CH201125A - Verfahren und Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde, insbesondere für Brandbomben. - Google Patents

Verfahren und Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde, insbesondere für Brandbomben.

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CH201125A
CH201125A CH201125DA CH201125A CH 201125 A CH201125 A CH 201125A CH 201125D A CH201125D A CH 201125DA CH 201125 A CH201125 A CH 201125A
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CH
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fire
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Inventor
Walter Schlunegger
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Walter Schlunegger
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • A62C99/009Methods or equipment not provided for in groups A62C99/0009 - A62C99/0081

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


  Verfahren Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde,  insbesondere für Brandbomben.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren und ein zu dessen Anwendung not  wendiges Gerät, welches das Löschen, zum  Beispiel von Feuern mit besonders hohen  Temperaturen, wie solche zum Beispiel bei       Termitsätzen    (Brandbomben) vorkommen, ge  stattet.  



  Die Praxis im Löschen solcher Brand  sätze hat gezeigt, dass die     Bekämpfung    mit  Wasser nur dann möglich ist, wenn solches  ausreichend und in grossen Mengen vorhan  den ist. Dadurch wird aber sehr grosser  Schaden durch das Bekämpfungsmittel selbst  zusätzlich noch verursacht, abgesehen davon,  dass ein vermehrter     Funkenwurf    eintritt.  Das Löschen mit Sand hingegen bedingt,  dass der Brandsatz zuerst abbrennen muss,  weil man des intensiven     Funkenwurfes    wegen  nicht vorher so nahe herankommen kann,  um die Stichflamme mit Sand überdecken zu  können. Bis der brennende Brandsatz ein  Annähern erlaubt, hat die Umgebung auch  bereits Feuer gefangen und benötigt daher    zusätzlich noch Wasser.

   Das neue Verfahren  bietet nun an Hand eines einfachen Gerätes  die Möglichkeit, aus angemessener Entfernung       den     Brandsatz selbst sofort gefahrlos zu .iso  lieren und zu löschen, wodurch ein weiteres  Umsichgreifen -des Feuers- verhindert wird.  



  Erfindungsgemäss besteht das Verfahren  darin, dass der Brandsatz mit einem Ab  schirmungsgerät, in der Form eines Hohl  körpers, überdeckt wird, wobei eine; im  Innern dieser Abschirmung sich' befindende  Löschmasse zweckmässig automatisch oder  mechanisch sich löst und, auf den Brandsatz  fallend, das Feuer     erstickt.    Als Träger für  die     Löschmasse    dient hierbei vorteilhaft eine  leicht brennbare oder schmelzbare Unterlage,  welche auf Ansätzen im Innern des Hohl  körpers aufliegt. Diese Unterlage verschwin  det im Moment, wo das Gerät auf dem  Feuerherd aufgesetzt wird, so dass die Lösch  masse gesamthaft und plötzlich auf denselben  fällt. Durch diesen Vorgang erstickt das  Feuer, die Abschirmung kann abgehoben      werden.

   Eine neue Unterlage wird eingesetzt,  darauf eine neue Füllung Löschmasse, und  das Gerät ist wieder gebrauchsfertig.  



  Die praktische Anwendung dieses Ver  fahrens erfordert zweckmässig zwei Geräte,  zum Beispiel eine Stange, die am einen  Ende einen Haken aufweist, zwecks Ver  bringung der Abschirmung auf den Feuerherd,  sodann eine Abschirmung, bestehend zum  Beispiel aus einem mantelförmigen Hohl  körper, beispielsweise aus Eisenblech. Ferner  gehört hierzu, im Hohlkörper inwendig an  gebracht, ein Satz Löschmasse, zum Beispiel  auf einer brenn- oder schmelzbaren Unter  lage, die als Träger dient:  Beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausfüh  rungsbeispiel eines Gerätes zur Ausführung  des Löschverfahrens, wobei     Fig.    1 einen Ver  tikalschnitt und     Fig.    2 eine Draufsicht dar  stellt.  



  Das Oberteil 1 hat einen kleineren Durch  messer als das Unterteil 2. Der Kranz zwi  schen Oberteil und Unterteil ist mit Löchern  3 versehen, welche der erhitzten Luft und  den Gasen Abzug gewähren. Vermittelst des  Henkels 4 wird das Gerät unter Zuhilfe  nahme einer Stange, die mit einem Haken  versehen ist, über den Brandherd gestellt.  Die Ansätze 5 sind zur Aufnahme des Trä  gers 6 der Löschmasse 7 bestimmt.     (In        Fig.    2,  Draufsicht, ist Träger 6 und Löschmasse 7  nicht eingezeichnet.)

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Löschverfahren für lokalisierte Brand herde, insbesondere für Brandbomben, da- durch gekennzeichnet, dass mittelst eines hohlen Abschirmgerätes der Brandherd isoliert wird, und dass man aus diesem gleichzeitig eine darin sich befindende Löschmasse auf denselben fallen lässt. II. Löschgerät zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass es einen Hohlkörper bildet, in welchem sich eine Löschmasse befin det, die vermittelst eines hitzeempfind lichen Trägers darin festgehalten ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Löschgerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass es ein abge setztes Rohr mit verschiedenen Durch messern bildet. 2. Löschgerät nach Patentanspruch Il und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass darin Luftlöcher angebracht sind. 3. Löschgerät nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass es mit einem Henkel versehen ist. Löschgerät nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass darin Ansätze zur Auf nahme eines Trägers für Löschmasse vor handen sind.
    Löschgerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger aus brennbaren Baustoffen besteht. 6. Löschgerät nach Patentansprucb II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger aus schmelzbaren Baustoffen besteht.
CH201125D 1938-01-26 1938-01-26 Verfahren und Gerät zum Löschen lokalisierter Brandherde, insbesondere für Brandbomben. CH201125A (de)

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