CH201107A - Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung flüssigen Brennstoffes zum Vergaser von Öfen, Kochern, Glühlichtlampen und dergl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung flüssigen Brennstoffes zum Vergaser von Öfen, Kochern, Glühlichtlampen und dergl.

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CH201107A
CH201107A CH201107DA CH201107A CH 201107 A CH201107 A CH 201107A CH 201107D A CH201107D A CH 201107DA CH 201107 A CH201107 A CH 201107A
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CH
Switzerland
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wind turbine
gasifier
pump
stoves
fuel
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Inventor
Aktiengesellschaft Ehri Graetz
Original Assignee
Ehrich & Graetz Aktiengesellsc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/18Liquid-fuel supply arrangements forming parts of stoves or ranges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31021Vaporisers with devices for controlling the feeding of the fuel

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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung flüssigen Brennstoffes  zum Vergaser von Öfen, Kochern,     Glühliehtlampen    und     dergl.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Vorrichtung zur     Zuführung    flüssigen  Brennstoffes zum Vergaser von Öfen,     Glüh-          lichtlampen,    Kochern und     dergl.    mittels einer  Brennstoffpumpe unter Verwendung der Ab  gase als Kraftquelle.  



  Man hat bereits für den Betrieb derarti  ger Vergaser von Glühlampen eine um  laufende Saug- und Druckvorrichtung in  Vorschlag gebracht, die von einem mit ihr  starr     verbundenen    und durch die     Abhitze    der  Lampe angetriebenen Flügelrad in Um  drehung versetzt wird und dadurch abwech  selnd saugend und drückend auf eine Kolben  pumpe wirkt, die mit ihr durch eine Rohrlei  tung verbunden ist und durch ihre Bewegung  den Brennstoff nach dem Vergaser fördert.  



  Bei     einer    bekannten     Einrichtung    wird die  Brennstoffpumpe durch eine Art Heissluft  motor in     Bewegung    gesetzt, und es hat sich  gezeigt, dass es nicht möglich ist, im Dauer  betriebe während jedes Umlaufes die im    Heissluftmotor     eingeschlossene    Luftmenge  hinreichend stark abzukühlen, zumal der kühl  zu haltende Raum infolge der naturgemäss  gedrängten     Anordnung    verhältnismässig dicht  an der Heizquelle liegt.

   Infolgedessen hat der  Heissluftmotor nur im     Anfang        eine    ge  nügende Arbeitsleistung, letztere lässt aber  im Dauerbetriebe schnell so stark nach, dass  ein genügender     DrWk    nicht erzielt wird. Zu  dem ist die bekannte     Einrichtung    verhältnis  mässig verwickelt. und daher teuer in der Her  stellung.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung un  terscheidet sich dadurch von dem Bekannten,  dass durch den Auftrieb der     heissen    Abgase  des Ofens, Kochers, der Lampe und     dergl.    ein       Windradmotor    in Umdrehung versetzt wird,  der eine Kolbenpumpe     zwangläufig    antreibt,  die Brennstoff in stets gleicher Menge und  unter einem für den Betrieb des Ofen-, Ko  cher- oder Lampenbrenners ausreichenden  Druck in den Vergaser fördert.

        Die Einrichtung der Erfindung zur     Aus-          übung    des vorstehend     beschriebenen    Verfah  rens ist. gekennzeichnet durch die Anord  nung eines     Windradmotors    am     obern    Aus  trittsende des     Abzugrohres    und durch den       zwangläufigen    Antrieb des senkrecht arbei  tenden Pumpenkolbens durch die senkrechte  Welle des Motors mittels Kurbel, Pleuel  stange und Winkelhebel.     Universalgelenlze     einfacher Art können gegebenenfalls Verwen  dung finden.  



