CH202414A - Vorrichtung zum Messen der Fersenlage des menschlichen Fusses zwecks Bestimmung der Höhe des Schuhabsatzes. - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Fersenlage des menschlichen Fusses zwecks Bestimmung der Höhe des Schuhabsatzes.

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CH202414A
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CH
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heel
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pawl
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plunger
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Eugen Dr Matthias
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Eugen Dr Matthias
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/06Measuring devices for the inside measure of shoes, for the height of heels, or for the arrangement of heels

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 191546.    Vorrichtung zum Messen der     Fersenlage    des menschlichen Fusses zwecks Bestimmung  der Höhe des Schuhabsatzes.    Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren  und eine     Vorrichtung,    um für jeden Fuss die  (individuell verschiedene) natürliche Fersen  lage und damit die notwendige Höhe des  Schuhabsatzes     bestimmen    zu können.

   Das  Verfahren besteht darin, dass der Fuss unter  Beibehaltung der     entspannten    Ruhestellung  zum Bein längs einer senkrechten, die maxi  male Absatzhöhe darstellenden Strecke, wo  bei in der Ausgangslage die     Fersenunter-          fläche    am obern Ende der Strecke liegt, un  ter Messung des     Fersenweges    nach abwärts  bewegt wird, bis die Sohle des Vorderfusses       bezw.    des Ballens auf die durch das untere  Streckenende gelegte waagrechte Ebene  trifft.  



  Gemäss Hauptpatent ist eine Vorrichtung  zur Ausführung des Verfahrens vorgesehen  mit einem als Stütze der während der Mes  sung sich abwärts bewegenden Ferse dienen  den, durch     Krafteinfluss    gehobenen, senk  recht verschiebbaren Stössel von einer Wir  kungslänge gleich der maximalen Mess-         strecke,    der bei seiner     Senkung    auf ein den  Senkweg der Ferse anzeigendes Zeigerwerk  einwirkt, und ferner mit einer Fangplatte  für den Vorderfuss als dessen Senkbewegung  begrenzende waagrechte Ebene.  



  Eine Weiterbildung dieser Vorrichtung  liegt gemäss der Erfindung darin, dass eine  Sperrvorrichtung vorgesehen ist, welche  durch die Fangplatte zur     Wirkung    gebracht  wird,     ,sobald    der Fuss die für die Messung  erforderliche Senkbewegung ausgeführt hat,  wodurch der Stössel und somit die durch die  sen     beeinflussbaren    Bewegungsteile nicht  weiter bewegt werden können.  



  Infolgedessen wird der zur Messung er  forderliche Bewegungsvorgang jeweils ge  sperrt, wenn die in Betracht kommende     Mess-          strecke    erreicht ist, was genaue -Messungen  ermöglicht.  



  Zweckmässig wird dafür gesorgt, dass die  vorgesehene     Sperrvorrichtung    nach erfolgter  Messung jeweils selbsttätig wieder ausser  Wirkung gesetzt     wird.         In der Zeichnung ist ein derartiges Aus  führungsbeispiel der erfindungsgemässen  Vorrichtung schaubildlich und teilweise  schematisch im Bereitschaftszustand darge  stellt.  



  Es bezeichnet 1 einen teilweise ausgebro  chen gezeichneten hasten, über dessen waag  rechte Decke der senkrechte Stössel 2 hervor  ragt. dessen im hasten befindlicher Teil als  Zahnstange 3 ausgebildet ist und (in nicht  gezeichneter Weise) senkrecht verschiebbar  geführt ist. Die Zahnstange 3 arbeitet mit  einem Zahnrad     .5    zusammen. das auf einer  Achse 7 festsitzt, an welcher eine Spiral  feder 8 angreift, deren äusseres Ende an  einem Bolzen 19 befestigt ist. 9 ist ein  Schleppzeiger. 10 ein diesem zugeordneter       Mitnehmerarm    und 11. ein Zifferblatt.

   Auf  der Welle 7 ist ferner ein Sperrad 20 be  festigt, das einen Anschlag 21 trägt. 22 ist  eine Sperrklinke,     welche    dein     Sperrad    20  zugeordnet ist und für     --ewöhnlich    durch  einen Winkelhebel 23 ausser Eingriff mit  dem Sperrad     2f1    gehalten wird,     wodurch    die  Vorrichtung sich im Bereitschaftszustand  befindet. Der Winkelhebel 23 besitzt für  genannten     Zweck    ein Hakenende und der  Sperrhebel 22 eine zur Aufnahme dieses Ha  kenendes dienende Absetzung. Eine Zug  feder 24 ist bestrebt, den Winkelhebel 23  im Eingriff mit der Sperrklinke 22 zu halten.  



  Mit 13 ist die Fangplatte bezeichnet,  welche über der Decke des Kastens 1 mit  tels einer Achse 25 in Lagern 26 schwenk  bar angeordnet ist. Diese Fangplatte 13 trägt  auf der Unterseite einen Stift     ?7,    welcher  eine     Offnung    in der Decke des Kastens 1  durchsetzt und auf dem Winkelhebel     :23     aufruht.  



       Zwecks    Durchführung des     13lessverfahrens     mit der beschriebenen Vorrichtung wird in  sitzender Stellung der betreffenden Person  der Fuss in völlig entspannter Stellung     zum     Bein, das heisst in seiner     natürlichen    Lage  derart auf die Vorrichtung aufgesetzt. dass  die Ferse des Fusses das obere Ende des  hochstehenden Stössels 2 berührt. Die Fuss  spitze hängt dabei je nach dem Bau des    Fusses in der Luft über der Fangplatte 13.

