Einen Verdichter aufweisende Anlage, insbesondere gompressionskälteanlage.
EMI0001.0002
Die <SEP> Brfindung <SEP> bezieht <SEP> sich <SEP> auf <SEP> eine <SEP> einen
<tb> Verdichter <SEP> aufweisende <SEP> Anlage, <SEP> insb:asiondere
<tb> auf <SEP> eine <SEP> Kompressionskälteanlage, <SEP> bei <SEP> der
<tb> da & s <SEP> Schmiermittel <SEP> unter <SEP> ,dem <SEP> Färderdruck <SEP> :cles.
<tb> Verdichters <SEP> aus <SEP> einem <SEP> Abacheider <SEP> unmittel bar <SEP> zu <SEP> :den <SEP> ,Schmierstellen <SEP> des <SEP> Verdichters
<tb> zurückgeführt <SEP> wind <SEP> und <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> dass
<tb> in <SEP> .der <SEP> @Sichmiermittelrückführleitung <SEP> ein
<tb> Durchflusslorgan <SEP> :angeordnet <SEP> ist, <SEP> welehes
<tb> durch <SEP> ein <SEP> durch <SEP> :
die <SEP> verdichteten <SEP> Gase <SEP> be einflusstes <SEP> Impulsgabeorgan <SEP> :derart <SEP> gesteuert
<tb> wund, <SEP> @dass <SEP> die <SEP> .Schmiermittelruckfuhr <SEP> nur
<tb> während <SEP> ,des <SEP> Förderbetriebes <SEP> ,des <SEP> Verdichters
<tb> mö.glissh, <SEP> bei <SEP> stillstehendem <SEP> Verdichter <SEP> jedoch
<tb> unterbrochen <SEP> ist.
<tb>
Verdiohteranlagen <SEP> sind <SEP> bekannt, <SEP> bei.
<tb> denen <SEP> erlas <SEP> abgeschiedene <SEP> Schmiermittel <SEP> unter
<tb> Förderdruck <SEP> ohne <SEP> Verwendung <SEP> einer <SEP> Pumpe
<tb> unmittelbar <SEP> zu <SEP> den <SEP> Schmierstellen <SEP> des <SEP> Ver dichters <SEP> zurückgeführt <SEP> wird. <SEP> Anlagen <SEP> dieser
<tb> Art <SEP> haben <SEP> den <SEP> Nachteil, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> stillstehen dem <SEP> Verdichter <SEP> die <SEP> ,Schmierstellen <SEP> bezw. <SEP> der
<tb> ganze <SEP> Versdichtem <SEP> mit <SEP> @Schmiermittel <SEP> über schwemmt <SEP> werden <SEP> können., <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Druck in :
der Förderleitung nicht auf die Höhe des Druckes in der Saugleitung abgesenkt wird. Die Anordnung eines Durchflussorganes,
das durch ein. in der Förderleitung der verdicli.- teten Gasse angeordnetes Impuls.gabeoTgan beeinflusst wund, kann diesen; Nachteil be seitigen.
Verschiedene Beispiele :des Erfindungs- gegens@tandes sind anhand der Zeichnung nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine einen Kolbenkompressor aufweisende Anlage, Fig. 2 und Z eine Kälteanlage mit einem Drehko#lbenvendichter und endlioh Fig. 4 ,eine Kälteanlage mit einem Kol- benverclichter.
In allen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet.
Der Kolbenverdichter 1 (Fig. 1) saugt ,das zu verdichtende Gas aus der Saugleitung 2, :die ein Abschluss:organ 3 aufweist, an und fördert :dasselbe in verdichtetem Zustand in :
die 12, in welcher ein Ab- sschlussorgan $, ein Impulsgabeorgan 9 und ein Abscheider 11 angeordnet sind. Das Kurbelgehäuse des Verdichters steht durch den Kanal 5 mit der Saugleitung in Verbin dung, so dass im Kurbelgehäuse der Saug druck herrscht.
Im Sohmiermittelabscheider 11 wird in folge der sehr geringen Durchstriimgeschwin- digkeit und der Richtungsänderungen der Strömung das mitgerissene Schmiermittel ab- geschieden und im untern Teil gesammelt. Das abgeschiedene Ö@l kann .durch einen Filter 15 und die Leitung 1,
6 zum Verdichter zurückströmen. Der Stand des abgeschiedenen Schmiermittels im Abscheider kann an einem Kontrollglasrohr 24 festgestellt werden. U m Schmiermittel aus dem Abscheider ins Freie ablassen zu können, ist eine Ablaufleitung 25 mit Versbhlussorgan vorgesehen.
