CH202673A - Trägerfrequenzanlage. - Google Patents

Trägerfrequenzanlage.

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CH202673A
CH202673A CH202673DA CH202673A CH 202673 A CH202673 A CH 202673A CH 202673D A CH202673D A CH 202673DA CH 202673 A CH202673 A CH 202673A
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Neue Telefon Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/52Circuit arrangements for protecting such amplifiers
    • H03F1/54Circuit arrangements for protecting such amplifiers with tubes only
    • H03F1/542Replacing by standby devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Trägerfreqnenzanlage.            Die    Erfindung betrifft     eine        Träger-          frequenzanlage    mit     mehreren        Nachrichten-          übermittlungsatellen,    denen je eine     Träger-          frequenz    von     einem        gemeinsamen:

          frequenz-          gena,uen,        insbesondere        quarzgesteuerten        Ge-          nemtor        zugeleitet        wird.     



       Eine        zentrale    Steuerung von     Nachrichten,          übermittlungssteilen,    worunter sowohl Sender  wie     auch        Empfänger    für     irgendwelche        Signale          verstanden        sein    sollen, wird     in        :der        Technik     vielfach     angewandt,    da sie bedeutende Vor  teile zeigt.

   Dadurch,     dass        ein    zentraler Ge  nerator benutzt     und    die von     ihrs,    gelieferte  Frequenz oder :die von     ihm        idurch        eine        Ver-          vielfachungseinrichtung    gewonnenen Harmo  nischen einer     Grundfrequenz    den Verbrau  chern     Bads        Trägerfrequenzen        zugeleitet    wer  den,     ist    die     Möglichkeit    gegeben,

       alle    be  nutzten Trägerfrequenzen mit grosser     F're-          quenzgenauigkeit    zu erhalten, da     es-    hierbei       benägt,    den zentralen Generator     frequenz-          genau    zu     steuern.        Wichtig        ist        dieses    zum         Beispiel        .bei        Gleichwellenrundfunk,        bei    dem       Idas        gleiche        Programm,

          mit    der gleichen Trä  gerfrequenz von     verschiedenen    Sendern     ans-          gesandt        wird.        Hierbei        würden        schon        geringe     Abweichungen der     eiwelnen        Trägerfrequen-          zen;

          voneinander    zu-     Schwebungserscheiungen          Anlass    .geben und daher     erhebliche        Verzer-          mungen        bedingen.    Von     grundsätzlicher    Wich  tigkeit     erscheint        die    zentrale Steuerung der       Verbraucher    weiterhin auch bei     Trägerfre-          quenzanlagen    der     Nachrichtentechnik.    Hier       tritt    auch die     Forderung.    auf,

   dass die be  nutzten     Trägerfrequenzen        eine        grossie        Fre-          qu,enzgenauigkeit        besitzen,        insbesondere    bei       Trägerfrequenmsalagen    mit     unterdrücktem          Träger,

      da     bei        @diesen    der     unterdrückte        Träger     auf der     Empfangsseite    möglichst genau wie  der     zugesetzt    werden     kann.    Sind nun eine       grössere        Anzahl    von     Nachrichtenkanälen        vor-          Landen,    so     ist        die        Kontrolle    :

  der     einzelnen     Generatoren     sehr        umständlich.     



  Es     sind.        nun        schon    MehHachträgerfre-           quenzaailagen        bekannt        ,geworden,    bei denen       die        benötigten        Trägerfrequenzen    .durch Har  monische einer     Grundfrequenz    gebildet wur  den.

       Dabei        wurde    als     Grundfrequenzgenera-          tor    ein     genrau        gesteuerter,        insbesondere        quarz-          gesteuerter        Generator    benutzt und durch       einen        Vervielfacher    die     Harmonischen        ider          Grundfrequenz        gewonnen.        Nachteilig    bei     die-          ,

  ser        Anordnung        ist    es     nun,        dass,    Ausfall des       Grundfrequenzgenerators        oder        des        Verviel-          faohers    oder auch bei     Störungen    in der     Trä-          gerstromzuleitung    nicht nur ein     Nachrichten-          kanal        ausfällt,        wie    es der Fäll     wäre,

          wenn          jedem        Nachrichtenkanal        ein        Trägergenerator     zugeordnet     wäre,        sondern        dass        bis    zur Be  hebung Ader     ,Störung        eine    grosse     Anzahl    von       Kanälen    ausfällt.  



