CH202698A - Nach dem Föttinger-Prinzip arbeitendes Flüssigkeitsgetriebe für Fahrzeuge, insbesondere Strassen- und Geländefahrzeuge. - Google Patents

Nach dem Föttinger-Prinzip arbeitendes Flüssigkeitsgetriebe für Fahrzeuge, insbesondere Strassen- und Geländefahrzeuge.

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CH202698A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type

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Description


  Nach dem Föttinger-Prinzip arbeitendes Flüssigkeitsgetriebe  für Fahrzeuge,     insbesondere    Strassen- und Geländefahrzeuge.    Bei Strassen- und Geländefahrzeugen ha  ben sich Flüssigkeitsgetriebe nach Föttinger  im Gegensatz zu     Schienenfahrzeugen        bisher     nur im geringen Masse einführen     können,          trotzdem.        gerade    für     :

  Strassen-    und     Gelände-          faUrzeuge    die     günstigen        Eigenschaften        dieser          Getriebe    sehr     erwünscht        sind.    Dies hat     seine          Ursache        einerseits        in.    den vielseitigen     betrieb-          liehen    Bedingungen, die an den Antrieb, sol  cher Fahrzeuge gestellt werden, anderseits in  ,dem Forderung ,geringen Preises,

   Gewichtes  und geringer     Baumasse.        Darüber        hinaus          spricht    bei, diesen, Fahrzeugen     auch        oder     Brennstoffverbrauch mit     Rücksicht    auf die       Fahrkosten    und den     Aktionsradius        eine          grössere        Rolle    wie     bei        .Schienenfahrzeugen.     



  Es hat sich .gezeigt, dass die bei     Schie-          nenfahrzeugen        bestens        bewährten    und     ein-          geführten    Bauformen bei     Strassen-        und   <B>Ge-</B>  ländefahrzeugen     nicht    brauchbar sind.

       ,So     scheidet die einfachste Form, der reine         Warnadler,        wegen        ,des    zu     ungünstigen    Wir  kungsgrades und     des        damit    verbundenen       hohen        Brennstoffverbrauches    aus. Die     meist          .gebrauchte    . .     Getriebeverbindung,        Wandler     nac Föttinger mit.

   Kupplung nach: Föttinger,       bei        welcher    die     Umschaltung        vom        Wandler          auf        ;

  dis        Kupplung        und        umgekehrt        durch          wahlweise        Füllung    und Entleerung der     s.-          läuaA        geschieht,    hat sich für Strassen-     und     Geländefahrzeuge ebenfalls als urgeeignet  .gezeigt,     weil    das     Umschalten    zu viel Zeit in  Anspruch nimmt, wodurch die Manövrier  fähigkeit solcher Fahrzeuge stark     beein-          trächtigt        wird.     



  Den     betrieblichen        Bedingungen    am     näch-          sten    kommen Getriebe, ,die eine einzige  Flüssigkeitskreislaufvorrichtung in .Form  eines Wandlers nach Föttinger für den Ge  brauch bei An-     und        Bergfahrt    und eine Fest  kupplung     für,die    Benützung bei     Marsichfahrt          besitzen.        Voraussetzung        ist    dabei,     @dass,

      der           Wandler        dauernd        gefüllt        bleibt,    damit bei       Umschaltung    auf     Wandler        dieser    sofort mit       ,der        vollen        Zugkraft    zur Verfügung steht.

         Man.    hat     bisher        solche    Getriebe in verschie  denen     Bauarten        ausgeführt.    Es sind Getriebe       vorgeschlagen        worden,    bei :denen durch eine       Umschalteinrichtung        entweder    das Pumpen  rad des Wandlers oder die Abtriebswelle di  rekt     mit        dem    Motor gekuppelt wird, wobei       das        Turbinenrad        durch    einen     Freilauf    mit  ,der Abtriebswelle verbunden ist.

   Bei andern       Bauarten    wird     :durch    eine Festkupplung im  Direktgang das Turbinenrad und damit die  Abtriebswelle mit dem Pumpenrad -des  Wandlers und so     mit        dem    Motor verbunden;  .das bei Wandlerbetrieb sich mittels eines  Freilaufgesperres gegen -das feste Gehäuse  abstützende     Leitrad    läuft bei     Direktgang     frei um. Die     Festkupplungen;    bestehen bei  diesen Bauarten: meistens aus zwei Reibschei  ben oder aus mehreren Lamellen, die durch  mechanische Steuermittel betätigt werden.

