CH202673A - Trägerfrequenzanlage. - Google Patents
Trägerfrequenzanlage.Info
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Description
Trägerfreqnenzanlage. Die Erfindung betrifft eine Träger- frequenzanlage mit mehreren Nachrichten- übermittlungsatellen, denen je eine Träger- frequenz von einem gemeinsamen:
frequenz- gena,uen, insbesondere quarzgesteuerten Ge- nemtor zugeleitet wird.
Eine zentrale Steuerung von Nachrichten, übermittlungssteilen, worunter sowohl Sender wie auch Empfänger für irgendwelche Signale verstanden sein sollen, wird in :der Technik vielfach angewandt, da sie bedeutende Vor teile zeigt.
Dadurch, dass ein zentraler Ge nerator benutzt und die von ihrs, gelieferte Frequenz oder :die von ihm idurch eine Ver- vielfachungseinrichtung gewonnenen Harmo nischen einer Grundfrequenz den Verbrau chern Bads Trägerfrequenzen zugeleitet wer den, ist die Möglichkeit gegeben,
alle be nutzten Trägerfrequenzen mit grosser F're- quenzgenauigkeit zu erhalten, da es- hierbei benägt, den zentralen Generator frequenz- genau zu steuern. Wichtig ist dieses zum Beispiel .bei Gleichwellenrundfunk, bei dem Idas gleiche Programm,
mit der gleichen Trä gerfrequenz von verschiedenen Sendern ans- gesandt wird. Hierbei würden schon geringe Abweichungen der eiwelnen Trägerfrequen- zen;
voneinander zu- Schwebungserscheiungen Anlass .geben und daher erhebliche Verzer- mungen bedingen. Von grundsätzlicher Wich tigkeit erscheint die zentrale Steuerung der Verbraucher weiterhin auch bei Trägerfre- quenzanlagen der Nachrichtentechnik. Hier tritt auch die Forderung. auf,
dass die be nutzten Trägerfrequenzen eine grossie Fre- qu,enzgenauigkeit besitzen, insbesondere bei Trägerfrequenmsalagen mit unterdrücktem Träger,
da bei @diesen der unterdrückte Träger auf der Empfangsseite möglichst genau wie der zugesetzt werden kann. Sind nun eine grössere Anzahl von Nachrichtenkanälen vor- Landen, so ist die Kontrolle :
der einzelnen Generatoren sehr umständlich.
Es sind. nun schon MehHachträgerfre- quenzaailagen bekannt ,geworden, bei denen die benötigten Trägerfrequenzen .durch Har monische einer Grundfrequenz gebildet wur den.
Dabei wurde als Grundfrequenzgenera- tor ein genrau gesteuerter, insbesondere quarz- gesteuerter Generator benutzt und durch einen Vervielfacher die Harmonischen ider Grundfrequenz gewonnen. Nachteilig bei die- ,
ser Anordnung ist es nun, dass, Ausfall des Grundfrequenzgenerators oder des Verviel- faohers oder auch bei Störungen in der Trä- gerstromzuleitung nicht nur ein Nachrichten- kanal ausfällt, wie es der Fäll wäre,
wenn jedem Nachrichtenkanal ein Trägergenerator zugeordnet wäre, sondern dass bis zur Be hebung Ader ,Störung eine grosse Anzahl von Kanälen ausfällt.
An sich bestünde nun die Möglichkeit, einen Reservegenerator vorzusehen, der ähn lich wie dies für Einzelgeneratoren schon be kannt ist, beim Ausfall des zentralen Ge- nerators angeschaltet würde.
Es ist jedoch schwierig, einen. zweiten gemeinsamen Gene rator mit ,genau der gleichen Frequenz zu be- treiben wie den ersten. Ausserdem würden hierdurch nicht alle Störungsmöglichkeiten erfasst wenden.
Durch die Erfindung wird nun die<B>Mög-</B> lichkeit gegeben, die Vorteile, die bei einer Trägerfrequenzanlage mit mehreren Nach- riehtenübermittlungsstellen mit von einem. gemeinsamen Generator aus zugeleiteten Trä gerfrequenzen auftreten, wirksam auszu nutzen,
ohne (dass die ,durch die Zuleitung der Trägerfrequenzen von einem gemeinsamen Generator aus entstehenden Nachteile störend in Erscheinung treten können.
