Nehrstufige Hochdruck-Kreiselpumpe mit Zweiteiligem Gehäuse. Um das Innere ein-er Kreiselpumpee leicht zugänglich zu machen, ist bereits #rorgezolila- gen, worden, das Pumpengelläuse, in einer .durch die Axe gelegten Horizontalebene in zwei Hälften zu unterteilen, wobei die, Sauo-- und Druckstutzen an der untem Hälfte an- .geordnet sind,
um die Zu- und Ablaufleitun gen nicht von #d-er Pumpe trennen zu müssen, wenn diese nachgesehen werden. soll. Nach dem Abheben, der obem Hälfte lässt sich dann der Läufer mitsamt den zwischen die Laufrä,der eingesetzten, aber nicht mit- rotierenden Teilen, wie Leitappaxaten, Wi- derlager der Entla"stungisscheibe und andere mehr, herausheben.
Diese Bauart hat aber den Nachteil, daff die Leitapparate und an dere unteilbare, die Pumpen-welle um schliessende, aber nicht mit ihr umlaufende, im wesentlichen rinoartig ausgebildete Teile an ihren :Stirnflächen nur leicht zwischen ent sprechenden Vorsprüngen des Geliäuses an liegen dürfen, #da sonst eine Herausnahme solcher Teile mit dem Pumpen-läufer mAclit möglich wäre.
Wenn bei Pumpen für nied rige Drüeke und bei mehrstufigen Kreisel pumpen zwischen den einzelnen Stufen, nur ein geringes Druckgefälle herrsollt, mag zwur ,diese Bauart genügen, um eine ausreichende Abdichtung zwischen den einzelnen Leit- apparaten zu erzielen;
'bei Hüchdruckkreisel- pumpen hingegen und insbesondere bei sol chen für hohe Umdreliungszahlen, also mit hohen Einzeldrücken in -den aufeinander- folgenden Stufen, würde sieh bei der er wähnten nur leichten Einpassung der Leit- apparate im Gehäuse die unter Druck stehende Flüssigkeit einen 'Weg an den St-irnfläehen der Leitapparate,
vorbei such-en und umdie Umfangfläthen dieser Apparate herum nach der davor liegenden Stufe nie drigeren Druckes gelangen können; die Folge hievon wäre das Auftreten etarker Erosionen, namentlich --bei heissem Wasser, #die zu völli, gex Zerstörung der angegriffenen Teile fü#hren können.
Ausserdem treten zusätzliche Axialschübe, auf. für welche die Entlastungs scheibe bei gleiehisinnig umlaufenden Lauf- #Z rädern nicht berechnet ist, so dass entweder die zur Aufhebung des Axialschubes vor- ,gesehene Enfla ungsscheibe auf ihrem Wi- D derlager sich festf ressen oder ein anderer,
den Axial#schub ändernder Vorfall eintreten kann, der einen grossen Wasserverlust infolge Er weiterung des Spaltes zwischen der Ent- lastungs,scheibe und ihrem Widerlager zur Folge hätte.
Sind bei zweistufigen Kreiselpumpen die I-aufrä#der gegenläufig, um einem Axial- schub vorzubeugen, so können sich die hier- Norerwanten Übelstände gleichwohl unlieb sam bemerkbar machen, da durch das Über strömen des zu fördernden Fluidums von der Druckseite -d-es Laufrades der zweiten Stufe um eine Zwisehenvand herum zum Laufrad der ersten Stufe ein ganz unberechenbarer Axialschub eintreten kann, welchem die, Lager der Pumpe bei hohen Drücken und den gewöhnlich hohen Drehzahlen nicht ge wachsen sind.
Bei der den Gegenstand der vorliegen-den Erfindung bildenden mehrstufigen Hoch- druck-Kreiselpumpe mit in einer durch die, Axe gelegten Horizontalebene geteiltem Ge häuse soll eine betriebssichere Abdichtung im Innern der Pumpe dadurch erzielt werden.. dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um zwischen mit der Pumpenwelle umlaufen-den Teilen liegende, nicht mitrotierende Teile in axialer Richtung gegeneinand-er pressen zu können.
Dabei hätte es zwar nahe gelegen, den Deckel der einen Stopfbüchse der Pumpe zu verwenden, doch hat es sich vorteilhafter erwiesen, zum Gegeneinanderpressen der nichtumlaufenden Teile einen besonderen, mit der einen Stirnfläche des Gehäuses ver bundenen Ring vorzusehen. Ein Vorteil hier bei ist, dass dieser Anpressring aus anderem W,erkstoff, zum Beispiel Stahl, als der ge- wöhnlieh aus Gusseisen, in selteneren Fällen aus Bronze, bestehende Stopfbüchsendeckel hergestellt werden kann.