    Vereinzelt finden sich auch Vorschläge, die  aus Lamellen     oder        Klauen        bestehenden    Fest  kupplungen mittelbar durch ein Druckmittel       (Druckluft,        Druckflüssigkeit)    zu steuern.  



       Wenn    auch diese     Getriebebauarten        sich     nicht in     den.        erwarteten    Masse für     den    An  trieb von ,Strassen,- und Geländefahrzeugen  haben     :einführen    können,     liegt    es nach Kennt  nis der     Dinge    in     der        Hauptsache    an den be  trieblich ungenügenden und baulich zu um  fangreichen und zu kostspieligen Bauarten  und Anordnungen     :

  der        bisher        verwendeten          Festkupplungen.     



       Erfindungsgegenstand    ist nun ein       triebe,    das     -eine    einzige     Kreislaufvorrichtung     in Form eines dauernd .gefüllten     Drehmo-          mentwandlers    nach Föttinger mit abschalt  barem Leitrad und eine Lamellenkupplung  zur     direkten        mechanischen    Verbindung der  Antriebs- und Abtriebswelle des Getriebes       besitzt,    und das sieh durch folgende     Merk-          male    kennzeichnet:

    a) Ausbildung der Lamellenkupplung als       eine        unmittelbar    von einem :durch ein Druck  mittel beaufschlagten Kolben betätigte Kupp  lung,    b) Unterbringung der Lamellenkupplung  und des zugehörigen Druckkolbens in :einer  auf der Abtriebsseite des Wandlers unmittel  bar an das     Turbinenrad    ;

  desselben anschliessen  den und     mit        diesem        fest    verbundenen Trom  mel unter     Ausgleich        des        Kupplungsdruckes,     c) Umschliessung des Wandlerkreislaufes  von dem während .des Wandlerbetriebes fest  stehenden und     während    des Kupplungsbetrie  bes frei umlaufenden Leitradgehäuse,  d) Umschliessung des Leitradgehäuses  und der     Kupplungstrommel    von     einem    fest  stehenden, als Auffangbehälter für :die aus  dem Wandlerkreislauf und der Kupplungs  trommel     austretende        Betriebsflüssigkeit    ,die  nenden Gehäuse,.

    



  Die     vorstehend    angeführten     Merkmale     sind an sich ganz oder     teilweise        bekannt,    in  dessen nicht in ihrer     gleichzeitigen    Anwen  dung.  



  Bei .den meisten Getrieben     ist    eine Pumpe       erforderlich,    die die aus dem     Wandler    aus  tretende Leckflüssigkeit nachfüllt     (Rück-          förderpumpe)    und die zur Kühlung erforder  liche Flüssigkeitsmenge durch den Kühler       fördert.    Es ist in     :diesem    Falle auch ohne       weiteres    möglich, durch die     gleiche        Pumpe     die     Druckflüssigkeit    zum     Schalten,der    Fest  kupplung zu erzeugen.

   Der einfache     Aufbau     des Getriebes braucht in einem solchen Falle  nicht verlassen zu werden.  



  In     manchen    Fällen kann     es    allerdings       auch        erwünscht        sein,    für das Getriebe ausser  der     Rückförderpumpe        des        Wandlers    eine zu  sätzliche     Hilfspumpe    vorzusehen,     und    zwar  eine solche,     @die    in     bekannter    Weise von der       Abtriebs@welle        des        Getriebes,

      also in     Ab-          hängigkeit    von der Fahrgeschwindigkeit, an  getrieben wird.     Der        Bauaufwand    ist in     einem          solchen    Falle zwar grösser, doch hat die An  ordnung einer zusätzlichen Pumpe einen be  trieblichen Vorteil.

   An er     Rückförderpumpe     braucht nichts geändert zu     werden,    das heisst       es    ist nicht notwendig, die für grosse Mengen  und     kleine    Drücke ausgelegten Pumpen auf  hohen     Steuerdruck    zu bringen und so die für  den     Antrieb    erforderliche     Leistung    zu     stei-          gern.    Die     Verwendung        einer        zusätzlichen.         Hilfspumpe für die Lamellenkupplung bietet  also     ,die        Möglichkeit,

          während    des     Wandler-          betriebes    mit     eine        geringeren        Leistungs-          bedarf    für     die        Hilfseinrichtungen:        ,des    Ge  triebes auszukommen und so eine Beeinträch  tigung des Wirkungsgrades,des Wandlers .zu       vermeiden.     



