CH203016A - Ausschankeinrichtung. - Google Patents
Ausschankeinrichtung.Info
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Description
Ausschankeinrichtung. Bei der praktischen Benutzung der im Patentanspruch II des Hauptpatentes bean spruchten Einrichtung zum Ausschank von Getränken unter Zuhilfenahme von Vakuum als Triebkraft zum Emporheben der Flüssig keit und unter Verwendung eines oder meh rerer leergesaugter Behälter, die als Vakuum reserve dienten, wurde diese Vakuumbehälter so bemessen, dass die Vakuumpumpe nur von Zeit zu Zeit in Betrieb gesetzt werden musste.
Sie wurde also beispielsweise bei einem Min destvakuum ein- und bei einem Höchst vakuum ausgeschaltet, wobei das Mindest- vakuum noch gerade gut ausreichte zum Aus schenken. Da der Ausschankhahn mittels einer Leitung mit dem Vakuumbehälter ver bunden ist, steht er unter dem Einfluss dieses variablen Vakuums und demnach variiert die Fliessgeschwindigkeit der Flüssigkeit.
Um nun einerseits die Vorteile der Va kuumreserve voll auszunützen, anderseits den Ausschankhahn von diesen Schwankungen fernzuhalten, was insbesondere bei Anlagen mit Selbstbedienung wichtig ist, wurde von Direktor Dr. g. Meier und d. Jenny, diel.
Ing., die im Patentanspruch II des Hauptpatentes beanspruchte Ausschankeinrichtung dahin gehend verbessert, dass im Vakuumkreis zur Ausschankstelle, sei es zum Beispiel am Vakuumbehälter oder am Ausschank hahn oder zwischen beiden, ein Organ vor gesehen ist, das während des Ausschenkens dafür sorgt,
däss die Fliessgeschwindigkeit des Saugmediums und damit auch die der Flüssig keit begrenzt und so der Wirkung der zeit lichen starkenVakuumschwankungen entzogen wird, damit die Fliessgeschwindigkeit unter halb einer vorbestimmten Grenze bleibt, und zwar vorteilhaft im Gebiet des schwächsten, das heisst minimal erforderlichen Vakuums: Das Ganze ist so, dass die Flüssigkeit direkt vom Vorratsgefäss zum Fanggefäss (z.
B. dem Trinkglas) gelangt, ohne die Pumpe und das Vakuumgefäss zupassieren. DaAegrenzungs- organ kann mit befriedigender Wirkung auch so eingestellt werden, dass das Vakuum in. der Leitung zur Ausschankstelle maximal bis zu 70 % grösser ist als das minimal erforderliche, welch letzteres gerade genügt, die Flüssigkeit zu fördern.
Wenn die Einrichtung für Selbstbedie nung verwendet werden soll, so muss sie in Ergänzung zum Vorstehenden entsprechend ausgebildet werden; die Saftleitungen werden zweckmässig so ausgebildet sein, dass sie leicht auch durch das nicht fachmännische Personal am Vorratsgefäss (z. B. Fass) angeschlossen werden können.
Auf der Zeichnung ist ein für Selbstbe- dienung mit Geldeinwurf eingerichtetes Bei spiel dieser Einrichtung angegeben.
In Fig. A ist 1 eine Vakuumpumpe, 2 ein Vakuumreservebehä.lter, 3 ein Organ zur Ein stellung, das heisst Begrenzung der Fliessge schwindigkeit des Saugmediums, 4 ein Far_g- gefäss, 4a eine Vakuumleitung, 5 eine Aus schankstelle, hier mit Münzautomat, 6 eine Flüssigkeitsleitung, 7 ein Zapfen zum An schluss durch Hineinstecken der Leitung 6 in das obere Ende des Tauchrohres 8 des Vor ratsgefässes 10. Statt ein Zapfen 7 kann eine Kappe 7a zum Anschluss durch Überschieben über das obere Ende des Tauchrohres 8 vor gesehen werden.
