CH202605A - Steuergerät für Schweissapparate. - Google Patents

Steuergerät für Schweissapparate.

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CH202605A
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CH
Switzerland
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capacitor
tube
voltage
welding
discharge path
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248Electric supplies using discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/288Modifications for introducing a time delay before switching in tube switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description


  Steuergerät für Schweissapparate.    Die     Erfindung    bezieht sieh     auf        ein.     Steuergerät für an ein Wechselstromnetz an  an  zusehliessende Schweissapparate. Bei solchen  Apparaten     muss        während        einer    kurzen, vor  zugsweise regelbaren Zeitdauer der sieh häu  fig auf mehmere Tausend Ampere belaufende       Schweissstrom    über     den    zu     schweissenden          Kontaktpunkt    fliessen.

   Bei     Verwendung    von       mechanisch        wirkenden        Schaltern    stösst     man     hierbei auf grosse Schwierigkeiten, so dass  allgemein gesteuerte Gas- oder Dampfent  ladungsstrecken mit Glühkathode bezw.       Quecksilberkathode,    sogenannte Relaisröhren,  zur Verwendung     kommen.     



  Es sind Schweissapparate mit derartigen  mit     derartigen          Steuergeräten        bekannt,    bei denen     das        Er-          reichen        einer    an einer Steuerelektrode der       Entladungsstrecke    liegenden     Sperrspannung     durch die Aufladezeit eines über eignen vor  zugsweise einstellbaren     Widerstand    auf  geladenen     Kondensators        bedingt        ist.    Da es  häufig     vorkommt,        (191.    ,

  der     Kondensator    wäh  rend der Schweissperiode aufgeladen wird,    besteht in diesem Falle dem Nachteil, dass       beim    Aufhören des Schweissstromes, die . er  reichte Sperrung     der        Entladungsstrecke    wie  der     aufgehoben    wird.     Dies    ist     wahrscheinlich     darauf zurück zuführen, dass durch das Weg  fallen der Belastung die an der Entlastungs  strecke liegende Anodenspannung derart er  höht     wird,    dass die an der Steuerelektrode  liegende Spannung nicht mehr imstande ist  die Entladungsstrecke weiter gesperrt zu  halten.  



  In     ,dem.    Steuergerät gemäss:     ,der        Erfindung     ist dieser Nachteil,dadurch behoben, dass zum  Aufladendes     Kondensators        ein.        zweiter    Kon  densator derart vorgesehen irrt, dass dieser  beim     Beginn        des        Auftretens        des    Schweiss  stromes über einen;

   Gleichrichter wurfgeladen  wird und beim Sperren ,der Entladungs  strecke eine Nachladung des erstgenannten       Kondensatoms    ermöglicht.     Wenn.        nunmehr,die     oben beschriobene Erhöhung der Anoden-,  spannung auftritt, wind durch die     Nach-          ladung    des die -     ,Sperrspannung        liefexuder         Kondensators :erreicht, dass auch die Sperr  spannung     sofort        erhöht    wird, und zwar (der  art, dass trotz :der höheren Anodenspannung  die     Entladungsstrecke    bis zum Anfang     der     nächsten .Schweissperiode gesperrt bleibt.

    



  Der     Erfindungsgegenstand    ist     nachstehend     an Hand eines :in :der beiliegenden Zeichnung  dargestellten Aussführungsbeispiels näher er  läutert:       Die        in        oder        Zeichnung        :dargestellte        Anord-          nung    ist für Punktschweissen geeignet.

   Der       Schalter    14     befindet        sich        zunächst    nicht in  der     zum.        Schweissen        erforderlichen        Stellung.     Der zu     schweissende    Gegenstand 1 ist an die       Sekundärwicklung    des     Transformators    2     an-          geschlossen.    Die Primärwicklung     dieses          Transformators    2 ist     über        ,

  eine        Wicklung    des       Transformators    4 an     ,das        Wechselstromnetz        '3'          angeschlossen.    Die     andere    Wicklung     des          Transformators    4     ist        zwischen        die    Anode  und     .die    Kathode     :einer    Röhre 5     geschaltet,    so  dass die effektive Impedanz der erstgenannten  Wicklung ,des Transformators 4-, wenn die  Röhre :

  5     nichtleitend    ist, sehr hoch ist     und     durch     die        Primärwicklung    des Transforma  tors 2 nur     ein        .ganz    geringer :Strom     fliessen          kann.    Wenn     :dagegen    die Röhre 5     leitend    ist,  so verschwindet praktisch :die :effektive Im  pedanz der genannten Sekundärwicklung und  es erhält der Netzstrom und     infolgedessen     der Schweissstrom einen hohen, Wert.

   Die  Röhre 5 wird nun auf die im folgenden be  schriebene Art und Weise durch das Gerät  gemäss der     Erfindung        ,gesteuert.     



  Das Steuergerät enthält eine Relaisröhre  6 mit zwei Gittern 7 und 8 und einer Ka  thode     1!0,        welche        direkt    oder, wie in der  Zeichnung     .dargestellt,    indirekt     geheizt    wer  den     kann.    Im     Anodenkreis    ist     eine        .Spannung     von     :

  der        Netzfrequenz    wirksam,     welche        über          den        Transformator    Il     zugeführt    wird, dessen       Primärwicklung    an     das    Netz     angeschlossen     ist. In den Anodenkreis ist ferner die Pri  märwicklung des: Transformators 15 ge  schaltet, dessen     :Sekundärwicklung    in den       Eingangskreis    der     Röhre    5 aufgenommen ist.

