CH202944A - Selbsttätige Wickelmaschine für mit Drahtspulen zu bewickelnde Nutenanker elektrischer Maschinen. - Google Patents
Selbsttätige Wickelmaschine für mit Drahtspulen zu bewickelnde Nutenanker elektrischer Maschinen.Info
- Publication number
- CH202944A CH202944A CH202944DA CH202944A CH 202944 A CH202944 A CH 202944A CH 202944D A CH202944D A CH 202944DA CH 202944 A CH202944 A CH 202944A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- machine according
- winding
- armature
- lever
- dependent
- Prior art date
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 37
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 10
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 12
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 2
- 101150006144 armi gene Proteins 0.000 description 1
- 239000007799 cork Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/08—Forming windings by laying conductors into or around core parts
- H02K15/09—Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted rotors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
EMI0001.0000
Die bis heute bekannten Wickelmaschinen für mit Drahtspulen, zu bewickelnde Nuten anker, z. B. für Kollektormotoren, gestatten ein dem Wickeln von Hand :gegenüber we- sentlich schnelleres Arbeiten. Doch nimmt -bei beiden Verfahren -die Weiterschaltung von einem Nutenpaar zum nächstfolgenden etwa gleichviel Zeit in Anspruch.
Die Erfindung betrifft eine Ankerwickel maschine, die gestattet, ,die Zeit zum. Wickeln kleiner Anker herabzusetzen.
Bekannte Ankerwickelmaschinen sind mit .einem Zählwerk ausgerüstet, an welchem die Windungszahl der zu wickelnden Ankerspule beliebig eingestellt werden kann und welches den Wickelvorgang jeweils unterbricht, wenn die eingestellte Winduugszahl erreicht ist.' Auch -die Ankerwickelmaschine nach oder Er findung besitzt ein s solches .Zählwerk. Das Wesen derselben besteht nun darin,
dass das Zählwerk jeweils nach Erreichen der einge stelltem Spulenwindungszahl die selbsttätige Fortschaltbewegung des zu bewickelnden An kers von dem mit des soeben vollendeten Spule bewickelten Nutenpaar auf ein un- bewickeltes Nutenpaar auslöst, Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel für die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Anker wickelmaschine, Fig. 2,eine Ansicht auf ihre Antriebsseite nach abgehobenem Deckel;
Fig. ,3 zeigt oben eine 'Peilansicht auf die Tragscheibe, auf die der Ankerkörper aufge spannt wird, und unten eine Stirnansicht des Sockelinnern auf der Ankerseite, Fig. 4 eine Einzelheit an der Tragscheibe im Schnitt, während Fig. 5 den Grundrss und Fig. 6 den Aufriss der Aufspann- und Drahtleitvorrich- tung des Ankers bei gelösten Drahtleitbacken veranschaulichen.
Die Aufgabe besteht darin, in die zum Beispiel sechs Nuten 2 des Ankers 1 sechs Spulen 4 von .n Windungen des isolierten Drahtes .3 zu wickeln rund dann selbsttätig den Wickelvorgang zu unterbrechen. Der Draht 3 kommt von der Vorratstrommel 5 und läuft über die Leitrolle 6 in die Wickel maschine. Es sind die bekannten Leitbacken 7 vorhanden, die ein wenig in den Schlitz der beiden jeweils von der betreffenden Spule zu erfüllenden Ankernuten eingreifen und die Führung des Drahtes 3 übernehmen.
Wie Fig. 5 zeigt, ist der Anker 1 um seine Achse 8 drehbar zwischen Spitzen 9 gelagert, die in diametral angeordneten Schlitzen 11 (Fix. 3) auf der Plan- oder Tragscheibe 10 verstell bar sind. In einem senkrecht zu den Schlitzen 11 angebrachten Radialschlitz 12 Fig. 1) ist ein Schlitten 13 mit einem federnd schwenk baren, in eine Ankernut eingreifenden Haken 14 verschiebbar, der den Nutenvorschub und die Fixierung des Ankers 1 in seiner jewei ligen Lage bewirkt.