Der Anschluss erfolgt ganz einfach durch Einstecken des Zapfens 7 oder Überstülpen der Kappe 7a am Tauchrohr B. Wird nun der in Fig. A nicht einzeln dar gestellte Ausschankhahn 5 von Hand oder automatisch betätigt, so wird die Vakuumlei- tung 4a in Verbindung mit der Flüssigkeits steigleitung 6 durch das Trinkglas 11 in Ver- bindung gesetzt und die Flüssigkeit hochge zogen.
Ist das Vakuum hoch, so tritt das Be- grenzorgan 3 in bekannter Weise in Tätig keit, zum Beispiel durch Drosselung der aus dem Gefäss 11 abgesaugten Luft. 4 ist ein Fanggefäss, das dazu dient, etwelche in die Vakuumleitung 4a eingesaugte Flüssigkeit aufzufangen.
Für die Selbstbedienung ist ein elektrischer greis 12 von sehr schwacher Spannung vorgesehen, derart, dass beim Ein wurf eines Geldstückes in eine passende Öff nung 13 dieses Geldstück infolge seiner Masse beim Herunterfallen einen Kontakt schliesst oder öffnet, derart, dass der Ausschank auf bekannte Weise freigegeben wird, zum Bei spiel mittels Elektromagnet oder Motörchens, (las auf das Hahnküken einwirkt.
Dieses Frei geben des Ausschankes besteht einfach darin, dass, sobald das Empfangsgefäss 11 an den Hahn angepresst wird, (fieses in Verbindung mit der Vakuumquelle gebracht und so unter Vakuum gesetzt wird, derart, dass die Flüssig keit aus der Leitung 6 und dem Vorratsgefäss 10 in das Gefäss 11 gesaugt wird.
Zum Ab stellen sind zwei weitere elektrische Kontakte 14 an der Decke vorgesehen, die, wenn das Niveau der Flüssigkeit genügend gestiegen ist, durch diese miteinander in Verbindung gesetzt werden; der Strom fliesst dann durch die Flüssigkeit von einem Kontakt zum andern, so dass das Steuerorgan wieder ge schlossen, beziehungsweise der Ausschank auf bekannte Weise gesperrt wird, zum Beispiel durch Betätigung des soeben erwähnten Elek tromagneten oder des Motörehens. Die Ab dichtung des Empfangsgefässes 11 gegen die Ausschankstelle 5 erfolgt durch Andrücken des Gefässes 11 von Hand, oder durch Feder 16, auf die das Gefäss 11 zu stellen ist, oder automatisch,
gegen eine Gummidichtung 15. Findet das Andrücken automatisch statt, so wird beim Einwurf des Geldstückes zuerst der Untersatz 17 mit dem daraufgestellten Glas 11 auf bekannte Weise (Magnet, Motor, Exzenter etc.) bis zur Dichtung 15 emporge hoben und hierauf der Ausschank, wie vorbe- schrieben, freigegeben. Ist das Gefäss 11 ge nügend voll, so wird, wie vorbeschrieben, der Ausschank abgestellt und erst dann der Un tersatz 17 gesenkt. Die Feder 16 vermeidet in diesem Falle ein hartes Anliegen gegen die Dichtung 15.
Statt den ganzen Ausschankvorgang mit tels des Geldstückes einzuleiten und automa tisch durchzuführen, könnte auch mittels des Geldstückes nur irgend eine Sperrklinke ge löst werden, derart, dass dann die Betätigung der elektrischen Ausschankeinrichtung nur freigegeben, aber der Ausschank dann von Hand auf bekannte Weise mittels zum Bei- spiel eines Druckknopfes oder Hebels etc. zu erfolgen hätte.
Fig. B und C weisen- Beispiele von Aus- schankhahnen für Handbedienung auf. In Fig. B sind zwei Anschlussstutzen a, b und in Fig. C keine vorgesehen. Die Anschluss stutzen<I>a, b</I> sind aus Herstellungsgründen bei Glashahnen zwecks besserer Befestigung an der Ausschanksäule und Anschluss an den beiden Steigleitungen 4a und 6 erforderlich.
