CH201254A - Verfahren zur wenigstens teilweisen Entfernung der Vordehnung bei hochgezwirnten Garnen. - Google Patents

Verfahren zur wenigstens teilweisen Entfernung der Vordehnung bei hochgezwirnten Garnen.

Info

Publication number
CH201254A
CH201254A CH201254DA CH201254A CH 201254 A CH201254 A CH 201254A CH 201254D A CH201254D A CH 201254DA CH 201254 A CH201254 A CH 201254A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
stretching
stretch
twisted yarns
highly twisted
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Maschinenfabrik
Original Assignee
Barmag Barmer Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschf filed Critical Barmag Barmer Maschf
Publication of CH201254A publication Critical patent/CH201254A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/10Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting
    • D01H1/101Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting in which multiple twist is imparted at the take-up stations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Verfahren zur wenigstens teilweisen Entfernung der Vordehnung bei  hochgezwirnten Garnen.    Bei der Herstellung von hochgezwirnten  Garnen, wie z. B. Perlgarn, Kordzwirn für  Autoreifen oder dergleichen, erhält der fertige  Zwirn zusätzlich zur normalen Dehnung des  Materials infolge der     Drallerteilung    eine  weitere Dehnung, Vordehnung genannt. Diese       Vordehnuno    ist aber nicht bleibend, sondern  der Faden erfährt je nach Beanspruchung  eine mehr oder weniger starke     Längung,    das  heisst derselbe geht nach Aufhebung der Be  anspruchung nicht wieder in seine ursprüng  liche Lage zurück.

   Diese Eigenart des ferti  gen Fadens ist darauf zurückzuführen, dass  die einzelnen Fäden sich beim Zwirnvorgang  noch nicht fest ineinander legen, wogegen  bei Beanspruchung diese fester ineinander  gezogen werden, wodurch dann die oben  erwähnte     Längung    eintritt. Eine derartige       Längung    ist aber je nach dem Verwendungs  zweck nur bis zu einem gewissen Grade  oder aber gar nicht erwünscht.

      Um diesem Nachteil zu begegnen, ver  suchte man bisher, die beim Zwirnvorgang  eintretende Vordehnung ganz oder teilweise  dadurch zu vermeiden, dass man dem Faden  bei der     Verzwirnung    eine möglichst grosse  Spannung erteilte, so dass     hiedurch    die ein  zelnen Fäden schon fest     ineinandergezogen     wurden.     Hiedurch    wurde zwar bis zu einem  gewissen Grade die Vordehnung verhindert,  jedoch hatte dieses Verfahren einerseits den  Nachteil, dass empfindliche Garne, wie z. B.  Kunstseide, nach diesem Verfahren nicht  verarbeitet werden können, da infolge der  Spannung leicht eine Beschädigung der ein  zelnen Fäden eintritt.

   Anderseits ist es je  doch nach dem bekannten Verfahren äusserst  schwierig und fast kaum erreichbar, dem Faden  zum Beispiel eine     konstannte    Vordehnung zu  geben, was je nach Verwendungszweck mehr  oder weniger erwünscht ist. Abgesehen da  von ist es aber auch, allgemein betrachtet,      für den Zwirnvorgang nicht ratsam, dem  Faden eine grössere Spannung zu erteilen,  da naturgemäss der Zwirn hierunter leidet  und nicht entsprechend gleichmässig und glatt  ausfällt. Natürlich ist ein Faden; welcher  ohne oder mit geringer Spannung verzwirnt  wird, ebenfalls nicht brauchbar, da dieser  naturgemäss eine zu hohe Vordehnung und  demnach auch ein zu grosses     Längungsver-          mögen    besitzt, welche eine Weiterverarbei  tung oftmals unmöglich machen.

   Es ist nun  zwar bei der Herstellung von     Spindelschnüren     bekannt geworden, diese vor dem Gebrauch  einer     Ausstreckung    zu unterwerfen, um so  mit eine nachträgliche     Längung    derselben zu  verhüten. Diese Herstellungsart kann aber  mit dem vorliegenden Verfahren nicht in  Vergleich gezogen werden, zumal es sich bei  der bekannten Herstellungsart um einen  Sonderarbeitsgang handelt und uni eine  restlose Entfernung jeder     Lösungsmöglich-          kei    t.  



  Der Zweck des vorliegenden Verfahrens  besteht darin, die bisher auftretenden Nach  teile bei der Herstellung von hochgezwirnten  Garnen zu     vermeiden.    Das Verfahren besteht  darin, dass zur wenigstens teilweisen Ent  fernung der Vordehnung bei hochgezwirnten  Garnen der Zwirn ohne zusätzliche Spannung  hergestellt und direkt auf der     Zwirnmaschine     vor dem Aufwickeln zur ganzen oder teil  weisen Entfernung der Vordehnung einer  mehr oder weniger grossen     Ausstreckung     unterworfen wird.

   Dieser Zweck wird am  besten dadurch erreicht, dass der Faden auf  seinem Wege von der Zwirnspindel zur Auf  wickelspule je nach Verwendungszweck des  selben über eine kleinere oder grössere An  zahl im Durchmesser     grösserwerdender    Stu  fenscheiben geführt wird, wodurch der Grad  der     Vordehnungsentfernung    beliebig bestimmt  werden kann.  



