CH201292A - Einrichtung zum Aufschliessen oder Veredeln von flüssigen oder breiigen fett- bezw. ölhaltigen Massen. - Google Patents

Einrichtung zum Aufschliessen oder Veredeln von flüssigen oder breiigen fett- bezw. ölhaltigen Massen.

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CH201292A
CH201292A CH201292DA CH201292A CH 201292 A CH201292 A CH 201292A CH 201292D A CH201292D A CH 201292DA CH 201292 A CH201292 A CH 201292A
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CH
Switzerland
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pipe
mass
opening
pulpy
fat
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Inventor
Josef Mayer
Original Assignee
Josef Mayer
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description


  Einrichtung zum Aufschliessen oder Veredeln von flüssigen oder     breligen        fett-          bezw.    ölhaltigen Nassen.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine     Fin-          richtung    zum     Aufechliessen    oder     Vemdeln     von flüssigen oder breiigen, fett-     bezm,.   <B>öl-</B>  haltigen Massen.  



  Bei Verwendung der bisher bekannten  Einrichtungen zum     Aufsohliessen    solcher  Massen, z. B.     Kochex,        Rühr-    oder Schlag  apparate, wurden oft wichtige Stoffe zerstört       und    es konnten, vorwiegend nur     flüch-fig8     Bestandteile entfernt werden.  



  Bei Verwendung     einar        Unrichtung    nach  der Erfindung kann die Behandlungszeit  wesentlich abgekürzt werden. Auch kann  neben einem reinigenden Aufschliessen und  Entfernen selbst fester Bestandteile, wie       7j01jUloSLefmie,r,    eine Beeinflussung der Masse  in Richtung chemischer Umwandlungen vor  genommen werden.  



  Die Einrichtung besteht     auseinemdie    zu  behandelnde Masse aufzunehmen bestimmten  Druckbehälter mit in einen     obern,    von Masse  freien Raum mündender     Gazdruckleitting       und nach aussen führendem, an eine Wider  standsleitung     angeschlossenem    Steigrohr, in  -dessen im freien Behälterraum liegenden Teil  ein Düsenventil eingesetzt ist, durch     das    der  Masse Behandlungsmittel zugeführt werden  können.  



       Die    Widerstandsleitung bestellt     zweck-          mässigerweise    aus einem Rohrmantel und ein  geschobenem Rundstab, in dessen Oberfläche  Ringrinnen und     inden,dadurchentstandenen          RingT.ippen        abweob#s.e.1n#d    versetzt Abflachun  gen ausgebildet sind, die Staudurchgänge  zwischen zwei von den Rinnen und     #d#em     Rohrmantel     begrenzten    Kanälen     biJdeiL          E.s    ist     zweckmäZig,        von,

  den        Ringkanälen     aus durch die     Verbindungsstutzen    führende       Winkelka,u-äle    vorzusehen     und    die<B>Ab-</B>  flachungen in     Strömung:,srichtung        der        Massie          ssslirä,g    nach     den    Kanalsohlen abfallen und  ,sich dort verbreitern zu lassen-.

   Dein Behäl  ter, der     Widerstandsleituno-    und der     G- & s-          druckleitung    kann eine Verrichtung zugeord-           net    sein, mittels welcher eine     Beheizung    oder  Kühlung stattfinden kann.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung bei  spielsweise veranschaulicht. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> die Einrichtung     schematiseh,          Fig.        -)    die Widerstandsleitung in     Seiten-          ansieht,    teilweise aufgerissen, und       Fig.   <B>3</B>     die    Widerstandsleitung um<B>90</B>  Grad zu     Fig.    2, verdreht.  



  Der durch Deckel<B>1</B> dicht     abgowehlossene          Drue,kbehä,Iter    2 ist nicht ganz mit Masse<B>3</B>  angefüllt.  



  Im Deckel ist ein bis zum Boden reichen  des     Stssigrohr    4 eingesetzt und eine in den  von der Masse freien Raum mündende Druck  leitung<B>5.</B> In diesem freien Raum ist     im     Steigrohr ein Düsenventil<B>6</B> eingesetzt.  



  An die Ableitung<B>7</B> ist eine     Widerstan & --          leitun-    angeschlossen, die folgendermassen       ZD        kD     ausgebildet ist.  



  Ein Rundstab ist mit     Rin"o"rinnen    und an  den Enden mit breiteren Ringrinnen, ver  sehen, die<U>zusammen</U> mit einem auf den  Rundstab aufgeschobenen Rohrmantel 12  Kanäle<B>8</B> und<B>9</B> bilden, die durch die Ring  rippen<B>10</B> voneinander getrennt sind. Die  äussern, breiten Kanäle<B>9</B> sind durch die  Rippen<B>11</B> begrenzt.  