  In der     Zeichnung        ist    ein     Beispiel        ,des    Er  dargestellt,  Fig. 1 ,der .Zeichnung zeigt einen Längs  schnitt ;durch ,das Getriebe, .das im wesentli  chen aus drei Teilen; und zwar dem Wandler  1,     -der        Festkupplung    2     und,dem    mechanischen       Schaltgetriebe    3 für     Vorwärts-    und     Rück-          wärtsfahrt        besteht.     



  Der     Wandler    wird     in    Üblicher     Weise    von  dem     Pumpenrad    4, dem     Turbinenrad    5 und  dem Leitrad 6 gebildet, wobei ,das Gehäuse  des Leitrades den Wendlerkreislauf um  schliesst. Das Pumpenrad 4 ,sitzt auf der     An-          triebswelle    7,     während    das     Turbinenrad    5  über das     Schaltgetriebe    3- mit     der        Abtriebs=     welle 8     verbunden    ist.

   Das     Leihrad    6 ist  mittels eines Freilaufes 9 .gegen, das ,das     Leit-          radgehäuse    umgebende faste Gehäuse 10 ab  gestützt, und zwar so, dass eine Rückwärts  dreheng des Leitrades 6 verhindert, eine     Vor-          uärtsdrehung        ,desselben    dagegen     zugelassen          wird.     



  Die     Festkupplung        2:        schliesst        unmittelbar     an     Iden        Wandler    1 an     und    ist     als        Lamellen-          kupplung        ausgebildet,        wobei    die einen La  melken auf der     Antriebswelle    7     sitzen    und  die andern Lamellen von der Trommel 11  getragen werden, die mit dem Turbinenrad  5 unmittelbar verbunden ist und auf die Ab  triebswelle 8 treibt.

   In,dieser Trommel 11 ist       gleichzeitig    der     Druckkolben    A     unter-          gebracht,    mittels dessen, die     Lamellen-          kupplung        unmittelbar    betätigt wird. Durch       eine    Feder 13 wird     ,dieser        Druckkolben        1!2     in der gezeigten rechten Ausschaltstellung  gehalten.

   Zu seiner Betätigung ist im vorlie  genden     Fälle        Drucköl        angenommen,    das     von     einer kleinen; Pumpe 14 ,geliefert wird, die  über das Zahnradpaar 15, 16 des mechani  schen: Schaltgetriebes 3 von der Trommel 11  und damit in Abhängigkeit vorn der Fahr-    geschwindigkeit angetrieben wird. Diese  Pumps fördert das von ihr angesaugte Öl  durch eine Leitung 17 in. die Federkammer  18 und von dort zur Druckseite des Kolbens  .12..

   Der Zufluss ,dies Drucköls zum Druck  kolben 1:2     wird-        ,durch        eine        in    der     Leitung    17  befindliche Steuereinrichtung 19 zu- und ab  geschaltet. Innerhalb der Trommel 11 wirkt  der Öldruck in der einen Richtung über Aden       Kolben    1,2     auf,die    mit .der     Trommel        verbun-          denen    Lamellen     und        in    der andern     Richtung     auf die Stirnwand .der Trommel. Der Kupp  lungsdruck ist ,damit ausgeglichen.

   Wie aus  der Zeichnung hervorgeht, ist die Trommel  11     neben,        denn.        Gehäuse        ,des        Leitrades    1,6     in.     ,dem feststehenden Gehäuse 10 untergebracht,  wobei das letztere als Auffangbehälter für  .die aus dem Wandlerkreislauf und der  Kupplungostrommel austretende Betriebs  flüssigkeit.  



  Der Einbau der Lamellenkupplung und       das        zugehörigen        Druckkolbens        in    die     mit    der  Abtriebswelle verbundene Trommel ermög  licht, wie aus ,der Zeichnung ersichtlich ist,  eine raumgedrängte Bauart des Flüssigkeits  getrieben, welches dadurch ohne Schwierig  keiten las.

   den für die mechanischen Gang  wechselgetriebe sonst vorgesehenen     Raum        der     Strassen- und       eingebaut     werden     kann.    Diese     raumgedrängte        Bauart     wird insbesondere auch dadurch erzielt, dass  sowohl die Lamellenkupplung als auch der       Druckkolben        in,        dien:        Wandler    so eingezogen  sind, dass beispielsweise der Freilauf 9 ,des  Leitrades 6 die Lamellenkupplung     :

  gleich-          achsig    umgibt.     Hierbei        steht        noch        genügend          Raum    zur     Vierfügung;    um eine     Bremse    20  unterzubringen, welche zur Erleichterung der  Betätigung des mechanischen. Schalgetriebes  3     zweckdienlich    vorgesehen wird.     Die    Trom  mel 11 bildet dabei die zugehörige     Brems-          trömmel.     



