CH200960A - Motorlose Ölheizungsanlage. - Google Patents

Motorlose Ölheizungsanlage.

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CH200960A
CH200960A CH200960DA CH200960A CH 200960 A CH200960 A CH 200960A CH 200960D A CH200960D A CH 200960DA CH 200960 A CH200960 A CH 200960A
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CH
Switzerland
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burner
heating system
oil
oil heating
dependent
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Inventor
Wilhelm Sanzenbacher
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Wilhelm Sanzenbacher
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description


      lliotorlose        Ölheizungsanlage.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine motorlose Ölheizungsanlage, die mit  Vorteil dazu verwendet werden kann, um  auch zähflüssige Brennstoffe restlos zu ver  brennen.  



  Gemäss der Erfindung ist der Brenner  und der in ihm angeordnete Vergaser über  dem vollständig abgedeckten Rost des Ofens,  Herdes     etc.    angeordnet, und zwar so, dass er  vom gesamten Kaminzug durchströmt wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt:       Fig.    1 zeigt einen     Warmwasserheizkessel     im     Schnitt;          Fig.    2 zeigt den Brenner im Längsschnitt  mit der automatischen     Abstelleinrichtung    in  Ansicht;       Fig.    3 ist eine Draufsicht auf den Bren  ner bei abgehobenem Verteiler;       Fig.    4 ist eine Ansicht des Brenners von  hinten, in der Richtung des Pfeils A in       Fig.    2 gesehen.  



  Die in den     Fig.    1 bis 4 gezeichnete An  lage besitzt einen leicht herausnehmbaren    Brenner 1, welcher mit seinem hintern Ende  aus dem Feuerloch herausragt und sich über  dem vollständig abgedeckten Rost des Kes  sels befindet, und der     mittelst    einer Leitung  2 an eine     Ölzuleitung    3 angeschlossen ist.  Der     Brenner    ist in seinem hintern Teil     rohr-          förmig    ausgebildet, und durch diesen Teil  wird der gesamte     Kaminzug    geleitet. Die  Leitung 3 führt zu einem Vorratsbehälter,  der höher als der Brenner 1 an beliebiger  Stelle angeordnet sein kann.

   Der Brennstoff  könnte jedoch auch durch andere, an sich be  kannte     Mittel    dem Brenner zugeführt wer  den.     In    der     Zuleitung    3 ist ein Absperrhahn  5 eingebaut, dessen Küken einen Hebel 6  trägt. An letzterem ist eine Schale 7 aufge  hängt. Über der Schale 7 mündet eine Ab  leitung 8 aus, die zum     Brenner    1 führt. Der  vordere Teil des Brenners hat die Form einer  flachen Schale und ist aus feuerfestem Me  tall gegossen. Unter der Brennstoffzulei  tung 2 ist ein Becher 9 leicht auswechselbar  eingehängt.

   Das     hintere,    rohrförmige Ende  des Brenners 1 ist offen und kann zwecks      Regelung der Luftzufuhr     mittels        einer    dreh  baren Scheibe 10 mehr oder weniger geschlos  sen werden. Durch     Drehung    dieser Scheibe  kann die Luftzufuhr, sowohl was ihre Menge,  als auch die     Richtung    betrifft, beherrscht  werden.  



  Im     obern    Teil des Windkanals des Bren  ners befindet sich ein     Dreistern,    welcher ein  Stück mit dem Vergaser 9 bildet. Der Drei  stern befindet sich in einer Öffnung, und  bildet drei Luftschlitze. Dadurch soll er  reicht werden, dass im     obern    Teil     des    Wind  kanals     bedeutend    schwächerer Zug gegenüber  dem     untern    Teil des Windkanals entsteht,  damit das Tropfen des Öls     in    den Vergaser  ungestört vor sich geht, und dass lediglich  der Vergaser sich im Bereiche des starken  Zuges befindet.  



  Die Arbeitsweise dieser Ölheizungsanlage  ist wie folgt:  Nach Öffnen des Hahnes 11 kann mehr  oder weniger Brennstoff in den Becher 9  fliessen. Der Becher 9 füllt sich und der       Brennstoff    fliesst über die gerillte Aussen  wandung desselben, wo er verdampft. Der  verdampfte Brennstoff wird von der Luft,  die durch den Schieber 10 eindringt und den  Vergaser 9 bestreicht, nach der Brenner  öffnung 13 des Brenners 1 geführt. Die Öff  nung 13 ist mit einem Verteiler 16 über  deckt, welcher eine gleichmässige Verteilung  des     Brennstoff-Luftgemisches    auf die Bren  neröffnung bewirkt. Der Verteiler 16 ist  lediglich auf die Schale 17 aufgelegt; eine  Befestigung derselben ist nicht erforderlich.  Die Flamme ist verhältnismässig gross.

