CH202886A - Signalanlage in Schiessständen. - Google Patents

Signalanlage in Schiessständen.

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CH202886A
CH202886A CH202886DA CH202886A CH 202886 A CH202886 A CH 202886A CH 202886D A CH202886D A CH 202886DA CH 202886 A CH202886 A CH 202886A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
switch
marking
signaling system
lamps
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Schmidiger Josef
Original Assignee
Schmidiger Josef
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Publication date
Application filed by Schmidiger Josef filed Critical Schmidiger Josef
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/14Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Signalanlage in Schiessständen.    Die bisher bekannten Signalanlagen für       Lias        Kommandö    des Wechsels des Scheiben  bildes bestehen aus optischen oder akusti  schen Signalen ohne     Rückmeldungzum    Zwecke  der Kontrolle, was öfters zu Missverständnis  sen und damit zu Zeigerfehlern führt. Ins  besondere sind die akustischen Signale unzu  verlässig, da sie bei regem Schiessbetrieb oft  gar nicht oder falsch abgehört werden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Signalanlage in Schiessständen zur Mar  kierung des Scheibenbildes im Scheibenstand  und zur Kontrolle im Schiessstand, dadurch  gekennzeichnet, dass im Schiessstand und im  Scheibenstand für jede Scheibe je ein gleich  artiger     Markierapparat    zur Kennzeichnung  des zu beschiessenden Scheibenbildes vorhan  den ist, wobei diese beiden Apparate derart       miteinander    verbunden sind, dass sie Mel  dungen wiedergeben, die den von einer Ge  berstelle aus abgegebenen Zeichen zugeordnet  sind.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar in         Fig.    1 eine schematische Darstellung der  Anlage.  



       Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch einen       Markierapparat    und       Fig.    3 ein Schaltschema für eine elek  trisch betriebene Anlage.  



  Es zeigt 1 einen im Schiessstand im Blick  feld des Schützen installierten     Markierappa-          rat,    2 einen genau gleichen im Scheibenstand.  Gemäss vorliegendem Beispiel besitzt -jeder  dieser     Markierapparate    einen allseitig ge  schlossenen und im Innern durch horizontale  Querwände 3 in gleich grosse Abteilungen 4,  5 und 6 unterteilten Kasten 7. Auf der Sicht  seite weist derselbe durch Schirme 8, 9 und  10 geschlossene Löcher auf. An der Rück  wand eines jeden Abteils befindet sich eine  elektrische Lampe 11, durch deren Licht die  sonst dunkeln Schirme hell beleuchtet und  damit die auf denselben angebrachten Zei  chen sichtbar werden. Für jedes Scheiben  bild ist ein Schirm vorgesehen.

   Es soll bei  spielsweise auf Fünfer- Zehner- und     Hunder-          ter-Scheiben    geschossen werden. Dann ent  spricht gemäss vorliegendem Beispiel der un-           terate    Schirm der Fünfer-, der mittlere der  Zehner- und der oberste der     Hunderter-Scheibe.     Die Schirme können, statt übereinander, auch  nebeneinander angeordnet sein. Die Anzahl  der Schirme kann je nach Art des Schiess  betriebes, d. h. je nach der Anzahl der ver  schiedenen verwendeten Scheibenbilder, belie  big sein. Beim Standort des Warneis befin  det sich die Geberstelle.

   Dieselbe besteht  aus einem einpoligen Ausschalter 13, bei  spielsweise einem     Kipp-    oder Druckknopf  schalter und einem in Serie mit demselben  angeordneten Umschalter 12, der auf drei  verschiedene Leitungen geschaltet werden  kann. Jede dieser Leitungen hat zwei paral  lele Zweige. Die Zweige der Leitung 14 füh  ren zu den Lampen 11 hinter den Schirmen  für die     Hunderter-Scheibe    der beiden     Mar-          kierapparate,    diejenigen der Leitung 15 zu  den Lampen hinter den Schirmen der     Zehner-          Scheibe    und die Zweige 16 sind für die Lam  pen der     Fünfer-Seheibe    bestimmt.

   Die vom  Ausschalter 13 abgehende Leitung führt nach  der einen Klemme der Stromquelle 17     (Fig.    3).  Die andere Klemme der     Stromquelle    ist durch  den Leiter 19 und die Abzweigungen 20 an  alle Lampen angeschlossen.  