  Infolge des unmittelbaren Anschlusses  der     Festkupplung    2 ,an     ,den    Wandler 1 .kann  es vorkommen, dass Leckflüssigkeit des  Wandlers beispielsweise bei. 2!1 ixt das Innere  der     Kupplung        gelangt,        Durch        dieses    Ein  dringen der     LeckflüissvgkeA        könnte        -eine        be=         achtliche Scheibenreibung der Kupplungs  lamellen im     ausgeschalteten    Zustande ein  treten, :

  die den Wirkungsgrad des Wandlers  1     beeinträchtigen        würde.    Es     sind    daher       zweckmässig        besondere        Vorkehrungen    ge  troffen, die     ein.    Baden der Kupplungslamellen  in der     Betriebsflüssigkeit    des     Wandlers    un  terbinden.  



       Diese        besondreren        Vorkehrungen    sollen au  Hand ,der Fig. 2 geschildert werden, die eine       Darstellung    (der     Festkupplung    und der an  schliessenden     Teile        des        Wandlers        in    grösserem       Massstäbe        wiedergibt.     



       Zwischen    Pumpenrad 4 und     Turbinenrad     5 sind in bekannter Weise Labyrinthdichtun  gen 292 vorgesehen. Vordem resp. :den letzten       Labyrinthen    ist,     beispielsweise    durch Boh  rungen 28 in der Trommel 11, ein Abfluss  vorgesehen, durch den der Hauptbeil der  Leekflüssigkeit in das Getriebegehäuse 10       abgeführt        wird.     



  Zufolge dieser Abführung herrscht vor  den letzten     Labyrinthen    nur noch ein gerin  ger Druck und :durch     diese    geht nur noch     ein     kleiner Rest ,der Leckflüssigkeit durch.. Diese  bei 21 in die Trommel 11     eintretende        Rest-          flüssigkeit    wird s o geführt, dass sie mit den  Lamellen     nur        in,        einten.    für die     Schmierung          derselben,        notwendigen    Masse in     Berührung          kommt.     



  Zu     :diesem        Zwecke        sind    zunächst in der  auf der     Antriebswelle    7     befestigten        Lamellen-          naibe    24     Bohrungen    25     vorgesehen,    welche  die bei 2!1 in die Trommel 11     eintretende     Restflüssigkeit unter Umgehung der La  mellen in den     Raum    216 leiten.

   Von :diesem       Raum    26     wird    die Flüssigkeit :durch Nuten  27 des     Druckkolbens    12 und     Öffnungen,    2,8  der     Trommel    1,1 nach     aussen        geschleudert.          Weiter        sind        in.    der Rückwand     des    Turbinen  rades 5     sowie    in :den äussern     Einiden    der an  der     Trommel    11     befestigten    Lamellen     Nuten     2:

  9 und<B>30</B>     vorgesehen.        Durch    diese,     Nuten     <B>29,</B> , 30 wird     ein    weiterer Teil der Restflüssig  keit     unter    Umgehung :der Kupplungslamellen  zu den     Austrittsöffnungen    28     geführt        und     von dort ausgeschleudert.

      Um die     Abführung    der     Flüssigkeit    durch       :die        Öffnungen    28 einwandfrei zu ermögli  chen,     ist    der Durchmesser der Kupplung 2       und    damit der     :

  diese        umschliessenden    Trom  mel 11 so klein gehalten, dass der Aussen  umfang der Trommel 11 oberhalb des     Flüssig-          keitsspiegels    31 (Fig. 1) liegt, der sich in  dem als Wanne     ausgebildeten        untern        Teil          des        Getriebegehäuses    10     einstellt.    Mit<B>-Rück-</B>  sieht auf die     Bodenfreiheit    :der Getriebe muss  ,der Ölspiegel verhältnismässig hoch liegen,  so dass :der Kupplungsdurchmesser nur sehr  klein     sein    kann.     Dies:

          bedingt        eine    Ver  grösserung der Lamellenzahl und damit des       Hubes    und gegebenenfalls eine Erhöhung des  Anpressdruckes. Auch diese Forderungen  lassen sich     baulich    beider     Druckschaltung    der  Kupplung     erfüllen,        was    einen weiteren Vor  zug :dieser     Bauart        bedeutet.     



