CH201125A - Verfahren und Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde, insbesondere für Brandbomben. - Google Patents
Verfahren und Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde, insbesondere für Brandbomben.Info
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Description
Verfahren Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde, insbesondere für Brandbomben. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren und ein zu dessen Anwendung not wendiges Gerät, welches das Löschen, zum Beispiel von Feuern mit besonders hohen Temperaturen, wie solche zum Beispiel bei Termitsätzen (Brandbomben) vorkommen, ge stattet. Die Praxis im Löschen solcher Brand sätze hat gezeigt, dass die Bekämpfung mit Wasser nur dann möglich ist, wenn solches ausreichend und in grossen Mengen vorhan den ist. Dadurch wird aber sehr grosser Schaden durch das Bekämpfungsmittel selbst zusätzlich noch verursacht, abgesehen davon, dass ein vermehrter Funkenwurf eintritt. Das Löschen mit Sand hingegen bedingt, dass der Brandsatz zuerst abbrennen muss, weil man des intensiven Funkenwurfes wegen nicht vorher so nahe herankommen kann, um die Stichflamme mit Sand überdecken zu können. Bis der brennende Brandsatz ein Annähern erlaubt, hat die Umgebung auch bereits Feuer gefangen und benötigt daher zusätzlich noch Wasser. Das neue Verfahren bietet nun an Hand eines einfachen Gerätes die Möglichkeit, aus angemessener Entfernung den Brandsatz selbst sofort gefahrlos zu .iso lieren und zu löschen, wodurch ein weiteres Umsichgreifen -des Feuers- verhindert wird. Erfindungsgemäss besteht das Verfahren darin, dass der Brandsatz mit einem Ab schirmungsgerät, in der Form eines Hohl körpers, überdeckt wird, wobei eine; im Innern dieser Abschirmung sich' befindende Löschmasse zweckmässig automatisch oder mechanisch sich löst und, auf den Brandsatz fallend, das Feuer erstickt. Als Träger für die Löschmasse dient hierbei vorteilhaft eine leicht brennbare oder schmelzbare Unterlage, welche auf Ansätzen im Innern des Hohl körpers aufliegt. Diese Unterlage verschwin det im Moment, wo das Gerät auf dem Feuerherd aufgesetzt wird, so dass die Lösch masse gesamthaft und plötzlich auf denselben fällt. Durch diesen Vorgang erstickt das Feuer, die Abschirmung kann abgehoben werden. Eine neue Unterlage wird eingesetzt, darauf eine neue Füllung Löschmasse, und das Gerät ist wieder gebrauchsfertig. Die praktische Anwendung dieses Ver fahrens erfordert zweckmässig zwei Geräte, zum Beispiel eine Stange, die am einen Ende einen Haken aufweist, zwecks Ver bringung der Abschirmung auf den Feuerherd, sodann eine Abschirmung, bestehend zum Beispiel aus einem mantelförmigen Hohl körper, beispielsweise aus Eisenblech. Ferner gehört hierzu, im Hohlkörper inwendig an gebracht, ein Satz Löschmasse, zum Beispiel auf einer brenn- oder schmelzbaren Unter lage, die als Träger dient: Beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausfüh rungsbeispiel eines Gerätes zur Ausführung des Löschverfahrens, wobei Fig. 1 einen Ver tikalschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht dar stellt. Das Oberteil 1 hat einen kleineren Durch messer als das Unterteil 2. Der Kranz zwi schen Oberteil und Unterteil ist mit Löchern 3 versehen, welche der erhitzten Luft und den Gasen Abzug gewähren. Vermittelst des Henkels 4 wird das Gerät unter Zuhilfe nahme einer Stange, die mit einem Haken versehen ist, über den Brandherd gestellt. Die Ansätze 5 sind zur Aufnahme des Trä gers 6 der Löschmasse 7 bestimmt. (In Fig. 2, Draufsicht, ist Träger 6 und Löschmasse 7 nicht eingezeichnet.)
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Löschverfahren für lokalisierte Brand herde, insbesondere für Brandbomben, da- durch gekennzeichnet, dass mittelst eines hohlen Abschirmgerätes der Brandherd isoliert wird, und dass man aus diesem gleichzeitig eine darin sich befindende Löschmasse auf denselben fallen lässt. II. Löschgerät zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass es einen Hohlkörper bildet, in welchem sich eine Löschmasse befin det, die vermittelst eines hitzeempfind lichen Trägers darin festgehalten ist. UNTERANSPRüCHE 1.Löschgerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass es ein abge setztes Rohr mit verschiedenen Durch messern bildet. 2. Löschgerät nach Patentanspruch Il und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass darin Luftlöcher angebracht sind. 3. Löschgerät nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass es mit einem Henkel versehen ist. Löschgerät nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass darin Ansätze zur Auf nahme eines Trägers für Löschmasse vor handen sind.Löschgerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger aus brennbaren Baustoffen besteht. 6. Löschgerät nach Patentansprucb II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger aus schmelzbaren Baustoffen besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201125T | 1938-01-26 |
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|---|---|
| CH201125A true CH201125A (de) | 1938-11-15 |
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|---|---|---|---|
| CH201125D CH201125A (de) | 1938-01-26 | 1938-01-26 | Verfahren und Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde, insbesondere für Brandbomben. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH201125A (de) |
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1938
- 1938-01-26 CH CH201125D patent/CH201125A/de unknown
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