CH202676A - Fernsehverfahren. - Google Patents

Fernsehverfahren.

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CH202676A
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description


  Fernsehverfahren.    Um einem Lichtbündel die     erforderliche          Abtastbewegung    zu erteilen, ist es     bekannt,     bewegliche optische Teile, wie Spiegeltrom  meln,     Nipkowscheiben    und dergleichen zu  verwenden. Diese Verfahren erfordern die       Verwendung    von     zum    mindesten einer Kom  ponente, die eine sehr hohe Geschwindigkeit  besitzt, um die schnelle     Abtastbewegung-der          Gesamtabtastung    zu erzielen. Weiterhin     kann     die     Bildzeilenfrequenz    der     Abtastung    nicht  ohne weiteres geändert werden.

   Andere       Abtastverfahren    vermeiden diese Nachteile  durch Verwendung eines     beweglichen    Elek  tronenbündels, jedoch     sind    hierbei hohe elek  trische     Spannungen    erforderlich, und der  ganze Vorgang muss im Vakuum stattfinden.  Es ist auch bekannt; den     gerreffekt    zur Be  wegung des sich aus der Doppelbrechung er  gebenden ausserordentlichen Strahles zu ver  wenden, jedoch ist die sich     ergebende    Bewe  gung nur klein.  



  Gegenstand der     Eifindung    ist ein Fern  sehverfahren, bei dem die Möglichkeit ge  geben ist, die     Zeilenwechselfrequenz    leicht    zu ändern, ohne die     Synchronisierungs-          schwierigkeiten    der     bekannten    Verfahren  aufzuweisen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht  darin, dass zur Erzeugung der schnellen Ab  tastkomponente eine Flüssigkeit beleuchtet  wird, in der wandernde     hochfrequente    Druck  wellen erzeugt     werden,    deren Fortpflan  zungsrichtung im Winkel zur     Beleuchtungs-          richtung    liegt, so dass das von der Flüssig  keit ausgehende Licht aus einem seine ur  sprüngliche     Richtung    beibehaltenden Teil,  sowie aus einem     zweiten    aus dieser Richtung       abgebeugten    Teil besteht,

       einer    dieser Teile  zur Erzeugung eines beweglichen Bildes der  Wellen auf der     abzutastenden    Oberfläche  ausgewählt wird und elektrische Impulse von       Bildzeilenfrequenz    zur Steuerung dieses Bil  des verwendet werden derart, dass eine Ele  mentarfläche     einer        Linie    der abzutastenden  Oberfläche für einen     Zeitraum    beleuchtet  wird, der gleich der Zeitdauer einer Zeile  geteilt durch die Zahl der Elementarflächen  der Zeile ist. Die Erfindung bezieht sich      auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung  des erfindungsgemässen Verfahrens.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise schematisch veranschaulicht, und  zwar zeigen:       Fig.    1 und 2 die Wirkung einer bekann  ten Form einer     Lichtmodulatorzelle,          Fig.    3 einen Fernsehempfänger,       Fig.    4 das Schaltschema eines Verstär  kers     und        Formgebungskreises    für die Im  pulse zur Zeilensynchronisierung,       Fig.    5 bis 7 Erläuterungsskizzen,       Fig.    8 und 9 eine weitere Ausführungs  form eines Fernsehempfängers,       Fig.    10 eine     Erläuterungsskizze,

            Fig.    11 und 12 eine abgeänderte Form  des     in.        Fig.    8 dargestellten Empfängers,       Fig.    13 ein Verfahren zur Vergrösserung  der Zahl der     Iuterferenzbilder    durch Ver  wendung mehrerer Wellenzüge in einer Zelle,       Fig:    14 und 15 in Draufsicht und Seiten  ansicht eine weitere     Ausführungsform    eines  Fernsehempfängers,       Fig.    16     und    17 in Draufsicht und Seiten  ansicht einen Filmsender,       Fig.    18 die Erzeugung einer langsamen       Abtastung.     



  In     Fig.    1 wird ein Bild der Lichtquelle 1  in Form eines beleuchteten Schlitzes mittels  Linsen 3 in die Ebene 2 projiziert. Zwischen  den Linsen 3     verlaufen    die Strahlen parallel  zur optischen Achse des     Linsensystemes.     Zwischen den Linsen ist eine mit einer Flüs  sigkeit 5 gefüllte durchsichtige Zelle 4 ange  ordnet. In dieser Zelle kann irgend eine  durchsichtige Flüssigkeit verwendet werden,  welche keine zu grosse Dämpfung auf in ihr  erzeugte     hochfrequente    Wellen ausübt, zum  Beispiel Wasser,     Heptan,        Pentan,        Äthyljodid     oder Petroleum.

   An einem Ende der Zelle  befindet sich ein     piezoelektrischer    Kristall  6, der durch über die Klemmen 7 an die  Elektroden 8 gelegte hochfrequente elek  trische Schwingungen in Schwingungen ver  setzt wird. Auf- diese Weise werden in der  Flüssigkeit wandernde     Druckwellen    erzeugt,  durch welche ausser dem normalen oder mitt  leren Bilde des Schlitzes 1 in der Ebene 2    infolge Beugung eine Reihe von Seiten  bildern oder     Interferenzstreifen    hervorge  rufen wird.

   Um die Erzeugung unerwünsch  ter reflektierter Wellen zu verhindern, sind  geeignete Mittel zur     Absorbierung    dieser  Wellen am andern Ende der Zelle angeord  net, zum Beispiel eine Korkschicht, oder ein  zusätzliches Rohr oder eine Verlängerung der  Zelle,     w=elche    Flüssigkeit enthält, in welche  die Wellen hineingehen und in welcher ihre  Energie vernichtet wird. In     Fig.    2 ist das  Hauptbild 9 dargestellt, die Seitenbilder 10  werden durch optische Interferenz hervorge  rufen, denn die durch die Wellen hervorge  rufenen     Dichteänderungen    wirken wie ein  Beugungsgitter.

   Wenn die Amplitude der  Druckwellen in der Flüssigkeit zunimmt,  wird das     mittlere    Bild schwächer und die       Seitenbilder    werden heller. Wird das mitt  lere Bild mittels einer Blende 1.1 abgedunkelt  und das Licht der Seitenbilder durch eine  Linse 1.2 auf einen Schirm 13 geworfen, so  ist die Intensität auf dem Schirm in Über  einstimmung mit der Amplitude der Flüssig  keitswellen veränderlich. Naturgemäss wird  das gleiche Ergebnis durch Abblenden der  Seitenbilder und Verwendung des Lichtes des  mittleren Bildes erzielt.  



  Die Linse 12 ist so angeordnet, dass sie  ein Bild der     Flüssigkeitsoberfläche    auf dem  Schirm 13 erzeugt, so dass jeder Punkt  der Flüssigkeitsoberfläche, beispielsweise die  Punkte 14 und 15, getrennt auf dem Schirm,  zum Beispiel bei 16 und 17, abgebildet wird,  wobei die Helligkeit eines jeden Bildpunktes  von der Amplitude der Welle an dem ent  sprechenden Punkte der Zelle abhängt. Sind  die an den Kristall gelegten Hochfrequenz  potentiale mit Fernsehsignalen moduliert, so  ist die Amplitude der wandernden Welle von  Punkt zu Punkt längs der Zelle in Überein  stimmung mit der Amplitude der Fernseh  signale, das heisst in Übereinstimmung mit  der Helligkeitsänderung einer Bildzeile ver  ändert.

