CH202886A - Signalanlage in Schiessständen. - Google Patents
Signalanlage in Schiessständen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J5/00—Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
- F41J5/14—Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores
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Description
Signalanlage in Schiessständen. Die bisher bekannten Signalanlagen für Lias Kommandö des Wechsels des Scheiben bildes bestehen aus optischen oder akusti schen Signalen ohne Rückmeldungzum Zwecke der Kontrolle, was öfters zu Missverständnis sen und damit zu Zeigerfehlern führt. Ins besondere sind die akustischen Signale unzu verlässig, da sie bei regem Schiessbetrieb oft gar nicht oder falsch abgehört werden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Signalanlage in Schiessständen zur Mar kierung des Scheibenbildes im Scheibenstand und zur Kontrolle im Schiessstand, dadurch gekennzeichnet, dass im Schiessstand und im Scheibenstand für jede Scheibe je ein gleich artiger Markierapparat zur Kennzeichnung des zu beschiessenden Scheibenbildes vorhan den ist, wobei diese beiden Apparate derart miteinander verbunden sind, dass sie Mel dungen wiedergeben, die den von einer Ge berstelle aus abgegebenen Zeichen zugeordnet sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anlage.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch einen Markierapparat und Fig. 3 ein Schaltschema für eine elek trisch betriebene Anlage.
Es zeigt 1 einen im Schiessstand im Blick feld des Schützen installierten Markierappa- rat, 2 einen genau gleichen im Scheibenstand. Gemäss vorliegendem Beispiel besitzt -jeder dieser Markierapparate einen allseitig ge schlossenen und im Innern durch horizontale Querwände 3 in gleich grosse Abteilungen 4, 5 und 6 unterteilten Kasten 7. Auf der Sicht seite weist derselbe durch Schirme 8, 9 und 10 geschlossene Löcher auf. An der Rück wand eines jeden Abteils befindet sich eine elektrische Lampe 11, durch deren Licht die sonst dunkeln Schirme hell beleuchtet und damit die auf denselben angebrachten Zei chen sichtbar werden. Für jedes Scheiben bild ist ein Schirm vorgesehen.
Es soll bei spielsweise auf Fünfer- Zehner- und Hunder- ter-Scheiben geschossen werden. Dann ent spricht gemäss vorliegendem Beispiel der un- terate Schirm der Fünfer-, der mittlere der Zehner- und der oberste der Hunderter-Scheibe. Die Schirme können, statt übereinander, auch nebeneinander angeordnet sein. Die Anzahl der Schirme kann je nach Art des Schiess betriebes, d. h. je nach der Anzahl der ver schiedenen verwendeten Scheibenbilder, belie big sein. Beim Standort des Warneis befin det sich die Geberstelle.
Dieselbe besteht aus einem einpoligen Ausschalter 13, bei spielsweise einem Kipp- oder Druckknopf schalter und einem in Serie mit demselben angeordneten Umschalter 12, der auf drei verschiedene Leitungen geschaltet werden kann. Jede dieser Leitungen hat zwei paral lele Zweige. Die Zweige der Leitung 14 füh ren zu den Lampen 11 hinter den Schirmen für die Hunderter-Scheibe der beiden Mar- kierapparate, diejenigen der Leitung 15 zu den Lampen hinter den Schirmen der Zehner- Scheibe und die Zweige 16 sind für die Lam pen der Fünfer-Seheibe bestimmt.
Die vom Ausschalter 13 abgehende Leitung führt nach der einen Klemme der Stromquelle 17 (Fig. 3). Die andere Klemme der Stromquelle ist durch den Leiter 19 und die Abzweigungen 20 an alle Lampen angeschlossen.
Der Betrieb gestaltet sich folgendermassen: Soll auf ein bestimmtes Scheibenbild geschos sen werden, beispielsweise auf die Hunderter scheibe, so stellt der Warnei den Umschal ter 12, wie irr der Zeichnung angedeutet, auf die betreffende Leitung und schliesst darin den Schalter 13. Damit erhalten die Lampen hinter den betreffenden Schirmen Strom und erleuchten dieselben. Dadurch weiss der Zei ger, welches Scheibenbild hochgezogen wer den muss. Gleichzeitig ermöglicht der Mar- kierapparat im Schiessstand dem Schützen die Kontrolle, ob er die gewählte Scheibe vor sich hat.
