CH200935A - Einrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre. - Google Patents

Einrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre.

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CH200935A
CH200935A CH200935DA CH200935A CH 200935 A CH200935 A CH 200935A CH 200935D A CH200935D A CH 200935DA CH 200935 A CH200935 A CH 200935A
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CH
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electrode
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tube
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America Radio Corporation Of
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Rca Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J43/00Secondary-emission tubes; Electron-multiplier tubes
    • H01J43/04Electron multipliers
    • H01J43/06Electrode arrangements
    • H01J43/18Electrode arrangements using essentially more than one dynode
    • H01J43/24Dynodes having potential gradient along their surfaces

Landscapes

  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description


  Einrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung mit einer elektrischen Entladungs  röhre, welche insbesondere dazu verwendet  werden kann, einen von einer     thermionischen     oder photoelektrischen Kathode ausgehenden  Elektronenstrom über eine Anzahl von Se  kundärelektronen abgebende Flächen zu ver  stärken. Die Erfindung schafft eine Verbesse  rung einer solchen im Hauptpatent gekenn  zeichneten Röhre.  



  In der Beschreibung des Hauptpatentes  ist schon vorgeschlagen worden, die Flächen,  welche sich gegenüber den     Sekundäremissions-          flächen    befinden, zu einer einzigen Elektrode  zu vereinigen. Um hierbei dann noch eine  gute Feldverteilung zu erhalten, wurde vor  geschlagen, diese Elektrode aus einem Mate  rial mit einem ziemlich grossen Widerstand,  zum Beispiel einem Halbleiter, herzustellen  und an den beiden Enden an eine Gleich  spannungsquelle anzuschliessen. Über die Ober  fläche dieser Elektrode tritt dann ein Span  nungsfall auf, wodurch die richtige Feldver-         teilung    zur Beeinflussung der Elektronen  bahnen erhalten wird.

   Die Spannungsquelle  wurde derart mit dieser Elektrode verbunden,  dass an der Kathodenseite die Spannung nie  driger war, als an der Anodenseite. Bei dieser  Konstruktion der Röhre konnten ebenfalls die       Sekundäremissionselektroden    zu einer einzigen  Elektrode vereinigt sein. Auch an diese Elek  trode wurde dann eine Spannungsquelle an  gelegt, so dass über die Oberfläche auch ein  Spannungsfall auftrat.  



  Obwohl die Konstruktion der Röhre mit  einer einzigen Platte gegenüber den Sekundär  emissionsflächen, wobei ein Spannungsfall  längs dieser Platte erzeugt wird, gute Er  gebnisse ergeben kann, besteht doch immer  die Schwierigkeit, dass die Platte oder jeden  falls die Oberfläche der Platte in besonderer       Weise    ausgeführt werden muss, damit der  richtige Spannungsfall entstehen kann.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung werden  diese Nachteile dadurch behoben, dass die sich  gegenüber den     Sekundäremissionsflächen    be-           findliche    Platte ein einheitliches Potential über  ihre ganze Ausdehnung erhält, dafür aber  schräg angeordnet wird, und zwar derart, dass  der Abstand dieser Plattenelektrode von der  Fläche der     sekundäremissionsfähigen    Elek  trode von der Kathode zu der Anode hin ab  nimmt. Die gegenüber den     Sekundäremissions-          flächen    angeordnete Platte muss unter Um  ständen so schräg aufgestellt werden, dass die  Abmessungen der Röhre gesteigert werden.

    Zur Vermeidung dieses Nachteils kann zwi  schen dieser Platte und den     Sekundäremis-          @sionsflächen    ein Gitter angeordnet werden,  das sich zum Beispiel auf Kathodenpotential  befindet. Durch die Anordnung dieses Gitters  braucht die Platte nicht so schräg angeordnet  zu werden, als wenn ein solches Gitter nicht  vorhanden wäre. Dieses Gitter kann man zu  dem mit veränderlichem Schritt ausführen,  wodurch die Platte noch weniger schräg auf  gestellt werden kann. Dabei wird das Gitter  derart gewickelt, dass die Maschen gegenüber  der Kathode enger sind, als gegenüber dem  Anodenende. Die Zeichnung veranschaulicht  zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt eine Einrichtung mit einer  Röhre, bei der sowohl die Gruppe der     Sekun-          däremissionsflächen,    als auch die Gruppe der  auf höherer Spannung befindlichen Flächen  je zu einer einzigen Elektrode vereinigt sind.  Die     Fig.    2 zeigt eine Ausführungsform, bei  der die Röhre zwischen der auf höherer Span  nung befindlichen Elektrode und der     Sekun-          däremissionselektrode    ein Gitter aufweist. In       Fig.    1 ist die Röhre 20 zwischen den Polen  eines von einem Stromkreis 28 erregten Mag  neten angeordnet. Die Röhre 20 enthält eine  Photokathode 24 und eine Platte 26, welche  Sekundärelektronen abzugeben vermag.