   Mit andern Worten, die ursprüng  liche räumliche Verteilung einer Reihe be  nachbarter Bildpunkte, welche im Sender in  zeitlich verteilte entsprechende elektrische      Werte verwandelt wurde, wird in der Zelle  in eine räumliche     Verteilung    in     Form    wan  dernder Flüssigkeitswellen zurückverwan  delt, welche     eine    zeitlang nach     ihrer    Erzeu  gung durch den Kristall erhalten bleiben, so  "     dass    eine     Speicherwirkung        eintritt.    Auf dem  Schirm 13 wird daher     eine    Reihe beweg  licher Bilder dieser     Bildpunkte    erzeugt;

   die  zum Wiederaufbau des Bildes verwendet       werden    kann. Bisher wurde dies dadurch be  wirkt, dass man vor dem Schirm 13     einen     schnellaufenden     Abtastteil,    zum Beispiel     eine     umlaufende Spiegeltrommel setzte, die mit  einer der Zeilenzahl     entsprechenden    Anzahl  von     einzelnen        Spiegeln    ausgestattet     ist,    die       einen    fortschreitend wachsenden Neigungs  winkel zur Trommelachse besitzen.

   Die  Spiegeltrommel     erteilte    den     Bildern    der  Bildpunkte     eine    Bewegung entgegengesetzt  zu ihrer     eigenen    Bewegung, so     däss    sie auf       einem        Betrachtungsschirm        stillstehend    ge  macht wurden. Die beschriebene Zelle und  ihre     Anwendung    für     Fernsehzwecke-ist    nä  her in dem Schweizer Patent Nr. 191888 er  läutert. Im     folgenden    soll das erfindungsge  mässe Verfahren     in    einigen Ausführungsbei  spielen erläutert werden.  



  An Hand der     Fig.    3 bis 7 sei     ein    Fern  sehempfänger     beschrieben.     



  Ein Lichtbündel einer Lichtquelle 20  geht durch eine schematisch bei 21 darge  stellte     Kerrzelle        hindurch,    die     in    bekannter  Weise die Intensität in     Übereinstimmung    mit  den     Bildsignalen    steuert, und dann durch eine  Zelle 22 der     in,

          Fig.    1 dargestellten     Art.    Die  Zelle 22 erzeugt in einer noch zu beschreiben  den Weise die schnelle     Abtastkomponente.     Die Spiegeltrommel 26 mit zu ihrer Drehachse  parallelen Spiegelflächen läuft- mit     lang-          sanier        Geschwindigkeit    um und bewegt das       Lichtbündel    über den Schirm 25     rechtwinklig     zur Zeichenebene und erzeugt hierdurch die       langsame        Abtastkomponente.    Die durch den  Empfänger 27     empfangenen    Fernsehsignale  werden dem Filter 28 zugeführt,

   welches die  Bildsignale von den     Zeilensynchronisierungs-          impulsen    trennt; erstere werden der     Kerr-          zelle    und letztere über einen noch zu be-    schreibenden     Formgebungskreis    und Verstär  ker 29     dem-Modulator    30 zugeführt, wo sie       hochfrequente        Schwingungen        einer        Schwin-          gungsquelle    31     modulieren.    Der     Modulator     ist so eingeregelt,

       däss        normalerweise    die       Hochfrequenzschwingungen    auf     einen    sehr  niedrigen Wert herabgesetzt     sind;    die Wir  kung     eines    jeden     Synchronisierungsimpulses     ermöglicht dann die Erzeugung einer kürzen  Gruppe von     Schwingungen        (Fig.    6).

   Der  Ausgangskreis des     Modulators    ist an die       Klemmen    des     Kristalles    der Zelle 22     auge=     schlossen, so dass kurze, unzusammenhän  gende Gruppen von     Wellen    in der Flüssig  keit der     Zelle        erzeugt    werden.  



       An    Hand der     Fig.    4 und 5 sind     im    fol  genden der Verstärker und der     Formgebungs-          kreis    29 beschrieben. Die     Einrichtung    enthält  drei Röhren     *        Fi,        V2,        F3,    die eine Wider  standskapazitätskopplung besitzen.- Die     Zei-          lensynchronisierungsimpulse,    welche dem  Gitter der Röhre     Yi        zugeführt    werden,

   be  sitzen die durch die     Kurve    I     in        Fig:    5 ver  anschaulichte     Form.        Ddr        Anodenkreis    dieser  Röhre enthält     einen    Widerstand 33 und     einen     Kondensator 32     in        Parallelschaltung,    Jeder  der rechteckig     verlaufenden    Impulse ladet  den     Kondensator    32 auf, der sich dann durch  den     Widerstand    33     hindurch    entlädt.

   Durch  geeignete Auswahl der Zeitkonstanten des       greises    32, 33 und auch der gegenseitigen  Werte des     Kondensators    32     und    des Wider  standes 33 wird die Ladezeit gleich der Ent  ladezeit gemacht, so     däss    die dem Gitter der  Röhre     F2        zugeführten    Signale die durch die  Kurve     II        in.        Fig.    5 veranschaulichte drei  eckige Form erhalten.

   Das Gitter dieser  Röhre erhält     eine        negative        Vorspannung,     deren     Wert    durch den veränderlichen Wider  stand 34 geregelt werden kann. Diese     Vor-          spannung        kann    so     eingestellt    werden, dass die  Röhre     V2    nur den     obern    Teil -der dreieckig  verlaufenden     Impulse    überträgt, zum Bei  spiel den. Teil oberhalb der     gestrichelten     Linie in Kurve     II    der     Fig.    5.

   Infolgedessen  werden     die    dem     Gitter    der Röhre     V3    zuge  führten Impulse den     durch    die     Kurve        III    der       Fig.    5 dargestellten     Verlauf        besitzen,    Die      Röhre     Y3    wirkt als Verstärker, der Verlauf  der Impulse in ihrem Ausgangskreis ist aus  Kurve IV in     Fig.    5 ersichtlich.

   Durch Ände  rung der Grösse des Widerstandes 34 und die  damit bedingte Änderung der Lage der ge  strichelten Linie     in    Kurve     1I    der     Fig.    5 kann  das Verhältnis zwischen dem durch einen Im  puls eingenommenen Raum und dem Ab  stande zwischen zwei Impulsen geändert wer  den; dies Verhältnis wird kleiner, wenn die  negative     Vorspannung    am Gitter der Röhre  V2 vergrössert     wird.     



  In     Fig.    6 ist die dem Kristall der Zelle 22  zugeführte     Hochfrequenzwelle    veranschau  licht. Wie ersichtlich, ist die normale Ampli  tude der Welle so klein, dass sie vernachläs  sigt werden kann, die Amplitude wächst je  doch sehr stark jedesmal, wenn ein Impuls  an den     Modulator    30 gelangt.  



  Jede Gruppe von in der Flüssigkeit der  Zelle 22 erzeugten Wellen erzeugt ein     Inter-          ferenzmuster,    dessen mittleres Bild durch die  Blende 23 abgeschirmt wird, während das  Licht der Seitenbilder durch die Linse 24  gesammelt und auf den Schirm 25 geworfen  wird. Auf diese Weise wird auf dem     Schirm     25 ein Lichtfleck gebildet, dessen Grösse von  der Länge des Wellenzuges in der Flüssig  keit abhängt.