Gemäss der Erfindung wird eine Träger- frequenzanlage mit mehreren Nachrichten- übermittlungsstellen, denen je eine Träger frequenz von einem gemeinsamen frequenz- genauen Generator zugeleitet wird,
bei Aus fall der zugeleiteten Trägerfrequenzen in folge Störungen während der Störungszeit durch Generatoren mit geringerer Fr@equenz- genauigkeit betriebsfähig gehalten,
die den einzelnen Nachriehtenübermittlungsstellen zu- geordnet sind. Die Steuerung des gemeinsamen Genera- tors kann dabei beispielsweise @durch eine Unterharmonische eines Normalgenerator,-, der insbesondere ist,
erfol- gen, etwa in der Art, dass vor einem Grund frequenzgenerator eine Moclulationseinrich- tung angeordnet ist, in der die Normal frequenz mit einem solchen Vielfachen der Grundfrequenz moduliert wird,
@dass die ent- stehende Differenzfrequenz gleich d er Grund- frequenz ist. Das entsprechende Vielfache der Grundfrequenz wird dabei vorm Aus bange des hinter Odem Grundfrequenzgenera.- tor angeordneten Frequenzvervielfachers auf ,
den Modulator zurückgekoppelt.
Die ,den einzelnen Übermittlungsstellen zugeordneten Generatoren werden vorteilhaft so angeordnet, dass sie erst bei Ausfall der zugeleiteten Trägerfrequenzen infolge Stö rungen an .die betreffenden Verbraucher an geschaltet werden.
Das kann beispielsweise durch Relaisanordnungen erfolgen, die beim 8tromloswierden der Trägerstromzuleitung den Verbraucher auf den Einzelgenerator umschalten. Es ist jedoch ziemlich schwierig, die Ums.ehaltezeit genügend klein zu halten. Wenn,
auch die infolge der Umschaltezeit auftretenden Verzerrungen im allgemeinen nicht störend ins Gewicht fallen, kann. es doch vorkommen, dass hierdurch Verfälschun gen entstehen. Dies kann sich insbesondere dann nachteilig auswirken,
wenn die Träger- frequenzanla@ge Telegraphlekanäle enthält.
Zweckmässigerweise lässt man daher die den einzelnen Nachrichtenübermittlungs- stellen zugeordneten Generatoren dauernd auf die betreffenden Verbraucher arbeiten, wobei die Generatoren durch die Grundfre- quenz das gemeinsamen Generators frequenz- genau gesteuert werden können.
Die den ein- zelnen Naehrichtenübermittlungsstellen zu- geordneten Generatoren können auch durch je ein von der Grundfrequenz eines gemeinsa- men Grundfrequenzgenerators abgeleitetes Vielfaches frequenzgenau gesteuert werden.
Beim Auftreten einer Störung im Grund- frequenzgenerator bezw. im Vervielfacher oder in den Trägerfrequenzzuleitungen ist ,die Sammelleitung stromlos, und die daran angeschlossenen Generatoren werden dann in ihrer Eigenfrequenz mit verminderter Fre- quenzgenauigkeit weitersohwingen,
so dass die Trägerfrequenzanlage betriebsfähig bleibt und lediglich während,der Zeit der Störung am Trägerfrequengzuleitungssystem die Qua lität der Übertragung durch eine geringe, im allgemeinen aber tragbare Frequenzabwei- chung beeinträchtigt wird.
Unter Umständen kann es nun vorkom men, dass, die frei schwingenden Generatoren bei Ausfall der steuernden Trägerfrequenzen bereits eine erhebliche, nicht mehr tragbare Abweichung vom Sollwert infolge .der In konstanz der ,Schalteleunente und Batterie spannungen zeigen.
