CH200836A - Elektrische Gasentladungsröhre, die von einem geschlossenen Kolben umgeben ist. - Google Patents

Elektrische Gasentladungsröhre, die von einem geschlossenen Kolben umgeben ist.

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CH200836A
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CH
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discharge tube
bulb
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glass
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • C09K11/025Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor non-luminescent particle coatings or suspension media

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Description


  Elektrische     Gasentladungsröhre,    die von einem geschlossenen Kolben umgeben ist.    Es ist bekannt, das Spektrum des von       Gasentladungsröhren    ausgesandten Lichtes  mittels lumineszierender Stoffe zu ergänzen,  was auch von einer Steigerung der Nutzwir  kung der Entladungsröhren begleitet sein       kann.    Man hat schon vorgeschlagen, den  lumineszierenden Stoff auf einen geschlosse  nen, die Entladungsröhre umgebenden Kol  ben aufzubringen, der mit einem Sockel ver  sehen' ist, an dem Kontaktteile zwecks Zu  leitung des Stromes angebracht sind.

   Die in  der Entladungsröhre erzeugte Wärmemenge,  die, besonders wenn diese Röhre aus einer       Flochdruck-Metalldainpfen'cladungsröhre    be  steht, erheblich sein kann, wird auf den die  Entladungsröhre umgebenden Kolben über  tragen und von diesem Kolben an die Um  gebung abgegeben. Die infolgedessen be  wirkte Temperaturerhöhung der auf dem  Kolben befindlichen     lumineszierenden    Schicht  übt in den meisten Fällen einen ungünstigen  Einfluss auf die Nutzwirkung und     bezw.    oder    die     Nutzlebensdauer        des        lumineszierenden     Stoffes aus.  



  Die Erfindung, die sich auf eine elek  trische     Gasentladungs.röhre    bezieht, die von  einem geschlossenen Kolben umgeben ist, der  mit einer     lumineszierenden    Schicht     überzogen     und mit einem Sockel versehen ist, ermög  licht die genannten Nachteile zu     verringern.          Unter    gasgefüllten Entladungsröhren werden  hier sowohl Röhren mit     eiVer    aus mindestens  einem Gas bestehenden Füllung als auch Ent  ladungsröhren     verstanden,    die mit einer  Dampffüllung oder einer     Gas-Dampffüllung     versehen sind.  



  Nach der     Erfindung    ist der Kolben  zwecks Ermöglichung von     Konvektionsströ-          men    mit mindestens. einem Gas gefüllt und  ist die spezifische     Wärmedurchlässigkeit    (das  heisst die Wärmedurchlässigkeit per Flächen  einheit) des an den Sockel     grenzenden    Kol  benteils grösser als die des     übrigen    Teils ge  macht.      Hat der Kolben die für Glühlampen übli  che Form, so kann der sogenannte Hals des  Kolbens ganz oder doch zu einem grossen  Teile derart ausgebildet werden, dass er eine       grosse        Wärmedurchlässigkeit    aufweist.  



  Die Wärmedurchlässigkeit des an den  Sockel grenzenden Kolbenteils kann man auf       verschiedene    Weise     gegenüber    derjenigen des  übrigen Kolbenteils     vergrössern.    Vorteilhaft  kann der lumineszierende Stoff derart ange  bracht sein, dass der an den Sockel     grenzende     Teil des Kolbens nicht mit diesem Stoff  überzogen ist. Hierdurch wird die Wärme  übertragung des Gasstromes an die Glaswand  erleichtert und infolgedessen die Wärme  durchlässigkeit     vergrössert.     