   Dieser Lichtfleck bewegt sich  mit einer Geschwindigkeit über den Schirm,  die von der Bewegungsgeschwindigkeit der  Wellengrüppe in der Flüssigkeit der Zelle       abhängt.    Die Zelle 22 wirkt daher in ähn  licher Weise     wie    ein     mit        einem    Schlitz       versehener,        undurchsächtiger    Schirm,     dessen          Schlitz    sich parallel zur Achse der Spiegel  trommel 26 bewegt. Eine nach diesem Grund  satz arbeitende Zelle ist im folgenden als       "Wellenschlitzzelle"    bezeichnet.  



  Die Länge der Zelle 22 ist in bezug auf  die Flüssigkeit der Zelle 22 so gewählt, dass  eine Wellengruppe den Kristall in dem  Augenblick verlässt, in welchem die vorher  gehende Gruppe das obere Ende der Zelle 22  erreicht hat. Auch der Wert des Widerstan  des 34 ist zweckmässig so eingeregelt, dass  das Verhältnis der Länge einer Wellengruppe  zur Länge der Zelle     gleich.        dem.    Verhältnis    der Länge eines Bildelementes zur Länge der  Bildzeile ist. Das erstgenannte Verhältnis  bestimmt das Mass der Bildauflösung, deren  der Empfänger fähig ist, das letztgenannte  Verhältnis stellt die Bildauflösung im Sender  dar.

   In     Fig.    7 stellt das Rechteck 36 die  Grenzen der Zelle oder desjenigen Teils dar,  der bei der Beeinflussung des hindurchgehen  den Lichtes wirksam ist; die Wellen pflan  zen sich von einem Ende des Rechteckes zum       andern    fort. Die Kurve 35 stellt die Ampli  tude der Wellen an verschiedenen Punkten  längs der Zelle zu einem gegebenen Zeit  punkt dar, der Teil 37 lässt die plötzliche Zu  nahme der Amplitude auf     Grund    des     Ein-          treffens    eines Impulses erkennen. Das Ver  hältnis der Breite des Teils 37 zur Länge des  Rechteckes 36 ist gleich der Bildauflösung.  



  Wenn in der oben beschriebenen Weise  das Licht des mittleren Lichtbündels verwen  det werden soll und dem entsprechend die  Seitenbilder abgeblendet werden, wird der       Modulator    30 so eingeregelt, dass     unmodu-          lierte    Schwingungen an den Klemmen 31  dem Kristall mit voller Amplitude zugeführt  werden. Die Impulse werden in einem sol  chen Sinne an den     Modulator    geschaltet, dass  sie zeitweise die Schwingung unterdrücken.  Der Schwingungsverlauf im Ausgangskreis  des     Modulators    wird daher in diesem Falle  durch die Umkehrung der in     Fig.    6 darge  stellten Kurve veranschaulicht.  



  Unter diesen Bedingungen arbeiten der  Wellenschlitz der Zelle 22 und die Spiegel  trommel 26 derart zusammen, dass sie die  schnelle und die langsame     Abtastkomponente     erzeugen, und da das Licht auf dem Schirm  25 durch die     Kerrzelle    21 entsprechend den  Bildströmen     moduliert    ist, wird das Bild  wieder aufgebaut.  



  Die in     Fig.    3 veranschaulichte Vorrich  tung kann auch in anderer Weise zur Erzie  lung der gleichen Wirkung     betrieben    werden,  und zwar einfach dadurch, dass die umge  formten     Zeilensynchronisierungsimpulse    des  Ausgangskreises der Vorrichtung 29 an  Stelle der Bildströme den Klemmen der       Kerrzelle    zugeführt werden, während die           Bildströme    an den Eingangskreis des     Modu-'          lators    30 geschaltet werden.

   Die Amplitude  der Wellen in der Zelle ändert sich nunmehr  längs der Zelle     in    Übereinstimmung mit der       Amplitude    aufeinanderfolgender Bildpunkte,  und da die Länge der Zelle der Länge der  Bildzeile entspricht; wird     in    der Zelle zu  aufeinanderfolgenden     Zeitpunkten    eine voll  ständige Bildzeile wiedergegeben.     Eine        in     dieser Weise arbeitende Zelle ist im folgen  den als     "Modulatorzelle"    bezeichnet.

   Die  Bildzeile wird auf dem Schirm 25 genau so  wie zuvor abgebildet, jedoch werden auf  Grund der Tatsache, dass die Wellen durch  die Flüssigkeit     wandern,    auch die entspre  chenden Bilder sich über den Schirm be  wegen, statt festzustehen, sie     können    daher  nicht beobachtet werden. Diese     Erscheinung     wird durch die Wirkung der     Kerrzelle    aus  geglichen, welche,     wenn    keine elektrischen  Impulse an ihr liegen, kein Licht durchlässt.

    Da diese Impulse lediglich     mit    - Zeilen  frequenz auftreten und ihre Dauer lediglich  diejenige eines Bildelementes ist (auf     Grund     der     oben        beschriebenen    Wirkung des     greises     29), wird die     Kerrzelle    als Verschluss wirken  und die Zelle 29 wird     intermittierend    mit       Zeilenfrequenz    beleuchtet, so dass jede Bild  zeile nur     einen    kurzen Augenblick auf den  Schirm 25 projiziert wird und     keine-Bewe-          gung    der Zeile     wahrnehmbar    ist,

   da die Be  leuchtungszeit nur dem Zeitraum eines Bild  elementes entspricht. Auf Grund der Wir  kung der Spiegeltrommel 26 wird jede Zeile  nach einem kurzen     Zeitraum        unter        die    vor  hergehende Zeile projiziert und so das voll  ständige Bild aufgebaut. Naturgemäss wird       in    diesem Falle das durch die Zelle hindurch  gehende Licht im Gegensatz zu der zuerst  beschriebenen Betriebsweise zeitlich be  grenzt, bei welcher das Licht eine räumliche       Begrenzung    erfuhr.

   Die Grundregel, dass, das  Verhältnis zwischen der Dauer eines jeden       Lichtblitzesi    zur     Zeit        zwisiehen    zwei     Licht-          blitzen    gleich der Bildauflösung ist, muss  auch im vorliegenden Falle beachtet werden.  



  Naturgemäss ist der Wirkungsgrad der       Vorrichtung    nach     Fig.    3.     bei,-der    zuletzt. be-         schriebenen        Arbeitsweise        sehr    gering, da -der  grössere Teil des von der Lichtquelle 20 aus  gehenden Lichtes verloren geht.

   Dies kann       durch        die        Verwendung        eines     beispielsweise einer     Hochdruckqueck-          silberdampflampe;    welche statt dauernd nur  mit der Zeilenfrequenz     intermittierend    leuch  tet, verbessert werden, der Stromverbrauch  und     jdaher    die Helligkeit     sind    bei     jedem    Auf  leuchten gross.

   Die     Kerrzelle    oder     ein    ent  sprechender, durch     die        Zeilensynchronisie-          rungsimpulse    gesteuerter     Vergchluss    begrenzt       dann    die Zeitdauer eines jeden     Aufleuchtens     auf die eines.

