510A (de)

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CH200510D CH200510A (de) 1936-09-25 1937-09-06 Weichenstelleinrichtung mit Weichenhebelsperre, welch letztere das Umlegen des Weichenhebels bei besetzter Weiche verhindert.

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