       Von    den Kanälen<B>9</B> gehen     Wink--lbolirun-          gen   <B>13</B> :durch die Gewindestutzen 14     nacli     aussen.  



  Die Ringrippen<B>10</B> sind abwechselnd ver  setzt mit Abflachungen<B>15</B> versehen, die in  Strömungsrichtung- der Mässe schräg abfal  len und sich verbreitern. Dadurch entstellt  beim Überströmen der zu behandelnden  Masse von einem Ringkanal zum andern eine  Stauung und anschliessend ein gutes Auf  schliessen durch Prellwirkung.  



  Bei der Behandlung der Masse kann es von  Vorteil sein, wenn man nach Bedarf die       Ma#sse,    die Widerstandsleitung und die       Druckleitung    erwärmen oder kühlen kann.  



  Zu diesem Zweck sind der Behälter 2  und das Rohr 12 innerhalb von     Umniante-          lungoen   <B>16</B>     bezw.   <B>17</B> angeordnet, durch die  zwecks Kühlung oder Heizung eine     Wärme-          austausohleitung   <B>18</B> gelegt ist.    Innerhalb der Windungen für das Rohr  12 liegt auch die spiralig gewundene Druck  zuleitung<B>5.</B> Die Leitung kann in Windun  gen,     wie    in     Fig.   <B>1</B> gezeigt, um die Wider  standsleitung und den Druckbehälter geführt  sein.

   Die Anlage arbeitet so,     dass    in den  freien Raum des Behälters 2, Druckluft       bezw.        Gais    eingelassen wird und dieses die  Mama durch das Steigrohr 4, Leitung<B>7</B> und  Widerstandsleitung nach dem Sammelbehäl  ter drückt.  



  Dabei     kaan    der Masse durch das Düsen  ventil<B>6</B> zusätzlich Gas oder     mit    Chemikalien  versetztes     Gui    zugeführt werden.  



  Die Masse erfährt eine grösstmögliche       Aufschliess,ung    einerseits durch die vielen  Stauungen und Prellungen     und    anderseits  durch das zugesetzte Gas auch eine Beein  flussung oder chemische Umwandlung.  



  Um die     IÄnge    der     Widerstaadsleitung    zu  verringern, kann eine in gleicher Weise mit  Kanälen und Rippen ausgebildete<B>Rückfüh-</B>  rungsleitung durch Aufschieben eines oder  mehrerer Profilmäntel vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aufschliessen oder Ver- ed#eln von flüssigen oder breiigen, fett- bezw. ölhaltigen Massen, gekennzeichnet durch einen die zu behandelnde Masse aufzunehmen bestimmten Druckbehälter mit in einen obern, von Ma,--% freien Raum mündend-er Gasdruckleitnug und nach aussen führen dem, an eine Widerstandsleitung angeGchlos- senem Steigrohr, in dessen im freien Be hälterraum liegenden T#eil ein Düsenventil eingesetzt ist,
    durch das der Masse Belland- lungsmittel zugeführt werden können. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Palentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wider standsleitung aus einem Rohrmantel (12) und eingasoh#obenem Rundstab besteht, in dessen Oberfläche ffingrinnen und in den dadurch entstandenen Ringrippen<B>(10)</B> abwechselnd versetzt Abflachungen <B>(15)</B> ausgebildet sind, die Staudurchgänge zwi- sollen zwei von den Rinnen und dmn Rohr mantel begrenzten IKaaäJen 'bilden.
    2. EinTichtung nach Patentiwpruch und Unleranspruch <B>1,</B> gekennzeichnet durch von den Ringkaaigen <B>(9)</B> durch die Ge- wind,estutzen (14) führende Winkelkanäle <B>(13).</B> <B>3.</B> Einrichtung nach Pätentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachungen <B>(15)
    </B> m' Strömungs- rielltung der Masse sch-räg nach den Kanalso,blen abfallen undsichverbreitern. 4. Einrichtulg nach Patentamprach, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zur Be- heizung oder Kühlung des DruckbehäJ- texs, der Gasdruekleitung undder Wider standsleitung vorgesehen sind.
CH201292D 1936-12-15 1937-11-27 Einrichtung zum Aufschliessen oder Veredeln von flüssigen oder breiigen fett- bezw. ölhaltigen Massen. CH201292A (de)

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CH201292D CH201292A (de) 1936-12-15 1937-11-27 Einrichtung zum Aufschliessen oder Veredeln von flüssigen oder breiigen fett- bezw. ölhaltigen Massen.

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