CH203395A - Verfahren zum Verschliessen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen. - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen.

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CH203395A
CH203395A CH203395DA CH203395A CH 203395 A CH203395 A CH 203395A CH 203395D A CH203395D A CH 203395DA CH 203395 A CH203395 A CH 203395A
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CH
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Hirsch Rakowitzky Gregor
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Hirsch Rakowitzky Gregor
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Description


  Verfahren zum Verschliessen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen.    Zwecks     Vermeidung    des kostspieligen       Verlötens    von     Blechbüchsendeckeln    ist schon  ein Verschluss für Blechbüchsen vorgeschla  gen worden, bei dem der Büchsendeckel aus  leicht     schneidbarem    Material hergestellt wird,  das ein Aufschneiden des Deckels mit einem  gewöhnlichen Messer oder einem andern spit  zen     Gegenstande    gestattet, wobei die Verbin  dung dieses Deckels mit dem Büchsenrand  durch Falzen oder     Lötung    vorgenommen  wurde. Hierbei gelang es aber nicht, den  leicht verletzbaren Deckel beim Verschliessen  der Büchse vor Beschädigungen zu schützen.

    Der Verschluss eignete sich auch nicht für  Büchsen, deren Inhalt durch Kochen sterili  siert werden muss, weil der Deckel -die beim  Kochen auftretenden Drücke nicht aushält.  Diese Mängel können weder durch Anwen  dung von     Verstärkungsringen,    noch durch das  Aufsetzen von Hilfsdeckeln     behoben    werden.  



  Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren  zum Verschliessen von Blechbüchsen, insbe  sondere Konservenbüchsen, mit einem     aus            einem    biegsamen, dichten, aber leicht durch  schneidbaren ' Material bestehendem Deckel,       gemäss    welchem gemeinsam mit diesem, den  unmittelbaren Abschluss der Büchse bilden  den Deckel ein Aussendeckel aus gegen Zer  schneiden widerstandsfähigem Material ver  wendet und die     aufeinanderliegenden    Ränder  beider Deckel gemeinsam mit dem Büchsen  rand gefalzt werden, worauf der Innenteil des       Aussendeckels,    der zur Aufnahme von     bei    der  Behandlung, z. B.

   Sterilisierung, des Inhaltes  der verschlossenen Büchse auf den Deckel  wirkenden Drücke dient, bis auf einen Rand  ausgenommen     wird.        Zweckmässigerweise    kann       ein    Aussendeckel in Verwendung kommen,  dessen auszunehmender     Innenteil,    gegen wel  chen sich der     Abschlussdeckel    beim     Aufsetzen     des Deckels     auf    die Büchse, eventuell beim  Kochen (Sterilisieren) des     Büchseninhaltes,     stützt,

   über     einen    aufrechten oder annähernd       aufrechten        Wandteil    in den     Randteil    des       Aussendeckels    übergeht, wodurch ein Aus  schneiden des erwähnten     Innenteils        -des         Aussendeckels parallel     oder    annähernd par  allel zum     innern    eigentlichen     Verschluss-          deckel    ermöglicht wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine nach  dem die     Erfindung    bildenden Verfahren ver  schlossene Blechbüchse in beispielsweiser  Ausführung.  



       Fig.    1 zeigt die beiden zum Verschliessen  der Büchse verwendeten Deckel und     Fig.    2  die verschlossene Büchse im     Schnitt;          Fig.    3 und 4 zeigen in gleicher Darstel  lung die Blechbüchse nach ihrer Fertigstel  lung.  



  Zum Verschliessen der beliebig ausgebilde  ten Blechbüchse 1 werden zwei Deckel ver  wendet     (Fig.    1 und 2). Der innere Deckel 2  ist aus einem biegsamen dichten, aber mit  einem Messer leicht     schneidbaren    Material  hergestellt. Als solches kann eine unter der  Marke "Zellophan" bekannte, durchsichtige  Folie oder ein auf Papier     aufkaschiertes    Me  tallblatt, aber auch eine aus Zellophan mit  einer Papierschicht oder einem Metallblatt,  etwa aus Aluminium, auf einer oder beiden  Seiten bestehende Folie, oder eine Papier  schicht mit einem Metallblatt auf beiden Sei  ten     verwendet    werden.

   Wenn der Büchsen  inhalt vor nachteiligen Einwirkungen des  Lichtes geschützt werden soll, kann     gefärbtes     Zellophan benützt werden.  



  Auf den Deckel 2 wird ein zweiter, äusse  rer Deckel 3 aus gegen Zerschneiden ausrei  chend widerstandsfähigem Material, zweck  mässig Metallblech, aufgesetzt.  



  Auf die zu verschliessende Büchse werden  beide Deckel 2, 3     übereinander    aufgebracht  und die     aufeinanderliegenden    Deckelränder 7,  8 gemeinsam mit dem Rand 9 der Büchse in  bekannter Weise eingefalzt     (Fig.    2). Der  Rand 7 des biegsamen     innern    Deckels 2 wird  zwischen die Falze des Büchsen- und des       Blechdeckelrandes        eingepresst    und so ein dich  ter Abschluss der Büchse erreicht. Beim Ver  schliessen der Büchse ist der innere empfind  lichere Deckel 2 durch den äussern Deckel 3  genügend geschützt, auch wenn eine Sterili  sierung des Büchseninhaltes durch Luftent  zug (Evakuieren) erfolgt.