Zur Ver- b:inderung einer zu hohen Temperatur des Schmiermittels ist eine Schlange 23 ein- gebaut, die von einem Kühlmittel durchflos sen werden kann.
Ein Teil des aus dem Abscheider nach dem Vordiohter zurückströmenden als @ge- langt über die Leitung 20 in die Saugleitung 2,
mischt sich hier mit den angesaugten Gasen und sorgt in .der Weise für eine ge nügende Sohmierung des obern Teils der Kolben- und Zyländerlaufflächen. Ein an derer Teil des Öls gelangt über die Leitung 19 in den mittleren Teil der Zylinderlauf- fläehe und sorgt für die Schmierung haupt- sächlich des mittleren und
des untern Teils der Zylinderlauffläche. Endlich gelangt ein dritter Teil der zurückströmenden Schmier- mittelmenge durch die Leitung 21 in das Kurbelgehäu.eoe des Verdichters. Zur Re gelung der den einzelnen Schmierstellen zu strömenden Schm.iermittelmenge ist in jede der
Zweigleitungen 19 bis 21 je ein Regel organ 18 eingebaut, mit deren Hilfe die an den Kontrollstellen 2,2 sichtbare Durohfluss- menge nach dem Bedarf eingestellt werden kann.
In die Schmiermittelrückströmleitung 16 ist ein Durchflussorgan 14 eingebaut, welches durch das in der Förderleitung 12 angeord nete Impulsgabeorgan 9 derart beeinflusst wird. dass die Schmiermittelrückfuhr nur während des Förderbetriebes des Verdichter möglich, bei stillstehendem Verdichter jedoch unterbrochen ist.
Das durch die Förderlei- tung 12 strömende, verdichtete Mittel gelangt im Impulsgabeorgan 9 unter die Glocke 10, hebt diese an und zieht damit den Kolben schieber 13 im Durehflussorgan 14 hoch. So bald der Kolben 13 den Durchfluss durch die Leitung 16 freigibt, setzt die Schmierung des Verdichters ein. Die Glocke 10 im Im pulsgabeorgan 9 ist gleichzeitig als Rück schlagorgan ausgebildet, so dass nach Still stehen des Verdichters ein Rückströmen des verdichteten Mittels in den Verdichter ver hindert wird.
Die in Fig. 2 dargestellte Kälteanlage be sitzt einen Drehkolbenkompressor 26, der in Fig. 3 im Längsschnitt dargestellt ist.
Das Kältemittel wird vom Verdichter durch die Leitung 2 aus dem nicht gezeichneten Ver dampfer angesaugt und hernach durch die Druckleitung 12 in den Kondensator 27 ge führt, aus welchem es in flüssigem Zustand durch die Leitung 34 über ein Abschluss- organ 35 und ein nicht ,gezeichnetes Regel organ in den nicht gezeichneten Verdampfer und aus diesem wieder zurück in die Saug leitung 2 des Verdichters gelangt.
Ein durch die Wand 28 abgetrennter Teil 29 des Kondensators ist als Schmiermittel- abscheider ausgebildet, aus dem das Schmier mittel durch die Rückführleitung 16 in die Leitungen 30 gelangt, die zu einzelnen Schmierstellen des Verdichters, zum Beispiel in den Kolbenraum des Drehkolbenverdich- ters und zu den Lagern 32 führen.
Das in die Druckleitung 12 eingebaute Impulsgabeorgan 9 beeinflusst das Organ 14 in der Schmier mittelrückführleitung 16 derart, dass die Schmiermittelrückfuhr nur während des För derbetriebes des Verdichters möglich, bei stillstehendem Verdichter jedoch unterbro chen ist.
Die Schmiermittelrückführleitung 16 ist über eine Leitung 33, die Saugleitung 2 über eine Leitung 37 an das Organ 35 angeschlos sen. Sobald bei Inbetriebnahme in der Sehmiermittelrückführleitung hinter dem Durchflussorgan 14 gegenüber dem Druck in der Saugleitung 2 ein Überdruck entsteht, wird der Kolben 36 der Feder 39 entgegen nach unten gedrückt, so dass das Ventil 38 von seinem Sitz abgehoben wird und das ver flüssigte Kältemittel in den Verdampfer ge langen kann.