  Auch kann der an den Sockel grenzende  Teil des Kolbens aus einem Glas     hergestellt     sein, das eine grössere     Wärmestrahlungsfähig-          keit    aufweist, als das     Glas,    aus dem der  übrige Teil des Kolbens     besteht.    Ferner kann  der betreffende Teil des Kolbens auf der       Aussenseite    gemuht oder mit einem die  Wärme stärker als Glas ausstrahlenden Stoff,  z. B. einem schwarzen Stoff, wie Kohlen  stoff,     überzogen    sein.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



  In dieser Zeichnung bezeichnet 1 eine aus  Quarz     hergestellte        Hochdruck-Quecksilber-          dampfentladungsröhre    von verhältnismässig  geringen     Abmessungen        (Innendurchmesser     4 mm, Abstand der Elektroden 18 mm), die       mittels    der     Stromzuführungsdrähte    2 und 3  an der     Quetschstelle    4 des Kolbens 5 be  festigt ist. Dieser Kolben umschliesst die  Entladungsröhre 1 und ist mit dem Sockel 6  versehen, an dem sich die Kontakte 7 und 8  befinden. Der     Kolben    ist auf der     Innenseite     mit einer lumineszierenden Schicht 9 über  zogen, die z.

   B. aus lumineszierendem Zink  cadmiumsulfid     besteht.    Diese lumineszie  rende     Schicht    ist derart angebracht, dass sie  nur den kugelförmigen Teil     des    Kolbens be  deckt und den an den Sockel grenzenden Teil       des    Kolbens, das heisst den Hals 10     dieses     Kolbens,     freilässt.    Die Länge dieses     Halses       ist     verhältnismässig        gross.    Der Kolben 5 ist  mit     Stickstoff        unter    einem Druck von an  nähernd 50 cm     Quecksilbersäule    gefüllt.

   Im       Betrieb    wird diese     Stickstoffüllung    von der  in der Entladungsröhre l     erzeugten    Wärme  stark     erhitzt    und es     treten    in dieser Gas  füllung     Konvektionsströme    auf, die in der       Zeichnung    mit     gestrichelten    Linien 11 be  zeichnet     sind.    Die     warmen    Gasströme stei  gen in der Nähe der Achse     des.    Kolbens auf,

    biegen sich dann um und gehen an der Kol  benwand entlang     abwärts.        Diese        Ströme    strei  chen     dabei    zunächst über den Hals, der des  halb, weil er nicht mit einer lumineszieren  den Schicht überzogen ist, eine grössere     spe-          zifische        Wärmedurchlässigkeit    aufweist als  der     kugelförmige    Teil des Kolbens.

   Das       Fortlassen    der     lumineszierenden    Schicht auf  dem Halse hat somit eine     stärkere    Kühlung  der dortigen Gasströme zur Folge, so dass we  niger Wärme an die     lumineszierende    Schicht  9 abgegeben und     diese    Schicht auf eine weni  ger hohe Temperatur erhitzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Gasentladungsröhre, insbe sondere Hoehdruck-Metalidampfentladungs- röhre, die von einem geschlossenen Kolben umgeben ist, der mit einer lumineszierenden Schicht überzogen und mit einem Sockel ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben zwecks Ermöglichung von Konvek- tionsströmen mit mindestens einem Gas ge füllt ist und ferner dadurch gekennzeichnet,
    dass die spezifische Wärmedurchlässigkeit des an den Sockel grenzenden Kolbenteils grösser ist als bei dem. übrigen Teil des Kol bens. UNTERANSPRÜOHE: 1. Elektrisch Entladungsröhre nach Patent ansprach, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Sockel grenzende Kolbenteil frei von lumineszierendem -Stoffe ist. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent- ansprach, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Sockel grenzende Kolbenteil aus einem Glas hergestellt ist, das eine grössere Wärmestrahlungsfähigkeit auf- weist als. das Glas, aus dem der übrige Teil des Kolbens besteht. ä. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Sockel grenzende Kolbenteil auf der Aussenseite geraubt ist. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Sockel grenzende Kolbenteil auf der Aussenseite mit einem die Wärme stärker als Glas ausstrahlenden Stoff überzogen ist.
CH200836D 1937-07-07 1937-10-14 Elektrische Gasentladungsröhre, die von einem geschlossenen Kolben umgeben ist. CH200836A (de)

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