CH201424A - Hitzebeständige Elektrodeneinführung für Vakuumentladungsapparate mit metallenem Vakuumgefäss, insbesondere für Stromrichter. - Google Patents

Hitzebeständige Elektrodeneinführung für Vakuumentladungsapparate mit metallenem Vakuumgefäss, insbesondere für Stromrichter.

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CH201424A
CH201424A CH201424DA CH201424A CH 201424 A CH201424 A CH 201424A CH 201424D A CH201424D A CH 201424DA CH 201424 A CH201424 A CH 201424A
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Walter Lehmann
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Description


  Hitzebeständige     Elektrodeneinführung    für     Vakuumentladungsapparate    mit  metallenem Vakuumgefäss, insbesondere für     Stromrievter.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine  hitzebeständige     Elektrodeneinführung    für       Vakuumentladungsapparate    mit metallenem  Vakuumgefäss, insbesondere für Stromrichter,  wie     Quecksilberdampfgleichrichter    oder der  gleichen.  



  Es ist bekannt, bei     derartigen    Elektroden  einführungen den aus einem Isoliermaterial  (zum Beispiel keramisches Material, wie       Steatit    oder dergleichen) bestehenden Durch  führungskörper mit den     angrenzenden    Me  tallteilen durch einen     Schmelzfluss    aus Glas  oder Email oder aber unmittelbar durch       einen        Schmelzprozess        bezw.    einen     Brenn-          oder        Sinterprozess    zu     verbinden.    Die Erfin  dung betrifft derartige     Elektrodeneinfüh-          

  rungen    und     insbesondere    solche, bei denen  der Isolierkörper als ein Rohr ausgebildet ist,  an dessen innerer und/oder äusserer Mantel  fläche die vakuumdicht zu befestigenden  Metallteile (stromführender Leiter und     Ge-          fässwandung    )     mit        einer        geschlossenen    Haft-         fläche    anliegen.

   Die Höhe in der Achsrich  tung der     zylindrischen    Teile der Einschmel  zung ist dabei zweckmässig kleiner als der       Gesamtdurchmesser    der     Einschmelzung    ge  wählt     und    derart bemessen, dass die an den  Verbindungsstellen auftretenden mechani  schen     Beanspruchungen        olhne    weitere Ab  stützung der Elektrode     aufgenommen    werden  können.  



  Es ist bei derartigen     Elektrodeneinfüh-          rungen    vorgeschlagen worden, die Ausdeh  nungskoeffizienten der zu     verbindenden    Teile  so zu wählen, dass der Ausdehnungskoeffi  zient der Metallteile etwas grösser ist als der  jenige des Isolierkörpers; falls ein Schmelz  fluss     verwendet    wird, kann dessen Ausdeh  nungskoeffizient zum Beispiel gleich dem  des Isolierkörpers gewählt werden.  



  Bei dieser Vorschrift ist von der Eigen  schaft     keramischer    Werkstoffe oder auch  Glas ausgegangen, gegen Druckbeanspru  chungen     um,    ein     Mehrfaches    widerstands-      fähiger als gegen     Zugbeanspruchungen    zu       sein.    Bei der Herstellung der     Verbindung     zwischen dem Isolator und den angrenzenden  Metallteilen sowie auch im Betrieb können  nun Temperaturdifferenzen zwischen den  einzelnen Teilen auftreten, die zu gefähr  lichen     Zugbeanspi2ichun_-err    im isolierenden  -Werkstoff führen, insbesondere     -#\-enri    es sich  um die Verbindung von Teilen mit grossem  Durchmesser handelt.