Die Planscheibe 10 sitzt auf der Welle 15, die von einem in der Zeichnung nicht dargestellten, mittels Schal ter 16 (Fix. 2) an- und abstellbaren Elektro motor über die Riemenscheibe 17 angetrieben wird und im Maschinengehäuse 18 gelagert ist. Über Zahnräder 19, 20 wird die Vor gelegewelle 21 angetrieben, auf der die Kur venscheibe 22 sitzt. Die Drehzahl der Welle 15 wird über Zahnräder 23 auf das Zähl werk 24 übertragen, das auf dem Gehäuse 18 aufgebaut ist.
Ein zweiter, vom Wicklungsantrieb un abhängiger Antrieb ist der Nutenfortschal tung und dem endgültigen Stillsetzen des Wickelvorganges zugeordnet. Er wirkt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, von der Antriebs scheibe 25 über das Schneckengetriebe 26 und die Rutschkupplung 27 auf die Welle 28, die im Sockel 29 der Maschine untergebracht ist. Gemäss Fig. 3 erfolgt die Verbindung mit dem Schalter 35, der den ebenfalls nicht dar gestellten Elektromotor für den Antrieb der Fortschaltwelle 28 ein- und ausschaltet, durch das auf der Welle 28 angebrachte Ritzel 30 und das Zahnrad 31, dessen Zähne zahl gleich dem Produkt aus der Zähnezahl des Ritzels 30 und der Nutenzahl des zu be wickelnden Ankers 1 ist.
Es kann daher je nach der Nutenzahl des Ankers gegen ein anderes. ausgewechselt -werden und ist in einer verstellbaren Schiene 32 gelagert. Es macht also wie der Anker eine Umdrehung und stösst nach Vollendung derselben mit einem Anschlag 33 gegen den Schalthebel oder -nocken 34 des Schalters 35. Das An lassen der Maschine geschieht durch Druck auf den Knopf 36 am Schalter 35. Durch Druck auf den weiteren Knopf 37 kann die Maschine willkürlich jederzeit sofort still gesetzt werden.
Die übrigen, bisher nicht erwähnten Ein zelteile der Maschine werden bei der nun fol genden Beschreibung ihrer Wirkungsweise erwähnt und erläutert.
Nachdem ein der Nutenzahl entsprechen des Zahnrad 31 eingesetzt und am Zähler 24 die Windungszahl je Ankerspule eingestellt ist, wird der Anfang des aufzuwickelnden Drahtes 3 an dem zwischen den Spitzen 9 der Tragscheibe 7 aufgespannten Anker 1 be festigt und durch Druck auf den Knopf 36 die Maschine in Tätigkeit gesetzt. Da der Schalter 16 bereits in der Einschaltstellung steht, fängt auch der Wickelmotor sofort an zu laufen und über die Scheibe 17 den Wickelmechanismus anzutreiben. Nunmehr wird der Draht 3 ordnungsgemäss in die bei den Nuten 2 des Ankers 1 gewickelt, in welche die Kanten der Leitbacken 7 hinein- ragen.
Kurz bevor sämtliche Windungen der Spule aufgewickelt sind, also beispielsweise fünf Windungen vor Erreichen der einge stellten Windungszahl einer Spule, löst der Zähler 24 den Abstell- und Fortschaltmecha- nismus aus. Der Arm 38 zieht über die Zug stange 39 den Hebel 40 hoch, dessen Klinke 41 am entgegengesetzten Ende den zweiarmi gen, um die Achse 43 dehbaren Hebel 42 frei gibt. Dieser Hebel trägt eine Rolle 44, wel che durch die Feder 45 bei besagter Freigabe an die Steuerscheibe 22 gezogen wird und deren Abstufungen den Bremsverlauf und die Arretierung der Tragscheibe 10 regeln. Die Steuerscheibe 22 dreht sich einmal herum, während die Tragscheibe 1.0 sich noch fünfmal dreht.
Der Abstieg der' Rolle 44 des Hebels 42 von der Zone I auf die Zone II der Steuer scheibe 22 schaltet durch Druck auf den um die Achse 21 schwenkbaren Hebel 51 (Fig. 2), der an der Stange 52 zieht, den Wickelmo tor durch den Schalter 16 aus und gibt den unter dem Druck der Feder 50 stehenden Arm 46 frei, von dessen Achse 47 (Fig. 2) am andern Ende ein um die Achse 85 schwenkbarer Winkelhebel 48 mit einer Bremsbacke 49 aus Kork angetrieben wird, die sich an den Umfang der Tragscheibe 10 anpresst und damit diese Scheibe bremst.
