CH201562A - Wasserenthärtungsvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer. - Google Patents

Wasserenthärtungsvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.

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CH201562A
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water
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Co G M B H Junkers
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Junkers & Co
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    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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    • C02F5/02Softening water by precipitation of the hardness
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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Description


  Wasserenthärtungsvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.    Zum störungsfreien Betrieb von     Flüssig-          keitserhitzern    (Kesseln, Speichern,     Durch-          flusserhitzern    und dergl.), in denen Wasser  auf hohe Temperatur (beispielsweise über  60   C) erhitzt wird, ist es notwendig, dem zu  erhitzenden Wasser,     insbesondere    dann, wenn  es einen hohen Härtegrad aufweist, Chemi  kalien (sogenannte Enthärtungsmittel) zu  zuführen, welche das Ansetzen von Kessel  stein an den     wasserberührten    Flächen des     Er-          hitzers        verhindern,

      oder es müssen die Er  hitzer von Zeit zu Zeit durch besondere Lö  sungsmittel vom Kesselsteinansatz befreit  werden. So sind beispielsweise zur     Reinigung     von Kesselspeisewasser schon eine Menge von  Vorrichtungen     entwickelt    worden, die das  Kesselspeisewasser enthärten, bevor es dem  Kessel zugeführt wird. Hierbei ist es auch  schon bekannt, die Strömungsenergie des zu  fliessenden Wassers in Wasserstrahlpumpen,  Venturirohren oder dergl. zum Ansaugen des  dem Wasser zuzuführenden Enthärtungsmit  tels zu verwenden.

   In ähnlicher Weise wurde    auch schon vorgeschlagen, die bei gasbeheiz  ten Durchflusserhitzern bekannten     Venturi-          rohre,    welche das zum selbsttätigen Öffnen  und Schliessen des Gasventils dienende Druck  gefälle erzeugen, gleichzeitig zum     Ansaugen     eines dem Wasser     beizumischenden        Kessel-          steinlösungsmittels    (z. B.     Salzsäure)    zu ver  wenden, um den im Erhitzer angesetzten Kes  selstein wieder     aufzulösen.     



  Die Erfindung betrifft eine derartige       Vorrichtung    zum Enthärten von Wasser; die  insbesondere für Durchflusserhitzer zum       wahlweisen    Erzeugen von kochendem, heissem  oder warmem Wasser geeignet ist. Bei solchen  Durchlauferhitzern lässt man, je nachdem eine  höhere oder tiefere     Auslauftemperatur    ge  wünscht wird, eine kleinere oder grössere  Wassermenge durch den Erhitzer strömen.  Die Einstellung der     Wassermenge        kann    durch  den Zapfhahn oder eine besondere     Einstell-          vorrichtung    erfolgen.

   Da     nun    die Saugwir  kung einer in den Weg des     strömenden    Was  sers eingebauten     Wasserstrahlpumpe    oder      dergl. mit der Menge des durchfliessenden  Wassers zu- und abnimmt, so würde bei der  Entnahme von siedendem Wasser nur eine ge  ringe Menge, dagegen bei der Entnahme von  warmem Wasser eine grössere Menge des  Enthärtungsmittels angesaugt werden, wenn  die Saugleitung für das Enthärtungsmittel  ohne besondere Steuervorrichtung an die  Wasserstrahlpumpe oder an ein Venturi an  geschlossen würde.

   Nun besteht aber der  Wunsch, dem Wasser eine um so grössere  Menge an Enthärtungsmitteln zuzuführen, je  kleiner die Durchflussmenge durch den Er  hitzer, je höher also die Ausflusstemperatur  ist, da ja die Neigung von Wasser zur Bil  dung von Kesselstein um so grösser ist, je  höher es erhitzt wird. Dagegen braucht dem  Wasser überhaupt kein Enthärtungsmittel  zugeführt werden, wenn es nur auf     etwa     40 C erwärmt wird, weil hierbei die Kessel  steinbildung ganz unbedeutend ist.  



