CH202220A - Ringspinnmaschine zur Herstellung von Flammengarnen. - Google Patents

Ringspinnmaschine zur Herstellung von Flammengarnen.

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CH202220A
CH202220A CH202220DA CH202220A CH 202220 A CH202220 A CH 202220A CH 202220D A CH202220D A CH 202220DA CH 202220 A CH202220 A CH 202220A
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CH
Switzerland
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spinning machine
ring spinning
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flame
motors
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Inventor
Spinnerei Kulmbacher
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Spinnerei Kulmbacher
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/32Regulating or varying draft
    • D01H5/36Regulating or varying draft according to a pre-arranged pattern, e.g. to produce slubs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Ringspinnmaschine zur Herstellung von Flammengarnen.    Zur Herstellung von Flammengarnen ist  es bereits bekannt, die Flammenabstände und  Flammenlängen dadurch herzustellen, dass in  den Antrieb der Vorder -und Hinterzylinder  ein Geschwindigkeitswechselgetriebe einge  baut wird. Die Steuerung des Getriebes kann  mittels eines oder zweier Exzenter erfolgen.  



  Um die Flammenabstände sowie die  Flammenlängen und auch die Garnnummer  in weitesten Grenzen und unabhängig von  einander regeln zu können, sind erfindungs  gemäss an einer Ringspinnmaschine zur Her  stellung von Flammengarnen sowohl für die  Spindeln als auch für die Vorder- und Hin  terzylinder getrennte Antriebe mittels min  destens drei Elektromotoren vorgesehen. Je  der Antriebsmotor ist zweckmässig für sich  regelbar, doch können auch alle Motoren von  einer Stelle aus gleichzeitig gesteuert werden.  



  Die Regelung des Flammenabstandes und  der Flammenlänge kann durch die Regelung  der Drehzahl der     Antriebsmotoren    erfolgen,  während die jeweilige Flammenstärke durch    die     Regelung    des Verzuges zwischen     Vorder-          imd    Hinterzylinder vorgenommen werden  kann.

   Die regelbare     Spindeldrehzahl    wird  vorteilhaft entsprechend der     jeweiligen    Garn  nummer gewählt, das heisst der     feinen    Stelle  des Flammengarnes wird     ganz    automatisch       eine    höhere Drehung zugeleitet und der  groben Stelle, also der     Flamme,    eine gerin  gere Drehung, so dass     Überdrehungen    die der  Flamme das voluminöse Aussehen nehmen,       vermieden    werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in Sei  tenansicht (Feg. 1) und Grundriss (Feg. 2)  wiedergegeben.  



  Hierin ist mit 1 der Motor für den     Spin-          delantrieb    bezeichnet. Für den Antrieb des  Vorderzylinders 7 ist ein getrennter Motor 2  vorgesehen und entsprechend für den Hinter  zylinder 9     bezw.        Mittelzylinder    8 ein weiterer  Motor 3.     Diese    Motoren     sind    jeder für sich     re-          gelbar    loch kann auch ihre     Steuerung    :ge  meinsam     erfolgen,    und zwar     mittels    des No-      tors d.

   Dieser ist mit einem Übrsetzungs- und  Schaltgetriebe 5 versehen und steht mit einem  Störgetriebe 6 in Verbindung, das zur Re  gelung der Flammenabstände dient. Dureb  diese Antriebs- und Steuermittel ist die freie  Wahl der Flammenabstände und Flammen  längen auch für verschiedene     Garnnummern     möglich.  



  Es kommen vorteilhaft     Drebstromkollek-          tormotoren    zur Anwendung und erfolgt die  Drehzahländerung zur Erzielung der beson  deren Kennzeichen des Garnes zweckmässiger  weise mittels Kurvenscheiben durch     Bürsten-          verscbiebung.    Zur Regelung der Flammen  längen sind Kurvenscheiben mit veränderli  cher Kurve vorgesehen. Hierfür haben sieh  als besonders zweclkmässig zweiteilige Kur  venscheiben erwiesen, deren Hälften mehr       oder        weniger        zur          gebracht     werden.  



  Die Steuerung kann nasch so erfolgen, dass  die über eine gemeinsame Welle angetriebenen  Regelorgane durch einen besonderen Elektro  motor betätigt werden. Alle Motoren 1, 2 und  d, die zum Antrieb der Spindeln oder des  Streckwerkes dienen, sind zweckmässig gleich  zeitig ein- und ausschaltbar. Der besondere  Steuermotor d kann gesondert geschaltet sein,  Für die Motoren 1, 2 und 3 kommen  zweclzmässig Drehistromkollektormotoren in  Betracht, die im Verhältnis von 1 : 3 bezw.  



  1 : 4. regelbar sind. Die das Streckwerk an  treibenden Motoren sind zum Beispiel so ge  schaltet, dass ein Motor die Hinter- und Mittel  zylinder treibt und der andere Motor die Vor  derzylinder und die übrigen Teile der Ma  schine, wie zum Beispiel die Aufwinde  organe. Zu jedem Motor gehört ein Regler,  dessen Kurvenscheibe der jeweils erwünsch  ten Garnnummer und Drehung entspricht.  



