CH201398A - Anwerfvorrichtung mit einem Zahnsegment an Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Anwerfvorrichtung mit einem Zahnsegment an Verbrennungskraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Anwerfvorrichtung mit einem Zahnsegment an Verbrennungskraftmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist eine An werfvorrichtung mit einem Zahnsegment an Verbrennungskraftmaschinen, bei der zwi schen einem von dem Zahnsegment angetrie benen, lc.,e auf seiner Welle drehbaren Ritzel und einem mit der Motorwelle fest verbun denen Teil ein Nabenteil mit einer eine federnd nachgiebige Verbindung vermitteln den Einrichtung eingeschaltet ist,
welche nachgiebige Verbindung beim Anwerfen bei dem Eingriff des ersten Segmentzahnes in Form eines zurückschiebbaren Federteils eine stossfreie Verdrehung des Ritzels um einen bestimmten geringen Betrag gestattet und eine allmähliche Vergrösserung des auf die Mo torwelle übertragenen Momentes herbeiführt und bei der Höchstbelastung in eine kraft schlüssige Verbindung übergeht.
Anwerfvorrichtungen dieser Art haben den Nachteil einer grossen Baubreite, welche insbesondere bei Motorrädern unerwünscht ist und die bei den bekannten Ausführun gen dadurch bedingt ist, dass der von einer Blattfeder durch eine Abbiegung derselben gebildete, federnde Segmentzahn seitlich neben dem Segmentkörper angeordnet ist, so dass das mit dem Zahnsegment kämmende Ritzel eine der Breite der festen Zähne des Segmentkörpers zuzüglich der Breite des fe dernden Zahnes entsprechende Breite haben muss, und die ferner dadurch bedingt ist,
dass das erwähnte Ritzel und der vorgenannte Nabenteil mit der eine federnd nachgiebige Verbindung vermittelnden Einrichtung auf einer von der Motorwelle getragenen Büchse angeordnet sind und die die nachgiebige Ver bindung vermittelnde Einrichtung einen hül senförmigen Körper aufweist, der eine auf der genannten Büchse sitzende, nach einer Schraubenlinie gewickelte Feder umschliesst, sowie einen Nabenteil eines mit der Motor welle verbundenen Schwungrades übergreift.
Ein weiterer Nachteil ist dabei, dass auf dem Umfang des hülsenförmigen Körpers Schrau benfedern mit ihrem einen Ende befestigt sind, - deren anderes Ende durch einen die 1lotorwelle quer durchdringenden Bolzen ge halten wird, wodurch die Motorwelle ge schwächt wird und eine entsprechende Vber- dimensionierung erfordert.
Die diese Nachteile vermeidende Erfin dung ist im wesentlichen dadurch gekenn zeichnet, da.ss der mit dem auf einer Vor gelegewelle sitzenden Kitzel in nur einer Drehrichtung hoppelnde Nabenteil auf sei nem Umfang mit Vorsprüngen versehen ist.
welche innerhalb von Aussparungen in einem ebenfalls auf der Vorgelegewelle sitzenden und kraftschlüssig über ein Kitzel auf die Hotorwelle arbeitenden Zahnrad liegen sind sich gegen dieses Zahnrad in der Dr < :
hrieh- tung abstützende Federn enthalten, die zai Beginn des Anwerfens mit allmählich zu nehmendem Druck auf das Zahnrad wirken, bis die Vorsprünge nach Überwindung der Spannung der Federn mit, dem Körper des Zahnrades zur Anlage kommen und eine zwa.ngläufige Kraftübertragung auf dasselbe herbeiführen.
In der Zeichnung ist eine Anwerfvorrich- tung gemäss der Erfindung in einer Ausfüh rungsform beispielsweise abgebildet.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Kurbel gehäuses einer Verbrennungskra,ftmaschine, wobei der Deckel des Getriebegehäuses weg gelassen ist: Fig. 2 zeigt einige Teile des C;etriebes allein und in anderer Stellun- in Seiten ansicht; Fig. 3 stellt einen senkrechten Schnitt nach der Linie 111-III der Fig. 1 dar: Fig. 4 zeigt den Zahnseginentkörper mit der Anordnung eines federnden Zahnes in grösserem Massstab in Ansicht.