   Fer  ner ist eine mit einem Ausgangskreis 23 ver  bundene Anode 25 vorhanden. Gegenüber der  Platte 26 ist eine Elektrode 27 vorgesehen,  welche auf ein festes Potential gebracht wird.  Durch die schräge Anordnung dieser Elek  trode 27 wird erreicht, dass das elektrische  Feld zwischen 27 und 26 in der Nähe der  Anode 25 stärker als in der Nähe der Ka-         thode    24 ist. Die     Wirkungsweise    der Röhre  ist derart, dass beim     .Auffallen    eines Licht  strahles auf die Photokathode 24 aus dieser  Elektronen ausgelöst     !werden,    welche unter  dem Einfluss des magnetischen Feldes und  der Elektrode 27 in     gekrümmten    Bahnen auf  die     Sekundäremissionselektrode    26 gelangen.

         Beien    Aufprall auf die Elektrode 26 werden  aus dieser Sekundärelektronen ausgelöst, wel  che wieder in bestimmten Bahnen gekrümmt  werden und die     Sekundäremissionselektrode     an einer folgenden Stelle     treffen    usw. Schliess  lieh fällt der so vervielfachte Strom auf die  Anode 25. Die Spannungen werden der Span  nungsquelle 21 über einen Spannungsteiler 22  entnommen.

   Die     Sekundäremissionselektrode     26 kann aus einer     zum    Beispiel aus Quarz  oder Glas bestehenden Isolierunterlage be  stehen, auf          welche eine Wolfram- oder Nickel  schicht aufgebracht ist, die auf geeignete  Weise, zum Beispiel mit     Caesiumoxyd;    akti  viert ist und demzufolge eine hohe Sekundär  emission liefert. Diese Elektrode 26 besitzt  infolge der dünnen     Metallschicht    einen ziem  lich hohen     Widerstand,    so dass, wenn die  beiden Enden der Platte an eine Spannungs  quelle angeschlossen werden, ein beträcht  liches Potentialgefälle in der Platte entsteht.  



  In     Fig:    2 ist eine Röhre entsprechend     jener     nach     Fig.    1 dargestellt, bei welcher zwischen  der     plattenförmigen,    auf einer höheren Span  nung befindlichen Elektrode 36 und der Se  kundäremissionsschieht 37 ein Gitter 35 mit  vorzugsweise gleichem Schritt angeordnet ist.  Die Anordnung dieses Gitters 35 gestattet,  der Elektrode 36 eine weniger geneigte Lage  zu geben. Die Abmessungen der Röhre blei  ben dadurch kleiner.  



  Die Elektrode 37 ist ferner mit einem  umgebogenen Ende 38     versehen,    um Glas  aufladungen durch Elektronen zu vermeiden.  In der Elektrode 36 ist ferner eine Öffnung  vorgesehen, um das Licht für die Photo  kathode durchzulassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit einer elektrischen Ent ladungsröhre, welche eine Kathode; eine Anode und mehrere stark sekund5,relektronenaus- sendende Flächen aufweist, wobei diese Se kundäremissionsflächen in einer Reihe zwi schen der Kathode und der Anode angeordnet sind und in Richtung von der Kathode zur Anode ansteigende Potentiale besitzen, wäh rend gegenüber diesen Sekundäremissions- flächen eine Plattenelektrode in der Röhre untergebracht ist und ein einziges Magnet feld zur Beeinflussung der Elektronenbahnen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass diese Plattenelektrode über ihre ganze Aus dehnung auf einem einheitlichen höheren Po tential gehalten und schräg in bezug auf die Sekundäremissionsflächen angeordnet ist, und zwar derart, dass der Abstand dieser Platten elektrode zu den Sekundäremissionsflächen von der Kathode zur Anode hin abnimmt. UNTERANSPRtrCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Plattenelek trode ein Gitter angeordnet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter mit veränderlichem Schritt ge wickelt ist.
CH200935D 1936-06-22 1936-06-22 Einrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre. CH200935A (de)

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