CH200592A - Verfahren zum Legen von Steinbetten und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Legen von Steinbetten und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH200592A
CH200592A CH200592DA CH200592A CH 200592 A CH200592 A CH 200592A CH 200592D A CH200592D A CH 200592DA CH 200592 A CH200592 A CH 200592A
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CH
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stones
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tensioning
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metal frame
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Walter Huwyler
Original Assignee
Walter Huwyler
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/52Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description


  Verfahren zum Legen von Steinbetten und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.    Heute wird beim Steinbettlegen für  Strassen etc. etwa wie folgt vorgegangen:  Die Steine werden am Gewinnungsort zu  Haufen aufgeschichtet. Ab diesen Haufen er  folgt der Transport zur Verwendungsstelle  (Baustelle) entweder durch Lastfuhrwerke  oder durch die Eisenbahn. In letzterem Falle  ist meistens auch noch der Zwischentransport  durch Lastfuhrwerke notwendig. An der  Baustelle werden die     Steine    ihrem weiteren       Verwendungsvorgang    entsprechend möglichst  günstig ausgekippt. Da es natürlich nicht  möglich ist, bei diesem Vorgang die Steine  genau dem Bedarf entsprechend zu deponie  ren, müssen dieselben wenigstens teilweise  umtransportiert werden.

   Die einzelnen Steine  werden auf dem Boden zu einem Steinbett  zusammengefügt, was bedingt, dass der Ar  beiter diese Arbeit in einer sehr unbequemen       Stelluizg    verrichten muss. Deshalb nimmt  diese Arbeit verhältnismässig sehr viel Zeit in  Anspruch, was für den Arbeiter um so un  günstiger ist, als er sich in diesem Falle mei  stens unter freiem Himmel befindet und    häufig der Hitze, dem Regen oder dem Frost  ausgesetzt ist.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft     nwi     ein Verfahren zum Legen von Steinbetten  und eine Vorrichtung zur Ausübung dessel  ben. Hiernach werden die Steine am Gewin  nungsort genau in derselben gegenseitigen  Lage, wie sie an der Baustelle erforderlich  ist, in eine     Vorrichtung        nebeneinander    ge  schichtet und in dieser dem Transport über  geben, worauf die Steine an der Baustelle  ohne Veränderung ihrer gegenseitigen Lage  vorteilhaft, unter wenigstens teilweiser Ent  fernung der Vorrichtung, als Ganzes auf den  Boden gesetzt werden und die Vorrichtung  dann     gänzlich    entfernt wird,

   so dass die  Steine jeder     Vorrichtung    einen Abschnitt des       herzustellenden        Steinbettes    darstellen.  



  Dieses Verfahren erfordert also nur ein  einmaliges     Nebeneinanderschichten    der ein  zelnen     Steine    an der     Gewinnungsstelle    und  ermöglicht die Herstellung eines     Steinbettes     am     Verwendungsort    in einem Bruchteil der  bisher hierfür erforderlich     gewesenen    Zeit.      In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    der Vorrichtung gemäss  der Erfindung dargestellt, und im nachfol  genden ist ein Verfahrensbeispiel unter Zu  hilfenahme der Figuren der dargestellten  Vorrichtung beschrieben.  



  Fig. 1 ist ein Grundriss der Vorrichtung;  Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A in  Fig. 1;  Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie B-B in  Fig. 1, und  Fig. 4 veranschaulicht in Draufsicht einen  Abschnitt eines Steinbettes aus gleichförmig  behauenen     Steinplatten.     



  Die in der Zeichnung dargestellte Vor  richtung zur raschen Herstellung eines Stein  bettes an der Baustelle weist einen Blech  rahmen 1 von rechteckiger Grundform auf,  der an seinen Schmalseiten am obern Rand  Einhängeringe 2 besitzt. Dieser Rahmen ist  in einen aus auf zwei Trägern 3 befestigten  Latten gebildeten, mit einem Einfassungs  rand 5 versehenen Boden leicht heraushebbar  hineingestellt. An den Enden der Träger 3  sind Traghaken 6 befestigt, an welchen mit  tels der Ketten 7, welche an den Ringen 2  eingehängt sind, der Blechrahmen 1 gegen  Herausheben aus dem Boden gesichert ist,  so dass die ganze Vorrichtung als Transport  kasten verwendbar ist. An der Innenseite der  einen Längswand sind Blechführungen 8 an  gebracht und unterhalb dieser Führungen 8  sind im Boden zwischen den Latten 4 Tra  versen 9 leicht herausziehbar eingesetzt.