Der als Bremskraft wirkende Druck der Feder 50 kann mittels Handrades so eingestellt werden, dass die Scheibe 10 nach vier Umdrehungen eine nur noch geringe Drehzahl hat, bei wel cher der zweite Abstieg der Rolle 44 des He bels 42 von der Zone II der Steuerscheibe 22 auf Zone III erfolgt.
In Fig. 1 ist der Arm 46 der Deutlichkeit halber nicht eingetragen; er ist auf der Achse 47 sitzend zu denken.
Bei ihrem Abstieg von II auf III be wegt die Rolle 44 den Arm 51 aufwärts, und dieser stösst mittels der an ihm aasgelenkten Stange 52 den Arm 46 so zurück, dass sich die Bremse 49 von der Tragscheibe 10 abhebt (Fig. 3), um gleichzeitig die am andern Arm des Winkelhebels 48 sitzende Keilrolle 53 in die konische Nut 54 der Tragscheibe 10 zu drücken (vergl. Fig. 4).
Die Rolle 53 wird über eine Rutschkupplung 55 und ein Schneckengetriebe 56 durch die Scheibe 57 vom Fortschaltmotor aus separat und kon stant angetrieben. Sie nimmt also infolge der Keilreibung die Tragscheibe 10 mit und dreht sie so lange, bis der Arretierstift 58 in das Fangloch 59 der Scheibe 10 einfällt, womit diese in einer Lage stillsteht, bei der der Schlitz 12 senkrecht und die Schlitze 11 waagrecht liegen.
Zugleich ist der Hebel 42 (Fig. 2) von Zone III der Steuerscheibe 22 in die Mulde IV eingefallen, wodurch die Rolle 83 am un tern Ende des Hebels 42 unter dem Anschlag 82 weggeschwenkt wird. Hierdurch wird die unter stetem Antrieb des Fortschaltmotors stehende Steuerwelle 28 freigegeben, so dass sie sich drehen kann. Damit beginnt die Nu tenfortschaltung .mit folgendem Verlauf: Mittels der Kurvenscheibe 84 wird der Schlaufenzieher 60 in die Lage nach Fig. 5 gehoben, wobei sein aus Stahldraht gebildeter Haken 61 den Wickeldraht 3 erfässt, ihn nach vorn zieht und (nach Fig. 5) über die Angel 62 stülpt; die am Winkelhebel 63 sitzt (siehe Fig. 5 und 6).
Darauf geht der Schlaufen- zieher 60 wieder in die Ruhestellung zurück. Die Drahtschlaufe dient zum Anschluss der Ankerwicklung an den Kollektor.
Unterdessen ist die Ankerdrehklinke 14 (siehe Fig. 1) durch die Kurvenscheibe 64 und den durch die Tragscheibe 10 hindurch- gehenden.Stössel 65, der auf den Schlitten 13 trifft und ihn im Schlitz 12 gegen die Achse 15 hin schiebt, wirkungslos in die Höhe ge gangen.
Wenn die Klinke 14 den Anker 1 verlassen hat, öffnen sich die Leitbacken 7, so dass der Anker 1 von dem in die nächste Nut eingreifenden Haken 14, der nun wieder abwärts geht, um eine Nutteilung in seine nächste Wickellage in der Pfeilrichtung ge dreht wird: Das Öffnen der Leitbacken 7 (siehe Fig. 1, 5 und 6) wird durch den Stössel 66 mittels der auf der Welle 28 sitzenden Kurvenscheibe 67 bewirkt. Dabei arretiert der Kopf 68 des Stössels 66 durch Eingriff in die Nut 69 der Nabe den im Bock 72 gelager ten Leitbackenträger 70.
Dann erst werden durch den seitlich der Nabe:<B>70</B> vom Stössel 66 hochgeschobenen Drücker 71 über das um die Achse,74 drehbare Hebelwerk 73 die Leit- backen 7 vom Anker 1 abgehoben, wie es Fig. 6 zeigt.
