CH201330A - Electroacoustic system. - Google Patents

Electroacoustic system.

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CH201330A
CH201330A CH201330DA CH201330A CH 201330 A CH201330 A CH 201330A CH 201330D A CH201330D A CH 201330DA CH 201330 A CH201330 A CH 201330A
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CH
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housing
harmonium
sound
tones
amplifier device
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German (de)
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Emil Elser
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Emil Elser
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

  

  Elektroakustische Anlage.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     elektroakustische    Anlage, wobei zur  Tonabnahme in einem Gehäuse ein Magnet  system vorgesehen ist, dessen Anker einen  aus     deth    Gehäuse herausragenden Fühler       träte,    der mit einer     .schwingenden    Fläche,  z. B. mit der     Resonanzfläche    eines Harmo  niums oder mit dem Erdboden, in Berührung  kommt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt durch das       Gehäuse    mit dem Tonabnehmer;       Fig.    2 ist     eine    Ansicht von unten bei ab  gehobenem Gehäuseboden;       Fig.    3 veranschaulicht ein     Schaltungs-          schema.     



  In einem zum     Beispiel    aus Holz herge  stellten Gehäuse 1 ist ein an sich bekanntes  Magnetsystem 2 angeordnet. Am Anker 3 ist  mittels Winkelstück 5 ein Fühler 6     befestigt.          Letzterer    steht senkrecht zum Anker 3 und  ragt durch einen Schlitz wenig über den    Boden 7 des     allseitig    geschlossenen Gehäuses  1 vor. Im Gehäuse ist ferner ein     Potent-io-          meter    8 eingebaut, das     mittels    eines Bedie  nungsknopfes 9 bedient werden kann und, wie       Fig.    3 zeigt, im Stromkreis der Magnetspule  4 liegt.

   Die in letzterer bei Bewegung des  Fühlers 6 und damit     des.    Ankers 3 erzeugten       Stromstösse    werden über das     Potentiometer    8  einem     Verstärker    10 zugeleitet und durch  einen Lautsprecher 11 als hörbare Töne  wiedergegeben. Parallel oder auch an     Stelle          des    Lautsprechers kann an den Verstärker  ein registrierendes     Instrument    12 geschal  tet sein, das die     Stromstösse    in     Kurvenform     aufzeichnet.  



  Zum Abhören von Geräuschen wird das  Gehäuse 1 auf eine die Schallwellen über  tragende Fläche 14 gelegt, z. B. auf den  Resonanzboden eines     Harmoniums,        eines     Klaviers, oder einfach auf den Erdboden,  wenn Geräusche, z. B. Maschinengeräusche,  Schritte usw., abgehorcht werden     sollen.     



  Die Anordnung wird dabei so     getroffen,     dass die eine Bodenkante des Gehäuses und      der Fühler 6 die Fläche 14     berühren        (Fig.    1).  Die ankommenden     Schallwellen    pflanzen sich  über den Fühler 6 auf den Anker 3 fort,  dessen Schwingungen in     bekannter    Weise  in der Magnetspule 4 Stromstösse hervorrufen,  die im Verstärker<B>10</B> in     gewünschtem    Masse  verstärkt werden. Auf diese Weise lassen  sich Geräusche aller Art besser als mit einem  Mikrophon aufnehmen.

   So können zum Bei  spiel auch Geräusche der     innern    menschlichen  Organe, wie Herz, usw., ferner Geräusche  durch den Boden, durch Bahnschienen, Fahr  leitungen usw. hörbar gemacht und registriert  werden. Dadurch lassen sieh Brücken kon  trollieren, Bahnschranken automatisch öffnen  und schliessen, Flugzeuge avisieren usw. Das  Anwendungsgebiet kann auch auf     Kirchen-          geläute    erweitert werden. An Stelle der  Glocken kommen     zweckmässigerweise    jedoch  besondere Klangerzeuger, wie Stäbe, Röhren  oder kleine     glockenähnliche    Gebilde zur  Verwendung.