  Der technische Fortschritt des Verfahrens  und der Vorrichtung gemäss der Erfindung  besteht in der Benutzung einer sehr einfachen  motorischen Kraft und in dem einfachen       zwanglä.ufigen    Antrieb der Pumpe durch  diese Kraftquelle. Da die zur Verfügung  stehende Kraftquelle nur klein ist, ist die  Anordnung     zweckmässigerweise    so auszubil  den, dass die Reibungsverloste niedrig gehal  ten und einfachste Mittel der Krafterzeugung  und Übertragung benutzt werden. Weitere  Vorteile der Erfindung sind hohe Betriebs  sicherheit und Ungefährlichkeit im Falle des  Versagens, weil in     diesem    Falle der Ofen       bezw.    die Lampe oder der Kosher von selbst  erlischt.

   Ein     unerwünschtes    Ausfliessen von  flüssigem Brennstoff ist ausgeschlossen.  



  In der Zeichnung ist. ein     Ausfiihrungsbei-          spiel    einer zur Durchführung des Verfahrens  gemäss der Erfindung geeigneten Vorrichtung  an einem Heizofen veranschaulicht, und zwar  zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung in einem Längs  schnitt,     und          Fig.    2 zeigt eine Einzelheit der Achse  des     Windradmotors.     



  Auf dem Brennstoffbehälter 1 des Heiz  ofens ruht eine Platte 2, auf der die Brenn  stoffpumpe und der Vergaser mit: Mischrohr,  Brennern und Glührohren angeordnet und zu  einer geschlossenen, vom Behälter     abhebbaren     Einheit verbunden sind. Die Pumpe umfasst  ein Sauggehäuse 3, das mit einem verjüngten  Rohrzapfen 4 in ein Loch der Platte einge  setzt und in den Behälter von oben eingeführt  ist, und ein Saugrohr 6 mit Saugkorb 7 am  untern Ende, wobei das Saugrohr in einen         Rohrkörüer    5 des Sauggehäuses eingesetzt  ist. Der Körper 5 bildet einen Sitz für das       kugelförmige    Saugventil B.

   In einem in das  Sauggehäuse 3 eingesetzten Rohr 9     bewe#\;t     sieh mit Spiel der senkrecht bewegliche Kol  ben 10, der den aus dem Rohr 6 durch das  Kugelventil angesaugten Brennstoff durch  einen Kanal 11 über das     Kugeldruckventil     1.2,     den    Druckraum 13, Kanal 14 in den Ver  gaser 15 presst, aus dem der vergaste Brenn  stoff durch Kanal 16, Düse 17, unter     Mi-          scliung    mit Luft im Mischrohr 18, 19 auf       dein    durch die Pfeile 20 gekennzeichneten  Wege in die einzelnen Brenner,

   und durch  schräge gelochte Siebplatten 21 in Glührohre  22 aus keramischem Werkstoff     gelangt.    Ein  Teil des Brennstoffgemisches strömt gemäss  Pfeil 24 in dem Rohr 25 abwärts und speist       über    Öffnungen 26 eine Hilfsflamme inner  halb einer Heizschale 27, durch deren Hitze  das verstärkte gutleitende Vergaserrohr 28  erhitzt wird. Das Hauptgemisch kommt an  den Löchern 23 der Glühröhre zur Verbren  nung.     Unterhalb    des verstärkten Vergaser  rohres 28 befindet sich die     Anheizschale    29.

    Ein Verbindungskanal 30, 31 zwischen dem  Vergaser und Behälter wird durch ein Regel  ventil 32 beherrscht, das im normalen Be  triebe des Heizofens geschlossen ist: es wird  jedoch geöffnet und die Verbindung zwischen  Vergaser und Behälter hergestellt, wenn der  Ofen     augenblicklich    zum Erlöschen gebracht  werden soll. in welchem Falle der im Ver  gaser befindliche, unter Druck stehende  Brennstoff sofort in den Behälter zurück  fliessen kann. Das     Abzugrohr        33        bezw.    der  Mantel des     Heizofens    hat an der Stelle, an  der die Glührohre sich befinden, eine Öff  nung     34,    durch die die Glührohre 22 Wärme  in den zu heizenden Raum ausstrahlen.

