CH202286A - Lötkolben mit elektrischer Beheizung. - Google Patents
Lötkolben mit elektrischer Beheizung.Info
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- B23K3/00—Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
- B23K3/02—Soldering irons; Bits
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- B23K3/0338—Constructional features of electric soldering irons
- B23K3/0353—Heating elements or heating element housings
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Description
Lötkolben mit elektrischer Beheizung. Gegenstand der Erfindung ist ein Löt- koliben mit elektrischer Beheizung. Erfin- dungsgemäss weist dies r Lötkolben meinem als Hohlprisma ausgebildeten
Metallgehäuse einen elektrischen Heizkörper mit mindestens einer aus keramischem Material bestehenden prismatischen Isolierplatte auf, die mit Aus- nehmungen für Heizwiderstände versehen ist, welche Ausnehmungen .durch Sohlitze in .den S,edtenfl chen :
der Isolierplatte nach aussen hin offen sind-.
Die beigegebene Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs:gegen- standes :dar, und zwar zeigen: Fig. 1 zum Teil eine @Seitenansicht und zum andern. Teileinen vertikalen Längs,- schnitt ;
durch den die Spitze aufweisenden Oberteil eines dem ersten Aus±ührungsibei- spiel gemäss ausgebildeten Lötkolbens, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II II der Fing.
1, Fig. Seinen horizontalen Längsschnitt nach,der Linie III-III der Fig. 1, und Fig. 4 das andere, mit zwei .Spitzen aus gestattete AusfWirungsbeispiel.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, besitzt der Lötkolben ,ein als Hohlprisma von rechtecki- ger Querschnigdorm mit im Verhältnis zur Länge und Breite nur geringer Tiefe aus gebildetes Gehäuse 1 von flacher Form, das einen aus Metall bestehenden, daher wä:
rme- leitfIhi,gen. Gusskörper -darstellt. Das Gehäuse kann aus Kupfer bestehen; @es ist jedoch zweekmässeer, als Material Aluminium oder keine Aluminium- oder Mess,inglegi:erung oder auch Grauguss zu verwenden, @da :
diese ,Stoffe bei der Erhitzung weniger stark oxydieren als Kupfer, das bekanntlich stark zundert.
Die Kolbenspitze 2 besteht aus Kupfer; sie ist in die vordere schmale Stirnseite des prismatischen Gehäuses 1, eingeschraubt.
Die Längsseitenwände 4 und, 5,des Gehäuses sind zweckmässig in ihrem Querschnitt so gestal- tet, @dass ihre :Stänke nach der Kolbenspitze bin zunimmt, entsprechend der zunehmenden Wläirmemenge, die durch dieselben zur Kol- benspitze hin geleitet werden soll.
Auf den Seitenwänden 4 und 5 sind Rippen G an gebracht, die den leitenden Querschnitt ver stärken und die Oberfläche der Seitenwände verb-rössern. Dadurch soll die Ableitung der vom Gehäuse aufgenommenen Wärme an die Umgebung in den Arbeitspausen und eine "%vünschenswerto Kühlung des Gehäuses be fördert werden,
wenn bei gleichbleibender -#Vä.rmezufuhr zur Kolbenspitze keine Wärme von letzterer abgenommen, d. <B>11.</B> nicht ge lötet wird.
Anden Seitenwänden 1 und 5 sind unten zwei Ansätze 8 bezw. 9 angegossen, die mit einander ein Halsstück zur Befestigung eines den Stiel =des Lötkolbens bildenden Rollres 10 bilden:, das durch eine Schraube 11 an ihnen befestigt- ist.
Zum Abschliff der in der Zeichnung nach unten gerichteten Öffnung der Schmalseite es Gehäuses 1 dient ein Bodenstück 12 ans keramischem Isoliermaterial, in welchem Kanäle 13 für die Aufnahme der zum Heiz körper führenden Leitungen 14 vorgesehen sind.
Der Unterteil dieses Bodenstückes 12 ist so geformt, da.ss er in das Rohr 10 hinein pa.sst, in welchem es durch die erwähnte Schra=ube <B>11</B> befestigt ist. Die Leitungsdrähte 11 sind in bekannter Weise zu einer Porzel- lankIemme 1@5 geführt, an welche auch ,die (nicht gezeichnete)
Stromzuleitung a.nge- schlossen ist,.
Der in das Gehäuse 1 eingesetzte elek- tr2sche Heizkörper besitzt einen ein- oder inryhrteil.igen, plattenförmig ausgebildeten keramischen Körper 3, der runde Kanäle bildende Ausnehmungen, 17 für die Auf nahme von zwei in parallelen Ebenen lie benden Heizwiderständen 18, 19 aufweist.