   Die     erwähnten    Klangerzeuger  können fest oder beweglich an einem Träger       angeordnet    und von Hand oder mechanisch  angeschlagen werden. Die glockenähnlichen  Gebilde können     mittelst    Klöppel zum Tönen  gebracht werden. Je nach dem gewünschten  Ton und dem     Verwendungszweck    können  die     erwähnten    Klangkörper aus verschiede  nem Metall bestehen.

   Ein hauptsächlich an  gestrebter Zweck besteht darin, mit mög  lichst wenig     Material    jene Töne zu erzielen,  welche dem     gewünschten    Glockenton ent  sprechen, wobei jedoch keine     Rücksicht    auf  die Tonstärke zu nehmen ist, da dieselbe  durch die elektrische     Verstärkungsanlage     erreicht wird.  



  Auf analoge Weise kann auch ein     soge-          nanntes    Glockenspiel erzeugt und     übertragen     werden. Zu diesem Zwecke kann eine ganze  Reihe von speziell abgestimmten Klang  stäben, Röhren oder Glocken mittels Scha  blonen oder Rollen oder auch von Hand mit  Hilfe einer Art von     Klaviatur    angeschlagen  und so jede gewünschte Melodie erzeugt wer  den. Mittels der beschriebenen Übertragung  und Verstärkung kann das reichhaltigste  Glockenspiel jedoch mit viel grösserer Laut-    stärke erzielt werden.

   Durch diese Art von  Tonerzeuger kann auch eine einfachere Be  dienung erreicht     "werden.    Das Anschlagen,  respektive das Schwingen der Tonerzeuger  kann mittels einer einfacher mechanischen  Vorrichtung erzielt werden, welche erlaubt,  jeden Tonerzeuger für sieh allein oder in  Gemeinschaft mit andern zusammen spielen  zu lassen. Dabei kann jeder einzelne Ton  erzeuger allein oder alle zusammen in einem  Resonanzgehäuse untergebracht werden. Auf  diese Art kann jedes Zeichen gegeben wer  den. Stunden-,     Viertel-    und Halbschlag und  jede Art von Geläute ist auf diese Art in  Tonqualität in nichts von einem wirklichen  Geläute zu unterscheiden.

   Als Ergänzung  kann noch ein Teller verwendet werden,  welcher je nach dem     gewünschten    Klang  charakter aus verschiedenem     Material    sein  kann. Dieser Teller sorgt für den bestmög  lichen     Angleich    der zum Schwingen gebrach  ten Tonerzeuger an den typischen Glocken  ton. Der Teller wird mit seinem offenen  Teil auf das Resonanzgehäuse gelegt, und  auf seinen Boden kommt der Tonabnehmer  zu liegen.

   Die im     Resonanzgehäuse    hervor  gerufenen Schwingungen werden von diesem  Teller aufgenommen, der Teller kommt eben  falls in Schwingung, es gibt also eine gewisse  Mischung, welche sich nun dem Tonabnehmer  mitteilt und durch diesen dem Verstärker  zugeführt     wird.    Auf diese Weise lassen sich  alle     gewünschten    Tonmischungen erzielen.  



  In Verbindung mit einem Harmonium  lässt sich die     dargestellte        Vorrichtung    auch  als Ersatz von Kirchenorgeln verwenden.  



  Es ist bekannt, dass ein Harmonium die  selben     Register    haben kann, wie zum Bei  spiel eine Kirchenorgel mittlerer Grösse. Der  Unterschied     besteht    lediglich im Toncha  rakter und in der Lautstärke. Die Lautstärke  kann nun unter Zuhilfenahme des Ton  abnehmers ohne     weiteres    verstärkt werden,  da derselbe die in einem     Harmonium    her  vorgerufenen Töne ganz     natürlich        aufnimmt     und zum     Verstärker    leitet.  



  Um nun aber auch den Klangcharakter       dem    einer Kirchenorgel anzugleichen. ist. als      Ergänzung. ein Teller     aus    Zinn erforderlich,  welcher     zwischen    dem im Harmonium befind  lichen Resonanzgehäuse und dem Tonab  nehmer eingeschaltet     wird.    Dieser Zinnteller,  der je nach gewünschtem     Klangcharakter     eine mehr oder weniger dicke     Bodenfläche     oder auch verschiedenen Durchmesser besitzt,       wird    in der Weise angebracht, dass seine     öff-          nung    nach unten, also auf den Resonanz  boden und sein Boden     nach-    oben kommt.