       Bildelementes.    Die     Lichtver-          geudung    kann auch unter     Fortlässung    der       gerrzelle    durch     Anwendung    einer Lampe       vermieden    werden, die     intermittierend    mit  einer Frequenz     in    der Nähe der Bildpunkt  frequenz anstatt der Zeilenfrequenz aufleuch  ten kann und durch die umgeformten Zeilen  synchronisierungsimpulse 'gesteuert wird.

    Für diesen Zweck sind beispielsweise     stro-          boskopische    Lampen geeignet, wie sie     in          "Electrical        Engineering",    Band 55, Nr. 7,  Seite 799 u. ff. beschrieben sind.  



  Ein Empfänger, der eine Wellenschlitz  zelle und eine     Modulatorze118    verwendet, ist       in        Fig.    8 dargestellt. Das Licht einer Licht  quelle     in    Form     eines    beleuchteten Schlitzes  40 wird durch die     Mödulatorzelle    41     hin-          durchgeführt;    an deren Klemmen 42 eine mit'  den Bildströmen modulierte Hochfrequenz  schwingung liegt. Der mit Schlitzen ver  sehene Schirm 43 blendet das mittlere -Bild  ab, während die beiden Sehlitze 44 das Licht.

    der-     beiden    Seitenbilder durch die     Linse    45  auf eine     Wellenschlitzzelle    46 fallen lassen,  wobei     die        Linse    45 ein Bild der Flüssigkeit  der Zelle 41 auf der Flüssigkeit der Zelle 46  erzeugt. Den Klemmen 47 dieser Zelle wird  eine mit den     umgeformten        Zeilensynchroni-          sierungsimpulsen    modulierte     llochfrequenz-          schwingung    zugeführt, wie es bezüglich       Fig.        ä    beschrieben wurde.

   Der mit Schlitzen  versehene Schirm 48 ist so ausgestaltet, dass  er lediglich das Licht der durch den Wellen  schlitz in der     Wellenschlitzzesle    erzeugten  Seitenbilder durchlässt. Da die Schlitze* 44      des Schirmes 43 jeder als modulierte Licht  quelle wirken,     wird    die Zelle 46 zwei ein  ander überlappende Gruppen von     Inter-          ferenzbildern    erzeugen. Der Schirm 48 ist  daher mit zwei     Blenden    49 zur     Abdunklung     der beiden mittleren Bilder versehen, wäh  rend drei Schlitze 50 das Licht der Seiten  bilder durchlassen. Die beiden Schirme 43  und 48 sind schaubildlich in     Fig.    9 veran  schaulicht.

   Die Linse 51 erzeugt ein Bild  der Flüssigkeit der Zelle 46 auf dem Be  trachtungsschirm 52, das durch die langsam  bewegliche     Abtastvorrichtung    53 über den  Schirm senkrecht zur Richtung der Zeichen  ebene bewegt wird.         In.        Fig.10        stellt        das        Rechteck    ,die Wellen  schlitzzelle 46 dar, während die ausgezogene  Kurve 54 das Bild der     bildstrommodulierten     Wellen der Zelle 41 veranschaulicht.

   Dies  Bild, also die Kurve 54, bewegt sich durch  die Zelle     hindurch    in Richtung des obern  Pfeils, während der durch die an den Klem  men 47 liegenden Impulse erzeugte und  durch die gestrichelte Kurve 55 veranschau  lichte Wellenschlitz sich mit gleicher Ge  schwindigkeit in Richtung des untern Pfeils       bewegt;

      die Relativgeschwindigkeit zwischen  den beiden     Bewegungen    erzeugt die erforder  liche schnelle     Abtastkomponente.    Naturge  mäss     tritt    genau die gleiche Wirkung ein,  wenn man     Modulatorzelle    und     Wellenschlitz-          zelle    miteinander vertauscht, also ein Bild  der     Wellenschlitzzelle    auf die Oberfläche der       Modulatorzelle    projiziert.  



  Es ist zweckmässig, jedoch nicht wesent  lich, dass die beiden Wellengruppen sich  parallel zueinander in entgegengesetzten  Richtungen bewegen, wie es in     Fig.    10 dar  gestellt ist. Sie können sich aber auch mit  verschiedenen Geschwindigkeiten in der glei  chen Richtung bewegen oder eine Wellen  gruppe kann sieh unter     einem    Winkel, zum       Beispiel    von 45', zur     andern    Wellengruppe  fortpflanzen.

   Im letztgenannten Falle     würde     die resultierende Bildzeile unter einem Win  kel zu der     normalerweise    erzielten verlaufen,  jedoch lässt sich dies durch geeignete Ver-         drehung    der beiden Zellen gegenüber dem  übrigen Teil der Vorrichtung berichtigen.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    8 kann er  reicht werden, dass der Wellenschlitz 55 sich  mit einer grösseren Geschwindigkeit bewegt  als die Bildmodulation 54, so dass der Zeit  raum, während dessen der Wellenschlitz  wirksam ist, klein bleibt im Verhältnis zur  Zeitdauer einer Bildzeile. In diesem Falle  kann nunmehr für einen gegebenen Grad der       Bildauflösung    die Breite des Wellenschlitzes  und daher die sich ergebende Beleuchtung  gesteigert werden. Die Lichtquelle kann der  art ausgebildet werden, dass sie     intermittie-          rend    und nur während der Wirksamkeits  dauer des Wellenschlitzes leuchtet, wodurch  eine     Ersparnis    an der für die Erzeugung des  Lichtes erforderlichen Energie erzielt wird.

    Die     Zeilensynchronisierungsimpulse    dienen  der Steuerung sowohl der     Wellenschlitzzelle     als auch der Lichtquelle. Wahlweise kann  auch eine     Kerrzelle    oder ein entsprechender  Verschluss in Verbindung mit einer konstan  ten Lichtquelle verwendet werden, wodurch  der Einfall unerwünschter Streulichtbündel  während der Unwirksamkeit des Wellen  schlitzes vermieden wird.  



  Eine wesentliche und vorteilhafte Eigen  schaft der beschriebenen Empfangsanord  nung besteht darin, dass ein feststehendes  Bild selbst dann erzeugt wird, wenn sich die  Zeilenfrequenz im Sender ändert. Wenn sieh  zum Beispiel in     Fig.    8 die Zeilenfrequenz  des Senders plötzlich erhöht, wird die Länge  der durch die Bildmodulationen in der Zelle  41 wiedergegebenen Bildzeilen kleiner wer  den, jedoch wird dies durch die Tatsache  ausgeglichen, dass die Frequenz der an der  Zelle 46 liegenden     Synchronisierungsimpulse     zunimmt; der Abstand zwischen zwei aufein  anderfolgenden Wellenschlitzen wird im  gleichen Verhältnis abnehmen.

   Das auf dem  Schirm wiedergegebene Bild wird sich daher  einfach in Richtung der     Abtastzeilen    zu  sammenziehen, im übrigen aber feststehend  bleiben. Die bei bekannten Anordnungen  gegebenen     Synchronisierungsschwierigkeiten         im Empfänger sind also im vorliegenden  Falle nicht vorhanden.  



  In     Fig.    11 ist eine weitere Ausführungs  form eines Empfängers nach     Fig.    8 darge  stellt, bei welcher     die    beiden     Zellen    41 und  46 durch eine einzige Zelle 63 ersetzt     sind.     Die Lichtquelle 60 besteht aus einer Glüh  lampe, die mit einer Mehrzahl Seite an Seite  liegender Leuchtdrähte versehen ist, um eine       Lichtquelle    mehr oder weniger quadratischer  Form zu erzielen.