  Die Erfindung besteht darin, dass in die  Saugleitung der Wasserenthärtungsvorrich  tung, die von der Saugvorrichtung zum Ent  härtungsmittelbehälter führt, ein Steuerven  til eingebaut ist, das die Zufuhr des Ent  härtungsmittels in Abhängigkeit von der  Wasserentnahme selbsttätig regelt, und zwar  derart, dass die Zufuhr des Enthärtungsmit  tels beim Durchfluss geringer Wassermengen  vergrössert, beim Durchfluss grosser Wasser  mengen dagegen verringert wird. Zweck  mässig wird der Ventilkörper dieses Steuer  ventils von einem Verstellglied (Membran,  Kolben oder dergl.) betätigt, das unter der  Wirkung des Druckes in der an die Saugvor  richtung (Venturi, Strahlpumpe oder dergl.)  angeschlossenen Saugleitung steht.

   Der  Steuerventilkörper kann aber auch abhängig  von der Temperatur des erhitzten Wassers     "in     einer bestimmten Stelle im Erhitzer gesteuert  werden, oder er kann bewegungsschlüssig  mit der     Vorrichtung    verkuppelt sein, welche  die durch den Erhitzer strömende Wasser  menge regelt.

   Der Steuerventilkörper kann  als Doppelkegelventil oder als Kolbenschie  berventil ausgebildet werden, das in seiner  beispielsweise durch die Federbelastung des    Verstellorganes bestimmten Ruhestellung den  Durchfluss für das Enthärtungsmittel ab  sperrt, bei der Entnahme von siedendem Was  ser aber voll öffnet, während es bei steigen  dem Wasserdurchfluss durch den Erhitzer den  Durchlass für das Enthärtungsmittel wieder  verengt und beim Überschreiten einer be  stimmten Höchstwassermenge, sowie beim  Aufhören der Wasserentnahme vollständig  absperrt. Um die durch die verschieden starke  Saugwirkung der Saugvorrichtung ausge  lösten Steuerbewegungen des Verstellorganes  genau zu begrenzen, werden zweckmässig als  Belastung des Verstellorganes mehrere nach  einander zur Wirkung kommende Federn  gleicher oder verschiedener Federspannung  verwendet.

   Die Steuervorrichtung kann auch  so ausgebildet sein, dass dem zu erhitzenden  Wasser bei der Entnahme     "heissen"    und     "sie-          denden"    Wassers die gleiche Menge Ent  härtungsmittel auf den Liter zugeführt wird.  



  In der     Zeichnung    sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen gasbeheizten Flüssig  keitserhitzer mit einem selbsttätigen Mem  brangasschalter und einer an das Venturi an  geschlossenen, vom Druck in der Saugleitung  betätigten Steuervorrichtung und einem Vor  ratsbehälter für das Enthärtungsmittel;  Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbei  spiel einer vom Druck in der Saugleitung be  tätigten     Steuervorrichtung;

            Fig.    3 zeigt eine Ausführung, bei welcher  das Steuerventil in der Saugleitung für das       Enthä.rtungsmittel    bewegungsschlüssig mit  dem Zapfhahn verbunden ist, während bei  dem in       Fig.    4 gezeigten Ausführungsbeispiel das       Steuerventil    von einem auf die     Wassertenipe-          rattir    an einer     geeigneten    Stelle des Erhitzers  ansprechenden Wärmefühler betätigt wird  In     Fig.    1 ist mit 10 der als Rohrschlange  dargestellte Wasserbehälter und mit 11 der  Gasbrenner des Erhitzers bezeichnet.