   Auf  diesen Boden wird dann der Tonabnehmer  aufgesetzt. Auf diese Weise werden die       Schwingungen    des Resonanzbodens des Har  moniums von dieser Resonanzergänzung auf  genommen, dadurch wird der Zinnteller  selbst in Schwingung versetzt     und        diese     Schwingungen werden von Tonabnehmer auf  genommen und im Verstärker verstärkt. Auf  diese Weise lässt sich der typische     Orgeltan     erzielen.     Durch    diese Anordnung kann ein  Harmonium den Klangcharakter einer Orgel  erhalten.

   Es ist nur noch nötig, dass der  Resonanzboden des Harmoniums vom übri  gen     Harmoniumgehäuse    gegen Schall iso  liert wird, da sonst auch andere Geräusche,  hervorgerufen durch Schlag oder Stoss an  das Gehäuse vom Tonabnehmer aufgenom  men und verstärkt werden.  



  Selbstverständlich kann statt des ge  zeichneten Magnetsystems auch ein anderes  konstruiertes System verwendet werden.



  Electroacoustic system. The present invention is an electroacoustic system, wherein a magnet system is provided for picking up the sound in a housing, the armature of which would occur a sensor protruding from the housing, which with a. B. comes into contact with the resonance surface of a Harmo nium or with the ground.



  In the accompanying drawing, an example embodiment of the subject invention is shown.



       Fig. 1 shows a cross section through the housing with the pickup; Fig. 2 is a view from below with the housing bottom raised; 3 illustrates a circuit diagram.



  In a housing 1 made of wood, for example, a magnet system 2 known per se is arranged. A sensor 6 is attached to the armature 3 by means of an angle piece 5. The latter is perpendicular to the armature 3 and protrudes through a slot slightly above the bottom 7 of the housing 1, which is closed on all sides. A potentiometer 8 is also built into the housing, which can be operated by means of an operating button 9 and, as FIG. 3 shows, is in the circuit of the magnetic coil 4.

   The current surges generated in the latter when the sensor 6 and thus the armature 3 are moved are fed to an amplifier 10 via the potentiometer 8 and reproduced as audible tones by a loudspeaker 11. In parallel or instead of the loudspeaker, a recording instrument 12 can be switched to the amplifier, which records the current surges in the form of a curve.



  To listen to noises, the housing 1 is placed on a surface 14 carrying the sound waves, e.g. B. on the soundboard of a harmonium, a piano, or simply on the ground when noises, z. B. machine noises, steps, etc., should be listened to.



  The arrangement is made such that one bottom edge of the housing and the sensor 6 touch the surface 14 (FIG. 1). The incoming sound waves propagate via the sensor 6 to the armature 3, the oscillations of which cause current surges in the magnet coil 4 in a known manner, which are amplified to the desired extent in the amplifier 10. In this way, noises of all kinds can be picked up better than with a microphone.

   For example, noises from the internal human organs, such as the heart, etc., as well as noises through the ground, through railroad tracks, overhead lines, etc., can be made audible and recorded. This allows you to control bridges, automatically open and close railway barriers, notify aircraft, etc. The area of application can also be extended to church bells. Instead of the bells, however, special sound generators such as rods, tubes or small bell-like structures are expediently used.

   The mentioned sound generators can be fixed or moveable on a support and struck by hand or mechanically. The bell-like structures can be made to sound with a clapper. Depending on the desired tone and the intended use, the mentioned sound bodies can consist of various metal.

   One of the main aims is to use as little material as possible to achieve those tones that correspond to the desired bell tone, although no consideration has to be given to the tone strength, since the same is achieved by the electrical amplification system.



  A so-called carillon can also be generated and transmitted in an analogous manner. For this purpose, a whole series of specially tuned sound sticks, tubes or bells can be struck using stencils or rollers or by hand with the help of a type of keyboard, thus generating any desired melody. However, by means of the transmission and amplification described, the richest glockenspiel can be achieved with a much greater volume.

