CH202810A - Hohlschiene für Innenroller. - Google Patents
Hohlschiene für Innenroller.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
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Description
Hohlschiene für Innenroller. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vier- lianthohlschiene für Innenroller, die zum Bei spiel durch Walzen, Pressen, Ziehen oder Fal zen hergestellt ist und an ihrer Unterseite einen Längsschlitz aufweist, zum Durchtritt der Aufhänger, an denen die Gardinen oder Vorhänge befestigt werden.
Bei den: bekann ten Ausführungen solcher Schienen ergeben sich oft Schwierigkeiten dadurch, dass bei zu rückgezogener Gardine die aneinander stossen den Rollen hochgehoben werden und sich ge genseitig in der Bewegung behindern und da durch den Zug der Gardine oder des Vor hanges ersahwieren. Man hat schon versucht, diese Nachteile dadurch zu beseitigen, dass der Innenraum der Schiene nur so hoch ist, dass die Rollen des Innenläufers sich gut darin bewegen können.
Bei dieser Ausführung können zwar die Laufrollen nicht mehr geho ben werden, dafür bremsen aber die mit etwas Spiel die Achse der Laufrollen umschliessen den Aufhänger, die nun bei einem Zusammen treffen der Rollen angehoben werden, an der Decke . der Schiene die Bewegung der Vor- hänge, so dass auch hier der erforderliche leichte Lauf der Innenroller gehemmt ist.
Be sonders nachteilig. ist die Ausführung, wenn die Hohlschiene nicht in Trägern gelagert werden kann, - sondern- unmittelbar ange schraubt werden russ.. Entweder müssen für die Befestigung der Schiene Schrauben mit dünnen Köpfen gewählt werden, so dass die Befestigung von vornherein ungenügend ist oder aber die Schrauben sind stark genug, so dass dann die Aufhänger beim Zurückziehen des Vorganges gegen die Schraubenköpfe stossen und dadurch schnell beschädigt wer den.
- Vielfach ist aber auch- die Stärke der Schienen, besonders die Steifigkeit eine un genügende, wodurch bald eine Verformung der Schienen eintritt, die ebenfalls zu einer Behinderung der Zugeinrichtung führt.
Gemäss der Erfindung sollen die Mängel dadurch beseitigt werden, dass im obern Teil der Hohlschiene, Längsrippen, und zwar so angeordnet sind, dass einerseits die Entfer nung zwischen ihnen und der Lauffläche für die Innenroller ein wenig grösser ist als. -die Höhe des für die Laufrollen vorgesehenen Rollraumes, anderseits über letzterem ein freier Raum verbleibt, während gleichzeitig zur Verstärkung der ganzen Schiene die Aussenkanten derselben als Verstärkungsrip pen ausgebildet sind.
Dabei können die zur Begrenzung dienenden Längsrippen entweder an den Seitenwänden der Schiene sitzen und mit je einer Breitseite die Laufrollen über den grösseren Teil ihrer Breite überdecken oder aber an der Decke der Schiene angeord net sein und nur mit der schmalen Unterseite über den Rollen zu liegen kommen. Zweck mässig können bei aus Blech gefalzter Schiene die Längsrippen durch Einziehen des Werk stoffes hergestellt werden.
Infolge dieser Ausbildung zeichnet sich die neue Schiene durch ihre Zweckmässigkeit aus. Durch :
die Anordnung der Beb enzungs- rippen sind nicht nur die Rollen daran ge- hindert, -durch Zusammenlaufen hoch geho- ben:
zu werden, das h-eiZt zu klettern, viel- mehr ;kann der Raum zwischen ,den Längs- rippen. ,gross: :genug sein, um je auch :
der Auf- hängevorrichtung, selbst wenn. sie die Achse der Laufralle mit grossem Spiel umschliesst, eine freie Bewegung zu ermöglichen. Eine Bewegungsl:esch:
ränkung tritt bei zweck- mässiger Ausführungsform auch dann. nicht ein, wenn die Schiene unimittelbar angge- schraubt wird. Die .Schraubenköpfe finden dann zwischen den Längsrippen genügend Platz, ohne die Aufhänger zu behindern,
zu mal die Entfernung zwischen Begrenzungs rippen und Decke der Hohlschiene bezw. die Höhe der Längsrippen dir Anbrinawngs- art .der Sehzene angepasst werden kann.