   Die     Zylinderlinse    62 er  zeugt ein Bild der Lichtquelle in der Flüs  sigkeit der Zelle 63 in einer Ebene, während  in der     rechtwinklig    hierzu verlaufenden  Ebene das Licht aus dem     Schlitz    61 diver  giert und die Vorderfläche der Zelle 63 be  leuchtet. Die Linsen der Zelle 63 erzeugen  ein Bild dieses Schlitzes auf dem     mittleren     undurchsichtigen Teil des Schirmes 66. Die  Zelle 63 enthält zwei übereinander liegende  Kristalle 64 und 65; an den Kristall 64 wird  eine mit den Bildströmen modulierte Schwin  gung geschaltet, so dass der obere     Teil    der  Zelle als     Modulatorzelle    wirkt und der Zelle  41 nach     Fig:    8 entspricht.

   Das Licht der  Seitenbilder geht durch die Schlitze des  Schirmes 66 hindurch, wird durch das Pris  ma 67 durch die Linse 68 hindurch     in    den       untern    Teil der Zelle reflektiert, die als.       Wellenschlitzzelle    wirkt und der     Zelle    46  nach     Fig.    8 entspricht, und die Zeilen  synchronisierungsimpulse werden als Modu  lationen einer     Hochfrequenzschwingung    an  den     Kristall    65 geschaltet.

   Die     Linse    68 er  zeugt ein Bild des     obern    Teils der Flüssig  keitsoberfläche der Zelle 63 auf dem untern  Teil der Flüssigkeitsoberfläche und ent  spricht der Linse 45 in     Fig.    B. Die Zylinder  linsen der Zelle 63 erzeugen Bilder der  Schlitze des Schirmes 66 auf den beiden un  durchsichtigen Teilen des Schirmes 70, zu  welchem das Licht mittels eines Spiegels 69  reflektiert wird. Auf dem Schirm 70 wird  ein zweites     Interferenzmuster    erzeugt, dessen  mittlere Bilder abgeblendet werden, während  das Licht der Seitenbilder durch die drei  Schlitze über die     Zylinderlinsen    71, 73 und  die Spiegeltrommel 72 auf den Schirm 74    gelangt.

   Die     Virkung    dieses     Empfängers    ist  im wesentlichen die gleiche wie die desjenigen       nach        Fig.    8, eine ins einzelne gehende     Be-          scUreibung        erübrigt    sich daher. Der Schirm  66, das Prisma 6 7 und die Linse 68 können  durch die beiden durch gestrichelte Linien  dargestellten Teile aus einem sphärischen       Konkavspiegel    75     (Fig.    12) ersetzt werden.  



  Die beschriebenen Empfänger besitzen  einen Nachteil,     nämlich    dass die verwendbare  Lichtmenge     verhältnismässig    klein ist. So  können in     Fig.    8 die Linsen 45 und 51 nicht  mit ihrer grössten Öffnung arbeiten. Es ist  jedoch möglich, die volle     (Öffnung    dieser Lin  sen dadurch zu verwenden, dass mit mehreren  Gruppen Seite an Seite liegender Interferenz  bilder gearbeitet wird an Stelle nur einer  Gruppe "von     Interferenzbildern.    Eine Mög  lichkeit, dies zu verwirklichen, ist     in        Fig.    13  dargestellt. 76 ist eine Lichtquelle, 78 eine  Zelle und 77 und 82 sind zwei mit Schlitzen  versehene Schirme.

   Diese Teile entsprechen  der Lichtquelle der     Modulatorzelle    und den  mit Schlitzen     versehenen        Schirmen    auf der  linken Seite der     Fig.    B. Die Dimension der  Lichtquelle ist in der Zeichenebene der       Fig.    13 sehr gross. Sie kann durch eine lange  Glühlampe gebildet werden. Der Schirm 77  enthält eine Anzahl von Schlitzen, deren je  der als gesonderte Lichtquelle wirkt.

   Die  Linsen 79 der     Zelle    erzeugen Bilder dieser       Schlitze    auf dem Schirm 82 derart,     dass    das  Bild eines jeden Schlitzes     auf    dem undurch  sichtigen, zwischen zwei Schlitzen des Schir  mes 82 liegenden Teil erzeugt wird. Die  Zelle enthält     eine    Anzahl von Kristallen 80,  deren Zahl gleich ist der Zahl der Schlitze  in dem Schirm 77.  



  Die     Kristalle    sind parallel zueinander an  die Klemmen 81 geschaltet, an welchen     eine     geeignete, mit den Bildströmen modulierte       Hochfrequenzschwingung    liegt. Die     Kristalle     sind so angeordnet, dass     ein    jeder einen  Wellenzug in     einer        andern    Richtung erzeugt,  die     Richtungen    der Wellen sind durch die  Pfeile 86, 87 und 88 veranschaulicht.

   Jeder  dieser     Wellenzüge    beeinflusst lediglich das  jenige     -Lichtbünde,    das senkrecht zu     seiner         Fortpflanzungsrichtung auf ihn auftrifft:  der Wellenzug 86 beeinflusst also das Licht  bündel 83 des mittleren Schlitzes, während  die Wellenzüge 87 und 88 die Lichtbündel  84     bezw.    85 beeinflussen werden, die aus  den     äussersten    Schlitzen des Schirmes 87  kommen. Auf dem     Schirm    82 wird auf diese  Weise eine Anzahl von Gruppen von     Inter-          ferenzbildern    entstehen, deren jede einem der  von den Schlitzen des     Schirmes    77 ausgehen  den Lichtbündel entspricht.

   Das mittlere  Bündel einer jeden dieser Gruppen wird  durch den Schirm 82 abgedunkelt, und das  Licht der Seitenbilder aller Gruppen geht  durch die Schlitze des Schirmes 82 hindurch  und wird in ähnlicher Weise wie in     Fig.    8  verwendet. Naturgemäss ist der übrige Teil  der Vorrichtung ähnlich der Anordnung  nach     Fig.    8, die Zelle 46 wird durch eine  zweite Zelle ersetzt, die ähnlich der Zelle 78  nach     Fig.    13 ist, und an Stelle des Schirmes  48 in     Fig.    8 tritt ein Schirm mit einer grö  sseren Zahl von     Öffnungen,    der dem Schirm  82 entspricht.

   Mit dieser Anordnung können  die Linsen 45 und 51 in     Fig.    8 mit ihrer vol  len     Öffnung    unter entsprechender Vergrösse  rung der verwendbaren Lichtmenge benutzt  werden.  



  In     Fig.    14 und 15 ist eine weitere Mög  lichkeit zur Vergrösserung der Lichtleistung  des Empfängers dargestellt. Diese Zeichnun  gen zeigen im Grundriss     bezw.    in Seitenan  sicht einen Fernsehempfänger mit einer als       Wellenschlitzzelle    wirkenden Zelle 91; das  auf diese Zelle fallende Licht wird in irgend  einer     geeigneten    Weise in     Übereinstimmung          zeit    den Bildströmen moduliert. Die Anord  nung kann naturgemäss an irgend eines der  Empfangsverfahren nach     Fig.    3 bis 11 an  gepasst werden.