  An sich     bestünde    nun die Möglichkeit,  einen     Reservegenerator        vorzusehen,    der ähn  lich     wie        dies    für     Einzelgeneratoren    schon be  kannt ist,     beim        Ausfall    des     zentralen        Ge-          nerators        angeschaltet    würde.

   Es ist     jedoch          schwierig,        einen.        zweiten        gemeinsamen    Gene  rator mit     ,genau        der    gleichen Frequenz zu     be-          treiben    wie den     ersten.    Ausserdem     würden     hierdurch     nicht        alle        Störungsmöglichkeiten          erfasst        wenden.     



       Durch        die        Erfindung        wird    nun die<B>Mög-</B>  lichkeit gegeben,     die    Vorteile,     die    bei einer       Trägerfrequenzanlage    mit     mehreren        Nach-          riehtenübermittlungsstellen    mit von     einem.          gemeinsamen        Generator        aus        zugeleiteten    Trä  gerfrequenzen     auftreten,        wirksam    auszu  nutzen,

       ohne    (dass die     ,durch    die     Zuleitung    der       Trägerfrequenzen    von     einem        gemeinsamen          Generator    aus     entstehenden        Nachteile    störend  in Erscheinung     treten        können.     



  Gemäss der Erfindung     wird        eine        Träger-          frequenzanlage    mit     mehreren        Nachrichten-          übermittlungsstellen,        denen    je eine Träger  frequenz     von        einem        gemeinsamen        frequenz-          genauen        Generator        zugeleitet    wird,

   bei Aus  fall der     zugeleiteten        Trägerfrequenzen    in  folge Störungen     während    der     Störungszeit     durch     Generatoren        mit    geringerer     Fr@equenz-          genauigkeit    betriebsfähig gehalten,

   die den       einzelnen        Nachriehtenübermittlungsstellen        zu-          geordnet        sind.       Die Steuerung     des        gemeinsamen        Genera-          tors        kann        dabei        beispielsweise        @durch    eine       Unterharmonische        eines        Normalgenerator,-,          der        insbesondere     ist,

       erfol-          gen,    etwa in der Art,     dass    vor einem Grund  frequenzgenerator eine     Moclulationseinrich-          tung        angeordnet    ist,     in    der die Normal  frequenz mit     einem    solchen Vielfachen der       Grundfrequenz        moduliert    wird,

       @dass    die     ent-          stehende        Differenzfrequenz    gleich d er     Grund-          frequenz        ist.    Das     entsprechende    Vielfache  der     Grundfrequenz    wird dabei     vorm    Aus  bange des hinter     Odem        Grundfrequenzgenera.-          tor        angeordneten        Frequenzvervielfachers    auf       ,

  den        Modulator        zurückgekoppelt.     



  Die ,den     einzelnen        Übermittlungsstellen     zugeordneten     Generatoren    werden     vorteilhaft     so angeordnet, dass sie     erst        bei    Ausfall der  zugeleiteten     Trägerfrequenzen        infolge    Stö  rungen an .die     betreffenden        Verbraucher    an  geschaltet werden.

       Das        kann        beispielsweise     durch     Relaisanordnungen    erfolgen,     die        beim          8tromloswierden        der        Trägerstromzuleitung     den Verbraucher auf den     Einzelgenerator          umschalten.    Es     ist        jedoch    ziemlich schwierig,  die     Ums.ehaltezeit    genügend klein zu     halten.          Wenn,

      auch die infolge der     Umschaltezeit          auftretenden        Verzerrungen    im     allgemeinen          nicht        störend    ins Gewicht fallen,     kann.        es     doch     vorkommen,        dass        hierdurch    Verfälschun  gen     entstehen.        Dies    kann sich     insbesondere          dann        nachteilig        auswirken,

      wenn die     Träger-          frequenzanla@ge        Telegraphlekanäle    enthält.  



       Zweckmässigerweise    lässt man     daher    die  den einzelnen     Nachrichtenübermittlungs-          stellen        zugeordneten    Generatoren dauernd       auf    die     betreffenden    Verbraucher     arbeiten,     wobei die     Generatoren    durch die     Grundfre-          quenz        das    gemeinsamen     Generators        frequenz-          genau        gesteuert    werden können.