   Das  kalte Wasser fliesst dem Erhitzer durch die  Leitung<B><U>19</U></B> zu und wird durch die Leitung 13      entnommen. Mit 14 ist der Zapfhahn und mit  15 eine     Vorrichtung        bezeichnet,        mit    welcher  die in der Zeiteinheit durch den Erhitzer  strömende Wassermenge     und    dadurch die     ge-          wünschte    Auslauftemperatur eingestellt wer  den kann. Das kalte Wasser durchströmt ein  Venturirohr 16. Die Saugwirkung, die das  Venturi an seiner engsten Stelle hervorruft,  dient zur Betätigung des Membranschalters  17 für das Gasventil 18.

   An die engste Stelle  des Venturis 16 ist ausser der Saugleitung 19  eine weitere Leitung 20 angeschlossen, die z u  der     Steuervorrichtung    21 führt. Die Leitung  22 verbindet die Steuervorrichtung mit dem  Vorratsbehälter 23 für das Enthärtungs  mittel.  



  Die Steuervorrichtung 21 besteht aus  einem Gehäuse 24, das je einen Anschlussstut  zen für die zum Venturi führende Leitung 20  und für die zum Vorratsbehälter führende  Leitung 22 hat. Das Gehäuse 24 enthält zwei  Kammern 25, 26, die durch eine als Verstell  glied dienende Membran 27 getrennt sind. Die       Kammer    25 steht     über    eine     Öffnung    28     mit     der Atmosphäre und die andere Membran  kammer 26 mit der Saugleitung 20 in Ver  bindung. An der Membran 27 ist ein Doppel  kegelventil 29, 30     aufgehängt,    das die beiden  vom Gehäuse 24 gebildeten Ventilsitze 31, 32  beherrscht. In den Anschlussstutzen für die  Leitung 22 ist noch eine Drosselschraube 33  eingebaut.

   Die Belastungsfeder 34 drückt im  Ruhezustand den Ventilkegel 30 gegen seinen  Sitz 32. Gleichaxig zur Feder 34 ist noch eine  weitere Belastungsfeder 35 vorgesehen, die  auf einer Hülse 36 geführt ist. Diese Feder  kommt erst nach einem bestimmten Hub der  Membran 27 zur Wirkung.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  wie folgt: Um Wasser von ganz bestimmter  Temperatur zapfen zu können,     wird        zunächst     die Einstellvorrichtung 15 eingestellt, bei  spielsweise für die Entnahme von "sieden  dem" Wasser. Dann wird der Zapfhahn 14  geöffnet. Das kalte Wasser strömt durch die  Leitung 12 und durch das Venturi 16 zum  Erhitzer. Die vom Venturi ausgeübte Saug-    wirkung wirkt über die Leitung 19 auf die  Membran 17. Diese wird nach oben bewegt  und öffnet das     Gasventil    18. Das aus dem  Brenner 11     ausströmende    Gas entzündet sich  an der ständig     brennenden    Zündflamme 11  und beheizt das durch die Rohrschlange 10  fliessende Wasser.

   In gleicher Weise wirkt  das Venturi auch auf die Leitung 20 saugend.  Hierbei     wird    die Membran 27 gegen die Kraft  der Feder 34 etwas nach rechts bewegt und  das mit der Membran     verbundene    Ventil 30,  das vorher gegen     seinen    Sitz gepresst wurde,  etwas geöffnet, so dass sich jetzt die Saug  wirkung des Venturis auf die Leitung 22 und  das Vorratsgefäss 23     auswirken    kann. Auf  diese Weise wird eine durch die Öffnung des  Ventils 30 bestimmte Menge des Enthärtungs  mittels angesaugt und fortlaufend dem zum  Erhitzer     strömenden    Wasser beigemischt.

   Um  den Hub des Ventils 30 genau zu begrenzen,  ist     innerhalb    der Belastungsfeder 34 eine auf  der Hülse 36 geführte zweite Belastungsfeder  35 angeordnet. Wenn die Membran 27 den für  die Entnahme von siedendem Wasser erfor  derlichen Öffnungshub (z. B. 1 bis 2 mm, je  nach der Grösse der gesamten Steuervorrich  tung) ausgeführt hat, schlägt der am     Mem-          brangestänge    befestigte Federteller 37 an der  Hülse 36 an.

