CH202777A - Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen wenigstens eines Steur-Organes auf wenigstens ein gesteuertes Organ. - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen wenigstens eines Steur-Organes auf wenigstens ein gesteuertes Organ.

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CH202777A
CH202777A CH202777DA CH202777A CH 202777 A CH202777 A CH 202777A CH 202777D A CH202777D A CH 202777DA CH 202777 A CH202777 A CH 202777A
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Emil Dr Huber
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 196777.  



  Einrichtung zur elektrischen     Fernübertragung    von Bewegungen wenigstens eines       Steuer-Organes    auf wenigstens ein gesteuertes Organ.    Das     Hauptpatent    betrifft     eine        Einrich-          tung    zur elektrischen     Fernübertragung    von       Bewegungen    wenigstens     eines    Steuerorganes  auf wenigstens ein gesteuertes Organ, mit  einer aus zwei     Spannungsteilern        bestehenden     Brückenschaltung,

   bei welcher ein     Spannungs-          teiler    am     Sender,    der andere am Empfangs  ort angeordnet ist, wobei die im Diagonal  zweig auftretende     Spannung    mittels eines       stromrichtungsabhäugigen    Relais     eine    Ein  stellkraft auslöst, die auf den     empfangssei-          tigen        tSpannungsleiter    so lange     verstellend     wirkt, als an den     Enden    des     Diagonalszwei=     ges ein     Spannungsunterschied    herrscht,

   und  wobei die festen Arbeitskontakte des     strom-          richtungsabhängigen    Relais je mit einem Pol  der     Spannungsquelle    verbunden sind. Hierbei  ist der bewegliche Kontaktarm des nur zwei  feste Arbeitskontakte aufweisenden     Gälvano-          meterrelais        mit    der     einen        Anschlussklemme     des die     Steuerbewegung    bewirkenden Elektro  motors verbunden,

   während die andere An  schlussklemme     mittels    eines durch zwei glei-    ehe     Teilwiderstände        gebildeten        Spannungs-          teilers    an das halbe Potential der Spannungs  quelle angeschlossen ist, derart, dass je nach  der     Berwhrung    des beweglichen Kontaktarmes       mit    dem einen oder dem andern festen Ar  beitskontakt die Drehrichtung des Motors be  stimmt ist:

    Bei     einer        @d!emaxtigen        Fernseeuereinrichfiung     ist die     tatsächliche        Übereinstimmung        .der          Stellungen    des     ,gesteuerten        Organes    mit     den-          jen@gen        ,des        ,Steu:

  erorganes        ungewiss,,        falls.        nicht          besondere        Rückmeldeenrichtungen        vorgesehen          werden:

  .    Beiden     Einnchtungen        oder        genannten     Art     ist,diese        Übereinstimmung    vom Schwellen  wert     des        varwendeten    Steuerrelais     abhängig     und     gewissenSchwankungen    unterworfen, so       ,däss        Unsicherheit        hinsichtlich    der     Bedienung     an den     Fernsteuereinrichtungen        der        arwähu-          ten    Art vorhanden ist.

    



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  dieser Mangel dadurch behoben, dass sich an  der Sendestelle     ein        Kontrollorgan        befindet,         welches einen im     Diagonalzweig    der Brücken  schaltung fliessenden Strom anzeigt.  



  Diese Anordnung ermöglicht gegenüber  allen     bisher    verwendeten     Rückmeldeanord-          nungen    an     Fernsteuerungseinrichtungen    eine  weitgehende Vereinfachung. Bisher erforderte  eine solche     Rückmeldeanlage    eine weit  gehende     Erweiterung    und     Komplizierung    der  Fernsteuerungsanlage, da sowohl separate       Rückmeldeeinrichtungen    benötigt werden als       auchVorrichtungen    am Ort des fernzusteuern  den Organes, durch welche die Stellungsände  rungen des ferngesteuerten Organes an den  Geberort zurückgemeldet werden können.

   Eine  solche     Fernsteuereinrichtung    mit Rückmel  dung besteht demnach im Prinzip aus zwei       Fernsteueranlagen,    die derart zusammenge  schaltet sind, dass dadurch am Geberort eine  willkürliche Einstellung des fernzusteuern  den Organes erfolgt, während das fernge  steuerte Organ zwangsläufig mit einer Rück  meldeanlage so verbunden ist, dass die die       Rückmeldeanlage    bildende     Fernsteuereinrich-          tung    die Änderungen des gesteuerten Organes  an der Geberstelle zu überwachen gestattet.  