   Die den     ein-          zelnen        Naehrichtenübermittlungsstellen        zu-          geordneten    Generatoren können auch durch je  ein von der     Grundfrequenz        eines        gemeinsa-          men        Grundfrequenzgenerators        abgeleitetes          Vielfaches        frequenzgenau        gesteuert    werden.

         Beim        Auftreten    einer Störung im     Grund-          frequenzgenerator        bezw.    im     Vervielfacher     oder in den     Trägerfrequenzzuleitungen    ist      ,die     Sammelleitung    stromlos, und die daran  angeschlossenen     Generatoren    werden     dann    in  ihrer Eigenfrequenz mit     verminderter        Fre-          quenzgenauigkeit        weitersohwingen,

      so     dass     die     Trägerfrequenzanlage        betriebsfähig    bleibt       und        lediglich        während,der    Zeit der     Störung     am     Trägerfrequengzuleitungssystem    die Qua  lität der     Übertragung    durch eine     geringe,    im       allgemeinen        aber        tragbare        Frequenzabwei-          chung        beeinträchtigt        wird.     



       Unter        Umständen        kann    es     nun    vorkom  men, dass, die frei     schwingenden    Generatoren  bei Ausfall der     steuernden        Trägerfrequenzen          bereits    eine     erhebliche,        nicht    mehr     tragbare          Abweichung        vom        Sollwert    infolge     .der    In  konstanz der     ,Schalteleunente    und Batterie  spannungen zeigen.

   Die     @Steuerung    der Ge  neratoren kann daher dadurch     vorgenommen     werden, dass die zu     steuernde    Frequenz     über     Einrichtungen, die auf Phasen     bezw.        Fre-          quenzdiff        erenzen        ansprechen,        mit,der        .steuern-          den,        Frequenz        verglichen        wiTd,

      so dass bei       Abweichung    der zu     steuernden        Trägerfre-          quenz    von     :der        Sollfrequenz    oder bei     Verän-          derung    der     Phasenlage        beider        Frequenzen          gegeneinander    eine     selbsttätige    Nachstellung       durrch        Änderung        mindestens        eines        frequenz-       <RTI  

   ID="0003.0074">   bestimmenden        Elementes    des zu     steuernden          Generators    erfolgt, wobei bei     Ausfall    der       steuernden        Trägerfrequenz    die     letzte        Ein-          stallung    des     frequenzbestimmenden    Elementes       bestehen        bleibt.     



  Hierdurch     wind    erreicht, dass     beim        Aus-          fall,der        steuernden:        Trägerfrequenzendie    frei       schwingenden        Generatoren    noch keine     Ab-          weichung    von der     Sollfrequenz    zeigen und  erst während der steuerlosen Periode geringe       Frequenzänderungen        aufweisen,

      die     noch          keine    bemerkbare     Benachteiligung        ergeben.          Die    auf     Phasen-        bezw.        Frequenzdifferenzen     ansprechende     Einrichtung        kann        durch        eine          Brückenan,ondnung,    durch ein     Drehfeldrelais,

            einen        Drehfeldmotor    oder auch     durch        eine          Gleiehrichterbruake        gebildet    werden.

       Ausser-          dem        kann    noch     zusätzliob,        eine        Grobvergleichs-          einrichtung    vorgesehen     werden..    Die     selbst-          tätige        Nachstellung        kann        @durch        Änderung       von     frequenzbestimmenden        Drehkondens@ato-          ren    erfolgen.  



       Einrichtungen,        die    bei Phasen-     bezw.        Fre-          quenzdifferenzen        ansprechen,    sind an sich be  kannt und auch     bereits,        vielfach        angewandt     worden.

       Für    die     obengenanuten        Zwecke    sind  alle     bekannten        Einrichtungen        verwendbar,     soweit sie     richtungsabhängig    arbeiten, also       zwischen        --f-    und - Abweichungen     unter-          scheiden.,

      und soweit -die     Anzeige        der        Phasen-          differenz        bezw.        die        Regelung    an     das,    Vor  handensein beider     Frequenzen,    also     der    zu  geleiteten     Trägerfrequenz,        welche    .die     Grund-          frequenz    oder ein     Viefaches    der Grundfre  quenz sein kann, und der     zu        ;

  steuernden        Fre-          queriz,        gebunden        ist.        Vorteilhaft    erweist sich  ,die Anwendung     eines        Drehf        eldmotors    oder       eines        Drehrfeldrelais.     



