Registrierkasse. Bei Registrierhass en mit zwei oder meh reren, bei, bestimmten Arbeitsvorgängen ein zeln auslösbaren Geldschubladen waren diese bisher :stets in, einem einzigen; :gemeinsamen Kasten angeordnet. Jede Registrierkasse war daher für die Benutzung mit :einer bestimm- ten Anzahl von Schubladen;
gebaut und konnte nicht auf eine Verwendung mit einer andern Anzahl umgestellt werden.
Den Zweck ,der Erfindung ist. diesen Nachteil zu beseitigen und eine Änderung der Anzahl der Verwendung findenden Schubladen in einfacher und billiger Weise zu ermöglichen.
Auf den. Zeichnungen ist ein Aussfüh- rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und -es ist: Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seiten- ansicht der -Schublad.enkästeneiner Regi strierkasse gemäss der Erfindung, deren lin ker Teil oben einen; Schnitt durch :
die :Schub- laaden nach der Unie x-x in Fig. <B>3</B> und
EMI0001.0046
unten <SEP> einen <SEP> .Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> y-y <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> darstellt,
<tb> Fig. <SEP> 2a <SEP> ein <SEP> Querschnitt <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Teil
<tb> der <SEP> Registrierkasse <SEP> und,die <SEP> obere <SEP> Schublade,
<tb> und
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> ein <SEP> ,Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> III-111
<tb> der <SEP> Fig. <SEP> 2,.
<tb>
Die <SEP> dargestellte <SEP> Registrierkasse <SEP> entspricht
<tb> im <SEP> wesentlichen <SEP> den; <SEP> schweizerischen <SEP> Patenten
<tb> Nr. <SEP> 18,b <SEP> 714 <SEP> und <SEP> 2,001717.
<tb>
Die <SEP> eigentliche <SEP> Registrierkasse <SEP> kann <SEP> je doch <SEP> auch <SEP> anderer <SEP> bekannter <SEP> Bauart <SEP> sein.
<tb> Die <SEP> dargestellte <SEP> Registrierkasse <SEP> hat <SEP> vier
<tb> Geldschubladen <SEP> <I>a., <SEP> b, <SEP> d,</I> <SEP> e <SEP> -für <SEP> vier <SEP> Angestellte
<tb> A, <SEP> <I>B</I>, <SEP> D <SEP> bezw. <SEP> E.
<tb>
Eine <SEP> Einstellzahnstaage <SEP> 120 <SEP> füar <SEP> die <SEP> An ,gestelltenr-Zäjh.Iwerke <SEP> kann, <SEP> mit <SEP> :einer <SEP> Anzeäge z:ahnstange <SEP> 83, <SEP> gekuppelt <SEP> werden, <SEP> welche <SEP> den
<tb> Buchstaben <SEP> der <SEP> in <SEP> Betracht <SEP> kommenden <SEP> An gestellten <SEP> aufwesende <SEP> Anzeigeräder <SEP> beein flu:sst. <SEP> Beide <SEP> Zahnstangen <SEP> können <SEP> beispiels weise <SEP> durch <SEP> TaGten <SEP> Rex <SEP> Anges <SEP> tellten-Tasten- bank bedient werden, wie dies ausführlicher in .den oben erwä=hnten Patentschriften be- schrieben worden ist.
-l-uswählvorrichtung <I>für die</I> Geldschubladen. Ein in Fig. 2 veranschaulichtes Zahnrad 105a, welches mit .der Anzeigezahnstange 83 des Angestellten-Zählwerkes kämmt und zu der Übertragungsvorrichtung nach der Druck- v orrichtung für die Quittung und den Kon- <RTI
ID="0002.0024"> trollstreifen oder -Schein gehört, kämmt auch mit einer Zahnstange <B>135</B> (Fig. .2 und 3). Die Zahnstange 135 wird bei ihrer senkrech- ten Bewegung sowohl durch einen in einen Schlitz dieser Zahnstaagge eingreifenden Stift 136, als auch durch einen Schlitz in einem Teil 138 des ortsfesten Maschinenrah- mens geführt.
Am untern Ende der Zahn- stange 1345 sind Zähne 139 vorgesehen, die um 9-1 verdreht zu den obern Zähnen ange ordnet sind. Die Zähne 139 kämmen mit einem starr an einem zweiten Zahnrad 141 befestigten Zahnrad 140.