       Durch    die     Verwendung     eines     3letalles    mit grösserem     Ausdehnungs-          koeffizienten    als der des Isolators wird     irun     erreicht, dass sieh das aussen befindliche     D'Ie-          tall    beim Abkühlen der     Elektrodeneinfüh-          rung    stärker als der Isolator     zusammenzieht.     Die Folge     hiervon    ist,     dass    an den kerami  schen Teilen eine gewisse     Vorspannung,    und  war eine     1)riicl@spa,

  irniing    entsteht. Da die  Richtung dieser     Druckvorspannung    mit der=       Richtung    der durch ungünstige     Beansprti-          chung    der Verbindung erzeugten Zugspan  nun- zusammenfällt, kann diese Zugspan  nung um den Betrag der     Vorspann.ung    bei  derselben Anstrengung des     Werkstoffes    grö  sser sein.

   Man erreicht also dadurch, dass grö  ssere     Temperaturunterschiede    auftreten kön  nen, bis unzulässige     Zugspannungen    an. den  keramischen     (beziv.    Glas-) Teilen der     Ein-          führung    erreicht werden,     -als    es bei     Verwen-          dung        \r1eic-her        Ausdehnungskoeffizienten    der  Fall ist.     ZVeiterhin    braucht man.

   bei der Her  stellung der     Elektrodeneinführungen    nicht  so grosse Sorgfalt auf die     Innehaltung    Be  stimmter Werte der     Ausdehriringszahlen        zri     legen. was eine     Verbilligung    der Herstellung  bedeutet. Ausserdem sind     druekverspamit;e     Verschmelzungen gegenüber     Temperatur-          schwankungen    unempfindlicher als Ver  schmelzungen mit genau abgeglichener Aus  dehnung der verwendeten Baustoffe.  



  Bei     druckverspannten        Verschmelzungen     zieht sich aber das Metall nicht nur in Rich  tung des Radius, sondern     auch    in Richtung  der Rohrachse stärker als der     Isolierkörper     zusammen. Die Folge hiev an ist,     da   <B>ss</B> an der       Crrenzfläehe        zwischen    dem Metall und dein       Isolierkörper        bezw.    dem     Sebmelzfluss        irieht     unbeträchtliche     Schubspannungen    auftreten,    die an     den    Rändern besonders gross sind.

    Diese     Schabspannungen        wirken    in     Richtzar-          einer        Verlängerung    der Metallteile und einer       Verkürzung    des l     solierkö        rpers    und sind be  steht, beide Teile gleich lang zu machen.  



  Die     vorliegende        Erfindung    besteht nun       darin,        Mittel        worzasc=hr=n,        durch    welche die in       axialer        Eiclrtang        auftretenden        Sehubspan-          riruige=n        herabgemindert:

           erden,    so dass sie,  ohne dass dabei die     angrestrebte        Schrumpf\vir-          hung        nviscben        Metall-    und     Isolierkörper        be-          eiriti-ächtigt    wird, keine gefährlichen     Z\'erte     mehr     erreichen        können.        Diese        Herabsetzung     der Schubspannungen kann in verschiedener  Weise     geschehen,        zuni    Beispiel dadurch,

   dass  die     Wandstärke    der     Schrnrnpfringe    nach       ihrem    Rande     zri.         < rllrniililich    verringert wird,  oder dadurch,     dass    die Wandungen der       Schrumpfringe    mit     _XVcllungen,    Verzah  nungen, Falten,     Gewinden    oder dergleichen       LTnebenheitc:

  n    versehen werden, oder auch da  durch, dass     der-        Durchmesser    des Isolators       oberhalb    und     unterhalb    der -Verbindungsstel  len kleiner ist als an den Verbindungsstellen  selbst. wobei der eine Rand oder beide Rän  der der     Schrumpfringe    den vorspringenden       "Peil    des     Tsolators        umklammern    können.  