  Bei     Anordnungen,    bei     denen        ein.        Grund-          frequenzgenerator    durch     einen    Normalgene  rator     gesteuert        wird,        ist    es     wichtig,        dass    mit       ,dem    Aus- fallen ödes     Normalgenerators    .dann       auch:

          der        @GTUndfrequenzgenerator        selbsttäing          abgeschaltet    wird, beispielsweise durch     Re-          laisanordnungen    oder durch     eine        dem        Gitter          zugeführte        Spernspaanung.    In diesem Falle       kann        aiber        .auch    der     Grundfrequenzgenerator     über     eine        Phasenbrücke,

      die     einsstöpselbar     sein     kann,        überdeckt    und genau eingeregelt  wenden. Die Phasenbrücke     kann    auch beim       Grundfrequenzgenerator    und beiden     Einzel-          generatoren        dazu        benutzt    werden, die     ,Syn-          ohronisieruug    automatisch zu überwachen.

    So kann der beim     Aussertrittfallen        ent-          stehende        Wechselstrom    zum     Beispiel        noch          Gleichrichtung    zur     Betätigung    eines     Relais     benutzt wenden.  



       Im        folgenden:    werden     Ausführungsbei-          spiele    der     Erfiadung    näher     erläutert.    In der       Fig.    1     ist        ein        Ausführungsbeispiel    der     er-          findungagemäss!en        Trägerfrequenzanlage        dar-          ,gestellt,    und zwar für den Fall,

       dassi    dieRTI ID="0003.0251" WI="8" HE="4" LX="1647" LY="1943">  @Ein-          zelgenerato@ren        ,durch    Vielfache der     Grund-          f        requenz        mitgezogen    wenden.

   Der Haupt  generator     HG    liefert die     Grundfrequenz        f,     mit grosser     r'requenzgenauigkeit    und     wird     vorzugsweise     quarzgesteuert.    Im     Verviel-          facher        HV        werden.        die        Harmonischen    der      Grundfrequenz gebildet, derart, dass auf der       Trägerfrequenzsammelleitung    L alle     benötig-          ten        Trägerfrequenzen        rnf,

          bis        ')Lf,    als     Harino-          nische    der     Grundfrequenz    mit grosser     Fre-          quenzgenauigkeit    vorhanden     sind.    An die       ammelleitung    sind die verschiedenen     Ein-          S     zelgeneratoren     Gm        bis    G" der     Nachrichten-          übermittlungsstellen        angeschlossen,

      deren       Eigenfrequenzen        irgend.    einer     Harmonischen     der     Grundfrequenz        angenähert        entsprechen.     Das     Frequenzgemisch    der     Sammelleitung     wird auf den     Gitter-    oder     Anodenkreis    jeder       Einzelgeneratorröhre    übertragen, und die be  treffende     Harmonische    zieht den auf sie ab  gestimmten     Generator        mit,

      trotz     einer    zu  fälligen      < durch    die     Inkon.stanz    der Schalt  elemente und     Batteriespannungen        bedingten          Abweichung        der        Eigenfrequenz    des     frei-          schwingenden        Generators    vom Sollwert.

   Die       Einzelgeneratoren    zeigen     beispielsweise    den       Aufbau,        wie    er für den Generator     G",   <B><I>ge-</I></B>  zeichnet     ist.    Dis     Generatorröhre        G";

          ist    über  einen     Überträger    T     mit    drei Wicklungen       rückgekoppelt.        Im        Gitterkreis    befindet sich       ein        Sclhwingungskreis        LC,    der angenähert  auf eine Harmonische der     Grundfrequenz    ab  gestimmt     ist.    In der     Gitterspannungszulei-          tung    sind weiter noch Widerstände     R,    und,     R,;

            angeordnet.    Über den     Überträger        C    wird auf  ,den     Gitterkreis    das     Frequen@zgemisch    der       Sammelleitung    gegeben.