Das Schliessen der Leitbacken 7 erfolgt erst nach Schluss der Fortschaltbewegung des Ankers 1 analog derart, dass zunächst der..- Drücker 71 zurückgeht und dann der Arre- tierstift: 68 ausfährt.
Während dieser Bewegungen wird der Zähler 24 auf Null gestellt, wenn (siehe Fig. 2) die Fläche 75 der passiven Hälfte-=der Kupplung 27-die Rolle 76 des um die Achse 78 drehbaren Hebels 77 passiert, wodurch die Feder 79 den Hebel 77 @ und damit die am Zähler 24 angreifende Zugstange 80 her- unterziehen kann.
Bevor nun die Steuerwelle 28 wieder stillsteht, zieht der an der passiven Hälfte der Kupplung 27 sitzende Keil 81 den Hebel 42 über die Rolle 83 nach rechts. Der obere Schenkel des Hebels 42 kehrt also in die in Fig. 2 dargestellte Anfangslage zurück, wo er von der Klinke 41, also vom Zähler 24, bis zum nächsten Stillsetzen des Wickelmo tors festgehalten wird. Mit dem Zurück schwenken des Hebels 42 wird über den Arm 51 und die Stange 52 der Schalter 16 einge schaltet, und der Wickelmotor beginnt wie der zu -laufen. Analog den zu zählenden Windungen muss auch die Nutenzahl .gezählt werden, um den Wickelvorgang dann zu unterbrechen, wenn der Anker fertig ist.
Zu diesem Zweck greift das Ritzel 30 am Ende der Steuerwelle 28 (vergleiche Fig. 1 und 3) in das Zahn rad '31 ein, dessen Zähnezahl wie erwähnt gleich dem Produkt aus der Zähnezahl des Ritzels 30 und der Nutenzahl des Ankers 1 ist. Das Rad 31 bewegt sich also jeweils um den gleichen Winkel wie der Anker.
Nach einer vollen Umdrehung hebt der Anschlag 33 den Nocken 34 des Schalters 35, wodurch dieser den ganzen Antrieb der Maschine still- legt. Der Stillstand erfolgt dann, wenn die Leitbacken 7 offen sind, die Drehklinke 14 oben und der Schlaufenzieher 60 über dem Anker 1 steht, so dass der Anker ohne weitere Manipulationen an der Maschine heraus genommen und =ein neuer eingesetzt werden kann.
Es ist selbstverständlich, dass man die Maschine auch mit einem einzigen Antriebs motor betreiben kann, wobei dann an die Stelle des Sehalters 16 für den Wickelmotor eine ausrückbare Kupplung tritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Maschine zum Bewickeln von Nuten- ankern, für elektrische Maschinen mit Draht spulen mit einem Zählwerk, welches nach Er- reichen der eingestellten Windungszahl der Spule den Wickelvorgang selbsttätig unter bricht, dadurch gekennzeichnet, dass das Zählwerk zugleich die selbsttätige Fortschalt bewegung des zu bewickelnden Ankers von dem mit der soeben vollendeten Spule be wickelten Nutenpaar auf ein unbewickeltes Nutenpaar auslöst. UNTERANSPRÜCHE: 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zählwerk nach Vollendung jeder Ankerspule zuerst das Abstellen des Wicklungsantriebes, so dann das Bremsen und darauffolgend das Arretieren der Wickelwelle, und schliess lich die Freigabe eines Antriebes für weitere Vorgänge auslöst. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom Zählwerk nach Vollendung jeder Ankerspule ein Hebel (42) freigegeben wird, der auf einer Steuerscheibe (22) geführt ist. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel vom Zählwerk bereits einige Windungen vor Vollendung der Ankerspule freigegeben wird. 4.Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (22) während der Abstellzeit eine volle Umdrehung macht. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe vier Zonen besitzt, von denen die erste dem Wickelbetrieb, die zweite dem Ab stellen des Wicklungsantriebes sowie dem Beendigen des Wickelvorganges und dein. Bremsen, die dritte -dem Abfangen und Arretieren der Wickelwelle,und die vierte dem Kuppeln des Antriebes mit den die Nutenfortschaltung bewirkenden Organen zugeordnet ist. 6. Maschine nach Unteranspruch 3, mit einer Tragscheibe, auf welcher der zu be- wiekelnde Anker parallel zu deren Durchmesser aufgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragscheibe zu gleich als