   Da     nun    die     Saugwirkung    des       Venturis    bei der     Entnahme    von siedendem  Wasser nicht ausreicht, um     ausser    der Feder  34 auch noch die Feder 35 zusammenzu  drücken, wird der Öffnungshub der Mem  bran durch den Anschlag des Federtellers 37  an der Federhülse 36 begrenzt.  



  Nun soll die Vorrichtung 15 auf die Ent  nahme von     "heissem"    Wasser eingestellt wer  den. Den Erhitzer 10 und in gleicher Weise       natürlich    das     Venturi    16 durchströmt nun je  Zeiteinheit eine grössere Wassermenge.

   In  folgedessen übt das     Venturi    eine stärkere       Saugwirkung    auf die     Leitung    20 und die       Membrankammer    26     aus,    so dass     nunmehr     auch die Feder 35 um einen     gewissen    Betrag  zusammengedrückt wird.     Hierbei    wird zwar  das Ventil 30 noch weiter von seinem Sitz  entfernt;     gleichzeitig    aber wird das     Ventil    29  gegen     seinen    Sitz 31 bewegt.

   Die Entfernung      der beiden Ventilkegel 29, 30 ist so gewählt,  dass jetzt der Ventilkegel 29 zusammen mit  seinem Sitz 31 die Durchflussmenge des Ent  härtungsmittels bestimmt. Die Abmessungen  können so gewählt sein, dass der vom Ventil  kegel 29 bei der Entnahme heissen Wassers       freigegebene    Querschnitt gleich oder kleiner  ist als der Querschnitt, den der Ventilkegel 30  bei der Entnahme von siedendem Wasser frei  gibt. Die jeweils freigebenen Ventilquer  schnitte können auch beliebig etwa dadurch  geändert werden, dass die Federn auswechsel  bar oder die Spannungen der einzelnen Fe  dern veränderlich gemacht oder die Ventil  kegel gegeneinander verstellbar ausgeführt  werden. Zur Begrenzung des Membranhubes  bei der Entnahme von heissem Wasser kann  noch ein weiterer federnder Anschlag vorge  sehen sein.  



  Wie bereits erwähnt, ist es meist     er-          -,cünscht,    dem Wasser überhaupt kein Ent  härtungsmittel zuzuführen, wenn es nur auf  etwa 40 bis 50   C erwärmt wird. Bei der  Entnahme     "warmen"    Wassers muss also die  Steuervorrichtung den Durchlass für das Ent  härtungsmittel absperren. Dies erfolgt in der  selben Weise selbsttätig, wie die Regelung bei  der Entnahme von heissem oder siedendem  Wasser. Bei der Entnahme von warmem  Wasser durchströmt den Erhitzer 10 und das  Venturi 16 eine verhältnismässig grosse  Wassermenge. Das Venturi übt daher eine so  starke     Saugwirkung    auf die Membran 27  aus, dass die Belastungsfedern bis zum Auf  sitzen des Ventilkegels 29 auf seinem Sitz 31  zusammengedrückt werden.

   In dieser Stel  lung kann also kein Enthärtungsmittel an  gesaugt werden.  



  Beim Absperren des Zapfhahnes 14 hört  der Wasserdurchfluss durch das Venturi auf,  die Membran 27 wird von der Belastungs  feder 34 nach links gezogen und sperrt     dabei     den Ventildurchgang 32 mit dem Kegel 30  ab. Auf diese Weise ist der Vorratsbehälter 23  vor dem Eindringen von Wasser aus der unter  Druck stehenden Leitung 12 gesichert.  