   Da aber die übrigen       Frequenzen    der     Sammelleitung    nicht auf     .den          Generatorausgaug    A     bez-,v.    zum Verbraucher  gelangen sollen, ist es     vorteilhaft,    ein Sieb  mittel     BF,",        vorzugsweiss    ein Bandfilter, zu  ihrer     Unterdrückung    vordem Überträger an  zuordnen.

   Ebenso kann aber auch im     Genera-          torausgang    ein     Bandfilter        BF,,        angeordnet          sein.        Eventuell        wird    man im Eingang und  im     Ausgang        des    Generators Bandfilter an  ordnen.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    unter Anwen  dung eines     Drehf-eldrelais    zur     selbsttätigen          Nachstellung    der zu     steuernden        Generatoren          ist    in der     Fig.    2 für einen:

   Einzelgenerator       dargestellt.    Die     Frequenz        naf,    sei     ,eine    Har  monische der     Grundfrequenz,    die     über    eine  nicht     dargestellte    Siebanordnung     aus    dem         Ausgang        eines        Frequenzvervielfachers    ge  wonnen wird.

   Da     vorausaetrzungsgemäss    die       Grundfrequenz        frequenzgenau    sein soll, ist     es     auch diese     Harmonische.    Die     Harmonische          mf,   <I>,</I> wird auf die Wicklung     TI'    eines Dreh  feldrelais     Ph    gegeben, der     zusteuernde    Ge  nerator sei     Gm.    Die von ihm     erzeugte    Fre  quenz     speist    die Wicklung W' des Drehfeld  relais.

   Bei A     ist    der Verbraucher angeschlos  sen.     Bei        Phasenabweichungen    tritt nun ein       Drehfeld    auf,     dessen    Richtung davon ab  hängt, ob der     Generator    G", nach- oder vor  .eilt.     Das    Drehfeld     verschwindet,    wenn -der       Generator        G.    genau die     Sollfrequenz,    also       enf,,    erzeugt und die     Phasendifferenz    Null ist.  



       Das    bei geringem Abweichen der durch  G," erzeugten     Frequenz    von der Sollfrequenz       entstehende        Drehfeld    legt den Anker 1     des          Phasenrelais    je nach seiner Richtung an den  Kontakt 1 oder 2 und schaltet so     entweder     die Stromquelle     El    oder     BZ    in den     Anker-          stromkreis        des    Nachstellmotors     NH.    Der  Nachstellmotor läuft also     entweder    im Uhr  zeigersinn     oder    

  entgegengesetzt um. Die       Feldwicklung        FW        des    Motors     wird        konstant          erregt,        beispielsweise    durch die in     Reihe    .ge  schalteten Stromquellen     B1    und     BZ.        Durch     den Motor     NM        wind    eine     Nachstellung    einer  oder     mehrerer        frequenzbestimmen@der    Ele  mente des Generators G", vorgenommen,

       bei-          spielsweise    wird ein Drehkondensator C in       entsprechendem        Sinns        verstellt.     



  Am Anker des     Drehfeldrelais    ist noch  eine     Rückstellvorrichtung    zum Beispiel     eine          Rückstellfeder        vorgesehen,    durch     die    erreicht  wird,

       dass.    der Anker bei     Verschwinden    des       Drehfeldes    in die     Nullstellung        zurüakk-ehrt     und so     beim    Ausfall der     steuernden        Träger-          frequenz    die letzte Einstellung des     oder    der       frequenzbestimmenden        Elemente    des     ge-          steuerten        Genrators        bestehen    bleibt.  



  Da die     jeweils    benutzten Trägerfrequen  zen häufig     verhältnismässig        hocb.    sind, ist es  vorteilhaft, sie durch     Frequenzwandler        herab-          zutransfarmieren.    In der Figur erfolgt dies       durch        Modulation    in     1'V1        bezw.    M' mit     einer          benachbarten        Frequenz    f" die     beispielsweise     gleich     isst        rraf,

          1-I-        1,0(1   <I>Hz.</I>     Diese        Frequenz    f 2           braucht        jedoch    nicht     frequenzgenian    zu     ,sein,     da     säe        nur    die     Umlaufgeschwindigkeit    des       Drehfeldes        bestimmt.    Die     beider        Modulation          entstehenden        untern(        ,

  Seitenfrequenzen        wex-          den    zur     Erregung    (der     Wicklungen   <I>W</I>     und   <I>W'</I>       des        Phasenrelais    benutzt.     :

  Statt        eines        Dreh-          feldrelais        wird        vorzugsweise        ein        Drehfeld-          motor    angewandt.

