CH203403A - Webschützen. - Google Patents

Webschützen.

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CH203403A
CH203403A CH203403DA CH203403A CH 203403 A CH203403 A CH 203403A CH 203403D A CH203403D A CH 203403DA CH 203403 A CH203403 A CH 203403A
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CH
Switzerland
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shuttle
side wall
archer
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wall
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Inventor
Otto Ing Goldschmid
Kurt Dr Goldschmid
Original Assignee
Otto Ing Goldschmid
Kurt Dr Goldschmid
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Webschützen.       Den Gegenstand. der     Erfindung    bildet ein       Webschützen,    der     unter        sonst        ,gleichen    Um  ständen,     Idas        heisst    vor allem bei gleicher  Länge     des,Sehützens        und    bei gleicher     Höhe     des     Webfaches,    die     Unterbrängung    einer grö  sseren     Schussgarnmen,

  ge        ermöglicht.    Dieser  Vorteil     wird        sowohl    bei     Verwendung    von       Rundspulen,    als auch     von.    Flachspulen er  zielt.

   Die     Erfindung    besteht     im    wesentlichen       darin,,dass    die     hintere,    das heisst die an dem       Rietblatt    anliegende Seitenwand des     Web-          schützens    höher     ist        als    die     vordere        Seiten-          wand,    und     dass    die Innenfläche der vordern       Seitenwand    sowie     dementsprechend    die     Län,

  gs-          mittelebene    des Schützenhohlraumes in     bezug     auf die Lauffläche des     -Schützers.    nach vorn       geneigt        sind.     



  Die     Fi:g.    1 der Zeichnung zeigt für     ein          bestimmtes,    Webfach die     bisher    übliche       Schützenform    für     Rund-    und     Flachepulen    im  Querschnitt,

   die     Fig.    2     und    3     veranschau-          liehen    für     ein        Webfach    von gleicher Höhe    und Neigung     zwei        beispielsweise        Ausfüh-          rungaformen        des        Erfindungsgegenstandes;

       .die     Fig.    4 zeigt     eine        Ausführungsform,    bei  welcher     die        in    Form einer runden     Sehuss-          spule        unterbringbare    Garnmenge     das,    Maxi  mum     erreicht;    die     Fig.    5     zeigt    den Web  schützen nach der     Fig.    ,3 in     .Seitenansicht.     



       Bei        Webschützen    A für Rundspulen, wie  sie die     Fi,g.    1 mit     vollen    Linien veranschau  licht,     ist    die obere Grenze der     zinnern        Schüt-          zenbreite        a1    und     damit    der     Durchmesser    b  der     unterbringbaren        Schussspule    B von dem       sogenannten        Webfach    abhängig,     .das    heisst,  von dem Winkel,

       welchen        ,die        nach    oben und  unten gezogenen     Kettenfäden        cl,        cz.    miteinan  der     bilden,        sowie    von     dem    Betrage, um wel  chen die     Kettenfäden        c'    und     c2    nach unten       bezw.    oben     ,gezogen    wenden.

   Die     Neigung    und  Höhe     des    von den Fäden     e1    und     c2    gebildeten  Webfaches ist     bekanntlich    durch die Be  schaffenheit des zu verarbeitenden Ketten  garnes bestimmt. Zur     Vergrösserung    des Fas-           sungsraumes    der üblichen Webschützen wird  in deren Bodenwand ein Fenster g vorge  sehen, durch das die Umfang     fläohe    der       Schussspule    B bis auf einen ganz geringen  Abstand an die untern Kettenfäden     cl    Heran  reicht.  



  Bei einer bestimmten Neigung und Höhe       cies        Webfaches    ist eine Vergrösserung des  Fassungsraumes bisher nur durch Verwen  dung von Flachspulen B' erzielt worden. Die  zur Aufnahme solcher Spulen     B'    geeigneten       Webschützen    haben im Querschnitt die Form  eines verhältnismässig niedrigen     Rechteckes,     wie dies durch die gestrichelten Linien A' in  der     Fig.    1 angedeutet ist.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    2 erhält.  die hintere, das heisst die an dem     Rietblatt     anliegende Seitenwand d eine wesentlich grö  ssere Höhe als die vordere Seitenwand f, so  dass die untere und die obere Fläche des       Webschützens,    der Neigung der     Kettenfäden          c',        c=    entsprechend oder annähernd entspre  chend, geneigt sind.