  Durch diese     Anordnung    wird     erreicht,     dass Flammenabstände von beliebiger Grösse  hergestellt werden können.     Diese    kann zum  Beispiel dadurch geschehen, dass die     Nur-          venscheiben    unter der Wirkung eines     Stör-          getiiebes    durch Kollektorverschiebung lse  Drehzahlen ändern. Entsprechend wird ver  fahren für die Flammenlänge, wobei jedoch    kein festes Abhängigkeitsverhältnis zwischen  Flammnenabstrand und Flammenlänge einge  halten zu werden braucht.

   Die Änderung der  Flammenst märke erfolgt mit den gleichen Mit  teln, zum Beispiel in der Weise, dass zur Er  ziehung     einer        grösseren        Flammenstärke    der  erzug so Verringert wird, dass das Geschwin  digkeitsverhältnis der Hinterzylinder zu den  Vorderzylindern herabgesetzt wird. Ebensso  muss dann der Antrieb für die Spindeln so  eingeregwolt werden, dass diese langsamer lau  fen als li der Herstellung schwächerer  Flammen.  



  Für die drei Hauptmotoren, die     Vorder-          zylinler,    Hinterzylinder und Spindeln antrei  ben, ist vorteilhaft eine gemeinsame Steuer  welle vorgesehen. Die Flammenabstände kön  nen beliebig sein und höhnen auch bei Ver  wendung eines Störgetriebes verschiedene  Flammenabstände periodisch wecbseln. Wenn  much im allgemeinen den Flammnzabständen  kestimmte Flamnmenlängen entsprechen, so  können auch bei gleichen Flammenabständen  verschiedene Flammenlängen Hergestellt wer  den, Hierfür sind besonders die erwähnten  zweiteiligen Kurvenscheiben geeignet, bei  denen sich die beiden Hälften der Scheiben,  die gegeneinander verschoben werden können.  nehr oder weniger überdecken.  



  Durch die     beschriebene    Anordnung wird  der Vorteil erreicht, dass neben der freien  Wahl der Flammenabstände und     Flammen-          lü.ngen    auch die für die jeweilige     Ga.rn-          nummer    günstigste     Drehzahl    der     Spindeln          eingehalten    werden kann.

       Dadurch    wird er  reicht,     da.13    neben     der        Vermeidung    von     Faden-          brüchen,    in der     Zeiteinheit    auch die grösst  mögliche     Produktion    erzielt wird.     Die.    An  ordnung     der        Elektromotoren    kann an jeder       Ringspinnmaschine    erfolgen, die     Steuermittel     sind einfach.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ringspinnmaschine zur Herstellung von Flammengarnen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Spindeln sowie für Vorde@r- und Hinterzylinder getrennte Antriebe mittelst mindestens drei Elektromotoren vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ringspinnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder An triebsmotor für sieh regelbar ist. 2. Ringspinnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Motoren von einer Stelle aus gleichzeitig steuerbar sind. 3.
    Ringspinnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs motoren zur Regelung des Flammenab standes und der Flammenlängen mit einer Drehzahlregelvorrichtung versehen sind. 4. Ringspinnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Regel vorrichtung zur Bestimmung des Ver zuges zwischen Vorder- und Hinterzylin der vorgesiehen ist, um so die jewveilige Flammenstärke zu bestimmen. 5. Ringspinnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Garnnummer mittels einer Regelvorrich- tung für die Spindeldrehzahl einstellbar isst. 6.
    Ringspinnmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch Kurvenscheiben, mittels derer die Drehzahl der Motoren durch Bürstenver schiebung geregelt wird. 7. Ringspinnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Flammenabstände ein Störgetriebe und zur Regelung der Flammenlängen Kur venscheiben mit veränderlicher Kurve vor gesehen sind. B. Ringspinnmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass alle Regelorgane über eine gemeinsame Welle durch einen besonderen Elektromotor angetrieben sind. 9.
    Ringsspinnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle lIaupt- motoren gleichzeitig ein- und ausschaltbar sind.
CH202220D 1937-11-16 1937-12-03 Ringspinnmaschine zur Herstellung von Flammengarnen. CH202220A (de)

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CH202220D CH202220A (de) 1937-11-16 1937-12-03 Ringspinnmaschine zur Herstellung von Flammengarnen.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908588C (de) * 1942-09-26 1954-04-08 Walter Gahlert Vorrichtung zum Herstellen von Effekt-, Zier- und Phantasiezwirnen
DE1149211B (de) * 1959-07-13 1963-05-22 Hans Rump Mischhahn fuer Kalt- und Warmwasser
DE2849567A1 (de) * 1978-11-15 1980-05-22 Evolution Sa Spinn- oder zwirnmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908588C (de) * 1942-09-26 1954-04-08 Walter Gahlert Vorrichtung zum Herstellen von Effekt-, Zier- und Phantasiezwirnen
DE1149211B (de) * 1959-07-13 1963-05-22 Hans Rump Mischhahn fuer Kalt- und Warmwasser
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