Das Doppelzahnrad 1.10. 141 ist auf einem am Rahmen 138 be- festigten Stift 142 belagert. Das Rad 141 kämmt mit einer Zahnataage 143,
die waag recht am Rahmen 13-8 auf in Schlitze 1.45 Eingreifenden Stiften 144 verschiebbar ist. Die Zahnstange 143 hat waagrechte Vor- sprünge 146 mit Aussparungen, in welchen ein Bolzen 147 gleitbar ist. Der Bolzen 147 wird für gewöhnlich durch eine Feder 148 abwärtsgedrückt,
deren oberes Ende mit dem obern Vorsprung 14,6, und deren unteres Ende mit einer durch einen Splint 150 be- festigten Unterlagsscheibe 149 in Eingriff steht. Durch die Unterlagsscheibe 149 wird auch die Abwärtsbewegung des Stiftes 147 begrenzt.
In der Null- oder Ruhelage (obere Stel- lung) der Zahnstange 8,3 nimmt der Stift 147 die in FinG. '3 veranschaulichte Lage ein.
Zwischen dem Stift und der Stange 135 lie gen, wie Fig. 1 bis 3 zeigen, vier Stangen 151a, 151b, 151d, 151e, die sich abwärts dusch die Grundplatte 152 der Maschine hin durch in die Kästen für die senkrecht über einander angeordneten Geldschubladen a, b, d.
e hineinerstrecken. 'Die Stangen 151a, 151b, 151,d, 151e sind mit dem einen Arm von Bügeln 153a, 153b, 153d bezw. 153e, je einen für jede Schublade,
verbunden. Die Bügel sind auf ortsfesten Bolzen 154 in den Kästen schwingbar und tragen Federn 155, die das Bestreben haben, die andern, haken förmigen Arme 156a, 156b, 156d, 15$e die.
ser Bügel abwärts in Sperrstellung für die zugehörigen Schubladen zu drücken. An den obern Enden der Stangen 151a, 151b, 151d,
151e sind seitlich vorspringende Arme mit einer obern Schulter 158 und einer untern Schulter 157 vorgesehen. Die obere Schulter 1-58 begrenzt die Abwärtsbewegung der Stange .durch Ineingriffkommen mit dem ortsfesten
Rahmen <B>138</B> und wird für ge- wöhnlich durch die Feder 155 in Eingriff mit letzterem gedrückt. Die untere Schulter 157 liegt unmittelbar oberhalb des obern Ende des ,Stiftes 147,
wenn letzterer sich in der Ruhelage befindet. Durch die Schlitze in dem Rahmen 168 wird ein unbeabsichtig- tes Auslösen der Stenge 151a, 151b, 151d, 1 51e bei 158 verhindert.
Durch auf der Hauptantriebswelle 66 vorgesehene Nocken 15.9 wird beim Drehen der Welle 66 der Arne 160 hin- und hez- schwungeru: Der Arm@W, :"h:
r auf der Welle '1'15 gelagert 'Innil weist einen ab gebogenen Ansatz <B>161</B> auf. der sich einwärts erstreckt und unterhalb des Stiftes 147 liegt. gleichgültig in welche Lage er waagrecht verschoben worden ist. Wenn der Arm 160 in Richtung des Pfeils <B>162,</B> geschwungen wird,
wird der Stift 147 durch den Ansatz 161 angehoben.
Kästen <I>für die</I> Geldschubladen.
Jede Geldschublade hat ihre Feder<B>163</B> und ist, wie Fig. 1 zeigt, in ihrem eigenen Kasten 164a, 164b, 16'-4d w. 164e ver schiebbar.
Jeder Kasten besteht aus einem obern Teil 165 in FormRTI ID="0002.0250" WI="8" HE="4" LX="1486" LY="2085"> eines umgekehrten Troges und einem in diesen eingefügten Boden 166. Beide Teile werden zweckmässig aus Blech gestanzt und gepre$t. Zwischen den Kästen liegen Packungen 1167 aus Gummi.
Bügel- förmige Träger<B>1,68</B> liegen zwischen -dem Boden und r[-I_-förmgen Schienen 169, ,velch:e sich von unten, gegen den obern Teil 16::5 (die Decke) stützen.
Am hintern. Ende ist jede Schublade mit Puffern 1:70 versehen., und an, jeder Seite weist sie eine winkelförmige Schiene 171 auf, die zwischen Rollen 17,3 liegt.