Damit :die :Schiene auch. die. genügende Steifigkeit besitzt und sich nicht verformt.
können. zweckmässig bei durch Pressen oder Walzen erzeugten Schienen: die Aussenkan- ten verstärkt und als Wulst ausgebildet sein, während bei gefalzten Schienen der Wulst der Aussenkanten aus einer Ausbuchtung,
der Kanten bestehen kann. Diese Ausführung der Kanten als- Wulst bewirkt, dass beson ders bei schwereren Vorhängen keine das Ziehen erschwerende Verformung eintritt.
Vorteilhaft kann eine durch Pressen oder Walzen hergestellte Hohlschiene mit einer die Aufhänger abdeckenden Blende einstük- kig hergestellt sein.
Diese Ausführung, bei der enventuel die Schiene mit einer andern vereinigt sein kann, vereinfacht sdie Anbrin- gung, da nunmehr für die Befestigung der Blende kein besonderes BeTestiguu:gslorgan notwendig ist.
In der Zeichnung isst die Erfindung in mehreren Ausführungs,beisspielen sdargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 biss 3 je eine neue Hohlschiene mit seitlich angeordneten Lä.nsb rippen, Fisg. 4 bis 6 je eine Hohlschiene mit an der Decke angeordneten Begrenzungsrippen, Fig. 7 bis:
9 mit der Blende einstüclkig hergestellte Hohlschienen, Fig. 10 eine aus Blech gefalzte Hohl- schiene mit seitlichen Längsrippen und Fig. 11 eine gefalzte Hohlschiene mit an der Decke sitzenden Begrenzungsrippen,.
Die in den Fig. 1 biss 9 dargestellten Ausführungen von Vienkanthohlschäenensind durch Walzen oder Pressen erzeugt. An der Unterseite sind die Rohre mit einem Läügs- ichlitz a versehen,
durch den der auf der Achse des Innenrollers angeordnete Aufhän ger b für die Gardine oder den Vorhang nach aussen durchtritt. Die Laufrollen c des Ininenrollers bmvegen sich auf der Innen fläche der Schienenunterseite d.
Je nach Art der Laufrollen; c des Innenrollers sind die innern Ränder der Schienenunterseite d glatt oder wie nach Fig. 2 und 5 mit einem nie drigen Rand f bezw. nach den Fig. 4 und 6 mit einem. höheren Rand g versehen.
Um bei einem Zusammenstossen mehTerer Innenroller ein "Klettern" .der Laufrollen c zu verhindern, sind im. abern Teil der Hohl schiene Längsrippen;
)i angeordnet, die zur Begrenzung der Laufrollenbeweo-ung .dienen. Beiden Ausführungen nach den Fig. 1 bis 3, 7 bis 9 und 10 sind diese Rippen h an den Seitenwänden i der Hohlschiene angeordnet, so dass, wie aus der Fi;
g. 1, in der ein Innen roller strichpunktiert angedeutet ist, hervor geht, die Rippen h mit je einer Breitsaite die Laufrollen c zum Teil Übendecken. Dem Abstand zwischen der Lauffläche des Innen rollers und der Unterseite der Längsrippe h ist etwas grösser als.
der Durchmesser der Laufrollen c, so dassi,diese sich in .rler Längs.- riohtung der Schiene ungehindert bewegen können, nicht aaber- in der Höllenirichtung. Über dem Rollraum :
des Laufrollen, das heisst hier oberhalb der Begrenzungsrippe h ver bleibt noch ein freier Raum r, der ausrei chend ist, um,die. SchiQne unmitbalbar mit Schrauben, hefestIgen zu können,
'ohne @da3 der etwa angehobene Aufhänger b gegen die Schraubenköpfe stösst und Uadurch die Bewe gung von Garrdine oder Vorhang gehemmt wird.
Bei den in, den Fig. 4 bis 6 d-axgestellten Ausführungen, sind die Begrenzungsrippen h an der Decke k der Hohlschiene .angeordnet. Bei dieser Amsführung liegen .die Rippen h dann nur mit der schmalen Unterseite über den Laufrollen c.
Um der Schiene vor altem in d err <I>Längs-</I> richtung eine genügende :Stärke zu geben, sind,die Aussenkanten m wulstartig verstärkt. Diese rippenartige Verstärkung der Kauten m ermöglicht es" (die Wände<I>i,
</I> k der Hohl- schiene verlhäiltnismässig dünn zu machen, während der gezimge Mehraufwand von Werkstoff an !den Kanten m der Schiene vollauf genügt, idie iSchiene so zu -verstärken, dass sie einer zusätzlichen Beanspruchung ,
durch schrägen Zug usw. und; dadurch Uro,- hendex Verformung gewachsen ist.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen Ausführungen gspresster Ilohlschienen, bei denen gleich- zeitig eine die Aufhänger b verdeckende Blende n mit .der Schiene hergestellt- ist.