       Bei        Benutzung        eines        Dreh-          feldmotors        ist        ohne        weiteres    die     Forderung          erfüllt,        @dass,    die     letzte        Einstellung        des     f     requenzbes        timmenden        Elementes        bestehen          bleibt,

          @da    der     Drehfeldmotor        unmittelbar     zur     Verstellung        benutzt        werden        kann        und     ,der     Anker        des        Drehfelmotors    nur bei     Vor-          handens,ein        eines        Drehfeldes        rotiert.     



       Geeignet        erscheint    auch     die        Anwendung          einer        @leichriohterbrücke,    wie     sie   <B>zum</B> Pha  sen-     bezw.        Frequenzvergleich        bereits        bekannt          wunde.        Bei        einer        solchen        Brücke    tritt,

       wenn     die beiden     zugeführten        Frequenzen        miteinan-          der    Übereinstimmen,     im        Ausgang        eine    Gleich  spannung     auf,    deren     Richtung    von der     relati-          ven        Phasenlage    abhängt, und .zwar .nur     dann,          wenn        beide        Frequenzen    an der     Brücke    liegen.

    Diese     Gleichspannung        kanndirekt    oder über       einen        Relaiskreis        einen        Nachstellmotor    be  einflussen.  



       Sind    die     Frequenzabweichungen    verhält  nismässig     @gross-,        so        erscheint        die        vorstehend          behandelte        Feinregelung        nicht    mehr aus  reichend.

   Es     ist        dann        zweckmässig,    noch     eine          besondere        Grobregelung        vorzusehen,    die von       Hand    oder     selbsttätig        erfolgen    kann.     Bei-          spielsweise    kann eine solche     Grobregelung          @duroh        Anwendung    des     stroiboskopischen        Prin-          zipes    erfolgen:

    -     Vorteilhaft        kann;    jedoch statt     einer        sol-          chen;    Grob- und     Feinregelung        eine        Regelung          erfolgen,         & e        zugleich        eine        Fein.-    und     auch          eine    .

   Grobregelung     ergibt.        Hier        zeigt    sich       eine    zur Fernsteuerung von     beweglichen    Or  ganen bereits     .bekannte        Anordnung        .geeignet,     bei der     ein        Synchronmotor        in        Abhängigkeit          von.    der     steuernden    und     ein,

          anderer        in        Ab-          hängigkeit    von     einer        örtlich    erzeugten Fre  quenz gespeist     wird.        Beide    Motoren arbeiten       entgegengesetzt    auf das     gleiche        Differential-          getriebe.    Bei     Gleichlauf    der     beiden        Motoren            ist    das     Differentialrad    in     Ruhe.     <RTI  

   ID="0005.0182">   Das    Diffe  rentialrad     bewegt        sich    je     nachdem,    ob     idie          örtlich        erzeugte        Frequenz'    von     ider        steuern-          .den        Frequenz        nach,    oben oder unten     abweicht,

       im     Uhrzeigersinn    oder in     .entgegengesetzter          Richtung    und kann zur     Verstellung        bei-          Ispielsweise        eines        Drehkondensators    benutzt  werden.

       Nachteilig    hierbei     ist        es    jedoch,     @dass          bei    Ausfall der     steuernden        Trägerfrequenz     weiter geregelt     wind.    Es ist     erforderlich,

       durch     Relaisanordnungen    oder dergleichen  bei     Ausfall    der     zugeleiteten        Trägerfrequenz     auch den vom     Ausgang    des gesteuerten     Ge-          nerators    angetriebenen     Synehronmotor        still-          zusetzen    oder     anderweitig    die Regelung zu       venhigdern.     