  Bei     einer        weiteren    Ausführungsform der       Erfindung    werden die     -Wandstärken        sowie     die     Aiisdeirirurigshoeffizienteri    des Isolators  und der angrenzenden Metallteile in ein     sol-          ebes        Verhältnis    gebracht, dass in dem     Tempe-          rafurgebiet        zwischen        Fru,

  eiehungstemperatur     und normaler Aussentemperatur im Isolator  oder im Metall die     niazimal    zulässige     Druck-          beansprirchinig        sowie    an der     Grenzfläche        zwi-          schen    Metall- und     Isolierkörper    die maimal       nrlä        ssige        Schubspannung    nicht überschritten       werden.    ,

  jedoch an der Berührungsfläche oder       Grenzzone    zwischen Metall und Isolator ein  Schrumpfdruck von mindestens 40     kg!cm=     vorhanden ist. In     diesem    Falle gelingt es,     ins-          besondere    auch Teile von verhältnismässig       sehr-    grossem     Durchmesser    miteinander zu  verschmelzen.

   Denkt man sich auf der       Aussenseite    des     rohrförmigen    Isolierkörpers       eineu        Metallteil    in Form einer Schelle und       erstsprechend    der vorliegenden Erfindung      längs einer     geschlossenen    Haftfläche va  kuumdicht aufgeschmolzen, so werden, so  lange die Wandstärke     dieser    Schelle sehr  dünn ist, die Druckbeanspruchung des zylin  drischen Isolierkörpers in einem Flächenele  ment, welches in einer     Meridianebene    ge  legen ist, aber auch die Druck- und Schub  spannungen in einem Flächenelement, wel  ches auf der Mantelfläche     des    Zylinders ge  legen ist, sehr klein;

   dagegen wird die ge  samte     Dehnung,    welche durch das Auf  schrumpfen zustande kommt, von der Metall  schelle aufgenommen werden müssen. Macht  man nun die Wandstärke der Schelle dicker,  so werden alle drei der angegebenen Span  nungen grösser werden, und es ist nun ge  meint, dass diese Wandstärke der Schelle so  gross gemacht werden soll, dass an der Be  rührungsfläche oder Grenzzone     zwischen    Me  tall und Isolator ein Schrumpfdruck von       mindestens    40     kgjcm'        auftritt.    Versuche  haben ergeben, dass bei diesem Schrumpf  druck die Druckspannung im     Isolierkörper    in  dem Flächenelement,

   welches in der     Meri-          dianebene    gelegen ist, und die Schubspan  nung in dem Flächenelement in der zylindri  schen Mantelfläche des Isolierkörpers keine  unzulässig hohen Werte erreicht.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Anodeneinführung,          Fig.    2 eine Kathodeneinführung, während  die         Fig.    3 bis 11 eine Reihe verschiedener       Schrumpfringanordnungen    bringen, bei wel  chen diese mit nicht rechteckigen Querschnit  ten ausgebildet sind.  



  1 ist die Wandung des     metallenen    Va  kuumgefässes. In diese ist ein zylindrisches  Rohr 2 eingeschweisst, welches zur Aufnahme  der     Elektrodeneinführung    dient. Diese be  steht aus dem stromeinführenden Leiter 3,  welcher den     Elektrodenkörper    4     trägt.    Der  stromeinführende Leiter ist mit einem     Iso-          lierrohr    5 aus keramischem Material, insbe  sondere aus     Steatit    umgeben. Zur Verhinde-         rung    seitlicher     Schwingungen    der Elektrode  in dem Isolierrohr 5 ist auf den stromeinfüh  renden Leiter eine Scheibe 6 aufgesetzt.

    Ebenso ist auf dem     Isolierrohr        eine    Scheibe  7 angebracht, welche zur Verhinderung von       Schwingungen    des Isolierrohres in dem den       Elektrodenkörper    umgebenden     Anodenschutz-          rohr    8 dient. Die vakuumdichte     Verbindung     des Isolierrohres 5     mit    der Gefässwandung 1  erfolgt mit     Hilfe    eines ringförmigen Flan  sches 9 und eines Schrumpfringes 10.