  Die Steuervorrichtung sichert den Vor  ratsbehälter 23 auch dann vor dem Eindrin-    gen von Wasser, wenn der Erhitzer in Be  trieb ist, aber infolge einer teilweisen oder  vollkommenen Verstopfung des Auslaufes  durch Verschmutzung oder Verkalkung ein  zu hoher Druck im Erhitzer 10 entsteht. Die  ser Druck kann sich in die Kaltwasserleitung  12 fortpflanzen und könnte das Eindringen  von Wasser in die Leitung 20 veranlassen.  Sobald nun aber die Saugwirkung des     Ven-          turis    aufhört, schliesst ja die Feder 34 das  Ventil 30, 32.

   Wenn sich der erhöhte Druck  im Erhitzer über die Leitung 20 in die Mem  brankammer 26 fortpflanzt, dann erhöht er       noch    den Schliessdruck des Ventils, so dass der  Behälter sicher gegen Eindringen von Wasser       geschützt    ist.  



  Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführung  der Steuervorrichtung ist an Stelle des in  Fig. 1 gezeigten Doppelkegelventils 29, 30 ein  Schieberventil 38 verwendet, das in der ge  zeichneten Stellung den Durchlass für das  Enthärtungsmittel absperrt. Bei den gewähl  ten Abmessungen kommen die Bohrungen  39, 40 zur Deckung, wenn die Membran den  der Entnahme von siedendem Wasser entspre  chenden Hub ausführt. Hierbei kommt der  Federteller 3 7 wieder an der Hülse 36 zum  Anschlag. Bei einem der Entnahme von  heissem Wasser entsprechenden weiteren Hub  der Membran wird der Schieber 38 weiter  nach rechts bewegt, und dabei der     Durchlass-          querschnitt    verengt.

   Um diesen zweiten Öff  nungshub der Membran zu begrenzen, ist bei  dieser Ausführung noch eine zusätzliche Fe  der 41 vorgesehen, an der das Schieberventil  in der gewünschten Stellung zum Anschlag  kommt. Die Feder 41 ist in den Deckel 42  eingebaut, der zum Einbau des Schieberventils  dient, und kann mittels dieses verschraub  baren Deckels (Gewindebüchse) verstellt wer  den. Bei dem erhöhten     Wasserdurchfluss     durch das     Venturi,    der bei Entnahme warmen  Wassers stattfindet, wird das     Schieberventil     38 noch weiter nach     rechts    geschoben und  sperrt den     Durchlass    wieder vollständig ab.  Die Bewegung des Ventils nach links ist  durch einen am Ventilgehäuse zum Anschlag  kommenden Bund 43 begrenzt.

        Eine in den Anschlussstutzen für die Lei  tung 22 zwischen das Steuerventil und den  Vorratsbehälter 23 eingebaute Drossel  schraube 33 dient zur Einregelung des gröss  ten Enthärtungsmitteldurchflusses. Die Ein  stellung der Schraube ist abhängig von den  örtlichen Verhältnissen, so zum Beispiel von  der Wasserhärte, von der Länge der Verbin  dungsleitungen 20 und 22, vom Wasserdruck  usw. Zweckmässig wird an dieser Drossel  stelle     ein.        herausnehmbares    Filter eingebaut.  



  Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungs  beispiel ist das Steuerventil mit dem zum  Einstellen der Durchflussmenge durch den  Erhitzer dienenden Zapfhahn 14' gekuppelt.  Das Steuerventil besteht in ähnlicher Weise  wie das in Fig. 1 gezeigte Steuerventil aus  einem Gehäuse 24 mit je einem     Anschluss-          stutzen    für die zum Venturi 16 führende Lei  tung 20 und die zum Vorratsbehälter 23 füh  rende     Leitung    22, und aus einem Kegelventil  44, das den vom Gehäuse 24 gebildeten Ven  tilsitz 45     beherrscht.    Bei der in der Abbil  dung gezeigten Vollöffnungsstellung des  Zapfhahnes 14', bei der die den Erhitzer  durchströmende grosse     Wassermenge    etwa auf  40 bis 50   C erhitzt     wird,

