CH201589A - Verfahren zur Herstellung von matter Kunstseide. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von matter Kunstseide.

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CH201589A
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L1/00Compositions of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08L1/08Cellulose derivatives
    • C08L1/22Cellulose xanthate
    • C08L1/24Viscose
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von matter Kunstseide.    Es ist eine grosse Zahl Verfahren zur  Mattierung von     Kunstseide    bekannt. Die  besten Resultate werden erhalten mit den  jenigen Methoden, wobei der Faden mattiert  wird, indem man der Spinnflüssigkeit     fein     zerteilte Stoffe     einverleibt    mit einem von  Drahtsubstanz weit     möglichen    verschiedenen  Brechungsindex.  



  Man hat schon zahllose flüssige und feste  organische und anorganische Fremdsubstan  zen als     Mattierungsmittel    von     Kunstseide     vorgeschlagen. Es hat sich ergeben, dass in  der Praxis von den vorgeschlagenen anor  ganischen Pigmenten     Titanpigmente    bei wei  tem den besten Erfolg aufweisen. Man hat  schon manchmal versucht, auch andere anor  ganische Stoffe mit geringer Teilchengrösse  als     Mattierungsmittel    zu verwenden; dabei  gab es aber     derartige    Schwierigkeiten, dass  Kunstseide mattiert mit andern anorgani  schen Pigmenten, wie     obengenannten    Titan  pigmenten, bis jetzt wenig oder keinen Ein  gang gefunden hat.  



  Es hat sich jetzt herausgestellt, dass Cer-         oxyd    als     Mattierungsmittel    für Kunstseide  ausgezeichnet geeignet ist; dass die Verwen  dung von     Ceroxyden    in den Spinnlösungen       keine    Schwierigkeiten mit sich bringt und  eine sehr gute     Mattseide    liefert.  



  Durch Zusatz von 1,5 %     Cerogyd    zu Vis  kose, auf das Drahtgewicht berechnet, wird  eine     Viskoseseide    erhalten mit angenehm ge  dämpftem Glanz.  



  Das     Mattierungsmittel    kann nach jeder  beliebigen     bekannten    Methode der Spinn  flüssigkeit einverleibt werden, z. B. indem  man es in der Form einer Dispersion verwen  det und diese Dispersion mit der Lösungs  flüssigkeit mischt oder der fertigen Spinn  lösung zusetzt. Auch kann man das     Cer-          oxyd    in der Rohzellulose verarbeiten oder bei  der     Viskosebereitung    zusetzen während der  Herstellung von     Alkalizellulose.     



  Das     Ceroxyd    kann bei der Herstellung  von Viskose vorteilhaft der gemahlenen     Al-          kaJizellulose    vor oder während des     Xantho-          genierens    oder dem     Xanthogenat    vor oder  während des     Lösens    derselben in einem mit      einem     Knetwerk        versehenen    Apparat zuge  setzt werden. Diese Weise des     Einbringens     sichert in sehr einfacher Weise eine vollkom  men homogene Mischung und Verteilung der  mattierenden Teilchen in der Masse.  



  Die Menge des zuzusetzenden     Ceroxyds     wird geregelt in Abhängigkeit der gewünsch  ten     Mattheitsgrade.    Eine     Viskoseseide    mit  einem schönen     halbmatten    Glanz wird er  halten bei Anwesenheit von 1 bis 2%     Ce0.,     berechnet auf das Drahtgewicht in der Spinn  flüssigkeit; eine Menge von ungefähr 0,5 %       ruft    schon eine leichte     Mattierung    hervor,  während     tiefmatte    Seide erhalten wird durch  Zusatz von 3 bis 4%     Ceroxyd,    berechnet auf  die Drahtmasse.  



  Die Dimensionen der Teilchen des     Cer-          oxyds    können variieren und werden vorzugs  weise zwischen 0,2 bis 2     ,u    gewählt. Obschon  im allgemeinen überflüssig, kann man, wenn  erwünscht, die Teilchen des     Ceroxyds    durch  Mahlen zum Beispiel in einer     Kolloidmühle     zerkleinern.  



  Natürlich kann das     Ceroxyd    auch in       Kombination    mit andern organischen oder  anorganischen, festen oder flüssigen     Mattie-          rungsmitteln    verwendet werden. Eine gün  stige Kombination gibt zum Beispiel     Cer-          oxyd    zusammen mit Ölen, wie Paraffinöl  und/oder mit andern Pigmenten, wie Titan  pigmenten. Auch bei Verwendung einer der  artigen gemischten Mattierung kann bei Vis  kose das     Mattierungsmittel    vorteilhaft in  einer Vorrichtung mit     Knetwerk    der zu  verspinnende     31asse    einverleibt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von matter Kunstseide unter Zusatz fein zerteilter anorganischer Stoffe vor dem Spinnen, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verspinnen fein zerteiltes Ceroxyd zuge setzt wird. II. Kunstseide, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie fein zerteiltes Ceroxyd enthält. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ceroxyd der gemahlenen Alkalizellulose vor dem Xanthogenieren in einem Knetwerk zu gesetzt wird. .
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ceroxyd der gemahlenen Alkalizellulose während dem Xanthogenieren in einem Knetsserk zugesetzt wird. . Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ceroxyd dem Xanthogenat vor der Lösung der selben in einem Knetwerk zugesetzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ceroxyd dem Xanthogenat während der Lösung derselben in einem Knetwerk zugesetzt wird.
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