  Der Betrieb gestaltet sich folgendermassen:  Soll auf ein bestimmtes Scheibenbild geschos  sen werden, beispielsweise auf die Hunderter  scheibe, so stellt der     Warnei    den Umschal  ter 12, wie irr der     Zeichnung    angedeutet, auf  die betreffende Leitung und schliesst darin  den Schalter 13. Damit erhalten die Lampen  hinter den betreffenden Schirmen Strom und  erleuchten dieselben. Dadurch weiss der Zei  ger, welches Scheibenbild hochgezogen wer  den muss. Gleichzeitig ermöglicht der     Mar-          kierapparat    im Schiessstand dem Schützen die  Kontrolle, ob er die gewählte Scheibe vor  sich hat.

   Soll das Scheibenbild gewechselt  werden, so genügt als Kommando eine     bezüg-          liche    Betätigung des Umschalters. Um Fehl  betätigungen des Warneis nach Möglichkeit  auszuschalten, können die beiden Schalter 1.2  und 13 gegeneinander derart verriegelt wer  den, dass der Umschalter nur dann betätigt  werden kann, wenn der Ausschalter ausge-    schaltet ist, also keine Lampe leuchtet.  Wenn der Zeiger die Weisung hat, nur dann  zu zeigen, wenn im     Markierapparat    die Lampe  der     betreffenden    Scheibe brennt und wenn  der Warnei zum Wechsel des Scheibenbildes  das Licht vorerst durch der) Ausschalter aus  schaltet, so können Irrtümer vermieden werden.  



  Als weitere Möglichkeit kann die Schalt  anordnung auch so getroffen werden, dass je  des Lampenpaar durch einen     besondern    Schal  ter bedient wird. Es können damit mehrere  Lampenpaare durch Umlegen der zugehöri  gem Schalter gleichzeitig aufleuchten. Dies  kann für besondere Signale verwendet wer  den. So kann z. B. durch Aufleuchten von zwei  Lampen zugleich in einem     Markierapparat     der Befehl     "Zeigen    wiederholen" übermittelt  werden.  



  Statt beleuchteter Schirme können auch  Klappen nach Art der     Sonnerie-Relais    ver  wendet werden.  



  Die     -(Übermittlung    von Signalen kann auch,  insbesondere bei kurzen Distanzen, wie z. B.  in Pistolenschiessständen, auf mechanische  Weise durch Drahtkabel oder auf pneuma  tische Art geschehen.  



  Statt die Scheibenbilder, wie in der Zeich  nung     angedeutet,    durch Zahlen zu kennzeich  nen, kann dies auch durch verschiedenfarbige  Schirme oder Lampen geschehen.  



  Die paarweise miteinander zum Aufleuch  ten zu bringenden     Lampen    können auch in  Serie geschaltet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signalanlage in Schiessständen zur Mar kierung des Scheibenbildes im Scheibenstand und, zur Kontrolle im Schiessstand, dadurch gekennzeichnet, dass im Schiessstand und im Scheibenstand für jede Scheibe je ein gleich artiger Markierapparat zur Kennzeichnung des zu beschiessenden Scheibenbildes vorhan den ist, wobei diese beiden Apparate derart miteinander verbunden sind, dass sie Mel dungen wiedergeben, die den voll einer Ge berstelle aus abgegebenen Zeichen zugeord- rret sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Signalanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Markierapparat ein durch Querwände unterteiltes Gehäuse besitzt, wobei jedes dadurch -entstandene Abteil auf der Sichtfläche des Gehäuses eine mit einem Schirm geschlossene Öff nung und im Innern eine Lichtquelle auf weist, welche den Schirm beleuchten und ein auf demselben angebrachtes Zeichen sichtbar machen kann. 2.
    Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, darss die einander entsprechenden Licht quellen der beiden Markierapparate durch eine elektrische Leitung derart miteinan der verbunden und durch Schalter derart beeinflussba.r sind, dass sie nur gleichzeitig leuchten können. . 3. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die einander entsprechenden Lampen in den beiden Markierapparaten unabhängig<B>von</B> den andern beeinflusst werden können, so dass mehrere Paare ein ander entsprechender Lampen zur Zeichen abgabe gleichzeitig unter Strom gesetzt werden können. 4.
    Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zu- Beeinflussung der einzel- nen Lampenpaare ein Umschalter vorhan den ist, so dass nur ein einziges Lampen paar gleichzeitig zum Leuchten gebracht werden kann. 5. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem Umschalter ein Ausschalter in Serie angeordnet ist und diese beiden Schalter durch eine Ver riegelung derart miteinander verbunden sind, dass der Umschalter bei geschlosse nem Ausschalter nicht betätigt werden kann. 6. Signalanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierapparate Relaisklappen aufweisen. 7.
    Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisklappen elektrisch betätigt werden. B. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisklappen mechanisch betä tigt werden. 9. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisklappen pneumatisch betä tigt werden.
CH202886D 1938-09-24 1938-09-24 Signalanlage in Schiessständen. CH202886A (de)

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