    Normal halt das     Gitter    der Röhre 5 eine  solche negative Vorspannung, dass kein    Strom fliessen     kann.    Erst wenn im Anoden  kreis der Röhre 6 ein Wechselstrom fliesst,  ist eine Wechselspannung am Gitter der       Röhre    5 wirksam, so     :dass    die Röhre     leitend     wenden kann.  



  Zwischen dem Gitter 7 und der Kathode  l.0 der Röhre 6 ist eine Spannungsquelle 9  wirksam, welche eine Wechselspannung lie  fert, deren Frequenz der des Netzes ent  spricht und die zweckmässig eine spitze Kur  venform hat. In der Ruhelage hat diese Span  nung aber keinen Einfluss auf den Anoden  strom, da die in Reihe mit dem Widerstand  13 geschaltete     Vorspannungsquelle    12 dem  Gitter 7 eine solche negative Spannung er  teilt, dass die Röhre gesperrt ist.  



  Wenn man zu schweissen wünscht, wird  der Schalter 14 umgelegt. Infolgedessen wird  die     Gittervorspannung    der Röhre 6 derart  verringert, dass die Röhre beim Auftreten  einer Spannungsspitze leitend wird. Der  Zeitpunkt, an dem die Spitze auftritt, wird  durch die Phase der zwischen den Klemmen  9 wirksamen Spannung bedingt. Durch Ver  änderung dieser Phase kann auch der Zeit  punkt von jeder     Halbperiode,    in welcher der  Strom zu fliessen anfängt, geregelt werden.  Es entsteht also eine Reihenfolge von Strom  impulsen im Anodenkreis der Röhre 6, wo  durch in dem Eingangskreis der Röhre 5 eine  diese Röhre leitend machende Spannung in  duziert wird.

   Demzufolge wird ein Schweiss  strom fliessen, dessen Intensität, wie aus  obigem klar sein dürfte, durch Regelung der  Phase der zwischen den Klemmen 9 wirk  samen Spannung geregelt werden kann.  



  Damit dieser Strom nach einer gewissen  regelbaren Zeit wieder zu fliessen aufhört, ist  auf dem Transformator 15 eine in Reihe mit  dem Gleichrichter 17 und einem Kondensator  19 geschaltete Wicklung 16 angeordnet. Be  reits beim Anfang der Schweisszeit wird die  ser Kondensator unter dem Einfluss des  ersten Stromimpulses geladen. Während des  weiteren Verlaufes der Schweisszeit wird der  zweckmässig veränderliche Kondensator 19  über einen veränderlichen Widerstand 20  derart aufgeladen, dass bei wachsender Kon-      densatorspannung das in der Entladungs  röhre vorgesehene Sperrgitter 8 negativer       wird.    Nach Verlauf einer regelbaren Zeit  wird der Kondensator 19 eine solche     Ladung     besitzen, dass die Röhre 6 infolge der negati  ven Vorspannung am Gitter 8 gesperrt wird.

    Der     Schweissstrom        kann    also nur während  einer bestimmten durch den     Kondensator    19  und den Widerstand 20 bedingten Zeit  fliessen. Der Widerstand 21 dient zur Be  schränkung des Gitterstromes.  



  Die beschriebene Anordnung weist jedoch  den Nachteil auf, dass eine     zuverlässige    Sper  rung der Röhre 6 nicht gewährleistet ist. Es  hat sich in der Praxis erwiesen, dass die sofort  nach dem     Sperren    der Röhre 6, zufolge des  unbelasteten Zustandes, auftretende     Span-          nungserhöhung    an der     Sekundärwicklung    des  Speisetransformators 11, trotz der negativen       Sperrspannung    an dem Gitter 8, zu einer kur  zen     Wiederzündung    der Röhre 6 Anlass  geben     kann.     



  Zur Behebung dieses     Übelstandes    ist ge  mäss der     Erfindung    ein zweiter Kondensator.  18 vorgesehen, der den Kondensator 19 über  den Widerstand 20 auflädt. Es hat sich er  geben, dass hierdurch eine Wiederzündung  nicht mehr zu     befürchten    ist, weil der Kon  densator 19 sofort nach der     Sperrung    der  Röhre 6 aus der in dem Kondensator 18  aufgespeicherten Energie nachgeladen wird,    wodurch seine negative Sperrspannung in ge  nügendem Masse erhöht wird.  



  Wenn der Schalter 14 wieder zu der  Ruhelage, d. h.     in    die gezeichnete Stellung,  zurückgeführt wird, so werden die Konden  satoren 18 und 19 entladen, was zweckmässig  über     einen    Widerstand erfolgt. Die Röhre 6  bleibt dabei infolge der negativen Vorspan  nung am Gitter 7 gesperrt und kann durch  Umlegen des Schalters 14 wieder, wie vorher  beschrieben, zum Schweissen bereitgestellt.  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuergerät für an ein Wechselstromnetz anzuschliessende Schweissapparate, das zur Regelung des Schweissstromes eine gesteuerte Gas- oder Dampfentladungsstrecke enthält; und bei dem das Erreichen einer an einer Steuerelektrode der Entladungsstrecke lie genden Sperrspannung durch die Aufladezeit eines über einen Widerstand aufgeladenen Kondensators bedingt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Aufladen des Kondensa tors ein zweiter Kondensator derart vorge sehen ist,
    dass dieser beim Beginn des Auf- tretens des Schweissstromes über einen Gleich richter aufgeladen wird, um beim Sperren der Entladungsstrecke eine Nachladung des erst genannten Kondensators ermöglicht.
CH202605D 1936-12-14 1937-11-26 Steuergerät für Schweissapparate. CH202605A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202605X 1936-12-14

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CH202605A true CH202605A (de) 1939-01-31

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CH202605D CH202605A (de) 1936-12-14 1937-11-26 Steuergerät für Schweissapparate.

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