CH200855A - Lautsprecheranlage. - Google Patents
Lautsprecheranlage.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G1/00—Details of arrangements for controlling amplification
- H03G1/02—Remote control of amplification, tone or bandwidth
Landscapes
- Selective Calling Equipment (AREA)
Description
Lautsprecheranlage. Es ist in gewissen Fällen erwünscht, eine Ferneinschaltung von Lautsprechern zu be wirken und so keiner an den Lautsprechern tätigen Bedienung zu bedürfen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Lautsprecher nur zu gewissen Zeiten betrieben werden sollen und dann in kürzester Zeit eingeschaltet wer den müssen.
Der Erfindung gemäss werden die Vor richtungen einer mit Lautsprechern ver- sehenen Schallsendestelle von einer fernen Nachrichtenaufgabestelle aus mittels, vor bestimmter Signale eingeschaltet und die zu übertragenden Nachrichten (worunter eine be liebige hörfrequente Übertragung gemeint ist) der Schallsendestelle mittels einer Trä gerfrequenz zugeführt.
Es kann dabei ein Teil der Ausgangsenergie der Schallsende- stelle dazu benutzt werden, um eine Rück meldung zur Nachrichtenaufgabestelle zu ver anlassen und eine Überwachung zu ermög lichen. Dabei ist von Vorteil, dass eine ein zige Leitung zum Speisen der Anlage und zu einer dauernden Betriebsüberwachung be nutzt werden kann. Die Erfindung ist im folgenden an einem Beispiel erläutert, welches in der Zeichnung durch ein Schaltschema dargestellt ist.
1 bedeutet eine Schallsendestelle, die von einer fernen Nachrichtenaufgabestelle 12 zu bedienen und zu überwachen ist. Die Schall sendestelle weist einen Verstärker und Gleichrichter 2, einen Ausgangsverstärker 8 und einen oder mehrere Lautsprecher 4, einen Hochpassfilter 5 und einen Tiefpassfilter 6 auf.
Die Stelle 12 ist die Nachrichtenauf- gabestelle, die ein Hochfrequenzgerät 7, ein Hochpassfilter 8, ein Tiefpassfilter 9 und ein Überwachungsgerät 10 hat. Die Stellen 1, 12 sind durch eine Leitung 11 beliebiger Länge miteinander verbunden.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn eine Nachrichtenübermittlung erfol gen soll, wird zunächst die Betriebsbereit schaft der Vorrichtungen der Stelle 1 dadurch hergestellt, dass zum Beispiel ein bestimmtes Signal, etwa eine Niederfrequenz von 50 Hz, von der Stelle 12 auf die Leitung 11 gegeben wird. Diese Niederfrequenz bewirkt, bei spielsweise durch Erregen eines abgestimm- ten Relais oder dergl., daB der Rochfrequenz- empfänger oder Gleichrichter 2 in Betriebs bereitschaft kommt.
Wenn nun die Stelle 1 tätig werden soll, wird ihr von dem Gerät 7 eine modulierte Trägerfrequenz über die Filter 8,5 zugeführt. Diese Frequenz schaltet den Niederfrequenzteil, z. B. die Endstufe des Tonverstärkers oder den Lautsprecher 4 selbst, ein.
Hierauf beginnt die Nachrichten- übermittlung mittels der im Gerät 7 modu lierten Trägerfrequenz, die in an sich bekann ter Weise über das Hochpassfilter 5 dem Empfangsgerät 2 zugeführt, im Gerät 3 ver stärkt und im Lautsprecher 4 ausgestrahlt wird. Ein Teil der Tonfrequenz wird vor dem Lautsprecher abgenommen und über das Tiefpassfilter 6 in die Leitung 11 zurück geführt.
In der Stelle 12 wird die Ton frequenz über das Filter 9 der Leitung 11 wieder abgenommen und im Überwachungs- gerät 10 akustisch oder optisch angezeigt.
Die Verwendung einer Trägerfrequenz zum Speisen der Schallsendestelle 1 hat den grossen Vorteil, dass die Sprache auf der Lei tung 11 nicht verzerrt werden kann. Durch die Verwendung der Tonfrequenzrückmel- dung ergibt sich der Vorteil, dass die am Lautsprecher herrschende Amplitude der Tonfrequenz in der Stelle 12 unmittelbar ge messen werden kann, da die Dämpfung, wel che die Niederfrequenz auf der Leitung 11 erfährt, klein ist gegenüber der Dämpfung der Hochfrequenz.
Falls die Hochfrequenz auf der Leitung zu stark gedämpft wird oder der Schall, den die Stelle 1 ausstrahlt, zu schwach ist, kann in einfacher Weise von der Stelle 12 aus durch Erhöhen der Sendeampli tude eine Nachregelung stattfinden.
Statt der Rückmeldung durch eine Ton frequenz kann eine Rückmeldung mit einer Trägerfrequenz erfolgen, die sich von der Sendewelle unterscheidet. Es kann zum Bei spiel bei Verwendung einer Sendefrequenz von 50 Kilohertz eine Rückmeldung mit einer Frequenz von 10 Kilohertz erfolgen, die an der Schallsendestelle mit der Ausgangs energie moduliert wird. Für das Einschalten der Verstärkeranord- nungen können andere als die hier gezeigten Fernsehaltmittel verwendet werden. Ferner können Telephonleitungen dazu dienen, die Vorrichtungen der Schallsendestelle wirksam zu machen.
Das Abschalten dieser Vorrich tungen erfolgt mit den gleichen Mitteln, durch welche sie angeschaltet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lautsprecheranlage, dadurch gekennzeich net, dass die Fernübertragung der auszusen denden Nachrichten von der Nachrichtenauf- gabestelle zu der mit einem oder mehreren Lautsprechern versehenen Schallsendestelle mittels einer Trägerfrequenz erfolgt und die Betriebseinschaltung der Vorrichtungen der Schallsendestelle von der fernen Nachrichten aufgabestelle aus mittels vorbestimmter Signale geschieht. UNTERANSPRÜCHE: 1.Lautsprecheranlage nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass eine Rück meldung von der Schallsendestelle zur Nachrichtenaufgabestelle über die gleiche Leitung erfolgt, über welche die Schall- sendevorrichtung gespeist wird. 2.Lautsprecheranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Teil der der Schall- sendevorrichtung zugeführten Tonfrequen zen zur Rückmeldung benutzt wird. 3. Lautsprecheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Rückmeldung dienenden Tonfrequenzen über eine zweite Trägerfrequenz rückübertragen werden.4. Lautsprecheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Ferneinschaltung des Hochfrequenzteils der Schallsende- stelle eine Niederfrequenz und zur Fern einschaltung des Niederfrequenzteils eine mit einer vorbestimmten Frequenz modu lierte Trägerfrequenz dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200855X | 1955-08-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200855A true CH200855A (de) | 1938-10-31 |
Family
ID=5763225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200855D CH200855A (de) | 1955-08-20 | 1937-12-11 | Lautsprecheranlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200855A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE865913C (de) * | 1941-04-19 | 1953-02-05 | Aeg | Wechselsprech-Lautsprecheranlage |
-
1937
- 1937-12-11 CH CH200855D patent/CH200855A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE865913C (de) * | 1941-04-19 | 1953-02-05 | Aeg | Wechselsprech-Lautsprecheranlage |
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