   Der       zweckmässig    etwas elastische Ringflansch 9  ist an seiner Aussenseite mit dem     Zylinder    2  und an der Innenseite mit dem     Schrumpfring     10 verschweisst. Die Verbindung     zwischen     dem     Schrumpfring    10 und dem Isolator 5 er  folgt mit     Hilfe    eines Schmelzflusses 11 aus  Glas oder Email, der in einen taschenförmi  gen Auffangbehälter 12 eingefüllt wird,  welcher     zwischen    dem Isolator und dem       Schrumpfring    10 gebildet ist.

   An Stelle einer  Verbindung durch einen     Schmelzfluss    kann  auch eine     Verbindung    durch     einen        Brenn-          oder        Sinterprozess    angewendet werden. Die  Wahl der Dicke des Schrumpfringes und der  Ausdehnungskoeffizienten des Schrumpfrin  ges, des Schmelzflusses und des     Isolators    er  folgt nach den vorstehend erläuterten     Ge=          sichtspunkten.    Die Anodenhülse 8 ist mit       Hilfe    eines Zwischenstückes 13 oder derglei  chen ebenfalls an den Zylinder 2 ange  schweisst.  



  Die Herstellung der vakuumdichten Ver  bindung zwischen dem Isolierrohr und dem       stromeinführenden    Leiter 3 erfolgt in der  gleichen Weise, wie vorstehend für die Ver  bindung     zwischen    Isolator und Gefässwand  beschrieben ist. 14 ist der elastische Ring  flansch, welcher     einerseits    mit dem stromein  führenden Leiter und anderseits mit dem       Schrumpfring    15 verschweisst wird. Die Ver  bindung     zwischen    Schrumpfring und Isolator  erfolgt durch den     Schmelzfluss    16, der sich  in der Fangtasche<B>1.7</B> befindet.

   Die Flansche  9 und 14 werden zweckmässig mit den       Schrumpfringen    10 und 15 verschweisst, be  vor diese mit dem Isolator 5 verschmolzen  werden. Damit nun die     relativ        dünnen         Flansche während des Verschmelzungspro  zesses nicht. unzulässig     verzundern,    werden  sie     zweckmässig    aus schwer     oxydierbarem          Netall,    zum Beispiel Nickeleisen, hergestellt.  



  Wie die     Fig.    1 zeigt, ist der Durchmesser  des     Isolierkörpers    oberhalb und unterhalb der       Berühiaingsfläche    des Schrumpfringes klei  ner gehalten als der der Berührungsfläche  selbst. Es hat sich nämlich gezeigt,     dass    die  Rohre bei     Biegungsbeanspruchung    verhält  nismässig leicht an den Stellen brachen, an  denen der aufgeschmolzene Metallring endete.  Die Bruchfläche war immer regelmässig und  symmetrisch zur Rohrachse. Die geringe     Fe-          stigh.eit    des Isolierrohres an dieser Stelle ist  darauf     zuriickzuführen,    dass die durch den  Schrumpfring erzeugten Spannungen an sei  nen Enden aufhören.

   Die Wirkung ist also  vergleichbar mit einer Kerbe in einem be  lasteten     @'erhatücl@.    Durch die Verringerung  des     Durchmessers    des Isolierrohres oberhalb  und     unterhalb    der     Berfilirunbsfläche    des  Schrumpfringes wird nun erreicht, dass die  vorstehend angegebenen gefährlichen, ört  lichen Spannungsveränderungen nicht auf  treten.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Kathoden  ausführung ist 1.8 das     Kathodenquecksilber,     1.9 eine zur Stromeinführung dienende Me  tallplatte, 20 ein zum Beispiel aus     Steatit    be  stehender Isolator, 21 ein Schrumpfring, der  mit dem Isolator 20 durch einen     Sehmelzfluss     22 und mit der Platte 19 durch eine     Schwei-          ssung    23 verbunden ist, 24 ein zweiter       Sehrumpring.    der mit dein Isolator 20 durch  einen     Schnielzfluss    ?<B>5</B> und mit einem Ring  flansch 26 durch eine     Schweissung    27 ver  bunden ist, 28 ein Metallzylinder zum Tra  gen.

   der     ganzen    Kathode,     jvelclier    mit der Ge  fässwandung 1     bezw.    dem Ringflansch 26  verschweisst ist, und 29 ein     Einsatzring,    der  die vakuumdichten Verbindungen gegen     her-          en    abtropfendes Quecksilber schützt.  