   Gleichzeitig ist die  Innenfläche     f'    der vordern Seitenwand f  nach vorn geneigt, so dass die     Längsmittel-          ebene        x-x    des Hohlraumes des     Webschüt-          zens    A zu der Lauffläche desselben nicht  mehr lotrecht steht, sondern ein wenig nach  vorn geneigt ist. Das Einführen der Schuss  spule B     bezw.    das Auf- und Niederklappen  der (in der Zeichnung nicht     dargestellten)          Spulenspindel    des     Webschützens    erfolgt so  mit längs dieser geneigten Ebene<I>x-x.</I>  



  Bei gewöhnlichen     Webschützen        (Fig.    1)  hätte eine Vergrösserung der äussern und  innern Breite a     bezw.        a'    des     Webschützens   <I>A</I>  zur Folge, dass der Durchmesser b der     unter-          bringbaren    Spule B noch kleiner wird.

   Bei  der Erfindung gemäss ausgebildeten     Web-          schützen    dagegen kann, da die mittlere Höhe  des     Webschützens    grösser geworden ist und  das Einführen der     Schussspule    in der geneig  ten     Längsmittelebene        x-x    erfolgt, durch  eine Vergrösserung der Breite     a'    des Schützen  hohlraumes eine dickere Rundspule     B'    unter  gebracht werden.

   Hierbei kann die innere  Breite     a'    des     Webschützens   <I>A</I> auf die Weise  vergrössert werden, dass in der hintern Seiten-    wand d eine muldenförmige     Ausnehmung        lt     vorgesehen wird. Dadurch wird auch die  Längsachse o des Schützenhohlraumes ein       eilig        gegen    die hintere Seitenwand d hin  verlegt.

   Dieser neuen Lage der Längsachse o       entspricht        selbstverständlich    eine grössere  mittlere Höhe des     Schützenhohlraumes,    so  dass Rundspulen     eingebraelit    werden können,  deren Durchmesser um die Tiefe der     Ausneh-          niung        lt    grösser ist.

   Es kann aber auch die  Breite a des     Webschützeiis    A selbst ver  grössert     werden,    wie ein Vergleich der     Fig.    1  und 2 zeigt, und schliesslich kann sowohl die  Schützenbreite a vergrössert werden, als auch  die muldenförmige     Ausnelimtuib        la    vorgesehen  sein     (Fig.    2). Dadurch     können    runde Schuss  spulen     B'        mitergebracbt    werden, deren Garn  menge unter sonst gleichen Umständen er  lieblich     (40%    und mehr) grösser ist.  



  Die     Ausnehmung        lr        (Fig.    2) der Seiten  wand d kann so tief gemacht. werden, dass in  der Mitte     derselben    eine so geringe Wand  stärke     verbleiben    würde, dass infolge des  Schützenschlages die Gefahr des     Aussplit-          terns    bestünde. Deshalb wird gemäss der Aus  führungsform nach den     Fig.    4 und 5 im Mit  telteil der     Ausnehniung    h das Material     gä.nz-          lieh    entfernt, so dass, ebenso wie in der  Bodenwand des     Schützens,    ein Fenster i ent  steht.

   Oberhalb des Fensters i ist bei den  Ausführungen nach     Fig.    3 und 4 die Innen  fläche     d'    der     Seitenwand   <I>d</I> gegen die Lauf  fläche des     Webschützens        geneigt;    die Dicke  der Wand d nimmt daher nach oben hin zu,  wodurch die notwendige. Festigkeit erzielt  wird. Auf die gleiche Weise kann die Innen  fläche     d'    der Seitenwand<I>d</I> auch bei der Aus  führungsform nach der     Fig.    2 nach vorn ge  neigt sein, wie die gestrichelte Linie     d'    zeigt.  