  Der Erfindungsgegenstand     ist    auf der  Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel  schematisch veranschaulicht.  



  Das Steuerorgan 1 und das gesteuerte  Organ 2 sind je durch einen Schalthebel ge  bildet, an dem die zugehörigen Stromabneh  mer la     bezw.    2a unmittelbar festsitzen. Der  Stromabnehmer la des     Steuerorganes    bewegt  sich auf dem Teilwiderstand 3a des einen       Spannungsteilers    3, welcher     ausserdem    einen       mit    dem erstgenannten hintereinander ge  schalteten, in zwei Teile zerlegten, festen  Teilwiderstand 3b aufweist.

   Der Stromab  nehmer 2a des gesteuerten Organes bewegt  sich auf dem Teilwiderstand 4a des     Span-          nungsteilers    4, welcher ferner einen mit dem  erstgenannten hintereinander geschalteten,  in zwei     Teile    zerlegten     Teilwiderstand        4b    auf  weist. Die Enden der     Spannungsteilerwider-          stände    3 und 4 sind durch Leitungen 19, 19'       bezw.    20, 20' an die gleiche Stromquelle 5  angeschlossen.

   Mittels der Leitung 6 ist der  Stromabnehmer     2a    des     gesteuerten    Organes    an den einen Pol 7' des     stromrichtungsab-          hängigen    galvanischen Relais 7 angeschlos  sen, dessen anderer Pol 7"     mittels    der Lei  tung 8 mit dem mit dem Steuerorgan 1 ver  bundenen Stromabnehmer la in Verbindung  steht. Das Relais 7 ist nur bei vollständiger  elektrischer Übereinstimmung der Stellungen  der beiden Stromabnehmer la, 2a auf ihren  Widerständen 3a     bezw.        4a        strom-    und wir  kungslos. Als     Antriebsvorrichtung    für das  gesteuerte Organ 2 dient; ein Elektromotor 21.

    Durch den die beiden einander gleichen Teil  widerstände 51, 52 aufweisenden     Spannungs-          teiler    ist bei 53 ein Spannungsmittelpunkt  geschaffen, in welchem das halbe Potential  der Stromquelle 5 herrscht. Mit dem Punkt  53 ist die eine     Anschlussklemme    55 des Elek  tromotors durch die Leitung 54     verbunden,     während die andere     Anschlussklemme    56 des  Elektromotors durch die Leitung 57 mit dem  beweglichen Kontaktarm 16 des     Galvano-          meterrelais    7 verbunden ist.

       Von    den beiden  mit dem Kontaktarm 16 zusammenwirken  den festen Kontakten 59, 60 ist der Kontakt  59 durch die Leitung 58 an den einen Pol  der Spannungsquelle 5 und der Kontakt 60  durch die Leitung 61 an den andern Pol der  Spannungsquelle 5 angeschlossen. Der Elek  tromotor 21 ist durch eine durch die strich  punktierte Linie 62 angedeutete     Bewegungs-          übertragungseinrichtung    mit der Drehachse  des gesteuerten Organes 2 verbunden.

   In die  Leitung 8 des     Diagonalzweiges    ist ein Gal  vanometer 63 eingeschaltet, welches zweck  mässig mit Anschlägen oder dergleichen zur  Unterdrückung der Endausschläge versehen  sein kann, und     welches    einen im     Diagonal-          zweig        fliessenden    Strom nach dessen Grösse  und Richtung anzeigt.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist  folgende: Befinden sich die beweglichen  Stromabnehmer la und 2a in vollständiger  elektrischer Übereinstimmung ihrer Stellun  gen auf ihren Widerständen 3a     bezw.    4a, so  bleibt das Relais 7 stromlos, der bewegliche  Kontaktarm 16 ist in der Mittellage, das  heisst ohne     Berührung    mit einem der Kontakte  59, 60. Wird nun das Steuerorgan 1 mit dem      an ihm festen Stromabnehmer la nach rechts  gedreht, so entsteht eine Spannungsdifferenz  zwischen den     Stromabnehmern    la und 2a, wo  durch das Relais 7 Strom erhält und der  Arm 16 nach     einer    Richtung, zum Beispiel  nach unten,     ausschlägt    und den Kontakt 59  berührt.