  Ein     weiteres        Mittel    zur     Herabsetzung    der       Scheibenreibung    verbunden mit einer     Klein-          haltung    der Kupplung     besteht        darin,    dass die       Lamellen        aus    :gehärteten und geschliffenen       Stahllamellen    bestehen.  



  Das     ausser        :der        Festkupplung    2     noch    vor  gesehene mechanische Schaltgetriebe 3 hat,  .3 hat,  wie     schon        angedeutet    worden ist, die Auf  gabe, die     Fahrtrichtung        entweder    auf Vor  wärts oder auf     Rückwärts        umzuschalten.    In       ,der    gezeichneten Stellung ist     das    Getriebe  auf     Rückwärtsfahrt        beschaltet,

      da die     Dreh-          richtung    der Trommel 11 durch :das     Zwi-          schenrad    32 der ausserdem     Zahnradpaar    1:5,  16     vorgesehenen        Zahnradübersetzung        .32,,    '33,       84        umgekehrt    wird.

   Soll auf     Vorwä        rbsifahrt          umgeschaltet    werden, so wird     das        Zahnrad     33     nach        links    verschoben,

       bis    die an diesem       vorgesehenen        Klauen    mit Klauen des Zahn  rades 15 in Eingriff     stehen.        Die        Abtriebe-          welle    8     ist        dann        unmittelbar    mit     der    Trom  mel 11     verbunden    und läuft daher in     Bier          gleichen        Drehrichtung    um.

   Ausser dem       Vorwärts-    und dem     Rückwärtsgang        könnten     für     besondere        Verhältnisse    auch Schalt  gänge anderer     Axt,    z. B.     enn    zusätzlicher  mechanischer     Berggang,        vorgesehen        sein.     



  Wie oben     erläutert    worden     ist,        wird        bei          :dem        Ausführungsbeispiel        das        Drucköl    zur           Betätigung    des     Druckkolbens   <B>12</B> von einer       kleinen        Hilfspumpe    14 geliefert,     die    von der  Abtriebswelle angetrieben wird. .Stattdessen  kann man auch die Pumpe .3;

  5 zur Lieferung  des Druckmittels heranziehen, welche dazu  dient, den     Wandler    dauernd gefüllt zu halten  und einen     Teil,der        Betriebsflüssigkeit    durch  einen Kühler 36 zu drücken. Es bedarf in       ,diesem        Falle        lediglich    der     gestrichelt        an-          gedeuteten        Zusatzleitung,3,7.    Dabei     wird        man          vorzugsweise    ein Umschaltventil<B>38</B>     vorsehen,

            mittels        dessen    bei     Anschluss    oder Pumpe     :35     an die     Leitung    37 der     Kühler    36     -ganz    oder  teilweise abgeschaltet wird., um so die     För-          dermenge    der     Pumpe    zu     verkleinern    und da  mit Aden; zur Betätigung ,der Lamellenkupp  lung 2 erforderlichen hohen Druck zu er  halten.  



  Der . Öldruck ist im vorstehenden Falle  nur von, der Drehzahl ,dies Antriebswelle ab  hängig und der ,Schaltdruck der Lamellen  kupplung daher     uniabhängig    von der Fahr  geschwindigkeit. Bei     Unachtsamkeit    des.       Fahrers        kann    es     infolgedessen        vorkommen,.     da     dauernd        ein-    und abgeschaltet     wird.    Um  dies zu     vermeiden,        empfiehlt    es     ;

  sich,        die        in     Fig. ,2 angedeuteten Sicherheitsventile 29       vorzusehen:.        Diesle        Ventile    3.9 sind     in        die     Trommel 11     eingebaut        und        stehen    mit der  Druckseite -des Kolbens 12 durch Nuten ,des-  selben oder sonstwie in Verbindung.

   Sie sind  als Fliehkraftventile ausgebildet, die durch  Fliehkraft entgegen des Wirkung einer Feder  bei Erreichung einer bestimmten Drehzahl  geschlossen und bei     Unterschreitung        dieser     Drehzahl     (durch    die Feder geöffnet werden.