   Ver  brennungsluft tritt durch gleichmässig auf  dem untern Umfang des Mantels verteilte       Offnungen    35 ein, während die heissen Ab  gase aus den Glührohren in dem     Abzugrohr          33    aufwärts steigen und durch     Ausschnitte     36 in einer Prellplatte 37 gegen das Windrad  38 strömen und dasselbe mit seiner senkrech  ten Welle 39 in Drehung versetzen. Die      Welle 39 hat unten eine     Ausnehmung,    in die  ein Zapfen 40 der Wellenverlängerung 41  hineinpasst. Gegebenenfalls kann unter Ver  wendung von besonderen einfachen Kupp  lungsmitteln die Welle 39 mit der Verlänge  rung 41 gekuppelt sein.

   Die senkrechte       Wellenverlängerung    41 hat eine     Kurbelkröp-          fung    42, deren Ausschlag eine Pleuelstange  43 auf einen Zapfen 44 eines Winkelhebels  45 überträgt, der durch einen Lenker 46 den  Pumpenkolben 10 antreibt. Die Wellenver  längerung 41 ist in einer Führungsbüchse 47  mit Spiel     geführt    und ruht     mit    einer Spitze  auf     einem        Spurlager    oder Stein 48. Bei einer  Aufwärtsbewegung des Kolbens eventuell  mitgeführter Brennstoff gelangt in einen  Ringraum 49 und fliesst durch eine Rohrlei  tung 50 in den Behälter zurück.

   Der Winkel  hebel 45 ist an einem an dem Pumpengehäuse       befestigten    Arm 51     angelenkt.    Das Pumpen  gehäuse kann aus einzelnen, auf Automaten  bearbeiteten     Vierkantstäben    zusammenge  setzt werden, die beispielsweise durch Löten  verbunden sind.  



  In ähnlicher Weise kann eine     Glühlicht-          lampe    oder ein Kocher mit einer vorstehend  beschriebenen Vorrichtung ausgebildet wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Zuführung flüssigen Brennstoffes zum Vergaser von Ofen, Glühlichtlampen, Kochern oder dergl. mittels einer Brennstoffpumpe unter Verwendung der heissen Abgase als Kraftquelle, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Auftrieb der heissen Ab gase ein Windradmotor in Umdrehung versetzt wird, welcher eine Kolbenpumpe zwangläufig antreibt, die Brennstoff in stets gleicher Menge und unter einem für den Betrieb des Ofen-, Glühlicht- oder Kocherbrenners ausreichenden Druck in den Vergaser fördert.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch die Anordnung eines Windrad motors (38) am obern Austrittsende des Abzugrohres (33) und durch einen zwangläufigen Antrieb des senkrecht ar beitenden Pumpenkolbens (10) mittels Kurbel (42), Pleuelstange (43), Winkel hebel (45) durch die senkrechte Welle (39, 40, 41) des Windradmotors. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ein Regelventil (32), das im Verbindungskanal (30, 31) vom Vergaser (15) zum Behälter (1) angeord net ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Vergaser (15) mit seinen Tei len (16, 17 und 25 bis 29), das Mischrohr mit Brennern und Glührohren (18 bis 23) und die Pumpe mit ihren Teilen (3 bis 14) durch eine gemeinsame Grundplatte (2) zu einer in sich geschlossenen, vom Behälter (1) abhebbaren Einheit verbun den sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Windradwelle eine Kurbelkröpfung aufweist und oberhalb der Kröpfung geteilt ist, so dass das Windrad mit Wellenteil (39) von dem untern Wellenteil (40, 41) abhebbar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb des Wind rades (38) eine Prellplatte (37) angeord net ist, die mit Ausschnitten (36) für den Durchgang der Abgase versehen ist.
CH201107D 1936-12-03 1937-11-25 Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung flüssigen Brennstoffes zum Vergaser von Öfen, Kochern, Glühlichtlampen und dergl. CH201107A (de)

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