CH201585A - Vorrichtung zur Wassererhitzung an Kochherden. - Google Patents
Vorrichtung zur Wassererhitzung an Kochherden.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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Description
Vorrichtung zur Wassererhitzung an Kochherden. Die zur Verwendung in Haushaltungen bekannten Kochherde mit Brennern in übli chen Ausführungsformen und normalen Preislagen, z. B. mit Gas-, Spiritus- oder Petrolbeheizung, weisen. keine Vorrichtung auf, welche das für die Geschirreinigung usw. nötige heisse Wasser liefert, wie dies beispielsweise bei Kochherden mit Holz- oder Kohlenfeuerung vermittels des eingebauten Wasserschiffes der Fall ist. Bei den erst genannten Kochherden ist man daher ge zwungen, das Gebrauchswasser auf den Heizlöchern in Pfannen oder Töpfen heiss zu machen.
Für Kochherde, die ein eigentliches Wasserschiff nicht besitzen, sind Einrich tungen bekannt geworden, welche auf Herd löcher aufzusetzen sind, damit das in diesen Einrichtungen enthaltene Wasser erwärmt wird. Solche bekannten Einrichtungen sind unhandlich, beanspruchen viel Platz und sind infolge ihrer beträchtlichen Grösse teuer in der Herstellung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Wassererhitzung au Kochherden mit Brennern, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Gefässstützring mit gegen die Heizlochmitte eingebogenen, als Gefäss auflage und zur Wassererhitzung dienenden Schleifen ausgerüstet ist, welche Schleifen durch Rohre gebildet werden, die fortlaufend vom Wassereintritts- zum Wasseraustritts- ende des Stützringes kommunizierend ver bunden sind.
Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der beilie genden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht, agonometrisch, Fig. 2, 3 und 4 je einen Stützring im Querschnitt.
Der rohrförmige Stützring weist vier auf ein und demselben dem Durchmesser des Heizloches 14 entsprechenden Kreisbogen laufende Teile 1, 2, 3, 4 auf, welche am kreisförmigen Heizlochrand an Stelle des üblichen Pfännenstützringes zur Anlage kommen. Die Teile 1 und 2, bezw. 2 und 3.
bezw. 3 und 4 sind durch die gegen die -Heiz- lochmitte hin eingebogenen, durch Rohre ge bildeten Schleifen 6 bezw. 7, bezw. 8 ver bunden, auf welche das Kochgefäss gestellt -wird. Damit die allseitige Luftzufuhr zum Brenner 9 nicht gehemmt wird, sind die Schleifen 6, 7, 8 gegenüber den Teilen 1, 2, 3, 4 erhöht, was vermittels der Abkröpfun- gen 5 erreicht wird. L: m die Gasausströmung und die Flammenbildung auch bei kleiner Flamme nicht zu stören, sind die Scheitel bogen der Schleifen 6, 7, 8 über dem eigent lichen Brenner 9 angeordnet.
Dieser Zweck könnte auch erreicht werden, wenn die be sagten Scheitelbogen bis in eine die Flam menbildung nicht hemmende Distanz an den Brenner 9 herangeführt sind. U m den %Värmefluss zwischen einem im Querschnitt gemäss Fig. ? ausgebildeten Stützring 11 und einem aufgesetzten Gefäss zu mindern, kön nen die Schleifen 6, 7, 8 aus einem Rohr mit einer Rippe 12 (Fig. 3) gebildet sein, auf welche Rippe das Gefäss zur Auflage ge langt.
Zur Vergrösserung der Reizfläcbe an den Schleifen kann das Rohr gemäss Fig. 1 mit Rippen 13 überzogen sein.
Zur Wassererwärmung während der übli chen Kochzeit wird an Stelle des gewöhn lichen Pfannenstützringes der vorliegende. hohle Gefässstützring auf das Heizloch 1-1 aufgesetzt. Das Ende 15 des Stützringes wird vermittels eines Schlauches oder der gleichen mit dem Boden eines wassergefüll ten Gefässes kommunizierend verbunden, während ans Ende 16 ebenfalls eine Leitung anzuschliessen ist, welche etwas höher als die erstgenannte in das Gefäss mündet.