       Besonders        einfach    wird     die        Anordnung,     wenn man     beide        @Synchronmotoren    in der       gleichen        Richtung        umlaufen    lässt     und:        statt          eines        Differentialgetriebes    auf der Welle des       einen    Motors zwei     Kontakte,    die den     Kontak-          ten        1;

  ,    2     fder        Fig.    2     ,entgreohen,    anordnet     und     auf der Welle     des        ändern    Motors     zwischen     ,diesen beiden     Kontakten        einen        weiteren,        Kon-          takt    anordnet, der     @clem        Anker    1 ;

  der     Figur          enrfs,pricht.    Bei     Gleichlauf        der    beiden     Syn-          chronmotoren,    alsobei     Übereinstimmung    oder       beiden        Frequenzen,,    wird     sieh        .dieser        dritte     Kontakt     zwischen.    den beiden     Kontakten:

  ,        die     auf ,der Welle     des        andern        Motors    angeordnet       ,sind,        befinden.        Bei        Voreilen    oder     Nacheilen          ,

  des        Motors    legt     sich    der Kontakt an     Iden          einen        oder        dien        andern    der     beiden        Kontakte          und    schliesst so     verschiedene        Stromkreise,     über die     ein        Nachstellmotor    in     verschiedenem          iSinne        angetrieben    werden kann.

       Die    -Nach  stellung     erfolgt        dann        :analog    wie     in    dem     in     (der     Figur        behandelten        Beispiel.  

Claims (1)