   This type of tone generator also enables easier operation. The striking or swinging of the tone generator can be achieved by means of a simple mechanical device which allows each tone generator to be played alone or in community with others. Every single tone generator can be housed alone or all together in a resonance housing. In this way every character can be given. Hour, quarter and half beats and every kind of chime is in this way nothing of a real chime in sound quality to distinguish.

   In addition, a plate can be used, which can be made of different materials depending on the desired sound. This plate ensures the best possible adjustment of the vibrating sound generator to the typical bell tone. The open part of the platter is placed on the resonance housing and the pickup comes to rest on its bottom.

   The vibrations caused in the resonance housing are picked up by this plate, the plate also vibrates, so there is a certain mixture that is now communicated to the pickup and fed through it to the amplifier. In this way, all desired tone mixtures can be achieved.



  In connection with a harmonium, the device shown can also be used as a replacement for church organs.



  It is known that a harmonium can have the same registers as, for example, a medium-sized church organ. The only difference is in the tone character and volume. The volume can now be easily increased with the help of the tone pickup, since it naturally picks up the tones called up in a harmonium and sends them to the amplifier.



  In order to adjust the sound character to that of a church organ. is. as a supplement. A tin plate is required, which is switched between the resonance case in the harmonium and the pickup. This pewter plate, which has a more or less thick bottom surface or different diameters depending on the desired sound character, is attached in such a way that its opening comes downwards, ie on the resonance floor and its bottom comes up.

   The pickup is then placed on this floor. In this way, the vibrations of the soundboard of the har monium are taken from this resonance supplement, thereby the tin plate itself is set in vibration and these vibrations are picked up by the pickup and amplified in the amplifier. In this way the typical organ tune can be achieved. This arrangement allows a harmonium to have the sound character of an organ.

   It is only necessary that the soundboard of the harmonium is insulated against sound from the rest of the harmonium housing, otherwise other noises caused by knocks or bumps on the housing will be picked up and amplified by the pickup.



  Of course, instead of the magnet system shown, another constructed system can also be used.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Elektroakustische Anlage, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Tonaufnahme ein ein Magnetsystem enthaltendes Gehäuse vor gesehen ist, wobei -der Anker des Magnet- systems einen aus dem Gehäuse herausragen- den. Fühler trägt, der mit einer schwingen den Fläche in Berührung kommt. UNTERANSPRüCHE: 1. Claim: Electroacoustic system, characterized in that a housing containing a magnet system is provided for sound recording, the armature of the magnet system protruding from the housing. Wears a feeler that comes into contact with a vibrating surface. SUBCLAIMS: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spule des Magnet systems über ein Potentiometer an eine Vergtärkereinrichtung angeschlossen ist. 2. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Verstärkereinrichtung ein Laut sprecher angeschlossen ist. 3. Anlage nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, -dass an die Verstärkereinrichtung eine Ton registriereinrichtung angeschlossen ist. 4. System according to patent claim, characterized in that the coil of the magnet system is connected to an amplifier device via a potentiometer. 2. System according to claim and sub-claim 1, characterized in that a loudspeaker is connected to the amplifier device. 3. System according to claim and sub-claim 1, characterized in that a sound recording device is connected to the amplifier device. 4th Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fühler durch eine Öffnung einer Wandung des' allseitig ge schlossenen Gehäuses nach aussen ragt. 5. Anlage nach Patentanspruch zur Verstär kung der beim Harmoniumspiel erzeugten Töne, dadurch gekennzeichnet, dass zwi cken dem Resonanzboden des Harmoniums und dem Fühler ein Zinnteller angeordnet isst, zum Zwecke den Orgeltönen ähnliche Töne erzeugen zu können. 6. Anlage nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen 1 bis 4, wie in der Zeich nung dargestellt. System according to patent claim, characterized in that the sensor protrudes outward through an opening in a wall of the housing, which is closed on all sides. 5. System according to claim for the amplification of the tones generated when playing the harmonium, characterized in that between the soundboard of the harmonium and the feeler a tin plate eats arranged to be able to generate tones similar to the organ tones. 6. System according to claim and the subclaims 1 to 4, as shown in the drawing.
CH201330D 1938-08-25 1938-08-25 Electroacoustic system. CH201330A (en)

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