      sperrt der Ventil  kegel 44 den Durchfluss von Enthärtungsmit  tel ab. Zur Entnahme von "heissem" Wasser       wird    der     Ventilkegel    46 des Zapfhahnes 14'  weiter gegen seinen Sitz 47 bewegt, also die  Durchflussmenge abgedrosselt. Gleichzeitig  wird der     Ventilkegel    44 des     Steuerventils     durch seine bewegungsschlüssige Verbindung  mit dem Zapfhahn von seinem Sitz 45 abge  hoben und ein bestimmter Durchflussquer  schnitt für das Enthärtungsmittel freige  geben, so dass jetzt das Venturi 16 Enthär  tungsmittel ansaugen kann.

   Zur Entnahme  von     "siedendem"    Wasser     wird    der Wasser  durchfluss durch den Erhitzer noch mehr ge  drosselt und damit zwangsläufig der Ventil  kegel 44 weiter von seinem Sitz entfernt, so  dass nun eine grössere Menge von Ent  härtungsmittel angesaugt werden kann:

   Um  in der Schliessstellung des Zapfventils 14', in  welcher ja der Ventilkörper 44 am weitesten  von seinem Ventilsitz entfernt ist, das Ein-    dringen von Wasser in den Vorratsbehälter  28 zu verhindern, ist der Ventilkörper 44 an  einer Membran 48 aufgehängt, die     beim    Auf  hören der Saugwirkung des Venturis 16 unter  dem Druck des Wassers in der Speiseleitung  12 bezw. im Erhitzer 10 nach oben gedrückt  wird und dabei den     Ventilkörper    44 gegen       seinen    Sitz presst. Zur Ermöglichung dieser  Membranbewegung unabhängig von der Stel  lung des Zapfventils 14' sind die beiden Teile,  die Membran 48 und das Zapfventil 14', mit  tels einer     Federkupplung    49 nachgiebig mit  einander verbunden.

   Bei geschlossenem Zapf  ventil 14' kann sich die Membran 48 unter  Zusammenpressung der Feder 50 nach oben  bewegen. Diese Ausführung dient auch noch  dazu, um den Vorratsbehälter 23 dann zu  schützen, wenn im Erhitzer bei teilweise oder  ganz geöffnetem Zapfhahn     etwa    infolge Ver  stopfung des Auslaufes ein Überdruck ent  steht. Ein solcher Überdruck pflanzt sich     in     die     Saugleitung    20 fort und drückt die Mem  bran bis zum Anschlag des Ventils 44 an       seinem    Sitz nach oben.  



  In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungs  beispiel für die Anordnung und Ausbildung  des Steuerventils gezeigt. An einer geeigne  ten Stelle des Erhitzers 10 ist ein von der       Wassertemperatur    beeinflusster Wärmefühler  51     angeordnet,    der das     Steuerventil    52 in der       Saugleitung    20, 22 betätigt. Je höher die ge  wünschte und einstellbare Ausflusstemperatur  des Wassers ist, um so höher ist die Tempera  tur des Wassers auch an der Stelle, an wel  cher der Temperaturfühler 51 angeschlossen  ist.

   In der Abbildung ist der Temperaturfüh  ler als Balg dargestellt, der sieh unter dem  Einfluss der Wasserwärme ausdehnt und  dabei das     Steuerventil    52 um so weiter von  seinem Sitz     abhebt;    je heisser das Wässer ist.  Auf diese Weise wird also dem durchfliessen  den Wasser eine um so grössere Menge von  Enthärtungsmittel zugeführt, -je höher es er  hitzt wird.

