CH202872A - Verfahren und Rotationsumdruckmaschine zur Herstellung von Abdrücken mit teilweise wechselndem Inhalt. - Google Patents

Verfahren und Rotationsumdruckmaschine zur Herstellung von Abdrücken mit teilweise wechselndem Inhalt.

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CH202872A
CH202872A CH202872DA CH202872A CH 202872 A CH202872 A CH 202872A CH 202872D A CH202872D A CH 202872DA CH 202872 A CH202872 A CH 202872A
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CH
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Ritzerfeld Wilhelm
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Ritzerfeld Wilhelm
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L11/00—Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41P—INDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2700/00—Manifolding, printing or duplicating for office purposes
    • B41P2700/10—Hectographic line duplicators

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Description


  Verfahren und     Rotationsumdruckmaschine    zur Herstellung     -von    Abdrücken  mit teilweise wechselndem Inhalt.    Die     Erfindung    betrifft     ein    Verfahren und  eine     Rotationsumdruckmaschine    zur Herstel  lung von Abdrücken mit     teilweise    wechseln  dem     Inhalt    von einem     Spiegelschriftoriginal,     dessen Zeilen in der Drehrichtung der     Druck-          trommel    verlaufen, auf vorher mit     einer     leicht verdunstenden Flüssigkeit angefeuch  tete Blätter.  



  Die     Erfindung    besteht     darin,    dass das  Umdrucken an zwei verschiedenen Stellen der       Drucktrommel    und des zu     bedruckenden     Blattes vorgenommen     wird,    und zwar so, dass  an     einer    bestimmten Blattstelle     jeweils    der  gleichbleibende Text     und    an     einer    andern  Blattstelle der stets     wechselnde    Text des  Originals zum     Abdruck    gelangt Die Not  wendigkeit, derartige     Vervielfältigungen        vor-          zunehmen,

      ergibt sich beispielsweise bei der       Fabrikationsvorbereitung    von Werkstücken  für Maschinen oder     dergl.,    welche mehrere  Arbeitsprozesse durchlaufen müssen. Hierbei  werden mehrere     Arbeitszettel    nötig, von    denen jeder einen gleichbleibenden Kopf hat,  der etwa die     Bezeichnung    der     Maschine,    die  Auftragsnummer, die     Bezeichnung    des Werk  stückes selbst, des Materials usw.

   enthält,  während der wechselnde Inhalt in der An  gabe der     Werkstatt    (Schmiede,     Dreherei,          Fräserei    usw.), der Art der     Bearbeitung,    der  Toleranzen usw.     bestehen        kann.     



  Die zur Ausführung des     Verfahrens    die  nende     Rotationsumdruckmaschine    ist durch  zwei     Druckaggregate    mit Anfeuchter und       Gegendruckrolle    gekennzeichnet, die unab  hängig voneinander parallel zur     Drucktrom-          melachse    verstellbar und in der     jeweiligen          Druckstellung    feststellbar     sind.    Die Verstel  lung beider Aggregate kann zum Beispiel       zeilenweise    automatisch von der Drucktrom  mel aus geschehen.

   Im allgemeinen genügt es  aber, das den gleichbleibenden     Text    um  druckende     Aggregat    von Hand und nur das  den wechselnden Text     umdruckende    Aggre  gat automatisch zu verstellen. Die Verstel-           lung    des den wechselnden Inhalt umdrucken  den Aggregates kann vorteilhaft sowohl Zei  len- als auch     abschnittweise    erfolgen.

   Die  automatische Verstellung beider Aggregate  ist zweckmässig, wenn dieselben nach Bedarf  zum Umdrucken des einen oder des     andern     Textes benutzt werden sollen, zum Beispiel  wenn der gleichbleibende Text nur einzeilig,  der wechselnde dagegen mehrzeilig ist; dann  ist     vorteilhaft        das    eine oder das andere  Aggregat von dem automatischen Antrieb       abschaltbar.    Zur     Verstellung    der     Aggregats     kann beispielsweise eine Einrichtung nach  Patent Nr. 196374 dienen.  



  Jedes der beiden Druckaggregate kann  entweder nur aus einer     Anfeuchtvorrichtung     und einer     Gegendruckrolle    bestehen, oder in  Kombination mit diesen Teilen auch noch  einen Anlegetisch aufweisen. Man kann aber  auch nur einen einzigen, je nach Erfordernis  mit dem einen oder dem andern Aggregat       kuppelbaren    Anlegetisch verwenden. Es ist  zweckmässig, beide Druckaggregate auf einer  oder mehreren     gemeinsamen    Führungsstan  gen oder Schienen verschiebbar anzuordnen  und zweckmässig selbsttätig einschnappende       Arretiervorrichtungen    zum Feststellen bei  der Druckaggregate in der jeweiligen Druck  stellung anzuordnen.  