  Durch das vorliegende Verfahren ist es  nunmehr möglich, den Zwirnvorgang ohne  zusätzliche Spannung im Faden durchzu  führen, d. h. der Zwirnvorgang als solcher  ist mit der teilweisen oder ganzen Entfernung  der Vordehnung in keiner Weise belastet.         Jdiedurch    wird erreicht, dass auch empfind  liche Fäden, wie z. B. Kunstseide, zu hoch  gezwirnten Garnen, wie z. B. Perlgarn, Kord  zwirn oder dergleichen, verarbeitet werden  können. Ausserdem wird aber, allgemein be  trachtet, ein sauberer, gleichmässiger und  glatter Faden erzielt. Ein weiterer Vorteil  in der Herstellung hochgezwirnter Garne  nach dem vorliegenden Verfahren besteht in  der einfachen Herstellungsart, da der Faden  in einem Arbeitsgang gezwirnt und so ver  arbeitet wird, dass er für den bestimmten  Zweck direkt zur Anwendung kommen kann.

    Ausserdem besteht durch das vorliegende  Verfahren die Möglichkeit, die Vordehnung  je nach dem Verwendungszweck mehr oder  weniger     bezw.    auch ganz     zür    entfernen, so  dass     im    letzteren Falle der Faden nur noch  seine natürliche Dehnung behält. Ein der  artiger Faden geht nach erfolgter Bean  spruchung immer in seine ursprüngliche Lage  zurück, d. h. derselbe ist keiner     Längung     unterworfen. Ein derartiges Material würde  sich zum Beispiel insbesondere zur Verwen  dung als Kordzwirn für Autoreifen eignen,  da hier jede spätere     Längung    unbedingt ver  mieden werden muss.  



  Das vorliegende Verfahren sichert in je  dem Falle einen einwandfreien Zwirn, wel  cher in einem Arbeitsgang auf der Zwirn  maschine mit jeder gewünschten Vordehnung  ausgestattet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur wenigstens teilweisen Ent fernung der Vordehnung bei hochgezwirnten Garnen, wie z. B. Perlgarn, Kordzwirn oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwirn ohne zusätzliche Spannung hergestellt und direkt auf der Zwirnmaschine vor dem Aufwickeln zur wenigstens teilweisen Entfer nung der Vordehnung einer mehr oder weni ger grossen Ausstreckung unterworfen wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Faden auf seinem Wege von der Zwirnspindel zur Auf wickelspule je nach Verwendungszweck über eine kleinere oder grössere Anzahl im Durch messer grösserwerdender Stufenscheiben ge führt wird, wodurch der Grad der Vor- dehnungsentfernung beliebig bestimmt wer den kann.
CH201254D 1936-12-16 1937-11-01 Verfahren zur wenigstens teilweisen Entfernung der Vordehnung bei hochgezwirnten Garnen. CH201254A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201254X 1936-12-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH201254A true CH201254A (de) 1938-11-30

Family

ID=5765287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201254D CH201254A (de) 1936-12-16 1937-11-01 Verfahren zur wenigstens teilweisen Entfernung der Vordehnung bei hochgezwirnten Garnen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201254A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH201254A (de) Verfahren zur wenigstens teilweisen Entfernung der Vordehnung bei hochgezwirnten Garnen.
DE2321852C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines gekräuselten Garns aus proteinhaltigen Fasern mit permanentem Stretcheffekt
AT160439B (de) Verfahren zur Herstellung von hochgezwirnten Garnen.
DE360724C (de) Kunstseidene Textilwaren
DE1685631A1 (de) Gespinst aus elastischen Fasern und Verfahren zu dessen Herstellung
DE731902C (de) Garn aus kuenstlichen Faeden oder Fasern
DE595008C (de) Verfahren zum Herstellen von Knuepfteppichen auf Teppichknuepfmaschinen
DE648085C (de) Doppelfaden
AT155399B (de) Verfahren zur Herstellung von endlosen Riemen.
DE662572C (de) Verfahren zum Verweben von Seidenfaeden
DE429268C (de) Gewebe mit kammgarnartigem Aussehen
DE498228C (de) Verfahren zur Herstellung von Textilware, insbesondere Wirk- oder Strickware
DE448939C (de) Gewebe mit kammgarnartigem Aussehen
AT206833B (de) Breitrippiger Schnürlsamt
AT142805B (de) Verfahren zum Herstellen von Biesendrillierfransen.
AT214558B (de) Wirkware und Maschine zu ihrer Herstellung
AT146733B (de) Gummielastisches Geflecht und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT166442B (de) Verfahren zur Herstellung von nicht rollenden, beständig chemisch versteiften Geweben aus cellulosehaltigem Textilfasergut
DE1792317U (de) Gewebebahn.
AT157485B (de) Elastischer Faden und aus ihm hergestellte Textilwaren.
DE1510695C (de) Verfahren zur Herstellung eines Kern garnes mit potentieller Elastizität
DE360111C (de) Gewebte Einlage fuer Laufmaentel fuer Luftradreifen
DE659987C (de) Verfahren zur Herstellung von Geweben aus Kautschukfaeden
DE301070C (de)
DE612767C (de) Verfahren zum Herstellen von Biesendrillierfransen