Bei der gezeichneten Ausführungsform ist zur Vermeidung von Schäden, welche beim Auftreffen des ersten Zahnes des Seg mentes auf einen Zahn des Kitzels eintreten können, der erste zum Eingriff kommende Zahn 7 des Segmentes 5 federnd ausgeführt, damit er, wenn er bei ungünstiger Stellung auf einen Zahn des anzutreibenden R.itzels 6 trifft, zurückweichen kann. Dieser Zahn 7 ist von einer bügelförmig- gekrümmten hhittfeder 7a am einen Ende derselben ab- r;ebogen. welche an ihrem entgegengesetzten Ende bei 7 b mit. dein Segmentkörper .i, z. B.
durch Vernietung, verbunden ist und im Ab stand über bezw. auf dem nicht mit Zähnen @-ei-5ehenen Umfang oder Nabenteil des Seg- inentkörpers .:> < angeordnet ist und auf dem zur Bildung des Zahnes 7 abgebogenen Teil unterhalb der Zahnwurzel in einer am Seg- mentkörpe r ;
> befestigten Schelle 8 geführt -,wird. Der Zahnleil 7 der Blattfeder 7a ist in der Schelle 8 in Richtung der Pfeile P (Fig. 4) ve rschiebhar. Auf diese "##"'eise be sitzt der Zahn 7 eine genügende Federung, iiin beim Auftreffen auf einen Zahnkopf des Kitzels 6 aus- oder zurückweichen z(i können:
da die den federnden Zahn 7 bildende Blatt feder 7a auf dem Umfang des Segment- körpers .5 liegt. erfordert diese Anordiaun- keine Verbreiterung der Zähne des Kitzels 6.
Auf der das Untersetzungszalinrad 10 und das Ritze] 6 tragenden Vorgelegewelle 9 ist ferner ein mit zwei einander vorzaigsweise diametral gegenüberliegenden Vorsprüngen 12 ausgerüsteter Nabenteil 17 lose aufgescho ben. Die Vorsprünge 1? ragen in Ausspa rungen 13 des Zahnrades 10, das auf der Vorgelegewelle 9 fest angebracht ist und des sen Zahnkranz mit einem auf der im folgen den kurz mit Motorwelle bezeichneten Kur belwelle 14 der Verbrennungskraftmaschine festen Kitzel 15 dauernd in Eingriff ist.
Die Vorsprünge 12 sind mit nichtdurchgehenden Bohrungen versehen, deren offenes Ende in Richtung der Drehrichtung liegt und die Fe dern 16 enthalten, die sich mit ihrem äussern Ende gegen die Wand der Aussparungen 13 abstützen.
Zwischen dem auf der Welle 9 drehbar und längsverschiebbar sitzenden Kitzel 6 mid dem Nabenteil 1.1 ist eine Kupplung 17 mit Sperrzähnen angeordnet, die bei der Anwei@f- bewegung in Eingriff bleiben, so dass (las Kitzel 6 den Nabenteil 11 mitnimmt.
In die ser Eingriffsstellung wird die Kupplung 17 durch eine um die Welle 9 gelegte Feder 18 gehalten, während bei der Rückwärtsdrehung des Kitzels 6 die Kaipplung raiseht. das heisst die Sperrzähne derselben übereinander hin- weggleiten, da die Feder 18 die Verschie bung des Ritzels von dem Nabenteil 11 weg ermöglicht.
Die Anwerfvorrichtung -wirkt in folgender Weise: Wenn die Welle 4 mittels des nicht dargestellten Anwerfhebels entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers gedreht wird, kommt der erste Zahn 7 des Segmentes 5 mit einem Zahn des Ritzels 6 in Berührung und dreht wegen des Eingriffes der Zahnkupp lung 17 mit dem Ritzel 6 auch den auf seinem Umfang mit den Vorsprüngen 12 ver- sehenen Nabenteil 11 auf der Welle 9 in der Pfeilrichtung nach Fig. 1.
Dabei werden die Federn 16, die sich anfangs in der Stellung nach Fig. 2 befinden, in die Bohrungen der Vorsprünge 12 mehr oder weniger hinein gedrückt, so dass nicht das gesamte Anwerf- moment den federnden Zahn 7 belastet, da, (las Zahnrad 10 nur allmählich entsprechend der Vergrösserung der Spannung der Federn in Drehung versetzt wird.
Wenn die Vor sprünge 12 nach Überwindung der Spannung der Federn 16 mit der Wand der Aussparun gen 13, das heisst mit dem Körper des Zahn rades 10, zur Anlage kommen, wird eine nvangläufige Kraftübertragung auf das Zahnrad 10 herbeigeführt, da dann mehrere der dem federnden Zahn 7 nachfolgenden Zähne des Anwerfsegmentes 5 mit dem Rit- zel 6 in Eingriff kommen.
Der Motor kann auf diese Weise stossfrei angeworfen werden, da erst nach einer Verdrehung des Ritzels 6 um einen bestimmten, geringen Betrag in folge der beschriebenen, eine federnd nach giebige Verbindung der Teile vermittelnden Einrichtung eine allmähliche Vergrösserung des auf die Motorwelle 14 übertragenen Mo mentes erfolgt und die Verbindung erst bei der Höchstbelastung in eine kraftschlüssige Verbindung übergeht.