   Zur Verhinderung des     Eindrin-          gens    von Wasser in den Vorratsbehälter 23  ist ein     Rückschlagventil    53 in die Saug  leitung 20, 22     eingebaut;    das sich beim Auf  hören der     Saugwirkung    des     Venturis    selbst-      tätig oder unter dem Druck des Wassers  zwangsläufig schliesst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserenthärtungsvorrichtung, insbeson dere für Durchflusserhitzer, bei denen eine in den Wasserzulauf eingebaute Saugvorrich tung zum selbsttätigen Ansaugen des Ent härtungsmittels dient, dadurch gekennzeich net, dass in die an die Saugvorrichtung ange schlossene und zum Vorratsbehälter (23) für das Enthärtungsmittel führende Saugleitung <I>(20, 22)</I> ein Steuerventil (21) eingebaut ist, das die Zufuhr des Enthärtungsmittels in Ab hängigkeit von der Wasserentnahme selbst tätig regelt, und zwar derart, dass die Zufuhr des Enthärtungsmittels beim Durchfluss ge ringer Wassermengen vergrössert, beim Durch fluss grosser Wassermengen dagegen ver ringert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Wasserenthärtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerventilkörper (29, 30, 38) von einem Verstellglied betätigt wird, das unter der Wirkung des Druckes in der an die Saugvorrichtung (16) angeschlos senen Saugleitung (20) steht. \2. Wasserenthärtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerventilkörper (44) be wegungsschlüssig mit der Vorrichtung (14') gekuppelt ist, welche die durch den Erhitzer fliessende Wassermenge regelt. 3. Wasserenthärtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerventilkörper (52) von einem auf die Temperatur des erhitzten Wassers ansprechenden Verstellglied (51) betätigt wird. 4.
    Wasserenthärtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil so ausgebildet ist, dass es in seiner Ruhestellung den Durch lass für das Enthärtungsmittel absperrt, bei der Entnahme von siedendem Wasser voll öffnet, bei steigendem Wasserdurch fluss durch den Erhitzer aber wieder ver engt und beim Überschreiten einer be stimmten Höchstwassermenge, sowie beim Aufhören der Wasserentnahme voll ständig absperrt. 5. Wasserenthärtungsvorrichtung nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerventilkörper als Doppel ventil (29, 30) ausgebildet ist, dessen einer Teil (29, 31) bei zunehmender Wassermenge und dessen anderer Teil (30, 32) beim Aufhören der Wasserent nahme den Durchgang für das Ent härtungsmittel absperrt. 6.
    Wasserenthärtungsvorrichtung nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerventilkörper als Schieber ventil (38) ausgebildet ist, dessen Durch lassöffnungen (39, 40) nur bei der Ent nahme von siedendem Wasser einander voll überdecken. 7. Wasserenthärtungsvorrichtung nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastung des Verstellgliedes (27) aus zwei oder mehreren nachein ander, und zwar jeweils bei einem be stimmten Hub des Verstellgliedes zur Wirkung kommenden Federn (34, 35, 41) besteht. B. Wasserenthärtungsvorrichtung nach Un teranspruch 7, gekennzeichnet durch eine weitere Belastungsfeder (41), die den Hub des Verstellgliedes bei der Ent nahme von heissem Wasser begrenzt und einstellbar ist. 9.
    Wasserenthärtungsvorrichtung nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine zum Einbau des Verstellgliedes (38) in das Gehäuse (24) des Steuerven tils (21) erforderliche Gewindebüchse (42) als Träger und als Einstellschraube für die Belastungsfeder (41) dient. 10. Wasserenthärtungsvorrichtung nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Steuerventilkörper (44) eine vom Wasserdruck im Erhitzer beauf- schlagte Membran (48) verbunden ist, und dass die Verbindung zwischen Zapf ventil (14') und Steuerventil (44) mittels einer federnden Kupplung (49, 50) nach giebig ausgebildet ist. 11.
    Wasserenthärtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch ein in. die Saugleitung für das Enthärtungs mittel eingebautes Rückschlagventil (53). 12. Wasserenthärtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch eine in die Saugleitung für das Enthärtungs- mittel eingebaute Drosselschraube (33).
CH201562D 1937-03-16 1938-03-10 Wasserenthärtungsvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer. CH201562A (de)

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DE201562X 1937-03-16

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