  Die     Rotationsumdruckmaschine    kann so  gebaut sein, dass jeder     Anfeuchter    eine von  der     Drucktrommel    aus mit Hilfe von Ven  tilen     mittels    einer drehbaren Achse auto  matisch gesteuerte Flüssigkeitszufuhr besitzt.  Je nachdem das eine oder andere Ventil zum  Beispiel durch     teleskopartige    Verkürzung der       Betätigungsstange    ausgeschaltet wird, arbei  tet nur der eine oder der andere Anfeuchter.  



  Die     mitfolgende    Zeichnung zeigt in sche  matischer Darstellung ein Ausführungsbei  spiel der     Rotationsumdruckmaschine        gemäss     der     Erfindung.        Anhand        desselben    wird nach  stehend das Verfahren gemäss der     Erfindung     beispielsweise erläutert.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht,       Fig.    2 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie     I-I    der     Fig.    1,         Fig.    3 ein Querschnitt. durch die eine       Führungsstaaige    für die Druckaggregate in  grösserem Massstab;       Fig.    4 veranschaulicht den Antrieb einer  Flüssigkeitsventile steuernden Welle;       Fig.    5 zeigt in grösserem Massstab eine der       Arretiervorrichtungen    für die Druckaggre  gate.  



  Die Drucktrommel 1 ist mit ihrer Achse  2 drehbar in den     Seitenwänden    3 der Ma  schine gelagert, die ausserdem die drehbare       Ventilsteueraehse    4 und die festgelagerte       Führungsstange    5 tragen. Auf diesen Stan  gen sind die     Druckaggregatschlitten    6 und 7       verschiebbar.    Jedes dieser Aggregate besitzt  eine     Anfeuchtvorrichtung    8     bezw.    9 und eine       Gegendruckrolle    10     bezw.    11.

   In der An  fangsstellung der Drucktrommel 1 (siehe       Fig.    2) liegen die     Gegendruckrollen    10, 11  über der     Aussparung    la der     Trommel    1.  wodurch     das    Verschieben beider Aggregate  ermöglicht wird, ohne dass     das    auf der Druck  trommel     aufgespannte        Spiegelschriftoriginal          verwischt    oder     verletzt    werden kann.  



  Das Aggregat 6 dient zum     Umdrucken     des wechselnden Inhaltes A auf die zu be  druckenden Blätter. Zu     diesem    Zweck     besitzt          dasselbe    einen     zeilenbreiten        Anfeuchtfilzstrei-          fen    8a, der von dem     Flüssigkeitsbehälter    8b  aus     über    das     Ventil   <B>8e</B> gespeist     wird.    Auch  die     Gegendruckrolle    10 ist zeilenbreit aus  gebildet.  



       Das    andere Aggregat dient zum Um  drucken des gleichbleibenden     Inhaltes    B auf  die zu bedruckenden     Blätter.    Zu diesem  Zweck     besitzt        dasselbe    einen     Anfeuehtfilz-          streifen    9a, der sieh über mehrere     Zeilenbrei-          ten    erstreckt, so dass auf :

  den zu bedrucken  den     Blättern    ein Streifen     angefeuchtet    wer  den kann, auf dem ein ganzer     Abschnitt        des     Originals abgedruckt zu werden     vermag.     Dieser     Anfeuchtfilzstreifen        9a        wird    von dem       Flüssigkeitsbehälter    9b aus über das     Ventil     <B>9e</B> gespeist. Die     Breite    der     Gegendruckrolle     11     entspricht    der     Breite    des     Filzstreifens    9a.  



  12 ist ein     Anlegetisch    für .die zu be  druckenden     Blätter.    Der     Anlegetisch    12     ist     mit dem Druckaggregat 6 gekuppelt, und zwar           dadurch,    dass ein     zweckmässig    federnder     Stift     13 in     einer        ider        Aussparungen        14,des        @Schlit-          tens    6 eingreift.

   Da     mehrere        Aussparungen     14     angeordnet        sind,    kann der     Anlegetisch     dem     Anfeuchter        8a    und der     Gegendruckrolle     10 .gegenüber nach Erfordernis     eingestellt     werden.

       Klan        kann    den     Anlegetisch    12 je  doch auch mit dem Aggregat 7     kuppeln.        In          diesem        Fall    greift ein zweckmässig     .federnder     Stift 1,5     -des    Tisches 12 in     eine    der     Ausepa-          runagen    .16 des     Schlittens    7 ein.  



  Auf der Stange 5     sind    mehrere Bohrun  gen oder Aussparungen 17 angebracht,     in     welche federnd     gelagerte,        und    daher selbst  tätig in die Vertiefungen 17     eintretende     Stifte     17a        (Fig.    5) ,der beiden: Druckaggre  gate eingreifen können, wodurch die     Aggre-          gate    auf !der     Stange    5 in     deT    jeweiligen       Drucklage        festgestellt        werden.     



  Die     Steuerung    der     Ventile    8c und 9c er  folgt dadurch,     dass    die     Ventilstangen    18 mit  der Achse 4 in     Eingriff    stehen.     Diese    hat       eine        axial        durchlaufende        Aussparung        4a          (Fig.    3), auf deren unterer Fläche 4b die       untern    Enden der     Ventilstangen    18 aufste  hen.