  Durch die bis zur Bildung eines Fensters  i vertiefte     Ausnehmiuig    hin der hintern Sei  tenwand d kann der Fassungsraum von für  Rundspulen bestimmten Webschützen das  theoretisch mögliche     Maximum    erhalten. Für  eine bestimmte Spule müssen bloss die  Halbierenden der     beiden    Winkel gezogen  werden, welche die     obere    Deckfläche und die  untere Lauffläche der Spule je mit der      Aussenfläche der hintern     Spulenseitenwand     einschliessen.

   In der     Schnittlinie    der Sym  metrieebenen y der beiden     Raumwinkel          (Fig.    4) liegt die geometrische Achse o der       Schussspule    oder der     Schützenspindel    und der  Mittelpunkt des grössten dem Fache ein  schreibbaren Kreises. Um einen mit diesem  Mittelpunkt beschriebenen Kreis, dessen  Halbmesser dem Schützenhohlraum entspricht,  wird das Material so     verteilt,    dass der Schüt  zen die notwendige Festigkeit erhält     (Fig.    4).  



  Aus der durch die     erfindungsgemässe    Aus  gestaltung bedingten     Materialverteilung    er  gibt sich die Lage des Schützenschwerpunk  tes; die Spitzen m, n des     Schützens        (Fig.    5)  werden in an sich bekannter Weise derart an  geordnet, dass sich aus der Lage des Schwer  punktes und dem     Reibungswiderstand    auf  der     Schützenbahn    die beim Weben für die  sichere Schützenführung notwendige Aaspres  sung an das     Rietblatt    ergibt.  



  Die in den     Fig.    2 und 4 für Rundspulen  dargestellte Ausgestaltung kann auch bei  Flachschützen Anwendung finden, wie dies  in der     Fig.    3 dargestellt und in der     Fig.    4       durch    ,die     gestrichelten        Linien]        A2        angedeutet     ist. Die     Schussspule        B'        (Fig.    3) muss dann  einen der Form des     Fassungsraumes    entspre  chenden, ungefähr ovalen     Querschnitt    er  halten.  



       Selbstverständlich    kann bei allen Ausfüh  rungsformen der Erfindung die Neigung der  obern Schützenfläche gegen     die    Lauffläche  genau so gross oder etwas kleiner sein wie die  des Webfaches     cl,        c2.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webschützen, dadurch gekennzeichnet, d.ass die hintere Seitenwand (d) des Web- schützens höher ist als die vordere Seiten wand<I>(f)</I> und dass die Innenfläche<B>(f')</B> dieser letzteren Seitenwand (f) und dementspre- ehend@ auch die Längsmittelebene (x-x) des Schützenhohlraumes in bezug auf die Lauffläche des Webschützens (A) nach vorn geneigt sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Webschützen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hintere Sei tenwand (d) des Webschützens gegen ihren obern Rand hin verdickt ist, indem die Innenfläche (dl) dieser Seitenwand (d) in bezug auf die Lauffläche des Web- schützens nach vorn geneigt ist. 2.
    Webschützen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schützen spindel in der gegen die Lauffläche des Webschützens geneigten Längsmittelebene (x-x) auf- und niederklappbar ist.
    3. Webschützen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rückwand (d) des Webschützens mit einer die innere Breite (a') des Webschützens vergrössern den und zugleich die Längsachse (o) des Schützenhohlraumes gegen die Aussen fläche der Schützenrückwand (d) hin ver legenden Ausnehmung (h) versehen ist. 4.
    Webschützen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Rückwand (d) des Web- schützens vorgesehene Ausnehmung (h) bis zur Bildung eines Fensters (i) vertieft ist.
    5. Webschützen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 für Rund spulen, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrische Achse (o) der Schützenspin del in der Schnittlinie der Symmetrie ebenen der beiden Raumwinkel liegt, wel che die Aussenfläche der hintern Seiten wand (d) mit der Lauffläche, sowie mit der gegen diese geneigten Deckfläche ein schliesst.
CH203403D 1937-02-26 1938-02-18 Webschützen. CH203403A (de)

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