    Da die Drehzahl der die Fliehkraftventile 39  auwfweisenden Trommel 1,1 von der     Fahr-          geschwindIgkeit        abhängt,    wind so bei Unter  sahreitung einer bestimmten Fahrgeschwin  digkeit auf der Druckseite des Kolbens; 1-2,  selbsttätig ein Auslass ,geöffnet, und damit  die Lamellenkupplung ausgeschaltet, bis eine  bestimmte     Fahrgeschwindigkeit        wieder    er  reicht     ist.     



       Das        erfindungsgemässe    Getriebe kommt,  wie oben     erläutert        worden:        ist,        vorwiegend     für Strassen- und Geländefahrzeuge in Be-    tracht. Dies schliesst ,de Verwendung -des Ge  triebes für Fahrzeuge anderer Art natur  <B>gemäss</B>     nicht        aus.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach dem Föttinger-Prinzip arbeitendes Flüssigkeitsgetriebe für Fahrzeuge, insbeson- dereStrassen- und Geländefahrzeuge, .das eine einzige Flüssigkeitskreislaufvorrichtung in Form eines dauernd' gefüllten; Dreh- momentwandlers mit abschaltbarem Leitrad und eine Lamellenkupplung zur direkten me chanischen Verbindung der Antriebs.- und Abtriebswelle des Getriebes beisitzt; gekenn zeichnet durch folgende Memkmale:
    a) Ausbildung der Lamellenkupplung als eine unmittelbar von einem -durch ein Druck- mittel beaufschlagten Kolben> bestätigte Kupp lung, b) Unterbringung der Lamellenkupplung und des zugehörigen Druckkolbens in einer auf der Abtriebsseite des Wandlers unmittel bar au ,das Turbinenrad desselben anschliessen den und mit diesem fest verbundenen Trom- mel, unter Ausgleich des Kupplungsdruckes.,
    e) Umschliessung .des Wandlerkreislaufes von dem während des Wandlerbetriebes fest- stehenden und während des Kupplungsbetrie- bes frei umlaufenden Leitradgehäuse, d) Umschliessung des Leitradgehäuses und .der Kupplungstrommel von einem feststellen den, als Auffangbehälter für die aus Odem Wandlerkreislauf und der Kupplungstrom mel austretende Betriebsflüssigkeit dienenden Gehäuse.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkolben an .die Druckleitung der Rüekfönderpumpe des: Wandlers angeschlossen ist. 2..
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkolben an ,die Druckleitung einer von der Abtriebs- welle,des Wandlers angetriebenen Hilfs pumpe angeschlossen ist.
    3. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die aus dem Wand- ler nach ,der Kupplungsseite hin aus- tretende Leckflüssigkeit in. der Haupt sache vor den letzten Elementen, einer Labyrinthdichtung unter Umgehung der Lamellenkupplung nach aussen abgeführt wird. 4.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Lamellen- kupplung umschliessende Trommel Öff nungen aufweist, durch welche die in die Trommeleintretende Leckflüssigkeit des Wandlerkreislaufes in das das Leitrad- gehäuse und,die Kupplungstrommel um schliessende feste Gehäuse geleitet wird. 5.
    Getriebe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Kupp lungstrommel eintretende Leckflüssigkeit wenigstens teilweise unter Umgehung der Kupplungslamellen zu den Austritts- öffnungen geleitet wird.
    6. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Durchmesser der Kupplungstrommel so klein ist, dass ,diese nicht in den Ölsumpf des das Leitrad- gehäuse und die Trommel umschliessen den festen, Gehäuses eintaucht. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass der die Druckkam- mer des Druckkolbens begrenzende Teil ,der Kupplungstrommel :Sicherheitsventile aufweist, welche nach aussen führende Austrittsöffnungen steuern und in<B>Ab-</B> hängigkeit von der Drehzahl -der Ab triebswelle .geschlossen werden.
    B. Getriebe nach Patentanspruch, mit einer Bremseinrichtung für die Abtriebswelle ,des Wandlers, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungstrommel als Brems trommel ausgebildet ist. 9.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Leitrad ab stützende resp. freigebende Freilauf vorrichtung die Kupplungstrommel kon zentrisch umgibt. 10.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, die Lamellen der Lamellenkupplung aus gehärteten und geschliffenen Stahllamellen bestehen.
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