   Dadurch wird der Stromkreis ,über  den Anker des Motors 21 geschlossen. Der  Motor dreht mittels der     Bewegungsübertra-          gungsvorrichtung    62 die Achse des gesteuer  ten Organes 2 mit seinem Stromabnehmer     2cc     synchron mit dem     Steuerorgan    1 und     seinem     Stromabnehmer la nach rechts, bis der Strom  abnehmer 2a an     einen    Punkt gelangt, an dem  er gleiche Spannung.

   erhält, wie der Strom  abnehmer     1a.    Hierdurch wird das Relais       strom-    und     wirkungslos,    so dass der Arm 16  sich     in    seine     Mittellage        zurückbewegt    und  der Motor 21 ausgeschaltet wird.  



  Umgekehrt, bei Drehung des     Steuerorga-          nes    1 nach links schlägt der Hebelarm 16 des  Relais in der entgegengesetzten Richtung,  das     heisst    nach oben aus -und berührt den  Kontakt 60, wodurch der Strom über den  Anker des Motors 21     in    entgegengesetzter  Richtung fliessen kann. Der Motor bewegt  dadurch mittels der     Bewegungsübertragungs-          vorrichtung    62 das     gesteuerte    Organ 2 nach       links    in die der Stellung des Steuerorganes 1  entsprechende Lage.  



  Infolge des Schwellenwertes des Steuer  relais 7 ist mit gewissen     Abweichungen    der       Stellungen    des gesteuerten Organes 2 von  denjenigen des     Steuerorganes    1 zu rechnen.  Eine solche Abweichung verursacht einen  Strom in der     Diagonalleitung,    so dass das       Kontrollgalvanometer    63 ausschlägt.

   Die  Skala dieses     Kontrollgalvanometers    kann so  geeicht sein, dass aus dem Ausschlag dieses       Instrumentes    ohne weiteres die Abweichung,  zum     Beispiel    in Winkelgraden, abgelesen  und durch Nachregelung des     Steuerorganes    1  die genaue Einstellung des gesteuerten     Orga-          nes    2 auf die gewünschte Lage vorgenommen  werden kann.    Es sind gegenüber dem dargestellten und  beschriebenen     Ausführungsbeispiel    zahlreiche  abweichende     'Ausführungsformen    möglich.

         Beispielsweise    kann an Stelle     einer    direkten       Befestigung    der. Stromabnehmer an dem  Steuerorgan beziehungsweise dem gesteuerten  Organ zwischen Steuerorgan beziehungsweise  gesteuertem Organ und dem zugehörigen  Stromabnehmer jede beliebige mechanische  oder elektrische     Bewegungsübertragung    ein  geschaltet sein, welche     proportionale    Bewe  gungen oder auch     unproportionale    Bewegun  gen erzeugt, wobei dann im letzteren Falle  nur eine entsprechende Eichung der     Ab-          lesungsskala'am    Kontrollorgan     vorzunehmen     ist,

   um aus der Stellung des     Steuerorganes     direkt auf diejenige des gesteuerten Organes  schliessen zu können.  



  An     Stelle    des     Galvanometers    63     kann     irgend ein anderes Instrument verwendet wer  den, welches geeignet ist, im     Diagonalzweig     fliessende Ströme anzuzeigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur elektrischen Fernüber tragung von Bewegungen wenigstens eines Steuerorganes auf wenigstens ein gesteuertes Organ nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Sendestelle ein Kontrollorgan befindet, welches einen im Diagonalzweig der Brücken schaltung fliessenden Strom anzeigt.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontroll organ mit einer Skala versehen ist, die so ge eicht ist, dass -es Grösse und Richtung der Ab weichung der Einstellung des gesteuerten Organes gegenüber derjenigen des Steuer- organes unmittelbar anzeigt.
CH202777D 1938-01-11 1938-01-11 Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen wenigstens eines Steur-Organes auf wenigstens ein gesteuertes Organ. CH202777A (de)

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