CH202115A - Radioempfangsschaltung mit einer Einrichtung zum Sperren des Empfanges beim Auftreten einer Störung. - Google Patents
Radioempfangsschaltung mit einer Einrichtung zum Sperren des Empfanges beim Auftreten einer Störung.Info
- Publication number
- CH202115A CH202115A CH202115DA CH202115A CH 202115 A CH202115 A CH 202115A CH 202115D A CH202115D A CH 202115DA CH 202115 A CH202115 A CH 202115A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- voltage
- dependent
- radio receiving
- receiving circuit
- circuit according
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
- H03G3/22—Automatic control in amplifiers having discharge tubes
- H03G3/26—Muting amplifier when no signal is present
Landscapes
- Amplifiers (AREA)
Description
Radioempfangssehaltung mit einer Einrichtung zum Sperren des Empfanges beim Auftreten einer Störung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ra dioempfangsschaltung mit einer den Emp fang beim Auftreten einer Störung sperren den Einrichtung.
Zum Unterdrücken von atmosphärischen Störungen und sonstigen kurzdauernden Stö- rungen sind bereits verschiedene Schaltungen vorgeschlagen worden, mittels deren eine Radioempfangsschaltung beim Auftreten der Störung gesperrt werden kann.
Bei den be- kannten Schaltungen wurde die gestellte Auf gabe in vielen Fällen nicht einwandfrei ge löst, weil die Sperrung des Empfangs eine neue, durch den Lautsprecher wiedergegebene Störung herbeiführte.
Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch behoben, dass Mittel vorgesehen sind, wodurch .die .dem hinter der Sperrvorrichtung liegenden Schaltungsbeil zugeführte Span nung während der Sperrung den im Augen blick der Betätigung der Sperrvorrichtung auftretenden Wert beibehält.
Diese Mittel bestehen zweckmässig aus einem Kondensator, der zwischen die Verbindungsleitung der Sperrvorrichtung mit dem Steuergitter der ersten Röhre des der Sperrvorrichtung folgen den Schaltungsteils und die Kathode dieser Röhre eingeschaltet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1, 2 und 5 Ausführungsbeispiele des Er findungsgegenstandes.
Ih Fig. 1 ist ein Teil einer Radioemp- fangschaltung dargestellt, in der die emp fangenen Hochfrequenzsignale bei einem Geradeausempfänger. _ oder die -Zwischen frequenzsignale bei einem Zwischenfrequenz empfänger von einer in der Röhre 10 ange ordneten Diode gleichgerichtet und dann von einem in dieser Röhre angebrachten Ver- stärkersystem
verstärkt werden. Das im Ano denkreis ,des Verstärkersystems der Röhre 10 auftretende Niederfrequenzsignal wird über eine Verzögerungskette 11, eine Niederfre- quenzverstärkerröhre 12 und eine Sperrein- riehtung, welche die Röhren 13 umfasst, einem im Eingangskreis einer Niederfrequenzver- stärkerröhre 15 liegenden Kondensator 14 zugeführt.
Die Anoden-Kathodenstreeken der Röhren 13 sind zueinander parallel ge schaltet, indem die Kathode jeder Röhre mit der Anode der andern Röhre verbunden ist; die Parallelschaltung ist in einen der Leiter aufgenommen, über den das Niederfrequenz signal der Röhre 15 zugeführt -wird. Beim Eintreten einer Störung, deren Amplitude einen bestimmten Wert überschreitet, wer den die beiden parallelgeschalteten Röhren mittels einer an ihr Steuergitter angelegten Gleichspannung gesperrt.
Diese Gleichspan nung wird durch Gleichrichtung einer in den Kreisen 17 auftretenden Wechselspaanung mittels der in den Röhren 13 vorgesehenen Dioden erhalten. Die genannte Wechselspan nung -wird den Kreisen 17 über eine vom empfangenen Signal gesteuerte Entladungs röhre 18 zugeführt. Die Niederfrequenzspan- nung wird dazu einem in der Röhre 18 an geordneten Steuergitter zugeführt, das eine solche negative Vorspannung hat, dass die Röhre normal gesperrt ist.