Die Schiene nach Fig. 7 zeigt eine unmittelbare Zusammensatzung von Schiene und Blende, wobei die eine Seitenwand i der Schiene auch einen Teil der Blende n bildet.
Fig. 8 zeigt eine andere Ausführung, bei .der die .Schiene und die Blende n durch einen Zwischenraum getrennt sind, und Fig. 9 stellt eine weitere einstückige Ausführung dar, bestehend aus zwei Hohlschienen und einer Deckblende n. Bei allen Ausführungen sind die ganten o 3 der .Deckblende n ebenfalls. wulstartig ver stärkt.
Die Ausführungen Fig. 10 und 11 ent sprechen den Beispielen nach Fig.. 1 bezw. 4, nur erfolgt ihre Herstellung durch Falzen aus einem Streifen Blech.
Die begrenzenden Längsrippen h entstehen dabei durch --Ein ziehen des Werkstoff es, .wäahrend-die Kanten- verstärku.ng anstatt- durch Werkstoffänhäu- fungdurch Ausbuchten und Wiedereinziehen der gante m erzielt wird.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt, vielmehr sind in ihrem Rahmen auch andere Ausfüh rungen und Abbänderungen möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Yierkanthohlschiene für Innenroller, die an der Unterseite einen Längsschlitz auf weist, zum Durchtritt der Aufhänger, an denen die Vorhänge oder Gardinen befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass im obern Teil der Hohlschiene Längsrippen, und zwar so angeordnet sind, dass einerseits die Entfernung zwischen ihnen und der Lauf fläche für -die Innenroller ein wenig grösser ist als die Höhe des für .die Laufrollen vorge sehenen Rollraumes,anderseits über letzterem ein freier Raum. verbleibt, während gleich zeitig zur Verstärkung der -ganzen Schiene- die Aussenkanten derselben als Verstärkungsrip pen ausgebildet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Hohlschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Begrenzung dienenden Längsrippen an den Seiten wänden der Schiene, sitzen und mit einer Breitseite die Laufrollen über den grössere Teil ihrer Breite überdecken können.Hohlschiene nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Begrenzungsrip pen an der Decke der Schiene angeordnet sind und nur mit der schmalen Unterseite über den Rollen zu liegen kommen. Hohlschiene nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene aus Blech gefalzt ist und die Längsrippen durch Einziehen des Werkstoffes hergestellt sind. 4.Hohlschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene durch Pressen oder Walzen erzeugt ist und ihre Aussenkanten als Wulste ausgebildet sind. 5. Hohlschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene gefalzt ist und an ihren Aussenkanten Wulste je ,durch eine Ausbuchtung ,der Kante .gebil det sind. 6.Hohlschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene durch Pressen oder Walzen hergestellt und mit einer die Aufhänger abdeckenden Blende einstückig verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH202810T | 1938-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202810A true CH202810A (de) | 1939-02-15 |
Family
ID=4443399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202810D CH202810A (de) | 1938-04-23 | 1938-04-23 | Hohlschiene für Innenroller. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202810A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015997B (de) * | 1955-10-03 | 1957-09-19 | Albert Hutt | Laufschiene aus Holz oder Metall zum verschiebbaren Aufhaengen von Vorhaengen aller Art mittels C-foermig gebogener Gleithaken |
| US3574887A (en) * | 1967-12-20 | 1971-04-13 | Karl Schindlauer | Curtain holder |
| US3818544A (en) * | 1972-02-29 | 1974-06-25 | Val Trac Mfg Co Ltd | Draw track for drapes |
-
1938
- 1938-04-23 CH CH202810D patent/CH202810A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015997B (de) * | 1955-10-03 | 1957-09-19 | Albert Hutt | Laufschiene aus Holz oder Metall zum verschiebbaren Aufhaengen von Vorhaengen aller Art mittels C-foermig gebogener Gleithaken |
| US3574887A (en) * | 1967-12-20 | 1971-04-13 | Karl Schindlauer | Curtain holder |
| US3818544A (en) * | 1972-02-29 | 1974-06-25 | Val Trac Mfg Co Ltd | Draw track for drapes |
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