Ein weiterer Vor zug einer vom Stopfbäohsendeckel getrenn- ten Ausbildung des Anpregringeo liegt darin, .dass elastische Formänderungen des letzteren nicht auf den ersteren übergehen können.
Die beigegebene Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes bei abgenommener oberer Hälfte, einer mehr stufigen Hochdruck-Kreiselpumpe dar. Die Laufrä,der, 1.kitapparate und andere um- ,laufende und nichtumlaufende, Teile der Pumpesind. im Horizontalschnitt dargestellt.
Die zylindrische, Innenwandung<B>1</B> des Gehäuses 2 ist an zwel,Stellen abgesetzt, um nach dem Einlegen der Pumpenwelle<B>3</B> mit den auf ihr befestigten vier Loaufrädern 4, den Zwischenringen<B>5</B> und der Entlastungs- seheibe <B>6</B> die dazwischen gehörigen. Teile, nämlich die Leitapparate<B>7,</B> das aus den Teilen<B>8</B> und 14 bestehende Widerlager zur Entlastungsscheibe<B>6</B> und den rechtsseitigen Grundring<B>9</B> von der linken Seite her mittels eines in axialer Richtung verschiebbar ge haltenen Organes gegen den ringförmigen Vorsprung<B>10</B> des Gehäuses, mithin auch ge geneinander pressen zu können.
Hierfür ist ,ein Ring<B>1,1</B> vorgesehen, welcher durch einen Kranz von in d-er linken Stirnfläche<B>13</B> des Gehäuses festgemachten Stiftschrauben 12: gegen den Tragring<B>8,</B> des Widerlagers 14 der Ausgleichscheibe <B>6</B> gedrüokt werden kann. Eher Stopfbüchsendeckel <B>15</B> kann durch einen eigenen Kranz von Stiftschrauben<B>16</B> gegen den eben erwähnten Tragring<B>8</B> heran gezogen worden.
Zur Verbindung des Wider- lagers 14 der Entlastungsseheibe mit ihrem Tragring<B>8</B> dient ein weiterer, an Stift schrauben<B>18</B> gehaltener Spannring<B>17.</B> Das- Widerlager und der TragTing könnten aber auch aus einem Stück bestehen, in welchem Falle der Spannring<B>1,7</B> erübrigt werden könnte. Letzteres wäre auch möglich bei der artiger Ausbildung<B>des</B> Flansches<B>19</B> des Stopfbüchsendeckels <B>15,</B> da3 er auch zum Andrücken des Wid-erlagers 14 an den Trag ring<B>8</B> dienen könnte.
Eine möglichst weit gehende Unterteilung bei der<U>Anordnung</U> und Verbindung von hoch beanspruchten Teilen erecheint jedoeh besonders zweck mässig. Es wäre ferner möglich, -den Stopf- büchsendeckel <B>15</B> mit dem Anpress#ring <B>11</B> aus einem Stück herzustellen;
dies hätte aber die Unzulänglichkeit im Gefolge, dass schon bei verhältnismässig geringfügigen elastischen DefGrmationen des #diesfalls auch den Flansch des Stopfbüchsendeckels bildenden Ringes<B>11</B> in den zylindrischen Teilen des Stopfbüchendeckels sehr hohe Spannun gen, auftreten würden, die eine Verstärkung, mithin ein grösseres Gewiehtdes letzteren be dingen würde.
Unter Umständen könnte in folge solcher Deformationen sogar eineexzen- trische Verschiebung des Stopfbüchsendeckels eintreten, wobei ein Anfressen der Pumpen welle an dem zylindrischen. Teil desselben kaum ausbleiben würde.
Der als Verschlussorgan dienende Anpross- ring <B>11</B> könnte auch. selbst mit Gewinde ver sehen, und auf oder in einen entsprechenden, ebenfalls mit Gewinde versehenen Teil des z-,veiteiligen Gehäuses, geschraubt sein. Die im gezeichneten Beispiel zu seiner Befesti gung vorgesehenen Stiftschrauben, 12 könnten zum Beispiel auch als in einen Flansch des Gehäuses einzuliakende Ankerschrauben oder als Klümmschrauben, die diesen Flansch und den Anpressring -umgreifen, ausgebildet sein.
Die beschriebene erfindungsgemässe Bau- ZD art lässt sich auch bei mehrstufigen Kreisel pumpen mit gegenläufigen Laufrädern an- wenden, da es ja nur darauf au-kommt, die nicht rotierenden Teile einer betriebsfertig erstellten PumpssduTell Betätigung von aussen her in axialer Richtung gegeneinander zu pressen und diese Pressung im Bedarfsfalle <B>durch</B> Nachstellen des Mugf-5 11, selbst im Betrieb, zu regeln.