   Zur Vereinfachung der Figur  15 sind die Lichtstrahlen als durch die re  flektierenden Flächen 93, 95 hindurchgeführt  veranschaulicht, statt als     reflektiert.    Die  Lichtquelle 90 besitzt in diesem Falle eine  grosse Abmessung in der Ebene     rechtwinklig     zu der die     Fortpflanzungsrichtung    der Wel  len in der Zelle 91 enthaltenden Richtung,  das heisst die grosse     Abmessung    der Licht-    quelle steht rechtwinklig zur grossen Abmes  sung der Lichtquelle nach     Fig.    13.  



  Die Zylinderlinse 92 erzeugt von der  Lichtquelle 90 in der Flüssigkeit der Zelle  91 ein verzerrtes Bild, das senkrecht zur       Ebene    der     Fig.    15 und parallel zur     Ebene     der     Fig.    14 liegt. Die Linsen der Zelle 91  erzeugen ein Bild der Lichtquelle 90 auf der       Oberfläche    der drei Spiegel 95, das senkrecht,  zur Ebene der     Fig.    14 steht. Jeder Spiegel  ist mit einem nicht reflektierenden Streifen  versehen.

   Das von der Zelle 91. ausgehende  Licht wird auf die Spiegel 95 durch eine  Gruppe von drei Spiegeln 93 reflektiert, die  einer über dem andern längs einer Achse 94  angeordnet und zueinander um die Achse 94  in der in     Fig.    14 veranschaulichten Weise  geneigt sind. Jeder dieser Spiegel reflektiert  das Licht von einem Drittel. des Bildes der  Lichtquelle in der Flüssigkeit in einer an  dern Richtung auf Grund der gegenseitigen  Neigung der Spiegel um die Achse 94. Der  oberste und der unterste Spiegel der Spiegel  93 ist zusätzlich geneigt, und zwar um die  eigene Längsachse, wie es in     Fig.    15 darge  stellt ist. Die Wirkung hiervon ist, dass die  drei Teile des Bildes der Lichtquelle nun  Seite an Seite in eine Linie gebracht werden.

    Diese drei Teile werden auf die Oberfläche  der drei Spiegel 95 abgebildet, die um die  Achse 96 gegeneinander geneigt sind, welche       rechtwinklig    zur Achse 94 verläuft. Das  Licht von jedem Drittel des Bildes der  Lichtquelle erzeugt sein eigenes Interferenz  muster je in einer Spiegelebene 95. Die mitt  leren Bilder dieser drei Muster werden durch  die nicht reflektierenden Streifen auf den  Spiegel 95 absorbiert. Das Licht der Seiten  bilder wird durch die Linse 97 gesammelt  und das Bild der Flüssigkeitsoberfläche auf  den Schirm 99 über die langsam laufende  Spiegeltrommel 98 geworfen.

   Auf     Grund    der  Tatsache, dass das auf die Spiegel 95 fallende  Licht aus verschiedenen Höhen in der Ebene  der     Fig.    15 kommt, würde es auch in ver  schiedenen Höhen reflektiert werden, wenn  ein ebener Spiegel an Stelle der Spiegel 95  verwendet würde.

   Dies wird durch die           Winkelverschiebung    der Spiegel 95     um    die  Achse 96     berichtigt.    Die Wirkung der beiden       Spiegelgruppen        ist    die Umwandlung des ein  fallenden Bündels, - das seine grosse     (Öffnung     in der die Bewegungsrichtung der langsam  laufenden     Abtastung    enthaltenen Ebene be  sitzt     (das.        heisst    in     ider        Ebene    der     Fig.    1,5),     1n     ein Lichtbündel, dessen grosse Öffnung in der  jenigen Ebene liegt,

   welche die Richtung       rechtwinklig    zur langsamen     Abtastung    ent  hält (das heisst die Ebene der     Fig.    14),     denn     nur in dieser Ebene kann die grosse Öffnung  voll     ausgenutzt    werden. Eine weitere Zu  nahme der Helligkeit ist durch     Vereinigung     des in     Fig.    13 veranschaulichten Vorgehens  mit dem Verfahren nach     Fig.    14 und 15 er  reichbar, da dann eine Lichtquelle Anwen  dung     finden    kann, die in beiden Richtungen  gross ist.  



       Wircl!die        aptiGche        Anordnung    nach     Fig.14     und 15 mit     einer    kleinen     Lichtquelle        vier-          wendet,    so kann     die    Grösse der langsam lau  fenden     Abtastvorrichtung    ausserordentlich  verringert werden.

   Auf diese Weise wird die       Anwendung    eines Oszillographen     mit    sehr  kleinem Spiegel ermöglicht, der durch  Ströme mit     sägezahnartigem    Verlauf ange  trieben wird, die durch irgend ein     bekanntes,     durch die     Zeilenfrequenz-Synchronisierungs-          impulse        gesteuertes        gippspannungsgerät    er  zeugt werden können.

       Ausser    den zahlreichen       ohne    weiteres     erkennbaren    Vorteilen besitzt  ein derartiger     Oszillograph    den Vorzug, dass  seine Amplitude bei zunehmender, durch den  Sender ausgestrahlter     Abtastfrequenz    kleiner  wird oder kleiner gemacht werden kann.

   Es  wurde bereits dargelegt, dass eine solche Zu  nahme eine     seitliche        Zusammenziehung    des  empfangenen Bildes     ergibt,und    auf Grund die  ser Abnahme der Amplitude des Oszillogra  phen wird eine entsprechende senkrechte     Zu-          sammenziehung        selbsttätig    erreicht, so dass das       ursprüngliche    Bildverhältnis erhalten bleibt.  



       Im        folgendensoll    nun ein     Pernsebsender     beschrieben werden.  



       Fig.    16 und 17 zeigen im Grundriss     bezw.     in Seitenansicht einen Fernsehsender für  Kinofilm. Eine Lichtquelle 100 beleuchtet    einen     Schlitz    101, und     eine        Zylinderlinse    102  erzeugt ein verzerrtes Bild der Lichtquelle  in der Flüssigkeit einer     Wellenschlitzzelle     103, während die     Linsen    104 der Zelle ein  Bild des Schlitzes 101 auf den Schirm 107  projizieren. Die Zylinderlinse 108 erzeugt  ein Bild der. Flüssigkeit der Zelle auf dem  Schlitz 110, während die Zylinderlinse 109  ein Bild der Flüssigkeit und des Bildes der  Lichtquelle     in    dieser auf dem Schlitze 110  erzeugt.

   Die sphärische Linse 111 erzeugt ein  Bild des Schlitzes 110 auf dem abzutastenden  Film 112, der sich in     Richtung    des Pfeils be  wegt.  



  Eine geeignete Quelle hochfrequenter  elektrischer Schwingungen wird mit in  irgend einer     bekannten    Weise erzeugten     und     mittels des in     Fig.    4 veranschaulichten Krei  ses geformten Impulsen moduliert; die Mo  dulation wird derart durchgeführt, dass sich  im Ausgangskreis der     Spannungsverlauf    nach       Fig.    6 ergibt.