Beim Eintreten einer Störung, deren Amplitude einen vorher bestimmten Wert überschreitet, der im allge meinen etwa der doppelten Trä.gerwellen- a_mplitude gewählt wird, wird die Röhre 18 leitend und den Kreisen 17 eine vom Oszilla- tor 16 erzeugte Wechselspannung zugeführt.
Das genannte Steuergitter der Röhre 18 ist mit einem Punkt A der Verzögerungskette 11 verbunden, während der Niederfrequenzver- stärker 12 an einen da.rauffolgenden Punkt B angeschlossen ist. hierdurch wird erzielt, dass die Sperreinrichtung 13 bereits vor dem Auftreten der Störung im Anodenkreis der Veratärkerröhre 12 in Tätigkeit tritt. Es kann dabei aber der Nachteil eintreten, dass die Sperrung bereits aufgehoben worden ist, be vor .die Störung sich ganz über den Punkt B hinwegbewegt hat.
Dieser Nachteil -wird durch Mittel beseitigt, welche die Sperrung während der ganzen Zeit aufrecht erhalten, in der die Störung den zwischen den Punkten _1 und B liegenden Teil der Verzögerungskette 11 durchläuft. Diese Mittel bestehen in einer Röhre 19, welche genau entsprechend der Röhre 18 geschaltet ist und von der eines der Steuergitter mit einem hinter den Punk ten A und B liegenden Punkt. C der Verzö gerungskette 11 verbunden ist.
Der Konden sator 14 ist derart bemessen, dass die der Röhre 15 zugeführte Spannung während der Sperrung nahezu konstant bleibt und den beim Anfang der Sperrung auftretenden Wert beibehält.
Für eine richtige Wirkungsweise der oben beschriebenen Schaltung ist eine selbsttätige Lautstärkeregelung mit einer sehr flachen Regelungskurve erwünscht. Es ist aber auch möglich, die Röhren 18 und<B>19</B> derart zii schalten, dass sie leitend werden, sobald der Ifomentanwert des Niederfrequenzsignals die durch Gleichrichtung der Trägerwelle erhal tene Gleichspannung überschreitet. Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die Sper rung erhalten wird, sobald ein Impuls ein tritt,
dessen Amplitude grösser ist als die einer hundertprozentigen Modulation ent sprechende Spannung. Anstatt der Verzöge rungskette 11 können auch mechanische oder akustische Verzögerungsmittel zur Verwen dung kommen.
Die Schaltung nach Fig. 2 entspricht zur Hauptsache jener nach Fig. 1, unterscheidet sich aber von der letztgenannten dadurch, dass der Oszillator 16 und die Röhren 18 und 19 durch eine Zwischenfrequenzverstärkerröhre 20 ersetzt sind, an welche eine grosse negative Gittervorspannung angelegt wird.
Weiter ist in der Figureine Zwischenfrequenzverstärker- röhre 21 dargestellt, und es ist. ausserdem ein besonderer Diodendetektor 22 vorgesehen. Beim Auftreten einer Störung, deren Ampli tude einen bestimmten Wert überschreitet, wird die Verstärkerröhre 20 leitend, wodurch die Sperreinrichtung 13 in Tätigkeit gesetzt wird. Der Verlauf des empfangenen Signals wird durch die Kurve 25 veranschaulicht. während eine auftretende Störung durch 26 angedeutet ist.
Das dem Niederfrequenzver- stärker 15 zugeführte Signal hat einen durch die Kurve 27 veranschaulichten Verlauf. In den Fig. 3 und 4 wird der Unterschied zwischen dem mit der Erfindung erzielten Ergebnis und dem Ergebnis der bekann ten Störbefreiungsverfahren veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt die Wirkungsweise der bekannten Störbefreiungsverfahren beim Empfang eines Signals 25, dem Störungsimpulse in den Punkten <I>a, b</I> und c überlagert sind, während Fig. 4 die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung beim Empfang eines solchen Si gnals darstellt. In den beiden Figuren stellt die obere gestrichelte Linie die Momentan werte der einer hundertprozentigen Modula tion entsprechenden Niederfrequenzspannung dar.