   In den meisten    Fällen wird aber der Büchseninhalt durch  Kochen sterilisiert. Dann ist der innere.     we.     niger widerstandsfähige Deckel 2 auch durch  den äussern     widerstandsfä,higenDeckel    3 voll  kommen geschützt. Die Deckel, die sieh  wegen der beim Kochen in der Büchse auf  tretenden bedeutenden innern Drücke stark       durchbiegen,    bleiben vollkommen unbeschä  digt, da sich der leicht verletzbare Innen  deckel 2 gerade an der Stelle seiner stärksten  Beanspruchung auf den widerstandsfähigen  vollen Aussendeckel 3     abstützt.    Ein Undicht  werden des     Biichsenabsehlusses    ist hierbei  ausgeschlossen.  



  Nach dem Kochen des     Büchseninhaltes     wird der Innenteil 4 des äussern Deckels 3       entfernt.    Das Durchschneiden des Deckels  geschieht mit     Vorteil    mittels eines     bekannten.          Werkzeuges,    das beim Durchschneiden gleich  zeitig den Randteil 6 am innern     Umfange    10  umbiegt oder einrollt     (Fig.    3     bezw.    4), wo  durch dem     verbleibenden    Randteil grössere  Festigkeit, der Büchse ein besseres Aussehen  erteilt und der innere Deckel vor Beschädi  gung durch den scharfen Rand des verblei  benden Randteils bewahrt wird.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten     Ausfüh-          rungsform    des Deckels 3 ist dessen mittlerer  Teil 4 vertieft und als Übergang in den Rand  teil 6 dient eine aufrechte     Aufbiegung    5.  Diese bietet den Vorteil, dass beim Durch  schneiden des äussern Deckels die Schnitt  richtung parallel oder nahezu parallel zum  Innendeckel 2 geführt. werden kann, der hier  bei vor jeder Beschädigung geschützt     ist.     Ausserdem wird während des     Ausschneidens     des Innenteils 4 gleichzeitig die     gante    des  verbleibenden Randteils 6 des Aussendeckels  umgebogen und eingerollt.

   Das Einrollen der  Kante kann hierbei nach Belieben aufwärts       (Fig.    3) oder abwärts     (Fig.    4) erfolgen. Die  Büchse, die der Deckel 2 vollkommen dicht  abschliesst, kann nunmehr in Gebrauch ge  nommen werden. Der Inhalt der Büchse ist  hinlänglich geschützt und, bei Verwendung  von Zellophan als Herstellungsmaterial für  den Deckel 2, auch sichtbar. Zum Öffnen  der Büchse wird der Deckel 2 mit einem ge-           wöhnlichen    Messer oder einem spitzen Gegen  stand, zum Beispiel einem Nagel längs des  vom     äussern    Deckel $ (Metalldeckel) verblie  benen eingerollten Randteils 10 aufgeschnit  ten.

   Der aus dem     äussern    Deckel 3 ausge  schnittene mittlere Deckelteil 4 einer grossen  Blechbüchse kann zur Herstellung des     Dek-          kels    einer     kleinere    Büchse     Verwendung    fin  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verschliessen von Blech büchsen, insbesondere Konservenbüchsen, mit einem aus einem biegsamen, dichten, aber leicht durchschneidbaren Material bestehen den Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass ge meinsam mit diesem, den unmittelbaren Ab schluss der Büchse bildenden Deckel (2) ein Aussendeckel (3) aus gegen Zerschneiden :
    mderstands-fähigem Material verwendet und die aufeinanderliegenden Ränder (7, 8) beider Deckel (2, 3) gemeinsam mit dem Büchsen rand (9) gefalzt werden, worauf der Innen teil (4) des Aussendeckels, der zur Aufnahme von bei der Behandlung des Inhaltes der ver schlossenen Büchse auf den Deckel (2) wir kenden Drücken dient, bis auf einen Rand ausgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausnehmen des Innenteils (4) des Aussendeckels (3) durch Ausschneiden mit Hilfe eines zum Schnei den von widerstandsfähigem Material ge eigneten Werkzeuges erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aussendeckel (3) mit aufstehendem Wandungsteil (5) ver wendet wird, und das Ausnehmen des Innenteils (4) des Aussendeckels (3) durch Schneiden in einer zum Innendeckel (2) annähernd parallel verlaufenden Schnitt richtung erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufschneiden des Innenteils (4) die Innenkante des Aussendeckel-Randteils umgebogen wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufschneiden des Innenteils (4) die Innenkante des Aussen deckel-Randteils eingerollt wird,
CH203395D 1937-03-15 1938-01-20 Verfahren zum Verschliessen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen. CH203395A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1554491B1 (de) * 1965-08-02 1975-04-24 Tente Rollen Gmbh & Co Zentralfeststellbare Lenkrolle,insbesondere fuer Krankenbetten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1554491B1 (de) * 1965-08-02 1975-04-24 Tente Rollen Gmbh & Co Zentralfeststellbare Lenkrolle,insbesondere fuer Krankenbetten

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