   Sollte  die Flamme aus irgend einem Grunde aus  löschen, so fliesst<B>01</B> aus der Schale 17 durch  die Leitung 8 in die Schale 7. Ist das Ge  wicht der Schale 7 mit der Flüssigkeit gross  genug, so wird der Sperrhahn 5 geschlossen.  Damit das Schliessen     rasch    erfolgt, ist auf  dem Hebel 6 eine     Stange    14 und auf dieser  ein Gleitgewicht 15 angeordnet. Erhält die  Stange 15 eine gewisse Schräglage nach  rechts, so geht das Gewicht 15 in die  äusserste Endlage rechts und bewirkt das  rasche     Abschliessen    des Hahnes 5.

      Hervorzuheben ist also,     .dass        das    Öl ledig  lich an den Aussenwänden     des        becherförmigen     Vergasers 9 verbrennt, dagegen nicht     etwa     in der Schale 17. Diese letztere dient     ledig-          lich    zur     Führung        des        Brennstoffdampf-Luft-          gemisches    und als     Brennstoffsammelbehälter     bei ungewolltem Auslöschen der Flamme.  



  Der vordere Teil des     Brenners    kann be  liebig geformt sein. Die     Grundform    des Bren  ners wird entsprechend der Form der Feue  rung gewählt, wobei auch die     Grösse    der ge  wünschten Flamme     berücksichtigt    wird. Der       Querschnitt    des     Brenners        könnte    statt     rund     auch oval sein.  



  Die     Luftreguliereinrichtung    10 ist so an  geordnet, dass sie von aussen leicht zugäng  lich, ist, um während des Betriebes die Luft  zufuhr     ändern    zu     können.    Der     neue    Brenner  kann     nicht    nur     in        gentisungnöfen,    son  dern auch in     Kochherde    oder andere be  stehende     Feuerungsanlagen    eingebaut wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorlose Ölheizungsanlage mit einem in den Feuerungsraum eines Ofens, Kochherdes etc. eingesetzten Brenner, wobei in die Brenn stoffzuleitung des Brenners ein zum Regeln der Ölzufuhr bestimmtes Regelorgan einge baut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner mit einem in ihm angeordneten Ver gaser über dem vollständig abgedeckten Rost des Ofens, Herdes etc. angeordnet ist,
    und vom gesamten Kaminzug durchströmt wird. Uh TERANSPRVCHE 1. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen einstell baren, im hintern Ende des Brenners an geordneten Schieber, welcher die Rege lung der eintretenden Luftmenge und der Richtung des Luftstromee ermöglicht. 2.
    Ölheizungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1", dadurch gekenn zeichnet, dass sich im obern Teil des Windkanals des Brenners über dem Ver gaser Lufteinlassöffnungen befinden, da mit der Brennstoff ungehindert in den Vergaser tropfen kann, und dass sich lediglich der Vergaser im Bereiche des stärksten Zuges befindet. 3.
    Ölheizungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver gaser becherförmig ausgebildet und unter der Oleinlassöffnung angeordnet ist, wo bei die Luftschlitze durch den obern sternförmigen Teil des Vergasers und das Brennergehäuse gebildet werden. 4. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch -3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vergaserbecher leicht auswechselbar in der Mitte des Wind kanals im Brenner angeordnet ist.
    5. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwandung des Vergasers gerillt ist. 6. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ein richtung zum selbsttätigen Sperren der Ölzufuhr beim Auslöschen der Brenn- flamme vorgesehen ist.
    7. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass in die zum Brenner füh rende Ölzuleitung ein Abstellhahn einge baut und an die Brennerschale eine Öl ableitung angeschlossen ist, und dass Mit tel vorgesehen sind, welche nach Aus fliessen einer bestimmten Menge Öl aus der Schale den Abstellhahn in die Schliesslage bringen.
    B. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass an einem zum. Schliessen des Abstellhahnes bestimmten Hebel ein Behälter zum Auffangen des aus der Brennerschale ausfliessenden Öls vorgesehen ist, das Ganze derart, dass der Abstellhahn durch das Gewicht einer be- stimmten Menge aus der Brennerschale dem Auffangbehälter zufliessenden Öls geschlossen wird.
    9. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber zum Regeln der Luftzufuhr zum Bren ner aus einer am Brennerkörper drehbar gelagerten mit Durchbrechungen ver- sehenen Scheibe besteht.
    10. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, da durch gekennzeichnet, dass auf die Bren neröffnung (13) ein eine gleichmässige Verteilung des Brennstoffluftgemisches bewirkender Verteiler (16) aufgesetzt ist. 11. Ölheizungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Ende des rohrartigen Brenners mit dem den Kaminzug regulierenden Schieber aus dem Teuerungsloch herausragt, so dass die Bildung eines genügend starken Luftstromes zum Brenner möglich ist.
CH200960D 1937-09-28 1937-09-28 Motorlose Ölheizungsanlage. CH200960A (de)

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