Das Organ 35 hat die Wir kung, dass das Abschlussorgan -in der vom Kondensator zum Verdampfer führenden Leitung 34 während des Betriebes des Ver dichters selbsttätig offen gehalten wird und nach Abstellen des Verdichters während der Ausserbetriebszeit geschlossen bleibt. Der Verdampfer kann somit bei stillstehendem Verdichter nicht mit dem im Kondensator befindlichen, flüssigen Kältemittel über schwemmt werden. Beim Wiederinbetrieb- setzen des Verdichters besteht keine Gefahr unzulässigen Nassarbeitens.
Die in Fig. 4 dargestellte Kälteanlage be sitzt eine im wesentlichen nach Fig. 1 aus gebildete Verdichteranlage. Die Förderleitung 12 führt in den Kondensator 27. Durch die Leitung 34 gelangt das kondensierte Kälte mittel über das Organ 35 und das Regelventil 50 in den Verdampfer 51. Aus dem Ver dampfer wird es wieder durch die Saug leitung 2 vom Verdichter angesaugt.
Ausser dem in der Kühlmittelleitung 34 angeordne ten und gleich wie bei der Kälteanlage nach Fig. 2 ausgebildeten Organ 35 wird noch ein weiteres Organ 40 nach Massgabe der Schmiermittelrückfuhr beeinflusst. Zur Ver hütung von zu hohen Kompressionstempera turen wird eine bestimmte ölenge verflüssig ten Kältemittels in die Saugleitung 2 ein gespritzt.
Zu diesem Zwecke wird von dem durch die Schmiermittelleitung 20, das Organ 40 und die Leitung 47 nach der Saugleitung 2 strömenden Schmiermittel ein Kolben 41 beeinflusst, der durch den Druck des zu strömenden Schmiermittels soweit verschoben wird, dass die steuernde Kante 42 den Ringkanal 43 zum Durchtritt des Öls nach dem Kanal 44 und der Leitung 47 freigibt. In dieser Stellung des Kolbens 41 ist das Ventil 45 von seinem Sitz ab- gehoben, so dass aus der Leitung 34 durch die Leitungen 46 und 47 flüssiges Kältemittel in die Saugleitung 2 gelangen kann.
Die Menge des einzuspritzenden flüssigen Kälte mittels kann durch ein Regelorgan 48 ein gestellt werden. Das Organ 40 gibt somit die Leitung für die Einspritzung von flüssigem Kältemittel solange frei, als der Verdichter im Betrieb steht; während Ausserbetriebs- zeiten jedoch wird die Einspritzung unter brochen, weil dann auch der Rückfluss des Schmiermittels durch das Organ 9 unter brochen ist.
Die Erfindung kann auch angewendet werden auf andere Anlagen als wie Kälte anlagen, beispielsweise auf chemische An lagen oder Druckluftanlagen. In einer An lage können ein oder mehrere Verdichter vorhanden sein, wobei nur einen Teil der Verdichter oder allen das Schmiermittel ge mäss der Erfindung zurückgeführt wird. Das Impulsgabeorgan kann auch mit Hilfe einer besonderen Leitung an die Förderleitung an geschlossen werden.
Die Ausbildung der einzelnen Organe kann beliebig sein. Das Impulsgabeorgan kann räumlich getrennt vom Durchflussorgan angeordnet sein. Es können zwischen ge trennten Organen hydraulische, pneuma tische, elektrische oder auch mechanische Übertragungsvorrichtungen eingeschaltet sein. Durch den während der Ausserbetriebszeit aussetzenden Schmiermitteldruck können auch andere Steuerorgane beeinflusst werden.
Sol che Steuerorgane können während der Be triebszeit anstatt offen auch geschlossen sein und erst bei Ausserbetriebsetzung ge öffnet werden. Im Abscheider oder in der aus dem Abscheider nach dem Verdichter zu rückführenden Leitung kann ein Schwimmer eingebaut sein, der die Schmiermittelrück- führleitung abschliesst, wenn im Abscheider zu wenig oder kein Schmiermittel mehr vor handen ist.