  Auch bei dieser     Ausführungsform    ist der       Durchmesser    des Isolierkörpers oberhalb  und unterhalb der Berührungsflächen der  Schrumpfringe kleiner gehalten als der der       Berührungsflächen    selbst, um eine Kerbwir-         kung    oberhalb und unterhalb der     Berühungs-          flächen    zu vermeiden.  



  Von den Ausführungen mit Schrumpf  ringen mit nicht rechteckigem Querschnitt  zeigt     Fig.    3 einen Schrumpfring, dessen  Wandstärke sich nach dem Rande zu allmäh  lich verringert, wobei der keramische Körper       finit    31, der aus Glas oder Email bestehende       Schmelzfluss    mit 32 und der Schrumpfring  mit 33 bezeichnet ist.  



  Eine     Ausführungsform    mit     Wellungen    in  der Wandung des Schrumpfringes zeigt       Fig.    4. Keramischer Körper,     Schmelzfluss     und Schrumpfring tragen die gleichen Be  zeichnungen wie in     Fig.    3.  



  In der     Fig.    5 ist der     Schrumpfring    mit  Rillen versehen. Der keramische Körper ist  in den     Fig.    4 und 5 an den Verbindungsstel  len abgesetzt, so dass der Durchmesser ober  halb und unterhalb der Verbindungsstellen  kleiner ist als an den Verbindungsstellen  selbst, um eine     Kerbwirkung    oberhalb und  unterhalb dieser Stellen zu vermeiden.  



  In der     Fig.    6 ist eine Ausführungsform  gezeigt, bei welcher auch der Isolator 31 mit       Wellungen    34 versehen ist.  



  In der     Fig.    7 besitzt der Schrumpfring 35  einen     U-förmigen    Querschnitt.     Zwischen    den  Flanschen ist ein zweiteiliger Ring 36 aus  dein gleichen Material wie der     Isolierkörper     31 eingespannt. Dieser Ring hat einen     k16          neren    Ausdehnungskoeffizienten als das Me  tall des Schrumpfringes und übt dadurch auf  das Metall einen Druck p aus, durch welchen  sich das Metall dehnt, wodurch die Schub  spannungen, die an der     Grenzfläche    zwischen  dem Metall und dem keramischen Körper  auftreten, entsprechend verringert werden.  



  In den     Fig.    8 und 9 sind Ausführungs  formen dargestellt, bei welchen die Ränder  des Schrumpfringes oder auch nur ein Rand  den vorspringenden Teil des Isolators um  klammern. In der     Fig.    8 ist dies der abge  bogene Rand 37 des Schrumpfringes 33, wo  durch Druckkräfte p entstehen, die die  Schubkräfte fast vollständig ersetzen, wäh  rend bei     Fig.    9 der abgebogene Rand 37 des  Schrumpfringes auch einen zweiteiligen Ring      38 aus dem gleichen keramischen Material  wie der Isolator umklammert, welcher mittels  eines Schmelzflusses 39 auf das glatte Isola  tionsrohr 31 aufgeschmolzen ist     und    dadurch  den vorspringenden Teil des Isolators nach  den     Fig.    4 bis 7 ersetzt.

   Auch hier sind     die     Schubkräfte im wesentlichen aufgehoben.  



  In den     Fig.    10 und 11 sind praktische  Anwendungen der     in.    den     Fig.    3 bis 9 aufge  zeigten Möglichkeiten dargestellt.  