Die in Fig. 5 dargestellte Schaltung ent spricht zur Hauptsache der nach Fig. 1, mit dem Unterschiede, dass ein Leiter 28 vorge sehen ist, über den den Röhren 18 und 19 eine von der Amplitude des empfangenen Signals abhängige Vorspannung zugeführt wird, wodurch ein konstantes Verhältnis zwi schen der Störungsamplitude, bei der die Röh ren 18 und 19 in Tätigkeit treten und der Amplitude des empfangenen Signals erhalten wird. Hierdurch kann auch bei kleineren Am plituden des empfangenen Signals eine aus reichende Störungsunterdrückung erhalten werden.
Das Steuergitter der Röhre 15 ist mit einem veränderlichen Anzapfungspunkt des Ausgangswiderstandes der in einer der Röh ren 13 angebrachten Dioden verbunden. Hier durch kann eine Änderung der Spannung des Kondensators 14 ausgeglichen werden, welche dadurch herbeigeführt wird, dass während des Auftretens einer Störung ein Strom über die parasitische Kapazität der Sekundärwicklung des Transformators 17 und über den Konden sator 14 fliesst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Radioempfangssehaltung mit einer Vor- richtung zum Sperren des Empfanges beim Auftreten einer Störung, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, wodurch die dem hinter der Sperrvorrichtung liegen den Schaltungsteil zugeführte Spannung wäh rend der Sperrung den im Augenblick der Betätigung der Sperrvorrichtung auftreten den Wert beibehält.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Radioempfangsschaltung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitung der Sperrvorrich- tung mit dem Steuergitter der ersten Röhre des der Sperrvorrichtung folgen den Schaltungsteils über einen Konden sator mit der Kathode dieser Röhre ver bunden ist.2. Radioempfangsschaltung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung aus der Parallel schaltung zweier Entladungsröhren be steht, wobei die Kathode jeder Röhre mit der Anode der andern Röhre verbunden ist, und die Parallelschaltung in einen der Leiter aufgenommen ist, über den die Signalspannung dem hinter der Sperrvor richtung liegenden Schaltungsteil zuge führt wird, und wobei die genannten Röhren bei einer eintretenden Störung durch eine einer der Elektroden zuge führte Gleichspannung gesperrt werden.3. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Sperrung erforderliche Gleichspan nung durch Gleichrichtung einer Wech- selspannung erhalten wird, welche über eine durch das empfangene Signal ge steuerte Entladungsröhre den für die Gleichrichtung bestimmten Gleichrichtern zugeführt wird.4. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Ausgangskreis der genannten Entladungsröhre eine Im pedanz aufgenommen ist, über welche eine Spannung auftritt, welche nach Gleichrichtung an mindestens eine Elek trode der in die Sperrvorrichtung aufge nommenen Röhren angelegt wird. 5. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass einem der Gitter der genannten Entladungsröhre eine von einem Oszillator erzeugte Wechselspan nung zugeführt wird.6. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalspannung einer Verzögerungskette zugeführt wird, von der ein Punkt über die Sperrvorrichtung mit dem hinter der Sperrvorrichtung liegenden Schaltungs teil verbunden ist, wobei die Sperrvorrich tung durch eine Spannung gesteuert wird, die einem dem genannten Punkt voran gehenden Punkt der Verzögerungskette entnommen wird.7. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, wodurch die Sperrung während der Zeit, in der eine Störung den zwischen den beiden genannten Punkten liegenden Teil der Verzögerungskette durchläuft, auf rechterhalten wird.B. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch und Unteransprüehen 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genann- ten Mittel aus einer Entladungsröhre be stehen, die zu der in Unteranspruch 3 ge nannten Entladungsröhre parallel ge schaltet ist und der eine Spannung zuge führt wird, welche einem Punkt der Ver zögerungskette entnommen wird, der hin ter den beiden in Unteranspruch 6 ge nannten Punkten liegt. 9. Radioempfangsschaltung nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Ampli tude des eingegangenen Signals abhän gige Regelspannung der in Unteranspruch 3 genannten Entladungsröhre zugeführt wird.10. Radioempfangsschaltung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Regelspannung auch der im Unteranspruch 8 genannten Entladungs röhre zugeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US202115XA | 1936-03-28 | 1936-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202115A true CH202115A (de) | 1938-12-31 |
Family
ID=21797336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202115D CH202115A (de) | 1936-03-28 | 1937-03-25 | Radioempfangsschaltung mit einer Einrichtung zum Sperren des Empfanges beim Auftreten einer Störung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202115A (de) |
-
1937
- 1937-03-25 CH CH202115D patent/CH202115A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2132031B2 (de) | Umformer | |
| DE893806C (de) | Schaltungsanordnung zur Trennung von rechteckfoermigen Impulsen gleicher Amplitude, aber verschiedener Dauer durch Umwandlung in dreieckfoermige Impulse verschiedener Amplitude | |
| EP0414317A2 (de) | Wechselrichteranordnung | |
| EP0754303B1 (de) | Sichere spannungsüberwachung | |
| DE2617644C3 (de) | Einrichtung zur Feststellung eines Erdschlußfehlers | |
| DE885406C (de) | Elektronischer Verteiler, insbesondere fuer die Signalelemente telegraphischer Schluesselsignale | |
| DE2041263C3 (de) | Ablenkschaltung mit steuerbaren Halbleiterschaltern für einen Fernsehempfänger | |
| DE1081069B (de) | Radioempfaenger mit Mitteln zur Unterdrueckung von aperiodischen Stoerungen | |
| DE957312C (de) | Empfangsanordnung fuer ueber Hochspannungsleitungen gegebene Signale zur Verbesserung des Geraeuschabstandes | |
| DE846421C (de) | Frequenzstabilisierungsschaltung | |
| DE2613470A1 (de) | Schaltungsanordnung zur detektion von stoersignalen | |
| DE909210C (de) | Anordnung zur Synchronisierung eines Ablenkgenerators | |
| DE1263848B (de) | Stereofonischer Empfaenger mit einer Steuervorrichtung zur Erzeugung einer Anzeigespannung in Abhaengigkeit davon, ob das Empfangssignal stereofonisch ist oder nicht | |
| DE1069677B (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen Polaritätsumkehr videofrequenter Fernsehsignale | |
| CH202115A (de) | Radioempfangsschaltung mit einer Einrichtung zum Sperren des Empfanges beim Auftreten einer Störung. | |
| DE684171C (de) | Selbstschwingende Mischstufe eines UEberlagerungsempfaengers | |
| DE971580C (de) | Einrichtung zur Regenerierung von Impulsen | |
| DE806791C (de) | Einrichtung zur Umwandlung von Impulsmodulation in Amplitudenaenderungen | |
| AT154228B (de) | Radioempfangschaltung mit einer Einrichtung zum Sperren des Empfanges beim Auftreten einer Störung. | |
| DE1466552C3 (de) | ||
| DE716711C (de) | Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphaerischen und aehnlichen Stoerungen herruehrenden Knackgeraeusche bei Empfaenern | |
| DE941857C (de) | Schaltung zur Unterdrueckung des Geraeusches in einem Rundfunkempfaenger | |
| DE1036312B (de) | Schaltungsanordnung zur Stoeraustastung in Synchronisierschaltungen von Fernsehempfaengern | |
| DE948524C (de) | Fernsehempfaenger mit selbsttaetiger Verstaerkungsregelung und einer elektronischen Schaltroehre als Amplitudensieb | |
| DE927638C (de) | Schutzschaltung fuer Kathodenstrahlroehren |