Kochendwasserbereiter mit Getränkebrühvorrichtung. Es sind schon Kochendwasserbereiter be- #"annt, an deren _Wasserentnahmeleitung mit- $els einer Absperrvorrichtung wechselweise ein unmittelbarer Auslass ins Freie oder eine Getränkebrühvorriehtung angeschlossen wer den kann. Die Erfindung besteht darin, dass der ins Freie führende Auslass durch ein federbelastetes Überdruckventil verschlossen ist, das vom Wasserdruck nur geöffnet wird.
wenn die Getränkebrühvorrichtung abge sperrt oder wenn durch irgendwelche Stö rung dem _N1'asserdurchfluss durch die Brüh- vorrichtung ein zu grosser Widerstand ent gegengesetzt wird. Die Anordnung des feder belasteten Überdruckventils hat den Zweck. bei der Inbetriebsetzung des Kochendwasser- bereiters den Wasserauslauf ziz drosseln, da mit die Erhitzung des Wassers sich rascher vollzieht.
Insbesondere bei solchen Kochend- wasserbereiterzi. bei welchen das kochende Wasser durch den Druck des beim Kochen entstehenden Dampfes ausgestossen wird, hat die Anordnung des federbelasteten Über druckventils den Vorteil, dass das Wasser im Erhitzer auf über 100 C erhitzt wird und durch die beim Umschalten auf die Getränke brühvorrichtung entstehende Entspannung eine vermehrte Dampfbildung hervorgerufen wird, so dass durch die Brühvorrichtung ein Gemisch aus kochendem Nasser und Dampf geleitet wird. Dieser Umstand ist für die Erzielung eines guten Geschmackes des her zustellenden Getränkes von grosser Bedeu tung.
Weiterhin bietet die Anordnung des federbelasteten Überdruckventils aber auch noch den Vorteil. dass der Erhitzer gegen die Bildung eines unzulässig hohen Druckes ge schützt ist, wenn der Auslass durch die Brüll vorrichtung verstopft sein sollte.
In der Zeichnung ist in Fi<I>t'</I>-. 1 ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes teilweise schematisch dargestellt, während Fig. \? einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. 1 zeigt. -Mit ]il ist der 'Wasser- Behälter des Erhitzers bezeichnet, dem das aus der Kaltwasserleitung 11 kommende Frischwasser nach Öffnen des Warmwasser hahnes 12 über einen Druckregler 13 und über ein Schwimmerventil 1t zufliesst. Durch ein in den Erlutzerbehälter 10 eintauchen des Überrohr 15 wird das kochende Wasser dem Auslauf zugeleitet.
Von der Kaltwas serleitung 11 ist noch eine Kaltwasserleitung 17 zum Auslauf geführt. Der 'NVasserdruek- regler 13 dient gleichzeitig zum selbsttätigen Öffnen des Gasventils 18, das die Gaszufuhr zum Brenner 19 beherrscht. Der Auslauf be steht aus einem Gehäuse 20, in das die Heiss wasserleitung 15 einmündet.
In das Gehäuse 20 ragt von unten ein Hohlschaft 21, der in die obere Gehäusewandung eingeschraubt ist, wobei eine feststehende Hülse ?2 mit Schie- beröffnung 23 und ein auf der Hülse ?? drehbarer, als Küken dienender Drehschieber 24 mit seitlicher Bohrung 25 durch einen Bund des Hohlschaftes 21 festgehalten wer den. An die seitliche Bohrung ?5 des Dreh schiebers 24 ist ein als Schwenkarm mit Handgriff dienendes Rohr 26 angeschlossen.
Dieses Rohr 26 trägt die Brühvorrichtung, die aus einem am Rohr 26 befestigten Dek- kel 27 und einem mittels Bajonettverschluss leicht lösbar befestigten, den Auslauf 28 bil denden Gehäuse 29 mit Siebbehälter 30 be- teht. Der Siebbehälter 30, der zur Auf nahme von Kaffeemehl, Tee oder dergleichen dient, ist lose am Gehäuse 29 angehängt und wird durch Einschrauben des Gehäuses ?9 fest gegen eine im Deckel 27 eingeklemmte Diehtungsscheibe 31 gepresst.
Das Innere des Rohres 26 steht durch Öffnungen 32 mit der Brühvorrichtung in Verbindung. Ein zweites Sieb 33 ist mittels einer Flügelmut- ter 34 an dem Deckel 27 der Brühvorrich- tung befestigt. Den untern Auslass des Hohl schaftes 21 verschliesst ein I"lerdruckventil 35, das durch eine Feder 36 belastet ist.
Diese Feder 36 dient vorteilhaft zugleich zum Festlegen einer innern Hülse 37 gegen über einer äussern Hülse 38, die zwischen einander einen ständig mit der At.mospliäre in Verbindung stehenden Ringraum 39 frei lassen, und einen weiteren Auslauf 16 für das aus dem Erhitzer kommende Wasser Bilden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Will man den Kochendw asserbereiter in Betrieb nehmen, so wird die Brühvorrichtung mittels des Schwenkarmes 26 so verschwenkt. dass der Wasserdurchgang 23, ?5 durch den Drehschieber 24 abgesperrt wird. Das Was ser kann daher nur über den weiteren Aus lauf 16 abfliessen, wobei es den Widerstand des federbelasteten Überdruckventils 35 über winden muss. Infolgedessen entsteht in dem Erhitzerbehälter 10 ein höherer Druck als bei vollständig freiem Auslauf, so dass das Wasser infolge des eintretenden Siedever zuges höher erhitzt wird (ungefähr 110 C).
