CH201760A - Verfahren zur Herstellung von k-Strophanthin-B. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von k-Strophanthin-B.

Info

Publication number
CH201760A
CH201760A CH201760DA CH201760A CH 201760 A CH201760 A CH 201760A CH 201760D A CH201760D A CH 201760DA CH 201760 A CH201760 A CH 201760A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
strophanthin
alcohol
chloroform
water
solution
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sandoz Chemische Fabri Vormals
Original Assignee
Chem Fab Vormals Sandoz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Fab Vormals Sandoz filed Critical Chem Fab Vormals Sandoz
Publication of CH201760A publication Critical patent/CH201760A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P33/00Preparation of steroids

Landscapes

  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von k-Strophanthin-p-    Es ist bekannt,     dass    in den Samen von       Strophanthus        kombö    rieben den seit längerer  Zeit in reiner Form hergestellten kristalli  sierten,     Glucosiden        Cymarin        (Strophanthidin          +        Cymarose)    und     k-Strophatithin-p        (Stro-          phanthidin   <B>+</B>     Cymarose   <B>+ 1</B>     Mol    Glucose)  noch andere herzaktive     Glucoside    vorkommen,

    welche mehrere Moleküle Glucose enthalten       (vergl.    die zusammenfassende Abhandlung  von W.<B>A.</B> Jacobs,     Physiologieal    Reviews<B>13,</B>  <B>S.</B> 22     [1933]).     



  Es wurde nun gefunden,     dass    man das       k-Strophanthin-p    herstellen kann, dadurch       dass    man     a-Glucosidase    auf das     k-Strophan-          thosid    einwirken     lässt.    Das     k-Strophanthosid     besteht aus     Strophanthidin,        Cymarose    und  2     Mol    Glucose und kann zum Beispiel nach  dem in der Patentschrift     Nr.   <B>199908</B> beschrie  benen Verfahren in reiner Form gewonnen  werden.

   Zur Ausführung des vorliegenden  Verfahrens kann man vom reinen, kristalli  sierten     k-Sti-ophanthosid    ausgehen oder rohe       Glucosidgemische,    wie sie durch Extraktion  von     Strophanthus-komb6-Sameii    dargestellt    werden, verwenden. Bei der Ausführung des  erfindungsgemässen     Verfahr-ens        wei-den    zweck  mässig Temperatur und pH-Wert dein     vei,     wendeten     Eiizymmaterial        angepasst.     



  Das neue Verfahren ermöglicht-, aus     Stro-          phanthus        komb6-Samen    das     k-Strophanthin-p     in einer Ausbeute zu gewinnen, die das mehr  fache der bisherigen beträgt.     Dementent-          spi-echend    wird nach dieser Arbeitsweise     die     Hauptmenge der vorhandenen herzaktiven       Glucoside    in der Form des     k-Strophanthin-p     gewonnen, welches in     der-Therapie    Verwen  dung finden soll.

      <I>Beispiel<B>1:</B></I>    <B><I>1</I> g</B> reines kristallisiertes     k-Stropbaritho-          sid        (vergl.    Patent     Nr.   <B>199908)</B> wird in<B>30</B> cm'  Wasser gelöst, mit<B>10</B>     cm8    Hefelösung und  <B>10</B>     cm3        '/8        molar-Phosphatpuffer    von     pE   <B>= 6,8</B>  versetzt und das Gemisch in Thermostaten  bei<B>30 '</B> gehalten.

   Die Hefelösung wurde  durch     Neutral-Autolyse    von gewöhnlicher  Brauereihefe gewonnen,<B>10</B>     cm8    derselben  entsprechen<B>1 g</B>     Hefetrockensubstanz    und      vermögen eine     5/oige        Maltose16sung        in   <B>135</B>  Minuten zu     50'/o    zu spalten. Nach<B>65</B> Stun  den wird der Ansatz dreimal mit solchen  Mengen     Chloroform-Alkohol    ausgeschüttelt,       dass    das Verhältnis Wasser: Chloroform<B>- Al-</B>  kohol<B>=</B> 2<B>:</B> 2:<B>1</B> ist.

   Die     Chloroform-Frak-          tionen    werden zur Trockene eingedampft und  der Rückstand mit wenig Wasser angerieben.  Sofort kristallisieren 0,4<B>g</B> reines     k-Strophan-          thin-p    aus. Es wurden also     50'/o    des     glucose-          reicheren        Glucosids    in dieser Zeit in     k-Stro-          phanthin-p    übergeführt.  



  <I>Beispiel 2:</I>  2<B>g</B> rohes, nicht kristallisiertes     k-Stro-          phanthosid,    welches, wie im Patent     Nr.   <B>199908</B>  angegeben, durch Extraktion der entfetteten  Samen von     Strophantus        kombd    mit     Ohloro-          form-Alkohol    oder wässerigem Alkohol und       darauffolgender    Abtrennung der     Gerbstoffe     mit     Bleihydroxyd    und Fraktionierung der       Glucoside    mit     Chloroform-Alkohol-Wasser     oder Alkohol und Äther dargestellt wurde,

    werden mit<B>30</B> eins Hefelösung     entspreehend     Beispiel<B>1</B> bei     pH        #   <B>6,8</B> behandelt und wie  dort angegeben, weiter verarbeitet. In diesem  Falle können<B>1,1 g</B>     k-Stropharithiii-#    isoliert  werden.  