   An  den Enden weisen diese Traversen 9 Durch  brechungen 9' auf. Durch die Führungen 8  und Durchbrechungen 9' sind die rechtwink  lig abgebogenen Schenkel von Bügeln 10 ein  führbar. Dabei wird die eine Längswand des  Blechrahmens in den     Führungen    8 durch die  Bügelschenkel erfasst, während die andere  Längswand durch die Bügelschenkel aussen  umgriffen wird. Dabei greifen die Enden der  Bügelschenkel in die Durchbrechungen 9' der  Traversen 9 ein. Die Bügelschenkel, welche  den Blechrahmen an der Aussenseite um  fassen, sind mit Spannschrauben 11 versehen.  Durch Anziehen der Spannschrauben werden    die beiden     Längswände    des Blechrahmens 1       gegeneinandergedrückt.     



  Das Arbeitsverfahren mittels der be  schriebenen     Vorrichtung    ist folgendes: In  einem Steinbruch, an dem zahlreiche der be  schriebenen     Vorrichtungen    vorhanden sind,  werden die Steine vom geübten Steinbruch  arbeiter in die als     Transportkasten    dienenden       Vorrichtungen    nebeneinander     geschichtet,     was in bequemer Stellung und     unter    schüt  zendem Dach geschehen kann. So kann in  jedem     Transportkasten    in kurzer Zeit ein  Steinbett eingebaut werden, in welchem zur       Erreichung    des nötigen Verbandes mit dem  Blechrahmen nachträglich noch Zwischen  räume ausgekeilt werden können.

   Nunmehr  werden die gefüllten Transportkasten auf       Lastfuhrwerke    oder Eisenbahnwagen ver  laden. Es ist klar, dass durch dieses Arbeits  verfahren die     Aufladezeit    ganz enorm ver  kürzt wird. Zum Verladen der Transport  kasten wird ein Hebezeug benützt.

   An der  Baustelle werden die Transportkasten wie  derum mittels eines     Hebezeuges    vom     Trans-          portmittel    heruntergehoben.     Hierauf    werden  die Ketten 7 von den     Traghaken    6 gelöst, die  Spannbügel 10     in    den Blechrahmen 1 einge  setzt und dessen Spannschrauben 11 so fest  angezogen, dass das Steinbett unabhängig  vom Tragboden 4, 3 durch den     Pressdruck    der       Spannschrauben    11 allein im     Blechrahmen    1  festgehalten wird.

   Nunmehr kann der das  Steinbett haltende Blechrahmen 1 mittels des  Hebezeuges an den Ringen 2 soweit angeho  ben werden, dass der Tragboden 3, 4 entfernt  werden kann, wobei die Traversen 9 an den  Bügeln 10 bleiben, da sie durch den     Press-          druck    der     Spannschrauben    11 festgehalten  sind. Hierauf wird der das Steinbett enthal  tende Blechrahmen an jener Stelle an dem  Boden abgesetzt, wo das Steinbett auf dem  Boden zu errichten ist.

   Hat man nun zwei  Reihen solcher Rahmen 1 nebeneinander un  ter gleichzeitiger     Lösung    und Entfernung  der Spannbügel 10 und     Hervorziehen    der  Traversen 9 auf dem Boden verlegt, so kön  nen die     Rahmen    1 der ersteren Reihe aus dem  Steinbett     herausgehoben    werden. So kön-      nen die Vorrichtungen wie beschrieben nach  einander wieder entfernt und wieder     zum     Steinbruch zurückgebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Legen von Steinbetten, dadurch gekennzeichnet, dass die Steine am Gewinnungsort genau in derselben gegenseitigen Lage, wie sie an der Bau stelle erforderlich ist, in eine Vorrich tung nebeneinander geschichtet und in dieser dem Transport übergeben werden, worauf die Steine an der Baustelle, ohne Veränderung ihrer gegenseitigen Lage als Ganzes, auf den Boden gesetzt werden und die Vorrichtung dann gänzlich ent fernt wird, so dass die Steine jeder Vor richtung einen Abschnitt des erstellten Steinbettes darstellen. II.
    Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen mit einem lösbaren Boden und einer Spannvorrichtung ver- sehenen Tragrahmen, der mit dem Boden g o leichzeitig einen Transportkasten für die Steine darstellt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Tragrah men ein Blechrahmen von rechteckiger Grundform ist, welcher an seinem obern Rand Einhängeringe besitzt, und dass am Tragboden Traghaken befestigt sind, welche durch Ketten lösbar mit den Ein hängeringen des Blechrahmens verbun den sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spannvorrichtung des Trag rahmens aus wenigstens zwei mit Spann schrauben versehenen Spannbügeln und wenigstens zwei im Tragboden lösbar eingesetzten Traversen, in deren Enden die Enden der Spannbügel festlegbar sind, besteht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tragboden aus auf Trägern befestigten Latten besteht und mit einer Randeinfassung versehen ist.
CH200592D 1938-02-17 1937-12-18 Verfahren zum Legen von Steinbetten und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH200592A (de)

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