   Diese Ausgangsenergie     wird     den Klemmen 106 des     Kristalles   <B>105</B> zuge  führt und     infolgedessen    in der     bereits    be  schriebenen Weise ein Lichtfleck über den  Film 112 in dessen     Breitenrichtung    hinweg  bewegt, um auf diese Weise die schnelle     Ab-          tastkomponente    zu erzeugen; die langsame       Abtastkomponente    ist durch die Bewegung  des Filmes     in.    der     Pfeilrichtüng    gegeben.

   Das  durch den Film hindurchtretende Licht fällt  auf die Photozelle 113, die an     einen    geeig  neten Sender 114 angeschlossen ist: Die  Grösse des     Abtastlichtfleckes    und daher die  Bildauflösung kann innerhalb weiter Grenzen  durch     Einstellung    der Breite     des    Schlitzes  110 geregelt werden, welcher die     Abmessung     des     Lichtfleckes    in     einer        Richtung.    be  grenzt, sowie durch Einregelung des Wider  standes 34 in     Fig.    4, welcher die Grösse  des Lichtfleckes in der andern Richtung be  grenzt.

   Auch die     Abtastfrequenz        kann    leicht  durch Veränderung der Frequenz =des     Im-          pulsgenerators    und der Bewegungsgeschwin  digkeit des Filmes geändert werden.  



  Die langsame     Abtastktimponente    kann  auch durch die     Kombination    zweier Wellen  schlitzzellen anstatt     durch,    die bei den bis-           herigen    Ausführungsbeispielen angewendeten       mechanischen    Mittel erzeugt werden. Eine  Anordnung zur Durchführung dieses Verfah  rens ist in     Fig.    18 veranschaulicht, welche  schematisch einen vollständigen Empfänger  darstellt.  



  Im Wege eines Lichtbündels zwischen  einer Lichtquelle 130 und einem Empfangs  schirm 146 sind aufeinanderfolgend drei Zel  len 131, 133 und 135 angeordnet. Die grössere  Abmessung einer jeden Zelle liegt in einer  der Ebene des Empfangsschirmes parallelen  Ebene; während jedoch die längere Abmes  sung der Zelle 131 parallel zur Längsrich  tung der auf den Schirm zu- projizierenden  Bildzeilen verläuft, sind die längeren Ab  messungen der andern Zellen rechtwinklig  hierzu gerichtet. Dem Kristall<B>132</B> der ersten  Zelle 131     wird    über die Klemmen 138 eine  lokal erzeugte Hochfrequenz zugeführt, wel  che durch die empfangenen Bildströme mo  duliert ist.

   Durch geeignete Auswahl der  Länge der Zelle sind die Komponenten des  durch sie     hindurchgeführten    Lichtes in Über  einstimmung mit den Helligkeitswerten einer  vollständigen Bildzeile moduliert, so dass die  Zelle als     Modulatorzelle    wirkt. Die Kristalle  135 und 136 der     andern    Zellen 133 und 1.34  sind gleichfalls mit Hochfrequenzen     beauf-          schlagt,    welche mit den von den Generatoren  139, 140 gelieferten Impulsen moduliert  sind, um auf diese Weise die erforderlichen  Wellenschlitze zu bilden.

   Die Frequenz der  der einen Zelle zugeführten Impulse unter  scheidet sich von der Frequenz der andern,  und zwar sind die beiden     Frequenzen    so aus  gewählt, dass jede der aufeinanderfolgenden  Bildzeilen augenblicklich durch zwei zu  sammenfallende Wellenschlitze übertragen  und auf den Schirm projiziert wird, der       Koinzidenzpunkt        bewegt    sich hierbei     schritt-          weise    über die Länge der Zelle, so dass  jede der aufeinanderfolgenden Bildzeilen auf  den Schirm unmittelbar unter die vorher  gehende Zeile projiziert wird.

   Die Wirkung  entspricht     derjenigen,    die erzielt würde, wenn  das Licht durch zwei Schlitzverschlüsse hin  durchgeführt     würde,    die sieh in entgegen-    gesetzten Richtungen bewegen und je eine  voneinander verschiedene Anzahl von paral  lelen Schlitzen aufweisen.  



  Die beschriebenen Linsen müssen in den  Weg des Lichtbündels eingeschaltet werden,  um ein Bild der einen Zelle auf der     nächsten     zu erzeugen und die geschlitzten Schirme für  die Abblendung der mittleren Bilder müssen  zwischen den Zellen in den mit 141, 142 und  1.43 bezeichneten Ebenen eingefügt werden.  Ein Paar von Zylinderlinsen 144, 145 wird  zur Erzeugung eines Bildes der Zelle 134  auf dem Schirm 146 verwendet, die Linse  144 vergrössert die Abmessungen dieses Bil  des in der Richtung rechtwinklig zur Zeichen  ebene, während die Linse 145 die Abmes  sungen des Bildes in der Richtung parallel  zur Zeichenebene herabsetzt.  



  An den beschriebenen Ausführungsbei  spielen sind zahlreiche Abänderungen mög  lich. Beispielsweise sind bei allen beschriebe  nen Empfängern die als Modulationen einer  Trägerwelle empfangenen Fernsehsignale  durch     Demodulation    der Trägerwelle erzielt  worden und wurden dann zur Modulation  einer lokal erzeugten     Hochfrequenzschwin-          gung    verwendet, bevor sie dem Kristall der  Zellen zugeführt wurden. An Stelle dieses  Vorgehens ist es möglich, die modulierte  Trägerwelle unmittelbar den Kristallen zu  zuführen.

   In diesem Falle ist es zweckmässig,  die Trägerwelle ohne     Demodulierung    gleich  zurichten, bevor sie dem Kristall zugeführt  wird, so dass nur die Hälfte der Wellen der  Trägerwelle an den Kristall gelangt, um zu  vermeiden, dass der Kontrast im Ursprungs  bild verloren geht.  