Die @Steuerung der Ge neratoren kann daher dadurch vorgenommen werden, dass die zu steuernde Frequenz über Einrichtungen, die auf Phasen bezw. Fre- quenzdiff erenzen ansprechen, mit,der .steuern- den, Frequenz verglichen wiTd,
so dass bei Abweichung der zu steuernden Trägerfre- quenz von :der Sollfrequenz oder bei Verän- derung der Phasenlage beider Frequenzen gegeneinander eine selbsttätige Nachstellung durrch Änderung mindestens eines frequenz- <RTI
ID="0003.0074"> bestimmenden Elementes des zu steuernden Generators erfolgt, wobei bei Ausfall der steuernden Trägerfrequenz die letzte Ein- stallung des frequenzbestimmenden Elementes bestehen bleibt.
Hierdurch wind erreicht, dass beim Aus- fall,der steuernden: Trägerfrequenzendie frei schwingenden Generatoren noch keine Ab- weichung von der Sollfrequenz zeigen und erst während der steuerlosen Periode geringe Frequenzänderungen aufweisen,
die noch keine bemerkbare Benachteiligung ergeben. Die auf Phasen- bezw. Frequenzdifferenzen ansprechende Einrichtung kann durch eine Brückenan,ondnung, durch ein Drehfeldrelais,
einen Drehfeldmotor oder auch durch eine Gleiehrichterbruake gebildet werden.
Ausser- dem kann noch zusätzliob, eine Grobvergleichs- einrichtung vorgesehen werden.. Die selbst- tätige Nachstellung kann @durch Änderung von frequenzbestimmenden Drehkondens@ato- ren erfolgen.
Einrichtungen, die bei Phasen- bezw. Fre- quenzdifferenzen ansprechen, sind an sich be kannt und auch bereits, vielfach angewandt worden.
Für die obengenanuten Zwecke sind alle bekannten Einrichtungen verwendbar, soweit sie richtungsabhängig arbeiten, also zwischen --f- und - Abweichungen unter- scheiden.,
und soweit -die Anzeige der Phasen- differenz bezw. die Regelung an das, Vor handensein beider Frequenzen, also der zu geleiteten Trägerfrequenz, welche .die Grund- frequenz oder ein Viefaches der Grundfre quenz sein kann, und der zu ;
steuernden Fre- queriz, gebunden ist. Vorteilhaft erweist sich ,die Anwendung eines Drehf eldmotors oder eines Drehrfeldrelais.
Bei Anordnungen, bei denen ein. Grund- frequenzgenerator durch einen Normalgene rator gesteuert wird, ist es wichtig, dass mit ,dem Aus- fallen ödes Normalgenerators .dann auch:
der @GTUndfrequenzgenerator selbsttäing abgeschaltet wird, beispielsweise durch Re- laisanordnungen oder durch eine dem Gitter zugeführte Spernspaanung. In diesem Falle kann aiber .auch der Grundfrequenzgenerator über eine Phasenbrücke,
die einsstöpselbar sein kann, überdeckt und genau eingeregelt wenden. Die Phasenbrücke kann auch beim Grundfrequenzgenerator und beiden Einzel- generatoren dazu benutzt werden, die ,Syn- ohronisieruug automatisch zu überwachen.
So kann der beim Aussertrittfallen ent- stehende Wechselstrom zum Beispiel noch Gleichrichtung zur Betätigung eines Relais benutzt wenden.
Im folgenden: werden Ausführungsbei- spiele der Erfiadung näher erläutert. In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der er- findungagemäss!en Trägerfrequenzanlage dar- ,gestellt, und zwar für den Fall,
dassi dieRTI ID="0003.0251" WI="8" HE="4" LX="1647" LY="1943"> @Ein- zelgenerato@ren ,durch Vielfache der Grund- f requenz mitgezogen wenden.