In den Schleifen 6, 7, 8 wird das Wasser erwärmt und es entsteht eine Zirkulation in der Pfeil richtung, bei welcher kaltes Wasser aus dein Gefäss bei 1 5 eintritt und am Ende 16 aus tritt und ins Gefäss zurückströmt, so dass sieh in der Folge der Gefässinhalt erwärmt. An Stelle der Wärmezirkulationsströmung zum genannten Gefäss könnte das Ende<B>15</B> mit einem Kaltwasserhahn verbunden sein, während das Ende 16 an einen Warmwasser behälter angeschlossen ist.
Die kommunizierende Verbindung der Schleifen 6, 7, 8 könnte auch vermittels am Heizlochrand nicht anliegender Verbindungs teile 2', 3', 4' erfolgen, wodurch verhindert wird, dass das zirkulierende 9'asser Lei.. tungsstücke durchlaufen muss, die durch eine relativ schwach beheizte Zone führen, und welche Leitungsstücke zudem infolge ihrer direkten Anlage am Kochherd der '\Värme- ableitung an denselben ausgesetzt sind, wäh rend bei Verbindungsteilen 2', 3',
4' die Stützringauflage auf dem Kochherd nicht wasserdurchflossen ist. Der Stützring kann auch mit mehr oder mit weniger als drei Schleifen ausgeführt sein.
Zusätzliche, der Wassererhitzung die nende Heizschleifen könnten unterhalb des Gefässstützringes um den Brenner herumge führt werden: auch könnten weitere Heiz- schleifen in der Weise vorgesehen sein, dass bei Brennern mit längs deren Umfang für den Gasaustritt angeordneten einzelnen Lö chern die genannten Heizschleifen von unter halb des Stützringes her zwischen die einzel nen Flammenkegel hinein- und herausgeführt sind und im übrigen mit dem Gefässstütz ring kommunizieren oder auch unabhängig von letzterem an den Wasserbehälter ange schlossen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Wassererhitzung an Koehlierden mit: Brennern, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Gefässstützring mit gegen die Heizloehmitte eingebogenen, als Gefäss auflage und zur Wassererhitzung dienenden Schleifen ausgerüstet ist, -welche Schleifen durch. Rohre gebildet werden, die fortlaufend vom Wassereintritts- zum Wa.sseraustritts- ende des Stützringes kommunizierend ver bunden sind.UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die innern Scheitelbogen der Schleifen bis über den Heizbrenner reichen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Schlei fen kommunizierend verbindenden Teile am Heizlochrand anliegen und zur Ab stützung des Stützringes auf den Koch herd dienen. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass die die Schlei fen kommunizierend verbindenden Teile nicht am Heizlochrand anliegen, und dass die Stützringauflage auf dem Kochherd vermittels Teilen erfolgt, welche nicht wasserdurchflossen sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks unge hindertem Luftzutritt zum Brenner die wasserdurchflossenen Schleifen gegenüber den dem Kochherd anliegenden Auflage teilen erhöht sind. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schleifen eine zur Auflage eines Gefässes dienende Rippe aufweisen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schleifen zwecks besserer Wärmeübertragung mit mehreren Rippen ausgerüstet sind. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass weitere, der Wassererhitzung dienende Heizschleifen von unterhalb des Gefässstützringes her in die Zwischenräume vom Brenner aus gehender einzelner Flammenkegel hinein- ragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201585T | 1938-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201585A true CH201585A (de) | 1938-12-15 |
Family
ID=4442853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201585D CH201585A (de) | 1938-06-17 | 1938-06-17 | Vorrichtung zur Wassererhitzung an Kochherden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201585A (de) |
-
1938
- 1938-06-17 CH CH201585D patent/CH201585A/de unknown
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