  Dies kann in irgend einer     bekannten     Weise bewirkt werden, zum Beispiel durch  Verwendung eines     Diodengleichrichters,    dem  eine     Triodenbegrenzungsröhre    folgt, deren  Gitter auf einer solchen     Vorspannung    gehal  ten wird, dass nur diejenigen im Ausgangs  kreis der Diode enthaltenen Halbwellen der  Trägerwelle dem     Kristall    zugeführt werden,  welche eine grössere Amplitude als diejenigen  besitzen, welche einem schwarzen Bildteil  entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Fernsehverfahren, dadurch gekennzeich net, dass zur Erzeugung der schnellen Abtastkomponente eine Flüssigkeit be leuchtet wird, in der wandernde hoch- frequente Druckwellen erzeugt werden, deren Fortpflanzungsrichtung im Win kel zur Beleuchtungsrichtung liegt, so dass das von der Flüssigkeit ausgehende Licht aus einem seine ursprüngliche Richtung beibehaltenden Teil, sowie aus einem zweiten aus dieser Richtung ab gebeugten Teil besteht,
    einer dieser Teile zur Erzeugung eines beweglichen Bildes der Wellen auf "der abzutastenden Ober fläche ausgewählt wird und elektrische Impulse von Bildzeilenfrequenz zur Steuerung dieses Bildes verwendet wer den derart, dass eine Elementarfläche einer Linie- der abzutastenden Oberfläche für einen Zeitraum beleuchtet wird,
    der gleich der Zeitdauer einer Zeile geteilt durch die Zahl der Elementarflächen der Zeile ist. II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine durchsichtige, eine Flüssigkeit enthaltende Zelle, in welcher wandernde Druckwellen durch einen in Berührung mit der Flüssigkeit stehenden und durch hochfrequente elektrische Schwingungen zu mechanischen Schwin gungen erregten Teil erzeugt werden,
    ein durch die Flüssigkeit im Winkel zur Fortpflanzungsrichtung der Druckwellen hindurchgehendes Lichtbündel; das hier durch in einen die ursprüngliche Rich tung beibehaltenden Teil und einen aus dieser Richtung abgebeugten Teil aufge löst wird, ein Mittel zur Auswahl eines dieser Teile,
    ein optisches System zur Verwendung des ausgewählten Teils zur Erzeugung eines Bildes der Druckwellen auf der abzutastenden Fläche und Mittel zur Verwendung der Zeilensynchronisie- ru.ngsimpulse für eine derartige Steue rung des Wellenbildes auf der abzuta stenden Fläche, dass jedeElementarfläche einer Zeile augenblicklich für einen Zeit raum belichtet wird. der gleich der Zeit dauer einer Zeile geteilt durch die Zahl der Elementarflächen der Zeile ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II für Empfangszwecke, dadurch gekennzeich net; dass zwischen einer Lichtquelle und einer abzutastenden Fläche zwei das durchgehende Licht beeinflussende Zel len und eine Abtastvorrichtung .für die langsame Abtastkomponente angeordnet sind, dass mindestens eine der Zellen eine durchsichtige - Flüssigkeit und einen - piezoelektrischen Kristall in Berührung mit dieser Flüssigkeit enthält,
    dass idie ennrpfwgenen Bilidpunktsignal- der einen Me und die empfangen Zeilensynchronisierungssignale der an dern Zelle zugeführt werden, und dass die der mit dem piezoelektrischen Kri stall versehenen, durchsichtigen Zelle zu- geführten Signale die Form von Modula tionen. einer Hochfrequenzschwingung besitzen, welche dem Kristall zur Erzeu gung eines Wellenzuges in der Flüssig keit zugeführt wird.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Schirm mit zwei Schlitzen zwischen zwei mit einem piezoelektrischen Kristall versehe neu, durchsichtigen Zellen und ein zwei ter Schirm mit drei Schlitzen zwischen die zweite Zelle und die zur Erzeugung der langsamen Abtastkomponenten die nende Abtastvorrichtung geschaltet sind, und dass optische Systeme derart vorge sehen sind, dass eine Abbildung der Lichtquelle auf den Raum zwischen den Schlitzen des ersten Schirmes,
    eine Ab bildung dieser beiden Schlitze auf die Räume zwischen den drei Schlitzen des zweiten Schirmes, eine Abbildung der Druckwellen der ersten Zelle auf der Flüssigkeit der zweiten Zelle und eine zweiten Abbildung der Druckwellen der Zelle auf der abzutastenden Fläche er folgt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II für Empfangszwecke, dadurch gekennzeich net, dass die Amplitude der Druckwellen in Übereinstimmung mit den empfange nen Bildsignalen moduliert ist und ein intermittierendes Lichtbündel verwendet wird, und dass die Synchronisierungs- impulse zur Steuerung der Frequenz und der Zeitdauer der Perioden verwendet werden, während welcher das Licht bündel wirksam ist,
    wobei diese Fre quenz gleich der Zeilenabtastfrequenz ist und eine Abtastvorrichtung zur Erzeu gung der langsamen Abtastkomponente zwischen der Zelle und einem Empfangs schirm angeordnet ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II für Empfangszwecke, dadurch gekennzeich net, dass eine Mehrzahl von Lichtquellen oder deren äquivalenten Seite an Seite in einer Linie angeordnet sind, dass piezo- elektrische Mittel zur Erzeugung einer der Zahl der Lichtquellen entsprechen den Anzahl von Wellenzügen in der Zellenflüssigkeit vorgesehen sind, und dass alle Wellenzüge sich in der die Lichtquellen enthaltenden Ebene, jedoch in verschiedenen Richtungen fortpflan zen, derart, dass jeder Wellenzug das Licht je einer der Lichtquellen wirksam beeinflusst. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da= durch gekennzeichnet, dass das Lichtbün del einer Lichtquelle eine grosse Öffnung in einer Ebene rechtwinklig zu der Be wegungsrichtung der Wellen in der Flüs sigkeit der Zelle aufweist, und dass zwi schen die Zelle und die Vorrichtung zur Erzeugung der langsamen Abtastkom- ponente eine abgestufte optische Um wandlungsvorrichtung geschaltet ist, die eine Gruppe von im Winkel gegenein ander um eine rechtwinklig zur Bewe gungsrichtung der Wellen gerichtete Achse verschobener Spiegel, sowie eine zweite Gruppe von Spiegeln enthält, die im Winkel zueinander um eine Achse verschoben sind, die rechtwinklig zu der erstgenannten Achse verläuft,
    derart; dass die grosse Öffnung des Bündels nach Durchlaufen der optischen Vorrichtung in eine zur Bewegungsrichtung der Wel len parallelen Ebene zu liegen kommt. G. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zur Erzeugung der langsamen Ab tastkomponente in einem Oszillographen mit einem kleinen Spiegel besteht, der durch Ströme sägezahnartigen Verlaufes angetrieben wird, die durch ein mit den Bildfrequenzimpulsen gesteuertes Kipp- spannungsgerät erzeugt werden. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II für Empfangszwecke, dadurch gekennzeich net, dass zwischen einer Lichtquelle und einem Empfangsschirm drei durchsich tige, eine Flüssigkeit enthaltende Zellen angeordnet sind, in denen wandernde hochfrequente Druckwellen erzeugt wer den, dass die Bewegungsrichtungen der Wellen in der zweiten und dritten Zelle parallel zueinander und rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Wellen der er sten Zelle verlaufen, dass eine Optik ein Bild der Wellen der ersten Zelle auf der Flüssigkeit der zweiten Zelle, ein Bild der Wellen der zweiten Zelle auf der Flüssigkeit der dritten Zelle und ein Bild der Wellen der dritten Zelle auf dem Empfangsschirm erzeugt,
    dass die Wellen der ersten Zelle mit den empfan genen Bildströmen und die Wellen der zweiten und dritten Zelle mit Impulsen verschiedener Frequenzen moduliert sind, und dass die Frequenzdifferenz so aus gewählt ist, dass ein Bild der Wellen der ersten Zelle auf den Empfangsschirm in aufeinanderfolgenden Stellungen, eines unter das andere, zum Wiederaufbau des Bildes projiziert wird. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II für die Übertragung kinematographischer Filme, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen die Lichtquelle und den abzu- tastenden Film eine eine Flüssigkeit und einen piezoelektrischen ]Kristall in Be rührung mit der Flüssigkeit enthaltende durchsichtige Zelle geschaltet ist, dass mit Impulsen der gewünschten Zeilen frequenz modulierte elektrische Hoch frequenzschwingungen an den Kristall zur Erzeugung diskontinuierlicher Wel lengruppen in der Flüssigkeit herange führt sind,
    dass ein Linsensystem zur trzeugung eines Bildes -vier Wellen auf einem langen Schlitz vorgesehen ist, des sen Längsrichtung parallel zur Bewe gungsrichtung der Wellen verläuft, und dass ein zweites Linsensystem vorhanden ist, um ein Bild des Schlitzes auf dem Film zu erzeugen.
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