In der Zeit, die bis zum Ausfliessen sieden den Wassers durch den weiteren Auslauf 16 verstreicht, kann man die Brühvorrichtung durch Einfüllen von Kaffeemehl oder der gleichen betriebsbereit machen. Dann wird die Brühvorrichtung so verschwenkt, dass der Drehschieber 24 den Wasserdurchgang 23, 25 zur Brühvorrichtung öffnet.
Da. deren Auslass einen geringeren Widerstand bietet als das federbelastete Überdruckventil, wird dieses Ventil sich sofort schliessen, und das siedende Wasser wird durch den Dampf- druck durch die Brühvorriehtung getrieben, und zwar sehr kräftig, weil infolge der in diesem Augenblick erfolgenden Druckent lastung vorübergehend eine vermehrte Dampf bildung im Erhitzer einsetzt. Sollte die Brühvorrichtung dem Wasser einen zu gro ssen Widerstand bieten (z.
B. infolge Ver stopfung durch Kaffeemehl), so wird der sich bildende Überdruck durch das sich in diesem Falle selbsttätig öffnende Z'berdrucl:- ventil 35 ins Freie abgeleitet und iinsehiiii- lich gemacht.
Wenn man den Unterteil 29 der BrÜh- vorrichtung abnimmt, kann diese auch als Spülbrause benutzt werden, weshalb das Sieh 33 mit dem Deckel<B>'27</B> verbunden ist, damit us als Brausesieb dienen kann.
Boiling water heater with beverage brewing device. There are already boiling water heaters, to whose water extraction line a direct outlet to the open air or a beverage brewing device can alternately be connected with a shut-off device. The invention consists in that the outlet leading to the open air is closed by a spring-loaded pressure relief valve which is only opened by the water pressure.
if the beverage brewing device is blocked or if, due to any disturbance, the water flow through the brewing device is opposed too much resistance. The arrangement of the spring-loaded pressure relief valve has the purpose. When starting up the boiling water heater, throttle the water outlet as the water heats up faster.
Especially with such boiling water generators. In which the boiling water is expelled by the pressure of the steam generated during cooking, the arrangement of the spring-loaded pressure relief valve has the advantage that the water in the heater is heated to over 100 C and the relaxation that occurs when switching to the beverage brewing device is increased Steam formation is caused, so that a mixture of boiling water and steam is passed through the brewing device. This fact is of great importance for achieving a good taste of the beverage to be produced.
The arrangement of the spring-loaded pressure relief valve also offers the advantage. that the heater is protected against the formation of an impermissibly high pressure if the outlet should be blocked by the roaring device.
In the drawing is in Fi <I> t '</I> -. 1 shows an exemplary embodiment of the subject matter of the invention partially shown schematically, while FIG. shows a section along the line 11-II of FIG. With] il the 'water tank of the heater is referred to, to which the fresh water coming from the cold water line 11 flows through a pressure regulator 13 and a float valve 1t after opening the hot water tap 12. By immersing the outer tube 15 in the Erluser container 10, the boiling water is fed to the outlet.
From the Kaltwas water line 11, a cold water line 17 is led to the outlet. The water pressure regulator 13 serves at the same time to automatically open the gas valve 18, which controls the gas supply to the burner 19. The outlet be available from a housing 20 into which the hot water line 15 opens.
A hollow shaft 21, which is screwed into the upper housing wall, protrudes into the housing 20 from below, with a stationary sleeve? 2 with slide opening 23 and a sleeve? rotatable, serving as a chick rotary valve 24 with a lateral bore 25 held by a collar of the hollow shaft 21 who the. A tube 26 serving as a swivel arm with a handle is connected to the side bore 5 of the rotary valve 24.
This tube 26 carries the brewing device, which consists of a cover 27 attached to the tube 26 and a housing 29 with a sieve container 30, which is attached easily by means of a bayonet lock and forms the outlet 28. The sieve container 30, which is used to hold ground coffee, tea or the like, is loosely attached to the housing 29 and is pressed firmly against a sealing disk 31 clamped in the cover 27 by screwing in the housing?
The interior of the tube 26 communicates with the brewing device through openings 32. A second sieve 33 is attached to the lid 27 of the brewing device by means of a wing nut 34. The lower outlet of the hollow shaft 21 is closed by a pressure relief valve 35 which is loaded by a spring 36.
This spring 36 is advantageously used at the same time to fix an inner sleeve 37 against an outer sleeve 38, which between each other leave an annular space 39 in constant communication with the atmosphere free, and form a further outlet 16 for the water coming from the heater .
The operation of the device is as follows: If you want to put the boiling water into operation, the brewing device is pivoted by means of the pivot arm 26. that the water passage 23,? 5 is blocked by the rotary valve 24. The water can therefore only flow through the other run 16, where it must overcome the resistance of the spring-loaded pressure relief valve 35 over. As a result, a higher pressure arises in the heater container 10 than with a completely free outlet, so that the water is heated higher (approximately 110 ° C.) as a result of the incoming boiling point.
In the time that elapses until the water boils through the further outlet 16, the brewing device can be made ready for operation by adding ground coffee or the like. Then the brewing device is pivoted so that the rotary slide 24 opens the water passage 23, 25 to the brewing device.
There. whose outlet offers less resistance than the spring-loaded pressure relief valve, this valve will close immediately, and the boiling water will be driven through the brewing device by the steam pressure, and indeed very strongly, because as a result of the pressure relief taking place at this moment there will be temporarily increased pressure Steam formation begins in the heater. If the brewing device offers too much resistance to the water (e.g.
B. as a result of clogging by ground coffee), the overpressure that forms is diverted into the open air by the overpressure valve 35, which in this case opens automatically, and made visible.
If the lower part 29 of the brewing device is removed, it can also be used as a rinsing spray, which is why the screen 33 is connected to the cover so that it can serve as a shower screen.