Der Haupt generator HG liefert die Grundfrequenz f, mit grosser r'requenzgenauigkeit und wird vorzugsweise quarzgesteuert. Im Verviel- facher HV werden. die Harmonischen der Grundfrequenz gebildet, derart, dass auf der Trägerfrequenzsammelleitung L alle benötig- ten Trägerfrequenzen rnf,
bis ')Lf, als Harino- nische der Grundfrequenz mit grosser Fre- quenzgenauigkeit vorhanden sind. An die ammelleitung sind die verschiedenen Ein- S zelgeneratoren Gm bis G" der Nachrichten- übermittlungsstellen angeschlossen,
deren Eigenfrequenzen irgend. einer Harmonischen der Grundfrequenz angenähert entsprechen. Das Frequenzgemisch der Sammelleitung wird auf den Gitter- oder Anodenkreis jeder Einzelgeneratorröhre übertragen, und die be treffende Harmonische zieht den auf sie ab gestimmten Generator mit,
trotz einer zu fälligen < durch die Inkon.stanz der Schalt elemente und Batteriespannungen bedingten Abweichung der Eigenfrequenz des frei- schwingenden Generators vom Sollwert.
Die Einzelgeneratoren zeigen beispielsweise den Aufbau, wie er für den Generator G", <B><I>ge-</I></B> zeichnet ist. Dis Generatorröhre G";
ist über einen Überträger T mit drei Wicklungen rückgekoppelt. Im Gitterkreis befindet sich ein Sclhwingungskreis LC, der angenähert auf eine Harmonische der Grundfrequenz ab gestimmt ist. In der Gitterspannungszulei- tung sind weiter noch Widerstände R, und, R,;
angeordnet. Über den Überträger C wird auf ,den Gitterkreis das Frequen@zgemisch der Sammelleitung gegeben.
Da aber die übrigen Frequenzen der Sammelleitung nicht auf .den Generatorausgaug A bez-,v. zum Verbraucher gelangen sollen, ist es vorteilhaft, ein Sieb mittel BF,", vorzugsweiss ein Bandfilter, zu ihrer Unterdrückung vordem Überträger an zuordnen.
Ebenso kann aber auch im Genera- torausgang ein Bandfilter BF,, angeordnet sein. Eventuell wird man im Eingang und im Ausgang des Generators Bandfilter an ordnen.
Ein Ausführungsbeispiel unter Anwen dung eines Drehf-eldrelais zur selbsttätigen Nachstellung der zu steuernden Generatoren ist in der Fig. 2 für einen:
Einzelgenerator dargestellt. Die Frequenz naf, sei ,eine Har monische der Grundfrequenz, die über eine nicht dargestellte Siebanordnung aus dem Ausgang eines Frequenzvervielfachers ge wonnen wird.
Da vorausaetrzungsgemäss die Grundfrequenz frequenzgenau sein soll, ist es auch diese Harmonische. Die Harmonische mf, <I>,</I> wird auf die Wicklung TI' eines Dreh feldrelais Ph gegeben, der zusteuernde Ge nerator sei Gm. Die von ihm erzeugte Fre quenz speist die Wicklung W' des Drehfeld relais.
Bei A ist der Verbraucher angeschlos sen. Bei Phasenabweichungen tritt nun ein Drehfeld auf, dessen Richtung davon ab hängt, ob der Generator G", nach- oder vor .eilt. Das Drehfeld verschwindet, wenn -der Generator G. genau die Sollfrequenz, also enf,, erzeugt und die Phasendifferenz Null ist.
Das bei geringem Abweichen der durch G," erzeugten Frequenz von der Sollfrequenz entstehende Drehfeld legt den Anker 1 des Phasenrelais je nach seiner Richtung an den Kontakt 1 oder 2 und schaltet so entweder die Stromquelle El oder BZ in den Anker- stromkreis des Nachstellmotors NH. Der Nachstellmotor läuft also entweder im Uhr zeigersinn oder
entgegengesetzt um. Die Feldwicklung FW des Motors wird konstant erregt, beispielsweise durch die in Reihe .ge schalteten Stromquellen B1 und BZ. Durch den Motor NM wind eine Nachstellung einer oder mehrerer frequenzbestimmen@der Ele mente des Generators G", vorgenommen,
bei- spielsweise wird ein Drehkondensator C in entsprechendem Sinns verstellt.
Am Anker des Drehfeldrelais ist noch eine Rückstellvorrichtung zum Beispiel eine Rückstellfeder vorgesehen, durch die erreicht wird,
dass. der Anker bei Verschwinden des Drehfeldes in die Nullstellung zurüakk-ehrt und so beim Ausfall der steuernden Träger- frequenz die letzte Einstellung des oder der frequenzbestimmenden Elemente des ge- steuerten Genrators bestehen bleibt.