Die Rol len 173 sind in Gruppen zu dreien auf Pass- stücken 1,72 angeordnet, die an einem der Träger 1,6:8 befestigt sind. Die Geldschublade wird in dieser Weise betut geführt und läuft leicht.
In den Kästen: 164a, 164b, 1.,64d, 1!614e sind Aussparun gen 174 vorgesehen, durch welche -die Stangen 151a, 151b, 151d, 151e hindurchgeführt sind.
Jeder Kasten bildet mithin mit seiner Geldschublade ein von den andern Kästen und Schubladen unabhängiges Ganzes.
Die Kästen werden durch Bolzen 175 zu- ammengelialten, von denen einer in jeder Ecke vorgesehen ist. Der Kopf 175a jedes Bolzens <B>175</B> stützt sich: von unten, gegen den Boden 1:
66 des untersten Kastens., und der Bolzen 175 erstreckt sich aufwärts durch alle Kästen hindurch und wird gegen die Oberseite des Bodens 1616 des obersten Kastens durch Doppelmuttern 1'76 gespannt.
Die Bolzen können mithin von aussen nicht ,gelöst werden. Zwischen einem Boden 16,6 und' der Oberfläche :des d arunterliegenden Teils 1165 sind kurze Abstandhüle:en 177 ein gesetzt. Längere Abstandhülsen 178 sind auf die Bolzen 175 aufgeschoben und er strecken sioh zwischen der Unterfläche des Teils 165 und dem :
darunterliegend en Boden 166 des .gleichen Kastens. Selbst wenn die Teile 1165 und 16:6 aus verhältnismässig dün nem Blech hergestellt werden., "ist es mög lich, die Bolzen 175 sehr fest anzuziehen, ohne Gefahr zu laufen, das Blech zu ver formen.
Unterhalb des untersten Kastens 16.4e ist eine zweakmäss,ig aus Gummi bestehende Platte 1:79 vorgeshen.
Am hintern. Ende jeder Geldschublade ist eine Rolle 180 befestigt, die auf einer orts- festen Führuugsscihiene 1.81 läuft. Mit bei den Seiten der letzteren stehen: abwärts sich erstreckende Flanschen 182! des die Rolle 180 tragenden Pa.Bstückes in Eingriff.
Die besehrlebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die Einstellzahnstange 120 der Ange- stellten-Zählwerke bewegt sich um eine An zahl von Stufen aufwärts, welche .der Stelle oder dem Wert d er -erade gedrückten Ange- stelltentaste, beispielsweise der des Ange stellten B, entspricht.
Wenn alsidann diese Zahnstange mit der .entsprechenden Ange- stellten-Anzeigezahustange 8.3' gekuppelt wor- -den, ist, kehrt :die Zahnstaage 120 in ihre Ruhe- oder Nullstellung zurück und zieht dann :die Anzeigezahnstange 83 um eine An zahl von ;
Stufen abwärts, die ebenfalls der gedrückten Angestelltentaste B entspricht.
Durch diese Bewegung der Zahnstange 83 wird das Zahnrad 105a gedreht, welches mit- hin die Zahnstange 1:
3I5 aufwärts zieht. Über die Zahnräder 139, 140, 141 wird diese Be wegung auf die Zahnstange 143 übertragen, welche mithin zusammen, mit dem Stift 147 um so viel Stufen nach rechts in Fig. 3 b.e- wegt wird, wie der Abwärtsbewegung der Zahnstange 8,3 aus ihrer Nullstellung, d. h. dem Wert der ,gedrückten Angestelltentaste B, entspricht.
Der Stift 147 wird mithin seit lich (waagrecht) verschoben, so d:ass seine Bewegung .gerade unterhalb des Vorsprunges oder der :Stufe 157 :der der Geldschublade b der gedrückten Angestelltentaste B entspre- ehen.den Stange 151b unterbrochen wird.
Wenn eine Registrierung in der Registrier- kasse beendet worden ist, beginnt der Arm 160 sich in Richtung des Pfeils 162 zu Üre- hen,
so dass dem Ansatz 161 mit der Unter- seite des Stiftes 147 in. Eingriff kommt und letzteren anhebt.