   Wird     die.Stange    4     in        Richtung    der       Pfeile        (Fig.    3)     hin-    und     hergedreht,    was  von der     Drucktrommel    1 aus     mit        Hilfe        eines     an     einer        iStirnseite    der     letzteren        sitzenden          Nockens        ,21        und        ,

  eines    auf     ider        Welle    4     befe-          stigten        Stewerarimes    -22     bewirkt    wird, so wer  den die Ventile     8c        und    9c von der     Zugfeder     19     (Fig.    2)     in    periodischen Abständen an  gehoben, so     ,dass    aus :

  den     Behältern    8b     und.     9b     jeweils        eine        angemessene        Menge        Flüssig-          keit    zu den     Filzstreifen    8a und 9a     treten     kann.

   Das     @Schliessen    der     Ventile        8c    und 9c  wird     idurch        idie        Rückkehr    ,der Achse 4     in    die       Grundstellung    bewirkt     (Fig.        z    und 3).  



  Die     bedruckten        Blätter    werden     nach    Ver  lassen,der Drucktrommel 1     bezw.    der Gegen  druckrolle 10 von einem     Auffangtis,eh        2'0     aufgenommen und     beispielsweise    einem     Sam-          me        lbehälter        zugeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. VerfahTen zur Herstellung von Ab.drük- ken mit teilweise wechselndem Inhalt, durch Umdrucken von einem. beide In halte in Spiegelschrift tragenden Original, dessen Zeilen in der Umfangrichtung der Drucktrommel einer Rotationsumdruck- masehine verlaufen,
    auf vorher mit einer leicht verdunstenden Flüssigkeit ange- feuchtete ,Blätter, @dadurch gekennzeich- net,
    @dass das Umdrucken an zwei ver- sahiedenen Stellen .der Drucktrommel und des zu bedruckenden Blattes vorgenom men wird, und zwar so, @dass an einer bestimmten Blattstelle jeweils der :gleich bleibende Text ;
    des Originals, und dage gen an einer andern Stelle deT wech selnde Text des Originals zum Abdruck gelangt. II. Zur Ausführung .des Verfahrens nach Patentanspruch I :
    dienende Rotationsum- druekmasohine, gekennzeichnet durch zwei mit Anfeuchter und Gegendruck rolle versehene Druckaggregate, von ,denen jedes für sich parallel zur Druck- trommel verstellbar und in der jewei ligen Druckstellung feststellbar ist. UNTERANSPRüCHE:
    1. Rotationsumdruckmasohine nach Patent- anspruch II, idadurch gekennzeichnet;
    dass Anfeuchter und Andruckrolle jedes der beiden Druckaggregate je auf einem ge meinsamen @Schlitten angeordnet und beide Aggregate auf einer gemeinsamen, parallel zur Drucktrommelachse .laufen den Führung verschiebbar sind. 2.
    Rotationsumdruckmasohine nach Patent- anspruch II, dadurch :gekennzeichnet, ,dass eines der beiden D:
    rwckaggregate automatisch von der Drucktrommel aus, dagegen das andere von Hand verstellbar ist, wobei die Verstellung des ,den wech selnden Inhalt umdruckenden Aggregates sowohl zeihen- als auch abschnittweise erfolgen kann.
    3: Rotationsumdruokmasdhine nach Patent, ansprwch II und Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch selbsttätig einss,ohap- pende Arretiervorrichtungen zum Fest- stellen jedes der beiden Drueka-@bregate in der jeweiligen Druckstellung. 4.
    Rotationsumdruckmasohine nach Patent- ansprueh II und Unteransprüchen 1 und gekennzeichnet .durch einen ,gegenüber beiden Druckaggmegaten einstellbaren Anlegetiseh, der nach Bedarf mit dem einen oder dem andern Aggregat gekup pelt werden kann.
    5. Rotationsumdruckmaschine nach Patent- am, pruch II, dadurch :gekennzeichnet, da.ss jeder Anfeuchter eine von der Druck trommel aus automatisch gesteuerte, je für sich abstellbare Flüssigkeitszufüh rung besitzt. G.
    Rotationsumdruokmasohine nach Patent- anspruch II und Unteransprüchen 1, 3 und 4, gekennzeiehnet durch eine von der Drucktrommel aus angetriebene Steuerung der Flüssigkeitszuführungen zu den beiden Anfeuchtern mit einer drehbaren Achse, mit welcher Stangen von Ventilen in den Flüs6igkeitszufüh- rungen in Eingriff stehen.
    i. Rota.tionsumdruekmaschine nach Patent anspruch II und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass .die zur gemeinsamen Steuerung der Flüssig keitszuführungen dienende Achse einen axial durchlaufenden, sektorartigen Aus schnitt hat, auf dessen untern Fläche der Fuss der Ventilstangen aufsitzt,
    so da.ss diese durch eine der Achse erteilte Hin- und Herdrehung gehoben und ge- senkt werden.
CH202872D 1936-09-30 1937-07-26 Verfahren und Rotationsumdruckmaschine zur Herstellung von Abdrücken mit teilweise wechselndem Inhalt. CH202872A (de)

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