Da die jeweils benutzten Trägerfrequen zen häufig verhältnismässig hocb. sind, ist es vorteilhaft, sie durch Frequenzwandler herab- zutransfarmieren. In der Figur erfolgt dies durch Modulation in 1'V1 bezw. M' mit einer benachbarten Frequenz f" die beispielsweise gleich isst rraf,
1-I- 1,0(1 <I>Hz.</I> Diese Frequenz f 2 braucht jedoch nicht frequenzgenian zu ,sein, da säe nur die Umlaufgeschwindigkeit des Drehfeldes bestimmt. Die beider Modulation entstehenden untern( ,
Seitenfrequenzen wex- den zur Erregung (der Wicklungen <I>W</I> und <I>W'</I> des Phasenrelais benutzt. :
Statt eines Dreh- feldrelais wird vorzugsweise ein Drehfeld- motor angewandt.
Bei Benutzung eines Dreh- feldmotors ist ohne weiteres die Forderung erfüllt, @dass, die letzte Einstellung des f requenzbes timmenden Elementes bestehen bleibt,
@da der Drehfeldmotor unmittelbar zur Verstellung benutzt werden kann und ,der Anker des Drehfelmotors nur bei Vor- handens,ein eines Drehfeldes rotiert.
Geeignet erscheint auch die Anwendung einer @leichriohterbrücke, wie sie <B>zum</B> Pha sen- bezw. Frequenzvergleich bereits bekannt wunde. Bei einer solchen Brücke tritt,
wenn die beiden zugeführten Frequenzen miteinan- der Übereinstimmen, im Ausgang eine Gleich spannung auf, deren Richtung von der relati- ven Phasenlage abhängt, und .zwar .nur dann, wenn beide Frequenzen an der Brücke liegen.
Diese Gleichspannung kanndirekt oder über einen Relaiskreis einen Nachstellmotor be einflussen.
Sind die Frequenzabweichungen verhält nismässig @gross-, so erscheint die vorstehend behandelte Feinregelung nicht mehr aus reichend.
Es ist dann zweckmässig, noch eine besondere Grobregelung vorzusehen, die von Hand oder selbsttätig erfolgen kann. Bei- spielsweise kann eine solche Grobregelung @duroh Anwendung des stroiboskopischen Prin- zipes erfolgen:
- Vorteilhaft kann; jedoch statt einer sol- chen; Grob- und Feinregelung eine Regelung erfolgen, & e zugleich eine Fein.- und auch eine .
Grobregelung ergibt. Hier zeigt sich eine zur Fernsteuerung von beweglichen Or ganen bereits .bekannte Anordnung .geeignet, bei der ein Synchronmotor in Abhängigkeit von. der steuernden und ein,
anderer in Ab- hängigkeit von einer örtlich erzeugten Fre quenz gespeist wird. Beide Motoren arbeiten entgegengesetzt auf das gleiche Differential- getriebe. Bei Gleichlauf der beiden Motoren ist das Differentialrad in Ruhe. <RTI
ID="0005.0182"> Das Diffe rentialrad bewegt sich je nachdem, ob idie örtlich erzeugte Frequenz' von ider steuern- .den Frequenz nach, oben oder unten abweicht,
im Uhrzeigersinn oder in .entgegengesetzter Richtung und kann zur Verstellung bei- Ispielsweise eines Drehkondensators benutzt werden.
Nachteilig hierbei ist es jedoch, @dass bei Ausfall der steuernden Trägerfrequenz weiter geregelt wind. Es ist erforderlich,
durch Relaisanordnungen oder dergleichen bei Ausfall der zugeleiteten Trägerfrequenz auch den vom Ausgang des gesteuerten Ge- nerators angetriebenen Synehronmotor still- zusetzen oder anderweitig die Regelung zu venhigdern.