Sobald der Motor anläuft, nimmt das Ritzel 15 das Zahnrad 10 und die Welle 9 in der Drehung mit. Infolgedessen wird das Ritzel 6 von dem die Vorsprünge 12 tragen den Nabenteil 11 selbsttätig abgeschaltet, indem es von den schrägen Flanken der Sperrzähne 17 auf der Welle .9 entgegen dem Druck der Feder 18 verschoben wird. Nenn nach dem Zurückschwingen des nicht dar gestellten Anwerfhebels das Segment 5 mit dem Ritzel 6 nicht mehr in Eingriff ist, kann dieses mit der Welle 9 nebst den Auf dieser sitzenden Teilen frei umlaufen.
Infolge der Zwischenschaltung der Vor gelegewelle 9 und der teilweisen Anordnung des Nabenkörpers 11 mit den Vorsprüngen 12 in den Aussparungen 18 des Zahnrades 10 erfordert die eine federnde Nachgiebigkeit vermittelnde Einrichtung in Verbindung mit der eingangs geschilderten Anordnung des federnden Zahnes 7 nur eine sehr geringe Baubreite der Anwerfvorrichtung. Da die Wellen eine Querschnittsschwächung durch Querbohrungen nicht erfahren, ist eine Über dimensionierung derselben nicht nötig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anwerfvorrichtung mit einem Zahn segment an Verbrennungskraftmaschinen, bei der zwischen einem von dem Zahnsegment angetriebenen, lose auf seiner Welle dreh baren Ritzel und einem mit der Motorwelle fest verbundenen Teil ein Nabenteil mit einer eine federnd nachgiebige Verbindung vermit telnden Einrichtung eingeschaltet ist,welche nachgiebige Verbindung beim Anwerfen bei dem Eingriff des ersten Segmentzahnes in Form eines zurückschiebbaren Federteils eine stossfreie Verdrehung des Ritzels um einen bestimmten geringen Betrag gestattet und eine allmähliche Vergrösserung des auf die Motorwelle übertragenen Momentes herbei führt und bei der Höchstbelastung in eine kraftschlüssige Verbindung übergeht, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem auf einer Vorgelegewelle (9) sitzenden Ritzel (6) in nur einer Drehrichtung kuppelnde Naben teil (11) auf seinem Umfang mit Vorsprün gen (12) versehen ist, welche innerhalb von Aussparungen (13)in einem ebenfalls auf der Vorgelegewelle (9) sitzenden und kra.ft- sehlüssig über ein Ritzel (15) auf die Motor welle (14) arbeitenden Zahnrad (10) liegen und sich gegen dieses Zahnrad (10) in der brehrichtung abstützende Federn (1.6) ent halten, die zu Beginn des Anwerfens mit.allmählich zunehmendem Druck auf das Zahnrad (10) wirken, bis die Vorsprünge (1?) nach Überwindung der Spannung der Federn (16) mit dem Körper des Zahnrades (10) zur Anlage kommen und eine zwang- lztufige Kraftübertragung auf dasselbe her beiführen.UNTERANSPRUCH: EMI0004.0010 Anwerfvorricht>mg <SEP> an <SEP> Verbrennung,s l.-Ii- < iftmaschinen <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da- durch gckennzeiehnet. daB der federnde Zahn (7) des Zahnsegmentes (5) von einer Blatt feder (7a) abgebogen ist. welche auf einem nicht. mit Zähnen versehenen Umfangsteil de Seginentkörpers (i@) angeordnet und auf ihrem zur Bildung des Zahnes (7) von ihrem gekrümmten Teil abgebogenen Teil unterhalb der Zalinv#urzel in einer Schelle<B>(</B>8) geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201398X | 1937-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201398A true CH201398A (de) | 1938-11-30 |
Family
ID=5766062
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201398D CH201398A (de) | 1937-02-15 | 1938-02-12 | Anwerfvorrichtung mit einem Zahnsegment an Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201398A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914452C (de) * | 1952-05-31 | 1954-07-01 | Auto Union G M B H | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen, besonders fuer Kraftraeder |
| DE918181C (de) * | 1952-03-22 | 1954-09-20 | Auto Union G M B H | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen, besonders von Motorraedern |
| DE920041C (de) * | 1951-01-24 | 1954-11-11 | Hurth Masch Zahnrad Carl | Klauenkupplung fuer Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftraeder und Kleinfahrzeuge |
| DE922202C (de) * | 1941-04-25 | 1955-01-10 | Auto Union A G | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
-
1938
- 1938-02-12 CH CH201398D patent/CH201398A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922202C (de) * | 1941-04-25 | 1955-01-10 | Auto Union A G | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
| DE920041C (de) * | 1951-01-24 | 1954-11-11 | Hurth Masch Zahnrad Carl | Klauenkupplung fuer Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftraeder und Kleinfahrzeuge |
| DE918181C (de) * | 1952-03-22 | 1954-09-20 | Auto Union G M B H | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen, besonders von Motorraedern |
| DE914452C (de) * | 1952-05-31 | 1954-07-01 | Auto Union G M B H | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen, besonders fuer Kraftraeder |
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