  In den     Figuren    ist 40 der stromeinfüh  rende Leiter, der den eigentlichen     Elektro-          denkörper    trägt und von einem Isolierrohr 41  umgeben ist. 49 ist die Gefässwandung, mit  welcher ein zum Tragen der     Elektrodenein-          führung    dienender Metallzylinder 43 ver  schweisst ist. Zur Herstellung der Verbin  dung zwischen dem stromeinführenden Leiter  40 und dem zum Beispiel aus     Steatit    be  stehenden Isolator 41 ist ein am besten etwas  elastischer Ringflansch 44 mit dem Isolator  und einem     Schrumpfring    45 verschweisst.

    Dieser     Schrumpfring    ist     wellenförmig    ausge  bildet und mit dem an der Verbindungs  stelle ebenfalls wellenförmigen Isolator durch  einen     Glasschmelzfluss    46 vakuumdicht ver  bunden. Die Verbindung zwischen dem Isola  tor 41 und dem Zylinder 43 erfolgt mit Hilfe  eines     Flanschteils    47, der an einem Ende     mit     dem Zylinder 43 verschweisst ist     und    am an  dern Ende Wellen 48 aufweist, die sich in  entsprechende Wellen des     Isolierkörpers    ein  legen.

   Die vakuumdichte     Verbindung    zwi  schen dem Isolierkörper     und    dem Flansch 47  erfolgt auch hier durch     einen    Glasschmelz  fluss 49.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    11 weist  der Schrumpfring 45 einen Ansatz 50 auf,  der sich gegen die Kante eines Vorsprunges  51 des Isolators 41 anlegt, so dass die Schub  kräfte im wesentlichen durch Druckkräfte er  setzt werden. Der zur Herstellung der Ver  bindung     zwischen    dem Zylinder 43 und dem  Isolator 41 dienende Flansch 47 hat an der  Verbindungsstelle einen U-förmigen Quer  schnitt.