  1. PATENTAIXTSPRUCH Trägerfrequenzaaalage mit mehreren Nach- riahtenüibermittlungssiellen,denen je eine Trägerfrequenz von einem. gemeinsamen fre- quenzgenauen Generator zugeleitet wird, de- fduxreh gekennzeichnet,
    dass bei Ausfall der zugeleiteten, Trägerfrequenzen infolge Stö- rungen,die Anläge während der Störungszeit durch Generatoren mit geringerer Frequenz- genauigkeit betriebsfähig gehalten wird, die den einzelnen Nachrichtenübermittlungsstel- len zugeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Trägerfrequenzanlage nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen:
    Nachriohtenübermittlungs- stellen ,zugeordneten Generatoren erst beim Auslall der zugeleiteten Träger- frequenzen infolge Störungen an die be- treffenden Verbraucher angeschaltet wer ten.
    2. Trägerfrequenzanlage nach. Patentan- sprach, :dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Naohrichtenübermittlungs- stellen zugeordneten Generatoren -durch ..die Grundfrequenz des gemeinsamen Generators frequenzgenau gesteuert wer den und beim Auftreten eine Störung <RTI
    ID="0006.0043"> im gemeinsamem Generator oder in .den Trägerfrequenzzuleitungen in ihrer Eigenfrequenz weitersohwingen. 3.
    Trägerfrequenzanlage nach Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Nachrichtenübermittlung s stellen zugeordneten Generatoren durch je ein von der Grundfrequenz eines ge meinsamen Grundfrequenzgenerators ab- geleitetes Vielfaches frequenzgenau <RTI
    ID="0006.0068"> ge- steuert werden und beim Auftreten einer Störung im. GTundfrequenzgenerator oder im Vervielfacher oder in den Träger- frequenzzuleitungen in ihrer Eigenfre quenz weiter schwingen. 4.
    Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch <B>3,</B> dadurch .gekennzeichnet, dass im Eingang jedes zentralgesteuerten Generators .Siebmittel angeordnet sind. 5.
    Trägerf requenzaalage nach Unteran- spruch 3, dadurch ,gekennzeichnet, dass, im Ausgang jedes zentral gesteuerten Ge nerators Siebmittel angeordnet sind. 6.
    Trägerfrequenzanlage nach Patentan- sprach, @dadurch gekennzeichnet, dass die zu steuernde Frequenz über eine Ein- richtung, die auf Phasen- bezw. Fre- quenzdiffeienzen anspricht,
    mit der zu geleiteten steuernden Trägerfrequenz ver glichen wird und bei Abweichung der zu steuernden Frequenz von der Soll- frequenz oder bei Veränderung der Phasenlage beider Frequenzen gegen einander eine selbsttätige Nachstellung durch Änderung mindestens eines fre- quenzbestimmenden Elementes des zu
    steuernden Generators erfolgt, wobei bei Ausfall der zugeleiteten steuernden Trä- gerfrequenz die letzte Einstellung des frequenzbestimmenden Elementes be- stehen bleibt.
    7. Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdzfferen- zen ansprechende Einrichtung durch. eine Brückenanordnung gebildet wird. B.
    Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung durch ein Drehfeldrelais gebildet wird.
    9. Tr4#erfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung durch einen Drehfeldmotor gebildet wird. 10.
    Trägerfrequenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, @dass die auf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung durch eine Gleiahrichterbrücke gebildet wird. 11.
    Trägerfrequenzanlage nach Unteran.- spruoh 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich noch eine Grobvergleichsein- richtung vorgesehen ist. 12.
    Trägerf requenzanlage nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ,
    die rauf Phasen- bezw. Frequenzdifferen- zen ansprechende Einrichtung .durch zwei entgegengesetzt auf ein IifferentiaJ- getriebe arbeitende Synchronmotoren ge bildet und die Nachstellung des frequenz- bestsmmenden Elementes
    durch .das Differentialrad herbeigeführt wird. EMI0007.0001 1.3. <SEP> Trägerfrequenzanla)ge <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> ,dass <tb> die <SEP> auf <SEP> Phasen- <SEP> bezw. <SEP> Frequenzdifferen zen <SEP> ansprechende <SEP> Einrichtung <SEP> ;
    durch <tb> zwei <SEP> imgleiohen <SEP> ,Sinne <SEP> umlaufende <SEP> Syn chronmotoren <SEP> gebildet <SEP> wird, <SEP> die <SEP> auf <SEP> ihren <tb> Wellen <SEP> mitumlaufende <SEP> Kontakte <SEP> tragen, <tb> ,durch <SEP> welche <SEP> bei <SEP> Nach- <SEP> oder <SEP> Voreilen <tb> .eines <SEP> Synchronmotors <SEP> Stromkreise <SEP> ge schlossen <SEP> werden, <SEP> über <SEP> die <SEP> ein <SEP> Nachstell motor <SEP> in <SEP> verschiedenem <SEP> Sinne <SEP> angetrie ben <SEP> wird <tb> 14. <SEP> Trägerfrequenzanl@age <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6;
    <SEP> ;dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> !dass <tb> die <SEP> selbsttätige <SEP> Naehetellung <SEP> durch <SEP> An derung <SEP> eines <SEP> Drehkondensators <SEP> ,des <SEP> zu <tb> steuernden <SEP> Generators <SEP> erfolgt. <tb> 1ä.. <SEP> Trägerfrequewanlage <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> bei <SEP> Ausfall <SEP> dar <SEP> zugeleiteten <SEP> Trägerfre quenz <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> Nachstellung <SEP> verhin. idert <SEP> wird.
    EMI0007.0002 16. <SEP> Trä;gerfrequenzanlage <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> .15, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> bei. <SEP> Ausfall <SEP> der <SEP> zugeleiteten <SEP> Trägerfre quenz <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> Nachstellung <SEP> durch <tb> Relaisamrdnungen <SEP> verhindert <SEP> wird. <tb> 17. <SEP> Trägerfrequenzanlage <SEP> nach <SEP> Unteran sprach <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> .die <SEP> beiden <SEP> Frequenzen, <SEP> bevor <SEP> säe <SEP> über <SEP> .die <tb> auf <SEP> Phasen- <SEP> bezw. <SEP> Frequenzdiffer.enzen <tb> ansprechende <SEP> Einrichtung <SEP> verglichen, <tb> herabtrandormiert <SEP> werden. <tb> 18.
    <SEP> T'rä@gerfrequenzanlage <SEP> nach <SEP> Unteran spruch <SEP> 6, <SEP> dadurch <SEP> gekenn.zeiohnet, <SEP> .dass <tb> die <SEP> beiden <SEP> Frequenzen, <SEP> bevor <SEP> sie <SEP> über <tb> ;die <SEP> auf <SEP> Phasen- <SEP> bezw. <SEP> Frequenzdifferen zen <SEP> ansprechende <SEP> Einrichtung <SEP> verglichen <tb> werden:, <SEP> durch <SEP> Mo,dula-H.ons.anordnungen <tb> herabtraasformiert <SEP> werden.
CH202673D 1937-03-09 1938-03-04 Trägerfrequenzanlage. CH202673A (de)

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DE202673X 1937-03-09
DE211037X 1937-10-21

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CH202673D CH202673A (de) 1937-03-09 1938-03-04 Trägerfrequenzanlage.

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