  <I>Beispiel<B>3:</B></I>  <B>1 kg</B>     Strophanthus        komb6-Sameii        w,erden     mit     Chloroform-Alkohol    oder wässerigem<B>Al-</B>  kohol extrahiert und der     eingedampfte    Ex  trakt erschöpfend mit Äther behandelt. Nach  Abtrennung der Gerbstoffe mit     Bleihydroxyd     wird das rohe     Orlucosidgemisch    in 2 Liter  Wasser aufgenommen und mit<B>600</B>     eni3        eitier            liefelösung    aus<B>60 g</B> liefe (Trockengewicht)  entsprechend Beispiel<B>1</B> bei     pH        ==   <B>6,8</B> behan  delt.

   Nach 120 Stunden wird die trübe Lö  sung durch Talk geklärt und das Filtrat nach  Zusatz von gesättigter     Kochsalzlösung    mit  Chloroform zur Entfernung des     Cymariiis     sowie von gelbgefärbten schmierigen Verun  reinigungen ausgeschüttelt. Die klare gelb  gefärbte wässerige Lösung wird mit dem  halben Volumen Alkohol versetzt und durch  Ausschütteln mit Chloroform das     k-Strophan-          thin-p    ausgezogen.

   Die Behandlung mit     Chlo-          roform-Alkohol    wird an der wässerigen Lö  sung noch zweimal wiederholt, und zwar     jedes-          mal    so,     dass    das Verhältnis Wasser: Chloro  form<B>:</B> Alkohol     ==    2 :2<B>: 1</B> beträgt. Die abge  trennten     Chloroformlösungen    werden im Va  kuum eingeengt. Aus dem     Rü-.kstand    kri  stallisiert sieh das     k-Strophaiithin-p    nach  dem Anreiben mit wenig Wasser sofort aus.  Die Ausbeute an rohem     k-Strophanthin-A    be  trägt aus<B>1 kg</B> Droge bis<B>25</B> Lind mehr Gramm.

    Das     k-Strophanthin-p    kann durch     Umkristalli-          sieren    aus     Alkohol-Wasser    oder heissem  Wasser rein erhalten werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von k-Stro- phantin-,8, dadurch gekennzeichnet, dass man a-Glucosidase auf k-Strophanthosid einwirken lässt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach PaLentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine a-Glucosidase enthaltende Hefelösung bei einem pH <B>6-7</B> verwendet.
CH201760D 1937-04-21 1937-04-21 Verfahren zur Herstellung von k-Strophanthin-B. CH201760A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH201760T 1937-04-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH201760A true CH201760A (de) 1938-12-15

Family

ID=4442931

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201760D CH201760A (de) 1937-04-21 1937-04-21 Verfahren zur Herstellung von k-Strophanthin-B.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201760A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH201760A (de) Verfahren zur Herstellung von k-Strophanthin-B.
DE638804C (de) Verfahren zur Darstellung von reinem Monoacetylresorcin
DE737540C (de) Verfahren zur Herstellung von k-Strophantin-ª‰
DE876441C (de) Verfahren zur Herstellung eines Wirkkoerpers aus Weissdorn
AT202712B (de) Verfahren zur Gewinnung von Alkaloiden
DE706578C (de) Verfahren zur Gewinnung von Praeparaten, die das Kreislaufhormon Kallikrein enthalten
DE414129C (de) Verfahren zur Gewinnung von Digitalisglukosiden
AT155175B (de) Verfahren zur Herstellung von Enzymen aus Kernen von Prunus Armeniaca.
AT122298B (de) Verfahren zur Darstellung von cholesterinfreien bzw. -armen Lösungen der wirksamen Substanz aus Drüsen mit innerer Sekretion.
US2129285A (en) Manufacture of k-strophanthine-beta
DE588046C (de) Verfahren zur Abscheidung des Oestrushormons aus Harn
DE646651C (de) Verfahren zur Herstellung eines hochwirksamen Auszuges aus Sennesblaettern
AT110560B (de) Verfahren zur Darstellung eines Glycosides aus Adonis vernalis L.
DE579820C (de) Verfahren zur Gewinnung weiblicher Sexualhormone in kristallisierter Form
DE1593183A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Saponinen und Sapogeninen
AT124421B (de) Verfahren zur Gewinnung von physiologisch wirksamen Extrakten.
AT112127B (de) Verfahren zur Darstellung von halogenhaltigen Pyridinderivaten.
DE868331C (de) Verfahren zur Herstellung eines huminsaeurehaltigen Badezusatzes
AT132187B (de) Verfahren zur Herstellung eines kristallisierten Digitalisglucosides.
DE573314C (de) Verfahren zur Herstellung von Jodeiweiss-Zucker-Ferment-Verbindungen
AT224807B (de) Verfahren zur Gewinnung eines neuen tumorhemmenden Polysaccharids
DE859514C (de) Verfahren zur Gewinnung antianaemischer Wirkstoffe aus Leber
DE461004C (de) Verfahren zur Herstellung von waessrigen Lipoidloesungen
DE480410C (de) Verfahren zur Darstellung eines Glucosids aus Adonis vernalis L.
DE431512C (de) Verfahren zur Gewinnung von Alkaloidpraeparaten aus alkaloidhaltigen Drogen, insbesondere aus Mutterkorn