Bremsscheibe ausgebildet ist.7. Maschine nach Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Zählwerk freigegebene Hebel (42) auf einer Zone der Kurvenscheibe (22) einen Bremshebel (46)_ freigibt, wodurch eine Bremse (49) an die Tragscheibe (10) des Ankers derart angepresst wird, dass sie nur noch etwa eine Umdrehung bis zur Vollendung der Spulenwindungszahl zu machen hat, und dass dann infolge Ruf laufens des erstgenannten Hebels (42) auf die folgende Zone der Kurvenscheibe (22) der Bremshebel (46) verstellt und eine über eine Rutschkupplung (55) sepa rat angetriebene Keilbremsrolle (53)in eine Keilnut (54) der Tragscheibe ge presst wird, bis ein Arretierstift (58) in eine Bohrung (59) der Tragscheibe ein fällt, die so angeordnet ist, dass dann die Ankerachse horizontal liegt. B. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der Nutenfort schaltung zugeordneten Organe von einer Antriebswelle (28) aus betätigt werden, die während des Wickelvorganges bis zum Stillsetzen der Wickelwelle (15) von dem vom Zählwerk beeinflussten Hebel (42) arretiert ist.9. Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass .von, der Fortschalt welle aus zunächst von einem gekrümm ten Hebel (60) mit hakenförmiger Stahl drahtspitze (61) der Wickeldraht hinter der letzten Spulenwindung erfasst und eine Schlaufe gebildet wird, sodann unter Arretierung des Leitbackenträgers das Abheben der Drahtleitbacken (7) aus den beiden soben bewickelten Ankernuten er folgt, ferner der Anker von einem in eine Nut eingreifenden Haken (14) um eine Nutenteilung weitergedreht wird, schliess lich die Leitbacken (7) an das folgende Nutenpaar angelegt werden, das Zähl werk (24)auf Null gestellt und der vom Zählwerk freigegebene Hebel (42) wieder mit dem Zählwerk verklinkt und durch ihn der Wickelantrieb wieder eingeschal tet wird. 10. Maschine nach Unteranspruch 9, da, durch gekennzeichnet, dass vier Kurven scheiben vorgesehen sind, von denen eine (84) dem Schlaufenzieher (60), die zweite (67) dem Abheben und Anlegen der Drahtleitbacken (7), die dritte (64) dem Fortschalthaken (14) und die vierte (27) der Zählwerksrückstellung und der He- belverklinkung zugeordnet ist. 11. Maschine nach Unteransprüchen 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortschalthaken zwischen Anker und Tragscheibe (10) angeordnet ist.12. Maschine nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der Fort schalthaken (14) in einem Schlitten (13) gelagert ist, der in einem senkrecht zur Ankerachse (8) angeordneten Schlitz (12) der Tragscheibe (10) geführt ist. 13. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Leitbacken (7), die den Wickeldraht in die beiden von der zu wickelnden Spule auszufüllenden Nuten führen, über ein Hebelwerk (73) an einer mit der Wickelwelle koaxialen Nabe (70) befestigt sind und keinen eigenen Antrieb besitzen, sondern von dem Anker mitgenommen werden.14. Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass von der Fortschalt- welle aus ein Schalter betätigt wird, der die Maschine selbsttätig abstellt, wenn der Anker voll bewickelt ist. 15. Maschine nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter von. einem auswechselbaren Zahnrad aus betätigt wird, dessen Zähnezahl so be rechnet ist, däss es sich entsprechend der Fortschaltbewegung des Ankers jeweils um den gleichen Winkel dreht wie dieser. 16.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass dem Wickeln der Spulen einerseits und der Nutenfortschal- tung anderseits je ein besonderer An triebsmotor zugeordnet ist. 17. Maschine nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass der Fort schaltmotor von Hand eingeschaltet wird und bis zur vollständigen Bewicklung des Ankers durchläuft, während der Wickel motor selbsttätig vom Fortschaltmotor aus geschaltet und während der Nuten fortschaltung abgestellt wird.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH853304X | 1938-04-21 | ||