Soll das Scheibenbild gewechselt werden, so genügt als Kommando eine bezüg- liche Betätigung des Umschalters. Um Fehl betätigungen des Warneis nach Möglichkeit auszuschalten, können die beiden Schalter 1.2 und 13 gegeneinander derart verriegelt wer den, dass der Umschalter nur dann betätigt werden kann, wenn der Ausschalter ausge- schaltet ist, also keine Lampe leuchtet. Wenn der Zeiger die Weisung hat, nur dann zu zeigen, wenn im Markierapparat die Lampe der betreffenden Scheibe brennt und wenn der Warnei zum Wechsel des Scheibenbildes das Licht vorerst durch der) Ausschalter aus schaltet, so können Irrtümer vermieden werden.
Als weitere Möglichkeit kann die Schalt anordnung auch so getroffen werden, dass je des Lampenpaar durch einen besondern Schal ter bedient wird. Es können damit mehrere Lampenpaare durch Umlegen der zugehöri gem Schalter gleichzeitig aufleuchten. Dies kann für besondere Signale verwendet wer den. So kann z. B. durch Aufleuchten von zwei Lampen zugleich in einem Markierapparat der Befehl "Zeigen wiederholen" übermittelt werden.
Statt beleuchteter Schirme können auch Klappen nach Art der Sonnerie-Relais ver wendet werden.
Die -(Übermittlung von Signalen kann auch, insbesondere bei kurzen Distanzen, wie z. B. in Pistolenschiessständen, auf mechanische Weise durch Drahtkabel oder auf pneuma tische Art geschehen.
Statt die Scheibenbilder, wie in der Zeich nung angedeutet, durch Zahlen zu kennzeich nen, kann dies auch durch verschiedenfarbige Schirme oder Lampen geschehen.
Die paarweise miteinander zum Aufleuch ten zu bringenden Lampen können auch in Serie geschaltet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Signalanlage in Schiessständen zur Mar kierung des Scheibenbildes im Scheibenstand und, zur Kontrolle im Schiessstand, dadurch gekennzeichnet, dass im Schiessstand und im Scheibenstand für jede Scheibe je ein gleich artiger Markierapparat zur Kennzeichnung des zu beschiessenden Scheibenbildes vorhan den ist, wobei diese beiden Apparate derart miteinander verbunden sind, dass sie Mel dungen wiedergeben, die den voll einer Ge berstelle aus abgegebenen Zeichen zugeord- rret sind. UNTERANSPRüCHE 1.Signalanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Markierapparat ein durch Querwände unterteiltes Gehäuse besitzt, wobei jedes dadurch -entstandene Abteil auf der Sichtfläche des Gehäuses eine mit einem Schirm geschlossene Öff nung und im Innern eine Lichtquelle auf weist, welche den Schirm beleuchten und ein auf demselben angebrachtes Zeichen sichtbar machen kann. 2.Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, darss die einander entsprechenden Licht quellen der beiden Markierapparate durch eine elektrische Leitung derart miteinan der verbunden und durch Schalter derart beeinflussba.r sind, dass sie nur gleichzeitig leuchten können. . 3. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die einander entsprechenden Lampen in den beiden Markierapparaten unabhängig<B>von</B> den andern beeinflusst werden können, so dass mehrere Paare ein ander entsprechender Lampen zur Zeichen abgabe gleichzeitig unter Strom gesetzt werden können. 4.Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zu- Beeinflussung der einzel- nen Lampenpaare ein Umschalter vorhan den ist, so dass nur ein einziges Lampen paar gleichzeitig zum Leuchten gebracht werden kann. 5. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem Umschalter ein Ausschalter in Serie angeordnet ist und diese beiden Schalter durch eine Ver riegelung derart miteinander verbunden sind, dass der Umschalter bei geschlosse nem Ausschalter nicht betätigt werden kann. 6. Signalanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierapparate Relaisklappen aufweisen. 7.Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisklappen elektrisch betätigt werden. B. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisklappen mechanisch betä tigt werden. 9. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisklappen pneumatisch betä tigt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH202886T | 1938-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202886A true CH202886A (de) | 1939-02-15 |
Family
ID=4443439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202886D CH202886A (de) | 1938-09-24 | 1938-09-24 | Signalanlage in Schiessständen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202886A (de) |
-
1938
- 1938-09-24 CH CH202886D patent/CH202886A/de unknown
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