Durch den Stift wird dann die Stange 151b, unterhalb welche er ge bracht worden ist, angehoben, und dadurch wird der Haken 1516b von der enrbsprech.enden Geldschublade b abgehoben, :die alsdann durch ihre Feder<B>163</B> nach aussen geschoben wird. Hierauf kehren der Arm 16:0 und :
die Stange 1315 in ihre Normallage (Fig. 2) zu- rück. Die geöffnete Geldschublade b kann nun wieder eingeschoben werden und wird in ,der Schliesslage durch den unter Wirkung der Feder 1,55 einschnappenden Verriege- lungshaken 156b gehalten.
Nachdem die gedrückten 'asten in an sich bekannter 'eise in ihre Ruhelage zu- rückgebracht worden sind, befindet sich die ilagchine in der Bereitschaftsstellung für die nächste Registrierung.
Es leuchtet ein, dass eine Geldschublade durch Entfernen oder Wiodereinsetzen einer der Stangen 151a, 151b, 151d, 151e in die unwirksame oder wirksame tage .gebracht werden kann.
Die Schublade selbst und ihr Kasten können leicht nach dem Abschrauben der Buttern <B>176</B> und dem Entfernen der Bol zen<B>175</B> aus der Maschine herausgenommen werden. Durch kürzere Bolzen 175 können die in der Maschine verbleibenden Kästen wieder befestigt werden.
Die Registrierkasse ist alsdann nur für drei Angestellte einge richtet. Es leuchtet ein, dass innerhalb der durch die Höchstzahl der Schubladen be stimmten Grenze d ie Anzahl der Schubladen durch Verwendung einfacher, einander glei- eh@er Normalteile entsprechend dem ,
je- weiligen Bedürfnis vergrössert oder verrin gert werden kann. Die unterste Schublade wird stets zuerst entfernt, dann die näohst- höherliegende usw.
Umgekehrt wird eine neue Schublade stets unterhalb der Boden- schublade usw. abwärts zugefügt. Die ver anschaulichte Registrierkasse hat eine Höchst zahl von vier Schubladen, doch kann die An zahl der Verwendung findenden Schubladen ohne Schwierigkeit vergrössert werden.
Wenn eine Schublade entfernt wird, kann die zu- gehörige Angestelltentaste bequem entfernt oder verriegelt werden, obgleich dies nicht unbedingt notwendig ist.
Ein und die gleiche Registrierkasse kann somit in einfacher und billiger Weise mit Schubladen in verschiedener Anzahl, entspre chend dem jeweiligen Bedürfnis, versehen und leicht für eine andere Anzahl von Schubladen abgeändert werden.
Ohne Schwie rigkeit können mithin Normal-Registrier- kassen einer einzigen Bauart allen in der Praxis vorkommenden Bedürfnissen ange- passt werden.
Die Registrierkasse eines La dens kann während der Hochsaison weiter leicht vorübergehend für einen grösseren Um fang (für eine grössere Anzahl. von Ange- stellten als gewöhnlich) umgeändert werden.
Abänderungen mannigfacher Art können im übrigen .getroffen werden, ohne von dem Wesen der -Erfindung abzuweichen. So kön nen beispielsweise die Schubladen paarweise in einem gemeinsamen Kasten, angeordnet.
werden. Durch Vereinigung einzelner und doppelter Kästen kann jede gewünschte An- zahl von Schubladen erreicht werden.
Es sind auch dreifache Kästen möglich. Wesent- lich ist nur, da0 die Schubladen in versohie- dencn herausnehmbaren Kästen untergebracht sind, so da, die Anzahl der Geldschubladen geändert werden kann.
.Mit andern Worten, der die grösste Anzahl von Schubladen um fassende Kasten soll stets eine Anza,111 von Schubladen heben, die kleiner ist, als die Höchstzahl für die Registrierkasse.
Die Bauart der Kästen kann .selbstver- ständlich abgeändert wenden. Die .oben be- schrieben,e Bauart ist lediglich als die vor- zugsweise Verwendung findende zu betrach- ten. Auch die Auswählvorrichtung für die Geldschubladen kann anderer Bauart sein,
doch muss stetes die Möglichkeit bestohen, Geldschubladen entsprechend dem jeweiligen Bedürfnis herausnehmen oder einfügen zu können.
Die Kästen können waagrecht, oder aber sowohl waagrecht, als auch senkrecht angeordnet werden. An Stelle des Doppel- zahnrades 140, 141 kann ein Kegelzahnrad, oder ein einziges zylindrieohes Zahnrad Ver- wendung finden.