Die Ausnehmunben l'.7 sind durch Schlitze 20 in den Seitenflächen des keramischen Körpers 3 nach aussen zu offen. Diese Sehlitze 20 sind nach aussen hin erweitert, um eine möglichst grosse Ausstrahlung der Heizwiderstände zti ermöglichen:
sie erstrecken sich aber nicht über die ganze Höhe des keramischen Kör pers 3. Die zwischen den kanalförmigen Aus- -,a,ehmungen 17 und den Schlitzen<B>20</B> gebil- deten Stege 2@1 an dein heramiscli@en Körper 3 sind unter sich oben und unten -durch Brücken ?@\@ verbunden;
hierdurch -wird die Festigkeit der Stegenden erhöht. Diese sind verhältnismässig dünn, weil die einzelnen Ausneh mungen <B>17</B> an der obern und untern Schmalseite des Körpers 3 durch. Aussparun gen 23 miteinander verbunden sind, Urelche zur Aufnahme der eingebogenen Teile der Drahtwendel 18, 19 dienen, so dass sich,diese Wendel völlig innerhalb des keramischen Körpers 3 befinden.
Das in fig. -1- dargestellte Ausführungs beispiel eines Lötkolbens \-eicht darin von dem vorstehend beschriebenen Beispiel gemäss fig. 1 bis 3 ab. dass es zwei. Spitzen 31 und 32 aufweist und dass zwei durch eine Mittel rippe des Gehäuses von einander getrennte Heizkörper vorgesehen sind.
Um die Vorteile der Anordnung von zwei (oder mehr) Spit zen auseinanderzusetzen, mögen nachstehende Darlegungen vora.usgeschiekt sein: Die<B>Mög-</B> lichkeit, die beim Löten abgegebene Wärme beständig zu ersetzen, d. h.
die Temperatur einer Spitze beim Löten auf einem minde stens annähernd konstanten Wert zu halten, ist beschränkt, denn die Wä-rmeleitfähibheit von Metall ist auch nur beschränkt, somit ist das Temperaturgefälle, um eine bestimmte Wärmemenge durch das Metall hindurch übertragen zu können, verhältnismässig gross.
Wollte man einen Lötkolben mit elektrischer Beheizung so einrichten, da.ss beim Löten die Temperatur der Spitze -wirklich konstant bleibt, so würde in .den Arbeitspausen, in denen keine Wärme von der Spitze abgenom men wird,
eine übermässige Erhitzung des Lötkol=bens und seines elektrischen Heizkör pers eintreten. Dies ist aber mit Rücksicht auf die begrenzte Temperaturbeständigkeit des Isoliermaterials des Heizkörpers nicht zulässig. Praktisch ist man daher genötigt, entweder eine erhebliche Temperaturab nahme der Spitze in Kauf zu nehmen oder aber, wenn dies mit Rücksicht auf das Löten nicht; angeht, einen verhältnismässig grossen Lötkolben zu verwenden;
dieser Ausweg hat aber den Nachteil, dass ein grosses Gewicht dass Arbeiten mit dem Lötkolben erheblich erschwert. Durch die erwähnte Anürdnun;
g -von zwei Kolbenspitzen und von zwei durch eine Mittelrippe im Gehäuse getrennten Heizkörpern. kann nun die Leistung des Löt kolbensohne erheblichen Mehraufwand an Material bedeutend gesteigert we@rd-en.
In Fig. 4 ist ,das metallische Gehäuse von prismatischer Form. mit 3.0 bezeichnet. Es weist zwei ,Spitzen 3-1 und 32 auf;
@die Spitze 31 'bildet hier einen mit dem Gehäuse zu- sam#menhängenden Teil, könnte aber auch: mit diesem lösbar verbunden sein, wie dies der Fall ist bei der Spitze 32s auf der linken Seite :der Figur, wo am Gehäuse ein koni- scher Aassatz 3ss@ angebracht ist unid die Spitze :
312 eine entsprechend konische Aus sparung 34 aufweist, die am Ansatz 33 an liegt. Die Verbindung ist durch eine Schraube 35 bewerkstelligt, die sowohl in .die Spitze 3'2, als,
auch in Aden Ansatz 33 ein- geschraubt ist. Das Gehäuse 30 selbst be sitzt zwei flache prismatische Aussparungen 36, 3-7 für die Aufnahme von zwei elektri schen Heizkörpern. 38 bezw. <B>3</B>9.