    Durch Fussdruck auf den Stössel 2 wird die  ser, unter entsprechender Senkbewegung des  ganzen Fusses parallel zu sieh selbst, ab  wärts bewegt, bis die     Ballenfläche    des Fusses       bezw.    die Unterfläche des Vorderfusses auf  die Fangplatte 13 auftrifft (wie im Haupt  patent ausführlicher erklärt). Der leichte  Druck, den der Fuss auf die waagrecht lie  gende Fangplatte 13 ausübt, genügt, um  durch den Stift 2 7 den Winkelhebel 23 ent  gegen dem schwachen Zug seiner Zugfeder       2.1    zu     verschwenken.    Dadurch gibt der Win  kelhebel 23 die Sperrklinke 22 frei, und diese  fällt in das Sperrad 20 ein.

   Bei der Ab  wärtsbewegung des Stössels 2 (durch den       Fersendruck)    wird durch die Zahnstange 3  das Zahnrad 5 unter Anspannung der Spi  ralfeder 8 gedreht. Durch die vom Zahnrad  5     mitgedrehte    Achse 7 wird auch das     Sperr-          rad    20 gedreht und ferner der     Mitnehmer-          arin    10 dementsprechend aus seiner Ruhestel  lung     verschw        enkt,

      wobei derselbe den  Schleppzeiger 9     initdreht.    Nach Auslösung  der     Sperrklinke    \22 aus ihrer gezeichneten  wirkungslosen Stellung wird das Sperrad 20  am Weiterdrehen gehindert und dadurch der  ganze der     Uessung        dienende        Bewegungs-          vorgang    unterbrochen. Nach Freigabe der  Fangplatte 13     lind    des Stössels 2 durch den  Fuss kehren diese Teile unter dem Einfluss  der Zugfeder 24     bezw.    der Spiralfeder 8 in  ihre Ruhelage zurück.

   Die hierbei in zur  früheren Richtung entgegengesetztem Sinne  gedrehte     i\clise    7 bringt den     Mitnehmer-          arm    10 in seine Ruhestellung zurück. Der  Schleppzeiger 9 verharrt von selbst in seiner       Anzeigestellung,    welche auf der Teilung 11  abgelesen werden kann zur Feststellung des  gesuchten Masses; der Schleppzeiger 9 kann  nachher von Hand in seine     Ausgangsstellung     zurückgedreht werden. Mit der Achse 7 wird  auch das Sperrad 21) zurückgedreht, wobei  dessen Anschlag 21, bevor der Stössel 2 seine  Ruhelage erreicht. die Sperrklinke ?2 aus  dem Sperrad 20 aushebt, so dass sie wieder  mit dem Winkelhebel 23 in Eingriff kommt.

    Die Vorrichtung ist alsdann, wenn der SW-           ssel    2 seine     Ru$elage    erreicht hat, wieder zur  Durchführung einer neuen Messung in Be  reitschaft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Messen der Fersenlage des menschlichen Fusses zwecks Bestimmung der Höhe des Schuhabsatzes mit einem als Stütze der während der Messung sich ab wärts bewegenden Ferse dienenden, durch Krafteinfluss gehobenen, senkrecht verschieb baren Stössel von einer Wirkungslänge gleich der maximalen Messstrecke, der bei seiner Senkung auf ein den Senkweg der Ferse an zeigendes Zeigerwerk einwirkt, und mit einer Fangplatte für den Vorderfuss als dessen Senkbewegung begrenzende waagrechte Ebene, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sperrvorrichtung vorgesehen ist, welche durch die Fangplatte zur Wirkung gebracht wird,
    sobald der Fuss die für die Messung erforderliche Senkbewegung ausgeführt hat, wodurch der Stössel und somit die durch die sen beeinflussbaren Bewegungsteile nicht weiter bewegt werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, durch welche nach erfolgter Messung die Sperrvorrichtung jeweils selbsttätig wieder ausser Wirkung gesetzt wird. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei einem vom Vorderfuss auf die Fangplatte ausgeübten Druck eine Sperrklinke freigegeben wird, welche demzufolge mit einem mit dem Stössel in Bewegungsverbindung stehen den Sperrad zum Zusammenwirken kommt, wodurch der Stössel in seiner Senkbewe gung aufgehalten wird, und dass ferner der Stössel, wenn man ihn sich selbst überlässt, durch Krafteinfluss in seine Ruhelage zurückbewegt wird, wobei die Sperrklinke wieder ausser Eingriff mit dem Sperrad kommt und alsdann von selbst in wirkungsloser Lage gesichert wird. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass am Sperrad ein Anschlag vorgesehen ist, durch wel chen jeweils infolge entsprechender Dre hung des Sperrades die Sperrklinke ausser Eingriff mit dem Sperrad geschwenkt wird. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke durch einen Hebel ausser Eingriff mit dem Sperrad gehalten wird, welcher durch die Fangplatte, zwecks Freigabe der Sperrklinke, bewegt werden kann. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fangplatte schwenkbar angeordnet ist.
CH202414D 1938-04-16 1938-04-16 Vorrichtung zum Messen der Fersenlage des menschlichen Fusses zwecks Bestimmung der Höhe des Schuhabsatzes. CH202414A (de)

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