| CH2284115X | 1938-04-21 | ||
| CH750493X | 1938-04-21 | ||
| GB12687/38A GB510630A (en) | 1938-04-21 | 1938-04-28 | Improvements in and relating to machines for winding slotted armatures |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202944A true CH202944A (de) | 1939-02-15 |
Family
ID=27429840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202944D CH202944A (de) | 1938-04-21 | 1938-04-21 | Selbsttätige Wickelmaschine für mit Drahtspulen zu bewickelnde Nutenanker elektrischer Maschinen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2284115A (de) |
| CH (1) | CH202944A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE852875C (de) * | 1949-01-13 | 1952-10-20 | Lucas Ltd Joseph | Ankerwickelmaschine |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2610804A (en) * | 1949-10-21 | 1952-09-16 | Thomas H Boyle | Armature winder |
| US3006564A (en) * | 1957-01-29 | 1961-10-31 | Vincent K Smith | Coil winding apparatus |
| US3044721A (en) * | 1958-01-25 | 1962-07-17 | Micafil Ag | Automatic machine for high speed winding of small motor armatures |
| US3381907A (en) * | 1966-04-14 | 1968-05-07 | Possis Machine Corp | Coil leg retainer |
-
1938
- 1938-04-21 CH CH202944D patent/CH202944A/de unknown
-
1939
- 1939-04-15 US US268105A patent/US2284115A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE852875C (de) * | 1949-01-13 | 1952-10-20 | Lucas Ltd Joseph | Ankerwickelmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2284115A (en) | 1942-05-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1805389B2 (de) | Bandaufwickelvorrichtung | |
| DE2167011A1 (de) | Vorrichtung zum zufuehren von draht bzw. kabeln zu einer ablaeng- und abisolieranordnung | |
| DE1574357B1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln eines Drahtes,Bandgutes od.dgl.auf zwei Spulen | |
| DE1951312A1 (de) | Scheibenbremse | |
| CH202944A (de) | Selbsttätige Wickelmaschine für mit Drahtspulen zu bewickelnde Nutenanker elektrischer Maschinen. | |
| DE1926398C3 (de) | Vorrichtung zum Antreiben einer Maschine | |
| DE2300210B2 (de) | Vorrichtung zum automatischen Auslösen des Bandrücklaufes bei einem Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät und automatischen Abschalten dieses Bandrücklaufes nach vollständiger Bandriickspulung | |
| DE1301597B (de) | Elektrisches Programmschaltwerk | |
| DE750493C (de) | Maschine zum vollselbsttaetigen Bewickeln von Nutenankern fuer elektrische Maschinen mit Drahtspulen | |
| DE2819672A1 (de) | Spielvorrichtung | |
| DE2313719A1 (de) | Drahtschlingvorrichtung | |
| DE661918C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Spulen auf ringfoermige Kerne von elektrischen Maschinen | |
| DE1763258B2 (de) | Vorrichtung zum einziehen von spulen in die nuten von statoren elektrischer maschinen | |
| DE3040974C2 (de) | ||
| DE3138008C2 (de) | Druckwerk für eine Handnummeriermaschine | |
| DE1936013A1 (de) | Verfahren zum maschinellen Bewickeln von Ringkernen | |
| DE588166C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Anruf bestimmter Teilnehmerstellen in Selbstanschluss-Fernsprechanlagen | |
| DE44232C (de) | Elektrische Aufziehvorrichtung für Uhren mit zeitweiser Ausschaltung des elektrischen Motors | |
| DE1610475C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfachschlaufen | |
| DE2712755C2 (de) | Vorrichtung zum Einziehen von Wicklungen in Nuten von Statoren von Elektromotoren | |
| DE612291C (de) | Vorrichtung zur Verbindung elektrischer Leitungen mit sich drehenden Einrichtungen unter Verwendung von Verdrehungskabeln | |
| DE626644C (de) | Spulenwickelmaschine | |
| DE447553C (de) | Drahtschraubenwickelmaschine | |
| DE362996C (de) | Vorrichtung zum Einziehen der Wicklungsdraehte in die Nuten elektrischer Maschinen | |
| DE664512C (de) | Elektrische Abstellvorrichtung fuer Schermaschinen, insbesondere Konusschermaschinen |