   Er ist an seiner glatten Seite durch  den     Sehmelzfluss    49 mit dem Isolator ver  schmolzen und in die beiden Schenkel 52 und    53 des     U-förmigen    Teils ist-     ein.    zweiteiliger  Ring 54 aus dem gleichen Material wie der  Isolator 41 eingesetzt, der infolge seines klei  neren     Ausdehnungskoeffizienten    eine Deh  nung des     Metalles    bewirkt, wodurch die auf  tretenden Schubspannungen entsprechend ver  mindert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hitzebeständige Elektrodeneiuführung für Vakuumentladungsapparate mit metalle nem Vakuumgefäss, bei welcher ein rohrför- miger Isolierkörper verwendet ist, an dessen Mantelfläche die vakuumdicht zu befestigen den Metallteile, die einen grösseren Ausdeh nungskoeffizienten als der Isolierkörper be sitzen, mit geschlossenen Haftflächen anlie gen, insbesondere für Stromrichter, dadurch gekennzeichnet,
    dass Mittel zur Herabminde- rung der zwischen dem zylindrischen Isolier- körper und den ebenfalls zylindrischen Me tallkörpern als Folge ihrer verschiedenen Wärmeausdehnung in axialer Richtung auf tretenden Schubbeanspruchungen (Schub spannungen) vorgesehen sind, so dass diese, ohne dass dabei die angestrebte Schrumpf- wirkung zwischen Metall- und Isolierkörper beeinträchtigt wird, keine gefährlichen Werte mehr erreichen können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Hitzebeständige Elektrodeneinführung für Vakuumentladungsapparate nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass zur Herabminderung der Schubspannungen in der Grenzschicht zwischen dem Isolierkörper und den ihn umgebenden Schrumpfringen die Wan dung der Schrumpfringe mit Uneben heiten versehen ist. 2. Hitzebeständige Elektrodeneinführung nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wandung des Isolators an den Verbindungsstellen eine den Wandungen der Schrumpfringe entspre chende Form aufweist. 3.
    Hitzebeständige Elektrodeneinführung für Vakuumentladungsapparate nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass zur Herabminderung der Schubspannungen in der Grenzschicht zwischen dem Isolierkörper und den ihn umgebenden Schrumpfringen die Schrumpfringe an den Verbindungsstel len einen<B>L-</B> oder U-förmigen Quer schnitt haben, und dass ein Ring aus einem Material mit einem kleineren Ausdehnungskoeffizienten als derjenige des Metalles, in das Querschnittsprofil der Schrumpfringe eingepasst ist,
    wel cher der axialen Zusammenziehung der Schrumpfringe entgegenwirkt. 4. Hitzebeständige Elektrodeneinführung für Vakuumentladungsapparate nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass zur Herabminderung der Schubspannungen in der Grenzschicht zwischen dem Isolierkörper und den ihn umgebenden Schrumpfringen der Durch messer des Isolierkörpers ober- und unterhalb der Verbindungsstellen klei ner ist als an den Verbindungsstellen selbst, und dass einer oder beide Ränder der Schrumpfringe den vorspringenden Teil des Isolators umklammern.
    5. Hitzebeständige Elektrodeneinführung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Isolator an den Ver bindungsstellen mit einem Ring aus Iso liermaterial umgeben ist, welcher mit dem Isolator durch einen Schmelzfluss verbunden und von mindestens einem der beiden Ränder der Schrumpfringe umklammert wird.
    6. Hitzebeständige Elektrodeneinführung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wandstärken sowie die Ausdehnungskoeffizienten des Isola- tors und der angrenzenden Metallteile derart gewählt sind,
    dass in dem Tem peraturgebiet zwischen Erweichungs- temperatur und normaler Aussentempe ratur im Isolator die maximal zulässige Druckbeanspruchung sowie an der Grenzfläche zwischen Metall- und Iso- lierkörper die maximal zulässige Schub spannung nicht überschritten werden, je doch an der Berührungsfläche oder Grenzzone zwischen Metall und Isola tor ein Schrumpfdruck von mindestens 40 kg) 'cm' vorhanden ist. 7.
    Hitzebeständige Elektrodeneinführung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wandstärken sowie die Ausdehnungskoeffizienten des Isolators und der angrenzenden Metallteile derart bemessen sind, dass in dem Temperatur gebiet zwischen Erweichungstemperatur und normaler Aussentemperatur im Me tall die sich aus der Materialbeschaffen heit ergebende maximale Zugbeanspru chung, im Isolator die maximal zu lässige Druckbeanspruchung sowie an der Grenzfläche zwischen Metall- und Isolierkörper die maximal zulässige Schubspannung nicht überschritten wer den, aber an der Berührungsfläche oder Grenzzone zwischen Metall und Isolator ein Schrumpfdruck von mindestens 40 kg/ cm' vorhanden ist. B.
    Hitzebeständige Elektrodeneinführung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der äussere Durchmesser des Isolators ausserhalb der Berührungs flächen eines einen Schrumpfring bil denden Metallteils kleiner ist als an der Berührungsfläche selbst. 9. Hitzebeständige Elektrodeneinführung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schrumpfringe vor dem Aufschrumpfen mit elastischen Flanschen aus schwer oxydierbarem Ma terial verschweisst sind, die dann ihrer seits mit der Gefässwandung bezw. dem stromeinführenden Leiter vakuumdicht verbunden sind.
CH201424D 1936-07-30 1937-07-05 Hitzebeständige Elektrodeneinführung für Vakuumentladungsapparate mit metallenem Vakuumgefäss, insbesondere für Stromrichter. CH201424A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948225C (de) * 1950-08-27 1956-08-30 Licentia Gmbh Vakuumdichte Verbindung zwischen Keramik- und Metallzylindern
DE950798C (de) * 1944-09-30 1956-10-18 Siemens Ag Quecksilberdampf-Entladungsgefaess
DE966881C (de) * 1943-11-27 1957-09-12 Siemens Ag Entladungsgefaess mit Metallgehaeuse

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