Porzellan- und Kunststoffhahnen, die aus einem Stück gegossen werden können und die ohnehin leichter zu befestigen sind, können, wo dies als günstig erscheint, auch ohne An schlussstutzen ausgeführt werden. Beide Hahnküken haben mindestens zwei Kanäle oder Hohlräume c, d. Von diesen Kanälen mündet mindestens einer, nämlich der für das Saugmedium, seitlich bei e aus.
Diese Hahnen sowie die. Vakuumleitung können aus Glas, Kunstglas, Porzellan oder andern frucht säurebeständigem und geschmacksfreiem Ma terial bestehen. Das Hahnk"uken nach Fig. B hat einen einschenkligen (einarmigen) Griff.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ausschankeinrichtung nach dem Patent anspruch II des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass sie im Vakuumkreis zur Ausschankstelle ein Organ zur Begrenzung der Fliessgeschwindigkeit des Saugmediums aufweist, damit die Fliessgeschwindigkeit der Flüssigkeit unterhalb einer vorbestimmten Grenze bleibt, wobei die Flüssigkeit direkt vom Vorratsgefäss (10) zum Fanggefäss (11) durch Leitung (6) gelangt, ohne die Pumpe (1)und das Vakuumgefäss (2) zu passieren. UNTERANSPRüCHE 1. Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Begrenzungsorgan so beschaffen ist, dass das Vakuum in der Leitung zur Aus schankstelle bis maximal <B>70%</B> über dem minimal erforderlichen Vakuum liegt.2. Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Begrenzungsorgan so beschaffen ist, dass das Vakuum in der Leitung (4a) zur Aus schankstelle nicht stärker ist als das für -den Ausschank erforderliche Mindest vakuum. 3. Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwischen Vakuumbehälter (2) und Aus schankstelle -(5) ein Fanggefäss (4) aus fruchtsäurebeständigem und geschmacks freiem Material aufweist. 4.Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumleitung ((a) aus fruchtsäurebe ständigem und geschmacksfreiem Mate rial besteht. 5. Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschankhahn mindestens zwei An- schlussstutzen zwecks besserer Befesti gung an- der Ausschanksäule und An schluss an den Leitungen aufweist,(a und b, Fig.l9). 6.Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kücken <I>(f,</I> Fig. <I>B)</I> einen Hohlraum (g)., einen Kanal (h), mindestens eine seit liche Öffnung (e) und einen einschenk- ligen Griff (k) aufweist. 7.Ausschankeinrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschankhahn keinen Anschlussstutzen aufweist (Fig. C). B. Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Küken des Ausschankhahns mindestens einen Kanal (e) aufweist, der seitlich ausmündet (e, Fig. B und C). 9.Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahn aus fruchtsäurebeständigem und geschmacksfreiem Material besteht. 10. Ausschankeinrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahn aus Glas besteht. 11. Ausschankeinrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahn aus Kunstglas besteht. 12. Ausschankeinrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahn aus Porzellan besteht. 13.Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Flüssigkeitsleitung (6) einen gelochten Zapfen (7) und das Tauchrohr (8) eine Erweiterung aufweist. 14. Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Flüssigkeitsleitung (6) eine Kappe (7a) aufweist, die über das Tauchrohr zu schieben ist. 15.Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Münzautomaten mit elektrischen Kontakten aufweist, derart, dass beim Einwurf eines Geldstückes der Aus schank zur Selbstbedienung freigegeben und nach Erreichung des Gegenwertes an Flüssigkeit wieder gesperrt wird. 16. Aussehankeinrichtung nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen zwecks Anpressung des Fang gefässes gegen die Dichtung (15) sich automatisch hebenden und senkenden Un tersatz (17) aufweist. 17.Ausschankeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Untersatz (17) eine Feder (16) auf weist.
Applications Claiming Priority (2)
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