Besonders einfach wird die Anordnung, wenn man beide @Synchronmotoren in der gleichen Richtung umlaufen lässt und: statt eines Differentialgetriebes auf der Welle des einen Motors zwei Kontakte, die den Kontak- ten 1;
, 2 fder Fig. 2 ,entgreohen, anordnet und auf der Welle des ändern Motors zwischen ,diesen beiden Kontakten einen weiteren, Kon- takt anordnet, der @clem Anker 1 ;
der Figur enrfs,pricht. Bei Gleichlauf der beiden Syn- chronmotoren, alsobei Übereinstimmung oder beiden Frequenzen,, wird sieh .dieser dritte Kontakt zwischen. den beiden Kontakten:
, die auf ,der Welle des andern Motors angeordnet ,sind, befinden. Bei Voreilen oder Nacheilen ,
des Motors legt sich der Kontakt an Iden einen oder dien andern der beiden Kontakte und schliesst so verschiedene Stromkreise, über die ein Nachstellmotor in verschiedenem iSinne angetrieben werden kann.
Die -Nach stellung erfolgt dann :analog wie in dem in (der Figur behandelten Beispiel.
Claims (1)
- PATENTAIXTSPRUCH Trägerfrequenzaaalage mit mehreren Nach- riahtenüibermittlungssiellen,denen je eine Trägerfrequenz von einem. gemeinsamen fre- quenzgenauen Generator zugeleitet wird, de- fduxreh gekennzeichnet,dass bei Ausfall der zugeleiteten, Trägerfrequenzen infolge Stö- rungen,die Anläge während der Störungszeit durch Generatoren mit geringerer Frequenz- genauigkeit betriebsfähig gehalten wird, die den einzelnen Nachrichtenübermittlungsstel- len zugeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. Trägerfrequenzanlage nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen:Nachriohtenübermittlungs- stellen ,zugeordneten Generatoren erst beim Auslall der zugeleiteten Träger- frequenzen infolge Störungen an die be- treffenden Verbraucher angeschaltet wer ten.2. Trägerfrequenzanlage nach. Patentan- sprach, :dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Naohrichtenübermittlungs- stellen zugeordneten Generatoren -durch ..die Grundfrequenz des gemeinsamen Generators frequenzgenau gesteuert wer den und beim Auftreten eine Störung <RTIID="0006.0043"> im gemeinsamem Generator oder in .den Trägerfrequenzzuleitungen in ihrer Eigenfrequenz weitersohwingen. 3.Trägerfrequenzanlage nach Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Nachrichtenübermittlung s stellen zugeordneten Generatoren durch je ein von der Grundfrequenz eines ge meinsamen Grundfrequenzgenerators ab- geleitetes Vielfaches frequenzgenau <RTIID="0006.0068"> ge- steuert werden und beim Auftreten einer Störung im. GTundfrequenzgenerator oder im Vervielfacher oder in den Träger- frequenzzuleitungen in ihrer Eigenfre quenz weiter schwingen. 4.Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch <B>3,</B> dadurch .gekennzeichnet, dass im Eingang jedes zentralgesteuerten Generators .Siebmittel angeordnet sind. 5.Trägerf requenzaalage nach Unteran- spruch 3, dadurch ,gekennzeichnet, dass, im Ausgang jedes zentral gesteuerten Ge nerators Siebmittel angeordnet sind. 6.Trägerfrequenzanlage nach Patentan- sprach, @dadurch gekennzeichnet, dass die zu steuernde Frequenz über eine Ein- richtung, die auf Phasen- bezw. Fre- quenzdiffeienzen anspricht,mit der zu geleiteten steuernden Trägerfrequenz ver glichen wird und bei Abweichung der zu steuernden Frequenz von der Soll- frequenz oder bei Veränderung der Phasenlage beider Frequenzen gegen einander eine selbsttätige Nachstellung durch Änderung mindestens eines fre- quenzbestimmenden Elementes des zusteuernden Generators erfolgt, wobei bei Ausfall der zugeleiteten steuernden Trä- gerfrequenz die letzte Einstellung des frequenzbestimmenden Elementes be- stehen bleibt.7. Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdzfferen- zen ansprechende Einrichtung durch. eine Brückenanordnung gebildet wird. B.Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung durch ein Drehfeldrelais gebildet wird.9. Tr4#erfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung durch einen Drehfeldmotor gebildet wird. 10.Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, @dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung durch eine Gleiahrichterbrücke gebildet wird. 11.Trägerfrequenzanlage nach Unteran.- spruoh 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich noch eine Grobvergleichsein- richtung vorgesehen ist. 12.Trägerf requenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ,die rauf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung .durch zwei entgegengesetzt auf ein IifferentiaJ- getriebe arbeitende Synchronmotoren ge bildet und die Nachstellung des frequenz- bestsmmenden Elementesdurch .das Differentialrad herbeigeführt wird. EMI0007.0001 1.3. <SEP> Trägerfrequenzanla)ge <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> ,dass <tb> die <SEP> auf <SEP> Phasen- <SEP> bezw. <SEP> Frequenzdifferen zen <SEP> ansprechende <SEP> Einrichtung <SEP> ;durch <tb> zwei <SEP> imgleiohen <SEP> ,Sinne <SEP> umlaufende <SEP> Syn chronmotoren <SEP> gebildet <SEP> wird, <SEP> die <SEP> auf <SEP> ihren <tb> Wellen <SEP> mitumlaufende <SEP> Kontakte <SEP> tragen, <tb> ,durch <SEP> welche <SEP> bei <SEP> Nach- <SEP> oder <SEP> Voreilen <tb> .eines <SEP> Synchronmotors <SEP> Stromkreise <SEP> ge schlossen <SEP> werden, <SEP> über <SEP> die <SEP> ein <SEP> Nachstell motor <SEP> in <SEP> verschiedenem <SEP> Sinne <SEP> angetrie ben <SEP> wird <tb> 14. <SEP> Trägerfrequenzanl@age <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6;<SEP> ;dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> !dass <tb> die <SEP> selbsttätige <SEP> Naehetellung <SEP> durch <SEP> An derung <SEP> eines <SEP> Drehkondensators <SEP> ,des <SEP> zu <tb> steuernden <SEP> Generators <SEP> erfolgt. <tb> 1ä.. <SEP> Trägerfrequewanlage <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> bei <SEP> Ausfall <SEP> dar <SEP> zugeleiteten <SEP> Trägerfre quenz <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> Nachstellung <SEP> verhin. idert <SEP> wird.EMI0007.0002 16. <SEP> Trä;gerfrequenzanlage <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> .15, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> bei. <SEP> Ausfall <SEP> der <SEP> zugeleiteten <SEP> Trägerfre quenz <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> Nachstellung <SEP> durch <tb> Relaisamrdnungen <SEP> verhindert <SEP> wird. <tb> 17. <SEP> Trägerfrequenzanlage <SEP> nach <SEP> Unteran sprach <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> .die <SEP> beiden <SEP> Frequenzen, <SEP> bevor <SEP> säe <SEP> über <SEP> .die <tb> auf <SEP> Phasen- <SEP> bezw. <SEP> Frequenzdiffer.enzen <tb> ansprechende <SEP> Einrichtung <SEP> verglichen, <tb> herabtrandormiert <SEP> werden. <tb> 18.<SEP> T'rä@gerfrequenzanlage <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekenn.zeiohnet, <SEP> .dass <tb> die <SEP> beiden <SEP> Frequenzen, <SEP> bevor <SEP> sie <SEP> über <tb> ;die <SEP> auf <SEP> Phasen- <SEP> bezw. <SEP> Frequenzdifferen zen <SEP> ansprechende <SEP> Einrichtung <SEP> verglichen <tb> werden:, <SEP> durch <SEP> Mo,dula-H.ons.anordnungen <tb> herabtraasformiert <SEP> werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202673X | 1937-03-09 | ||
| DE211037X | 1937-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202673A true CH202673A (de) | 1939-01-31 |
Family
ID=25759214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202673D CH202673A (de) | 1937-03-09 | 1938-03-04 | Trägerfrequenzanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202673A (de) |
-
1938
- 1938-03-04 CH CH202673D patent/CH202673A/de unknown
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