Beide Heiz- körper sind durch eine Mittelrippe 40 des Gehäuses von einander getrennt, die an der Wärmeleitung nach @denSpitzen :31, 3'2 hin teilnimmt;
@da sie im Betrieb von beiden Sei ten her, mithin besonders, hoch erhitzt wird, wird vorteil#h-aft mindestens für diese Rippe eine Messinglegierung, z. B.. Deltametall oder dergl. verwendet. Für ein als Gusskörper aus- gebildetes Gehäuse wird aber zweekm:
ässig .das gleiche Metall bezw. die gleiche Legie- rung für das ganze Gehäuse verwendet.
Die übrige Ausbildung des Lötkolbens nach Fig. 4 entspricht derjenigen der Fig. 1 bis 3; in ,der Zeichnung sind nur :die Heiz körper angedeutet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lötkolben mit elektrischer Beh#eizung, ,da durch gekennzeichnet, ,dass in. einem .als Ilohl- prisma von rechteckiger Quereschnittsf orm ausgebildeten Metallgehäuse ein elektrischer Heizkörper mit mindestens einer aus,kerami schem Material bestehenden prismatischen Isolierplatte mit Ausnehmungen für zwei in parallele. Ebenen liegende Heizwiderstände vorgesehen ist, welche Aussnehmungen durch Schlitze in den Sefenflächen der Isolierplatte nach aussen hin offen sind.UNTERANSPRüCHE 1. Lötkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass das Gehäuse aus einem gegossenen Metallkörper besteht, wobei wenigstens in seine eine schmale Stirnseite eine aus Kupfer bestehende Kolbenspitze eingesetzt ist. 2.Lötkolben nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, @d.ass der .gegossene 1Vletallkörper aus Aluminium besteht. 3. Lötkolben nach Unteranspruch 1, da- ,durch gekennzeichnet, da der gegossene Metallkörper aus einer Aluminiumlegie rung besteht. 4.Lötkolben nach Unteranspruch 1, da durch .gekennzeichnet, dass @d@e@r gegossene Metallkörper aus Grauguss besteht. 5. Lötkolben nach Unteranspruch 1, da- ,durch gekennzeichnet, dass,der gegossene Metallkörper aus einem Kupfer-Zink- Legierung besteht. 6.Lötkolben nach Patentanspruch,dadurch ;gekennzeichnet, .da,ss die Wandstärke Ader Seitenwände des nach. ,der Kol benspitze hin zunimmt. 7. Lötkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, 4ass auf den Seitenwän- den des Gehäuses auswendig Rippen an gebracht sind. B.Lötkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dassdass Gehäuse an seinereinen Schmalseite offen:, @sonst all- seits geschlossen ausgebildet ist. 9.Lötkolben nach TTnteransspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass an die offene Schmalseite idies Gehäuses ein aus ke@a- mischem Material bestehendes Isolier- stti:ck angesehlossen ist, das zur Einfüh- rung der elektrischem Leitungen an den Hetzkörper eingerichtet isst. 10.Lötkolben nach Unteranspruch 9, da, durch gekennzeichnet, dass das Isolier- stück zwischen an die Längsseitenwinde des Gehäuses angegossenen Ansätzen be halten und zur A.nbringung eines Stiels des Lötkolbens eingeizch.tet ist. 11.Lötkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er an zwei einander gabenüberstehenden schmalen Stirnseiten des Gehäuses je eine ,Spitze auftveist. 1?. Lötkolben nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass mindestens die. eine Spitze auswechselbar ist.13. Lötkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die ,durch die Schlitze in den Seitenflächen der aus keramischem Material bestehenden Iso- lierplatt9 gebildeten Stege an ihren En den miteinander verbunden sind.11. I2ötkolben nach Unteranspruch 13, da- dUrch gekennzeichnet, da.ss die Schlitze nach aussen hin erweitert sind. 15. Lötkolben nach Patentanspruch, dadurch äeli-ennzeiehnet, dass das Gehäuse durch eine i1littelrippe in zwei Räume unter teilt ist, in denen sich je ein elektrischer Heizkörper befindet.1G. Lötkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse minde stens an einer seiner schmalen Stirnsei- ten konisch ausgebildet ist und da-ss eine mit einer konischen Xusnehmun:g ver sehene Kolbenspitze auf jenem konischen G ehii,iiseteil aufgeschoben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202286X | 1937-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202286A true CH202286A (de) | 1939-01-15 |
Family
ID=5770746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202286D CH202286A (de) | 1937-05-12 | 1937-11-13 | Lötkolben mit elektrischer Beheizung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202286A (de) |
-
1937
- 1937-11-13 CH CH202286D patent/CH202286A/de unknown
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